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Alt 08.01.2019, 09:13:16   #1
Cysign
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Gute Morgen zusammen,
ich hab gestern zum ersten Mal nen Altölflaschen DIY-Sync-Tester genutzt und muss sagen, dass ich davon eher enttäuscht bin (man erkennt bei Dunkelheit abends draußen einfach nicht mehr den Ölstand und irgendwo scheint mein Aufbau minimal undicht zu seinydenn nach etwa 20-30 Sekunden ist der Ölstand so hoch, dass ich wieder aufhören muss und nichts mehr in dem schwarz zugeschmoddertem Schlauch erkenne).

Hab mir kurz überlegt dann doch ne 4-fach Sync-Uhr zuzupegen. Aber die analogen sollen ja nun auch nicht so präzise sein. Bei L hab ich dann für 450€ nen Digitalen gesehen - das ist schon eher was ich mir vorstelle. Aber der Preis ist ja mal maßlos übertrieben.
Daher überlege ich mir nun nen digitalen 4-fach Sync-Tester selbst zu bauen.
Arduino und Display kosten ja nichts. Gehäuse mit Silikon oder Dirko abdichten ist ja auch kein Problem.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, was der Sensor können muss.
Der von L hat ne Auflösung von 1mbar. Ist das wirklich nötig?
Ich denke mal, so genau bekomme ich die Schraube eh nicht eingestellt,so dass vllt. 5 oder 10mbar Auflösung genügen könnten.

Hat da jemand vllt Erfahrungswerte?
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Alt 08.01.2019, 09:27:59   #2
3y3joe
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Hallo, keine Erfahrung, aber 1 mB Auflösung ist was fürs Prospekt
Da lässt Du einmal das Gas zufallen und hast mehr Abweichung.
Wenn man davon ausgeht , dass die Druckdifferenz nich höher als 30 mB sein soll,
bist Du auch mit 10 mB Auflösung gut dabei.
Respekt vor deiner Bastelleidenschaft!
Wäre es nicht einfacher den Altöl DIY dicht zu machen
Ich mache übrigens garnichts mehr mit Schläuchen, beim Zweizylinder nach Sicht und beim Vielzylinder mit der Kugelmethode.

