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#1 |
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Hi,
ich habe seit Mai 2019 eine GS 500 46 PS BJ 91 und werde demnächst das Ventilspiel kontrollieren. Noch ist nix passiert Fragen: 1. Wechselt Ihr das Shim (gegen größeres) wenn Spiel nur knapp über den 0,08 mm liegt? also 0,09 oder 0,1? Oder könnte man das erst beim nächsten Check (+6000) km noch machen? Bisher kenne ich nur Mopeds wo man das Spiel mit Schraube (Mutter kontert) einstellt, sodass Neukauf (Bestellung + waaarten aufs Teil) entfällt. 2. Meines Wissens ist ein zu kleines Spiel gefährlich, da würde ich sofort das betreffende Shim wechseln, auch wenns an der Grenze bei 0,03 wäre. Doch wie ist das mit einem minimal zu großem Spiel (klar, kostet minimal Leistung)? Ab wann wird dass denn auch ungut (gefährlich) bzw. ist das dann hörbar? Schon bei 0,1 oder erst weit später wie 0,15... Danke für die Infos. PS: Niederdrücker fürs Wechseln der Plättchen und Ventillehre ab 0,02mm habe ich schon bzw. bald. Geändert von andreas_stgt (20.08.2019 um 17:16:30 Uhr) |
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#2 |
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Public-Relations-Manager
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Bei der GS wird das Spiel in der Regel kleiner (Ventil arbeitet im Sitz und rückt dadurch näher zur Nocke).
Bei 0,03 würde ich den nächstdünneren Shim nutzen. So kannst du die nächsten paar tausend Kilometer beruhigt sein. Ich würde auch nicht nennenswert über´s Maximum gehen. Zu großes Spiel sorgt schnell füt Schäden (pitting) an den Nocken.
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Wer hat noch keinen Organspendeausweis ? Warning: may contain Verballhornung. Suzuki - ride the wings of stain ! |
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#3 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Wenn das Spiel größer 0,08mm bzw. kleiner 0,03 mm ist. Punkt! Wer dann noch weiter fährt riskiert einen Schaden. Über das Intervall kann man aber reden - in unseren Breiten und mit unserer Ölqualität kann man das alle 10000km machen - hier ist 6000km übertrieben, da dies für alle Regionen der Welt gilt - also auch für den Kaschmir, die Sahara oder Grönland.... Zu kleines Spiel führt zu Abnutzung der Nocken. Wenn die Hartschicht zerstört ist, ist einen neue Welle fällig. Schlimmstenfalls schließen auch die Ventile nicht mehr ganz und brennen mitsamt dem Sitz ab. Zu großes Spiel führt zum Aufschlagen der Nocke und damit zu Pitting - also auch zu einer neuen Nockenwelle. |
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#4 |
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Benutzer
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Danke. Dann also stets in den Bereich den Suzuli vorgibt bringen, wenns außerhalb ist.
Dachte halt, dass zu klein viel schmlimmer (speziell bei Auslassventil weil weniger gekühlt) ist wie etwas zu groß. MAn lernt nie aus War das bei eueren Checks echt so, dass meist Spiel zu klein war und selten zu groß? |
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
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Bei mir ist es, wenn Handlungsbedarf, meistens zu eng. Von daher schaue ich, dass ich in Richtung des Max.-Wert hinkomme.
Gruß Michael
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#6 |
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Super-Moderator
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Konstruktionsbedingt wird das Ventilspiel bei der GS eher kleiner. Die Ventile schlagen sich noch etwas in die Ventilsitze ein bzw. die Ventilsitze setzen sich u.U. noch etwas. Das nimmt aber normalerweise mit höherer Laufleistung ab. Mag sein, dass es sich bei sehr hoher Laufleistung durch Verschleiß umkehrt.
Wenn das Ventilspiel größer wird, tritt irgendwo ein Materialabtrag auf. Da Nocken, Shims, die Ventilschäfte und die Stößeltassen oberflächengehärtet sind, ist dort ein Materialabtrag nicht so gut. Möglicherweise sind bei erhötem Ventilspiel auch die Nockenwellenlager schuld. Und ja, ich musste die Shims, die getauscht werden mussten, gegen dünnere tauschen.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
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Zu kleines Spiel: Die Nockenflächen gehen i.d.R. als erste drauf - meist parallel zum Ventilsitz, der abzubrennen beginnt. Das Ventilteller ist auch gleich danach drann.
