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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.07.2020
Alter: 26
Beiträge: 5
Baujahr: 1994
Kilometer: 20000
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Guten Tag,
Ich bin noch nicht allzu lange im Forum und meine gs hab ich jetzt auch erst seit zwei Wochen. Soweit hat mir das Forum beim Ausführlichen Lesen sehr geholfen, wofür ich mich bedanken möchte. Nach etwa 200 gefahrenen Kilometern ging die gs mir aus. Sie bekam kein Sprit mehr. Ein anderer Biker fuhr mich mit Suzuki gsx 600 f nachhause und gab mir den Typ : "Kraftstoffsieb". Am nächsten Tag hab ich dieses mit Reinigungsmittel gereinigt und sie lief wieder. Nach der Reparatur war soweit alles gut. Sie läuft rund, springt immer an.... Zwischen 5-7000 Umdrehungen nimmt sie allerdings kaum Gas an die Beschleunigung ist sehr zögerlich. Sobald sie dann 7000 nach einer Weile erreicht, zieht sie wieder sauber und gleichmäßig. Ich bin bis zu den 200km, neu auf der Maschine, natürlich nicht gerade geheizt und kann deswegen nicht sagen seit wann das Problem vorherrscht, aber so wirklich gemerkt hab ich es erst nach etwa 1000km als ich eine etwas längere Reise nach Österreich unternommen habe. Also denke ich dass das Problem "schlimmer" wurde aber arg oft hab ich zuvor wohl nicht auf 6000+ hochgedreht. Zusätzlich ist das Problem nach dem Einfahren(etwas über 10km) noch nicht soo schlecht wie dann nach etwa 20km, bleibt dann aber konstant "schlecht. Heute kam mein Paket von Louis an mit einem Vergaser-Reparaturkit, einem Luftfilter und Zündkerzen, wobei es an Letzterem wohl nicht liegt. Der alte Luftfilter sah durchaus etwas verschmutzt aus, aber ich denke einmal kräftig auspusten sollte reichen. Der Vergaser scheint bis zum jetzigen Ausbauzustand auch recht sauber aus. Die Schwimmernadelventile haben eine schön konisch geformte Spitze. Bevor ich morgen weiter mache, wollte ich vorerst nochmal fragen, ob ich denn überhaupt mit meiner Vermutung richtig liege das es an Vergaser oder Luftfilter liegt? Wie gesagt bis auf diesen Drehzahlbereich gar keine Probleme von 1-5000 und von 7-9500. Außer Vergaser und Lufi ist mir dazu nichts eingefallen. Das Moped hatte in der Vergangenheit lange Standzeiten, ist beim letzten Vorbesitzer über 3 Jahre 2000km gefahren wurden. Bei der Vorbesitzerin davor stand sie mal 8 Jahre. Das erklärte für mich den verschmutzten Benzinhahn. Auch dieses Problem? Grüße |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.08.2010
Ort: Halle (Saale)
Alter: 49
Beiträge: 1.916
Baujahr: 1992
Kilometer: 33.000
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Bei diesen Standzeiten empfehle ich einen Blick in meine Signatur (Reinigung), bevor Du den Gaser wieder mit frischen Teilen zusammenbaust...
Gruß Ric
__________________
Vergaser-Ultraschallreinigung für Forenmitglieder: www.vergaseronkel.de Vergaser zerlegen:http://forum.gs-500.de/showthread.ph...458#post424458 |
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.07.2020
Alter: 26
Beiträge: 5
Baujahr: 1994
Kilometer: 20000
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Danke dir, dein Angebot hab ich schon gesehen, aber wie gesagt der ist gar nicht so verschmutzt. Die Standzeit hab ich nur erwähnt um die Historie zu erwähnen. Ich wüsste nur gerne wodurch mein Problem zu Stande kommen könnte.
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#4 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
Ort: Extertal
Alter: 37
Beiträge: 8.808
Baujahr: 1999
Kilometer: 158000
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Beste Aussage. Es geht um den nicht sichtbaren Schmutz und Ablagerungen.