Gruß

Joe
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Alt 08.01.2019, 09:34:23   #3
AmigaHarry
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Digitale Tester brauchen eine sehr gute Dämpfung - sonst sind sie wertlos (erklärt zumindest ansatzweise den überzogenen Preis).
Ich würde dir aber einen CarbTune (neu oder gebraucht) - der ist sehr gut und genau genug. (z.B. https://www.shpock.com/i/U8gkatko0XFKi0Wh/ )
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Alt 08.01.2019, 09:46:42   #4
Cysign
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Die Dämpfung sollte man vermutlich schon mit Luftventilen aus der Aquaristik hinbekommen. Son paar Sensoren zusammenzuschubsen ist für mich einfach die praktikabelste Lösung. Sicht/Kugel geht ja nur, wenn der Vergaser ausgebaut ist. Bei der GS mag das ja noch schnell und einfach gehen, aber bei meiner GPz ist das n rießen Akt.
Einmal so nen 4-Kanäler aufgebaut und ich bin vermutlich mein Leben lang gewappnet
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Alt 08.01.2019, 12:07:31   #5
AmigaHarry
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Ausbauen???? Warum?? Wie willst du den Synchronisieren, wenn die Kiste nicht an den Vergasern saugt? Synchronisieren kann man nur im eingebauten Zustand - schließlich haben die einzelnen Zylinder darauf auch einen Einfluss.
Im ausgebauten Zustand wird nur die Grundeinstellung bei der Werksauslieferung (bei Mikuni) gemacht.
Abgesehen davon ist das Kugel oder Zylindersystem genau genug und reagiert ausreichend schnell. Versuch mal auf der Digitalen einen stehenden Wert zu bekommen (hab das genug genossen). Die Dämpfung über eine Drossel im Gasstrom reicht für eine Digitale Messung nicht aus - entweder schwankt sie, oder wird viel zu träge. Wir haben das genze Elektronik-testerklumpert schon vor Jahren auf den Müll geworfen und machen es jetzt auch so, wie es die Motorradhersteller im Werk machen. Die haben sich schon was bei der Kugel/Zylindermethode gedacht.
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Alt 08.01.2019, 12:32:14   #6
Cysign
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Wie machste das mit Kugeln denn im eingebauten Zustand?
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Alt 08.01.2019, 13:38:00   #7
3y3joe
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Zitat:
Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
Wie machste das mit Kugeln denn im eingebauten Zustand?
Ihr habt ein bisschen aneinander vorbeigeschrieben.
Ich glaube Amiga Harry hatte mit den Kugeln was anderes im Sinn
Und, klar, das geht nicht wenn die Versager angebaut sind.
Das macht man wenn sie ausgebaut sind.
Reinigung derselben, dann überprüfen und ggfs nachstellen der Synchronität.
Beim Einbau sollte sich dann da nichts mehr verstellen wenn man normal ans Werk geht
Aber du hast saubere angebaute Versager, die aber eben nicht synchron sind,deswegen brauchts Du eben ein Unterdruckmessgerät.
Würde ich dann genauso machen, je nach Vielzylindermodell ( und die älteren sind meist die schlimmsten) ist das ne elende Frickelei.
Bei meiner zzr 600, auch ne Vielzyinder, kann man die Versager dank Fallstromanordnung fast mit einer Hand ein und ausbauen Dafür ist sie aber an anderen Stellen verbaut....
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Alt 08.01.2019, 13:50:43   #8
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Redet ihr von dieser Kugelgeschichte, bei der man schaut, dass irgendwelche kleinen Kügelchen zeitgleich an den Drosselklappen vorbei rausfallen?
Das hat mich funktioneller Synchronität nicht viel zu tun. Der ganze Ventiltrieb spielt da mit rein (deshalb sollte man nach der Ventilspieleinstellung die Synchronität prüfen).
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Alt 08.01.2019, 14:41:36   #9
3y3joe
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Zitat:
Zitat von Saugwurmmensch Beitrag anzeigen
Redet ihr von dieser Kugelgeschichte, bei der man schaut, dass irgendwelche kleinen Kügelchen zeitgleich an den Drosselklappen vorbei rausfallen?
Das hat mich funktioneller Synchronität nicht viel zu tun. Der ganze Ventiltrieb spielt da mit rein (deshalb sollte man nach der Ventilspieleinstellung die Synchronität prüfen).
ja das ist auch eine Vorgehensweise, und ja ich sprach von den Kugeln.
Ich bin aber kein Fan davon mit den Synchronschrauben Unterschiede im Ventilspiel und im Leerlaufgemsich "wegzustimmen".
Es muss einfach alles im Rahmen sein, dann läuft die Mühle.
Grossen Einfluss hat das LL Gemisch auf nen runden Leerlauf, das Ventilspeil ist eher drittrangig, es sei denn da ist keins mehr, aber dann hat man da in naher Zukunft ein anderes Problem.
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Alt 08.01.2019, 15:21:28   #10
AmigaHarry
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Ja, ich meinte NICHT die archaische Methode mit den rausrieselnden Kugeln, sondern Unterdruckmesser mit Kugel- oder Zylinderkörper. Für das Grundsynchronisieren vor dem Einbau genügt auch die Lichtspaltmethode.

Wie du die fertigungstechnischen Unterschiede zw. li und re Zylinder im Ansaugkanal beseitigen willst, interessiert mich sehr. Dazu müsstest du den Kanal exakt vermessen (so gut wie unmöglich für Otto Normalverbraucher) oder ein hochempfindliches Strömungsmessgerät bzw. Differenzdruckwage (das macht Suzuki) haben. Das ist ja auch eines der größten Probleme bei Ansaugkanalüberarbeitungen, den Li und Re Kanal halbwegs gleich hinzubekommen. Es gibt "Profis" die das mit Augenmaß sehr nahe hinbringen - aber dazu müssen sie auch den Kopf mehrmals ein und ausbauen um ihn dazwischen zu testen. Ein falsches Ventilspiel, welches sich bereits auf den Unterdruck auswirkt, lässt sich auch so nicht wegsynchronisieren, ohne das die Kiste läuft wie ein Sack Nüsse.......
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Alt 08.01.2019, 15:47:43   #11
3y3joe
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Zitat:
Zitat von AmigaHarry Beitrag anzeigen
Ja, ich meinte NICHT die archaische Methode mit den rausrieselnden Kugeln, sondern Unterdruckmesser mit Kugel- oder Zylinderkörper. Für das Grundsynchronisieren vor dem Einbau genügt auch die Lichtspaltmethode.