Zu großes Spiel: Die Nockenflächen schlagen aus - danach fährt sowieso keiner mehr bei der Geräuschkulisse. Jeder der Ventile selber einstellt: Schreibt euch auf welche Schims ihr wo verbaut habt. Es macht Sinn sich die jew. nächstkleineren zu besorgen. Oftmals können die auch untereinander getauscht werden, weils gerade passt. Sollte das Spiel immer größer werden, solltet ihr die NW genau ansehen. Es gibt auch mindere Qualitäten bei Shims, welche sich über Gebühr abnutzen - ist für die NW auch nicht gut. Die sollten sich im Grunde gar nicht abnutzen. Dennoch: jeden Shim immer mit Bügelmessschraube vor Einbau nachmessen. |
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#8 |
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Danke für die Anmerkungen und Tipp bekannte Shim Größen zu notiieren!
So, das Werkzeug für die Sache habe ich jetzt zusammen und die 1. Stufe, messen steht bald an. 2. Stufe wird, bei Bedarf sein, Shims zu bestellen. Frage: Bei suzuki-teile (Mayer) kosten die orig. 9,80 Euro. Bei Bike Teile Service gibts zwei (OEM) Arten: https://www.bts-motorradteile.de/Suz...leinstellshim/ Von JMP 3,60€ und MTI 6 Euro. Denkt Ihr die gehen auch, würde ja MTI nehmen wenn die höher vergütet sind, länger halten. MTI Ventil-Einstellplättchen (Shims) von Metelli - Made in Italien - Erstausrüsterqualität PS: In zwei Rep Büchern wird geschrieben, dass man die Kurbelwelle auf die RT Markierung zum Einstellen der Vent. stellen soll. Hier im Wiki steht dass man die ZW auf einem Strich NACH der RT Markierung stellt. Unterschied macht wahrscheinlich kaum was aus... oder? Geändert von andreas_stgt (17.08.2019 um 09:52:32 Uhr) |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
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Es passt, wenn du die NW so stellst, daß sie NORMAL aus den Shimm steht.
Da braucht man keine T oder F - Marke. Und ein paar Grad davor oder danach sind auch egal. Suzuki gibt sogar an, das es egal ist ob die Nocke normal oder parallel zum Shimm steht - in nur einer Position muss der Messfühler durchgehen. In unserer langjährigen Praxis nehmen wir aber immer die senkrechte Position. Zu den Nachbau-Shimms kann ich dir leider nichts sagen, da ich Zugriff auf die Werkstätte meines Coussibns habe, und der hat als Suzuki-Werkstätte nur originale Shimms. - aber ich habe bisher noch nichts drüber negatives gehört. |
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#10 |
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Sooo, 1. Stufe: Messen + Ausbau + Bestellen Shim erledigt.
Mein Magnet Schraubenzieher war leider grenzwertig in der Lage das Shim rauszuheben. Aber mit bissle Gefummel gings. Kaufe mir noch Pinzette fürs nächste mal. Lag auch am beengten Raum für Ausbau beim Auslass. Beim Einlass glaube ich ists einfacher. Werte bei 47500km: Auslass: li 0,08 re 0,12 mit 275 SHIM (nachgemessen, kein Verschleiß am SHIM) Einlass: li 0,045 re 0,075 Da bis auf ein SHIM alles noch in der Norm ist habe ichs gelassen die anderen SHIMs auszubauen und zu messen. Theoretisch hätte ich noch Auslass li mit kleinerem SHIM auf 0,30 bringen können. Da ich aber noch nicht weiß in welche Richtung (Spiel kleiner oder größer) entwickelt hab ichs gelassen und mache das dann das nächste mal in 6000 km. Somit habe ich nur ein 280er SHIM bei BTS bestellt Habe den Ventilaushebler wieder entfernt, das zu große SHIM aber davor noch nicht wieder eingelegt. Nur Ventildeckel loose wieder drauf. Klar drehe ich die Kurbelwelle nun nicht, erst wird das neue 270er SHIM wieder eingebaut. Hoffe das macht nix, wenn dieser SHIM Haltebecher nun ohne SHIM entspannt ist. Stellung wie beim Ausbau also max. Ventilspiel (Nockle weg vom SHIM). PS: Die Ventildeckeldichtung fühlt sich vom Gummi noch sehr neu / weich an. Denke da war jemand zumindst in den letzten 15000km / 3 Jahren dran. Werde die nochmal nehmen und meine neue das nächste mal. Neue Simmerringe bei den 4 Ventildeckelschrauben kommen aber rein. Geändert von andreas_stgt (19.08.2019 um 17:37:16 Uhr) |
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
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Das 2.70 würde ich nicht einbauen, du meinst sicher das 2.80. Da Berndy in seinem Beitrag schrieb, dass das Spiel konstruktionsbedingt enger wird, ist es besser das li. AV auf 0.08 zu lassen. Bei 0.03 bist du schnell im zu engen Bereich was dich das AV kosten kann.