__________________
Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#5 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.07.2020
Alter: 26
Beiträge: 5
Baujahr: 1994
Kilometer: 20000
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Ja, stimmt natürlich. Dennoch gibt es ja Versager die sichtbar schon deutlich verschmutzt sind. Ich habe auch schon über eine Ultraschallreinigung nachgedacht, aber will davor wissen, ob mein Problem überhaupt am Versager liegt. Obwohl das ja auch meine Vermutung ist.
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.08.2009
Ort: Bergisches Land
Alter: 41
Beiträge: 1.258
Baujahr: 1994
Kilometer: 36000
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Vergaser bitte
![]() Nimm bitte einen Luftfilter von Suzuki und keinen aus dem Zubehör. Wähle auch den richtigen nach Baujahr und Leistung aus. Da gibt es in den Baujahren durchaus Unterschiede. Auch in der Bestückung vom Vergaser. Das Angebot von Klassikfon solltest du annehmen. Er reinigt den Vergaser im ultraschallbad und löst dir auch Verschmutzungen die du nicht siehst. Was sagt denn der Tank zum Thema Rost? Denn wenn du einen dreckigen Tank mit Rost hast, setzt sich dein Vergaser immer wieder zu. Das musst du bitte sehr kritisch prüfen. Bischen Rost ist schon zu viel.
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Meine Moppeds sind jetzt in einem Alter, sie entscheiden selbstständig ob sie mit Dir eine Ausfahrt machen oder nicht. |
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#7 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.07.2020
Alter: 26
Beiträge: 5
Baujahr: 1994
Kilometer: 20000
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Hab alles wieder zusammengebaut und bin ne Runde gefahren. Vergaser hab ich nur reingeschaut und davor außen abgeputzt also muss es am Luftfilter gelegen haben. Sie zieht jetzt sauber durch. Ich hab bei Louis einen bestellt gehabt und den montiert. Hoffe doch, dass das der Richtige ist.
Mir leuchtet es allerdings immer noch nicht ganz ein wie ein Motor nur in einem bestimmten Drehzahlbereich Probleme hat. Das soll am Lufi gelegen haben? Komisch...... Rost kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Denke der verstopfte Benzinfilter muss nicht daran gelegen haben? Hat jetzt auch gar keine Probleme mehr gemacht. |
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#8 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Das optimale Gemisch für jeden Drehzahl- und Lastbereich an einem so relativ einfachen Vergaser wie bei der GS einzustellen ist unmöglich. Es gibt auch keinen Regelkreis, der den jeweiligen Bedarf an Kraftstoff oder Luft nachjustiert. Außerdem spielen die Strömungsverhältnisse im Vergaser, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit usw. noch eine Rolle. Auch der Luftfilter kann einen Unterschied machen.
Du hast nur die Leerlaufdüse, die Hauptdüse und die Teillastnadel. Mit der Leerlaufluftschraube und der Nadelstellung kannst du in engen Grenzen noch etwas ändern. Es wird aber niemals optimal werden und bleibt immer ein Kompromiss. Es ist entweder zu fett oder zu mager und das bei jeder Drehzahl unterschiedlich. Das ist auch mit ein Grund warum mittlerweile alle Motoren mit Einspritzung ausgerüstet werden. Bei der lambdageregelten Einspritzung errechnet der Prozessor das jeweils optimale Kraftstoff-Luftgemisch für den aktuellen Betriebszustand. Da sind dann solche Teillastlöcher ausgeschlossen, wenn alles so funktioniert, wie es soll. Die Leistung steigt, der Benzinverbrauch sinkt, für die Umwelt ist es besser usw.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#9 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.07.2020
Alter: 26
Beiträge: 5
Baujahr: 1994
Kilometer: 20000
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OK, ja ich bin Grad nochmal gefahren und bin echt überrascht davor war es wirklich in jedem Gang eine Qual in dem Drehzahlbereich jetzt hab ich im 4ten ganz kurz über ne Sekunde Mal ein "Drehzahlloch" aber sonst alles top.
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