Wie du die fertigungstechnischen Unterschiede zw. li und re Zylinder im Ansaugkanal beseitigen willst, interessiert mich sehr. Dazu müsstest du den Kanal exakt vermessen (so gut wie unmöglich für Otto Normalverbraucher) oder ein hochempfindliches Strömungsmessgerät bzw. Differenzdruckwage (das macht Suzuki) haben. Das ist ja auch eines der größten Probleme bei Ansaugkanalüberarbeitungen, den Li und Re Kanal halbwegs gleich hinzubekommen. Es gibt "Profis" die das mit Augenmaß sehr nahe hinbringen - aber dazu müssen sie auch den Kopf mehrmals ein und ausbauen um ihn dazwischen zu testen. Ein falsches Ventilspiel, welches sich bereits auf den Unterdruck auswirkt, lässt sich auch so nicht wegsynchronisieren, ohne das die Kiste läuft wie ein Sack Nüsse.......
Richtig die archaische Methode! und bei Zweizylindern mach ich das übern Lichtspalt. Das Ventilspiel ist drittrangig, überlege mal...ein angenommenes Korrektes Spiel von 0,1 und ein zu grosses von 0,2....wieviele Grad Kurbelwellenwinkel liegen da wohl dazwischen? Und wie gross ist dann wohl der Unterschied in der "Ansaugleistung"? (Ich erwähne noch mal dass die Ventile dicht sein müssen). Die Ausformung der Kanäle ist, sagen wir mal , 2,5-rangig, Wir reden von Versagersynchronität, Leerlauf, ein Spalt kleiner 1 mm im Versager da quetscht sich die Luft erstmal durch..so und jetzt kommt dein Ansaugkanal in welchen fast ein Sektkorken reinpasst, was wird sich da wohl für eine Wahnsinnsströmung und Wirbel ausbilden? Kanalausformung und Unterschiede merkst Du wenn Du Füllungsgrad und Leistung suchst.
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Alt 08.01.2019, 19:50:08   #12
AmigaHarry
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Beim Ventilspiel meinte ich schon das es so daneben sein muss, das sie durchlassen - sonst merkst du beim Synchronisieren natürlich nichts.
Falsch eingestellte LLGemischschrauben lassen sich ebenfalls nicht wegsynchronisieren - die Kiste wird trotzdem immer Probleme in der Gasannahme (Lastwechsel) und beim Abtouren haben.
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Alt 08.01.2019, 20:03:49   #13
seife
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Ich hab mir damals für die BMW den Twinmax schenken lassen. Der ist nicht teuer und meiner Meinung nach ziemlich gut.
Die GS500 war damit in unter 5 Minuten Synchronisiert.

Vorteil: den kann man auch auf den Tank schnallen und im Fahrbetrieb die Synchronisation testen (das war bei der BMW relativ hilfreich).

Für nen mehr-als-zweizylinder muß man halt in mehreren Durchgängen abstimmen.
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Alt 09.01.2019, 05:57:22   #14
gsmattis
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Für mehr-als-zwei-Zylinder baut oder kauft man sich ein entsprechendes Gerät. Wenn man nur ne 2er hat und nen R4 synchen will, muss man viel zu oft links-rechts-Mitte abgleichen, viel zu oft die Unterdrucknippel wieder verschließen etc. Wäre mir viel zu viel Aufwand. Und selbst mit einer Schlauchwaage für ca. 10€ lässt sich das Geraffel ebenfalls in unter 5 Minuten (reine Zeit zum synchen logischerweise) synchen.
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weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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Alt 09.01.2019, 08:39:21   #15
3y3joe
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Zitat:
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Ich hab mir damals für die BMW den Twinmax schenken lassen. Der ist nicht teuer und meiner Meinung nach ziemlich gut.
Die GS500 war damit in unter 5 Minuten Synchronisiert.

Vorteil: den kann man auch auf den Tank schnallen und im Fahrbetrieb die Synchronisation testen (das war bei der BMW relativ hilfreich).

Für nen mehr-als-zweizylinder muß man halt in mehreren Durchgängen abstimmen.
Das stell ich mir auch interessant vor, das wäre für mich ein Grund Uhren zu kaufen. Mal im Fahrbetrieb sehen was die Gleichdruckschieber machen.
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