Gruß Michael
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#12 |
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Die Ventildeckeldichtung und die O-Ringe bei den Schrauben kannst du mehrfach verwenden. Die würde ich erst wechseln wenn es zu schwitzen beginnt.
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#13 |
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Danke, die neue Ventildeckeldichtung nehm ich das nächste mal. Die 4 O Ring jedoch gleich.
So, mein neues 280er Shim (statt 275) wird zum WE da sein. Habe Foto vom 275er (Auslass re, 0,12 mm Spiel) gemacht. Man sieht Oberflächenbeanspruchung (Foto zeigt Seite zur Nockenwelle) jedcoh mit Finger fast nicht spürbar. Dicke war noch 2,75 ,ag sein in den sehr feinen (Ring in der Mitte) Abtragungen paar hunderstel weniger- Aber halt mit Mikrometer (erfasst ja gleich paar mm2) nicht messbar. Ob das noch der erste orig. Shim ist ( bei 47000km eher nicht, oder) PS: Kann man so ein SHIM denn umgedreht (Aufschrift 275 dann oben)wieder einbauen falls ich mal ein 275er brauche? Da ist es ja gar nicht an der Oberfläche "gezeichnet" Oder das 275er an der beanspruchten Seite 1-2 hunderstel feinst abschleifen wenn zb. ein 273er, 274er optimal passen würde und 275 etwas zu dick (Spiel dann 0,02 statt 0,03+) wäre? Oder besser wegwerfen? |
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#14 |
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Erfahrener Benutzer
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Die Shimms sind üblicherweise nicht durchgehärtet. Wenn du abschleifst, könntest du schon in die "weiche" Schicht kommen - daher maximal umdrehen, wenn du ihn weiter nutzen kannst.
Was mich wundert, sind die Abnutzungsspuren. Kenne das selbst bei hohen KM-Leistungen nicht. |
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#15 |
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Dachte ich mir mit der Härtung. Ne, dann immer neu. So teuer ist das ja nicht.
Mag sein, dass die Abnutzungsspuren auf dem SHIM (Foto) wg. dem zu großen Ventilspiel kommen. Wie gesagt sieht optisch schlimmer aus wie es mit dem Finger fühlbar ist. Trotzdem gut wenn der jetzt erneuert wird. |
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#16 |
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Misst du die Shimstärke mit einer Mikrometer-Schraube oder einer Schieblehre?
Gruß Michael
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#17 |
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Mikrometer - wobei das kein High Quali Teil ist - Auflösung 0,01 nicht 0,001mm wie bei hochwertigen Geräten. Aber messe über die gesamte Fläche keine Änderungen - Denke die Abtragungen (1-3 hunderstel schätze ich) befinden sich in den sichtbaren Kreisen, welche aber so fein (dünn, schätze 0,3-0,7mm) ind, dass man da in deren Bereich auch keine Abtragung messen kann. Messfläche vom Mikrometer ist ja locker 4*4 mm...
PS: Praktisch mag dann das Ventilspiel daher etwas größer wie die mit Messblatt gemessenen 0,12mm sein - man also müsste die 0,01-0,03 Abtragung in den Rillen noch dazuzählen = 0,13-0,15mm Spiel im operativen Kontaktbereich Nocke-Shim. Geändert von andreas_stgt (21.08.2019 um 06:10:50 Uhr) |
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#18 |
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Hallo, ich hatte einen Shim vor einiger Zeit einmal halbiert, nicht im Durchmesser sondern in der Dicke
und konnte keine Härteänderung feststellen. siehe Bilder in meiner Galerie.
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#19 |
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Hast du die Härte nachgemessen oder beruht diese Aussage auf einer Schätzung?
Mir sind ausser den alten Suzukishimms aus den frühen 70/80ern keine Durchhärter bekannt. Die kannst du nur mit einer guten Oberflächenschleifmaschine mit einer Scheibe für Hartmetall halbwegs vernünftig abschleifen. Allerdings passen die alten Shimms auch heute noch immer (zumindest bei GS-Motoren). |
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#20 |
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Seit vielen Jahren arbeite ich mit den JMP Shims. Den Tipp hab ich mal von nem Mechaniker bekommen und er hat mir auch ne Grundausstattung besorgt. Die sehen beim Wechsel nicht anders aus als neue. Messungen ergeben auch keinen Verschleiß. Früher gabs mal den Tausch, alten gegeben und neuen (gebrauchten) für 3 - 5 DM bekommen.
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So, geschafft!
Das 280er statt 275 (MTI, Metanelli SHIM) ist drin. Nun 0,065 statt 0,12 Spiel im Auslass. Hatte paar mal KW gedreht. Denke das setzt sich noch minimal sodass 0,07 rauskommt oder die 0,12 gemessen waren halt nur 0,115 Danke an Alle für die Tipps und Hinweise! Bin mal gespannt was bei der nächsten Kontrolle rauskommt, noch zwei SHIMs waren ja an der Grenze mit 0,075 - denke bei meiner Laufleistung vergrößert sich das Spiel eher. PS: Weiß jemand in welchem SHIM Größen Bereich die Maschinen ausgeliefert wurden? PS2: Nächste Woche gehts nach Tirol (Ischgl, von Stuttgart) mit dem Moped! Werde wohl üner diese Silvretta Hochstraße (Pass) anreisen - 34 Kehren. Mal schau wie ichs hinbekomme |
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#22 |
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Stammtisch Hamburg
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Ab Werk kann da alles mögliche drin sein. Von krummen Werten wie 252 und 272 habe ich schon öfter gehört.
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Hallo Amiga Harry, habe das schon ordentlich gemacht. Wenn du in mein Album schaust wirst du ein Bild von der Härteprüfung sehen.
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#24 |
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Ja, habe ich jetzt gesehen. 46HRC sind für einen Durchhärter ziemlich wenig - sollte im Bereich 54-60HRC liegen. Üblicherweise sind die Shimms aus rostfreiem CrMo-Stahl.
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#25 |
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In 2017 habe ich das mit dem abschleifen ausprobiert. Zu finden unter dem Thema: Ventil Shims in richtiger Größe.
Die Härte des orginaldicken Shims, war auch nur die 46 HRC wie beim halbierten Shim. Ich tippe beim Stahl auf einen einfachen Vergütungstahl. Da ich die Möglichkeit habe schleife ich beim Ventilspiel einstellen, die Shims einfach mit einer Flächenschleifmaschine auf das richtige Maß.
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#26 |
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Der Originale hatte auch nur 46HRC? Das ist interessant. Welches BJ ist deine GS?
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#27 |
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SO, nach SHIM Wechsel 275-280 Motorlauf / Testfahrt auch OK. Leider habe ich mir Geräusch vorm Wechsel nicht gemerkt (Spiel am Auslass war ja mit 0,12mm schon etwas groß) ob das nun leiser wurde?. Hauptsache aber wieder alles zusammen und läuft
Habe mir mein 275er nochmal angeguckt abgefühlt. (Foto paar Post weiter oben) MAn fühlt gar keine Rillen / Abtragungen mit dem Finger ( Fingernagel). Vermutlich nicht wie ich dachte 1+ Hundertstel in den sichtbaren Spuren weg eher paar tausendstel. Ich bewahre es mal auf. Frage1: Falls ich beim nächsten Wechsel ein 275er bräichte, kann ichs dann nicht mit der Unterseite nach oben nutzen? Diese 275 Schrift ist kaum lesbar (eingeätzt?) und man fühlt da mit dem Finger auch keine Rauheit im Schriftbereich. Frage 2 an die Profis hier: Ich vermute, dass auch ein zu großes Spiel (0,12mm) beim Gesamthub des Ventils (5 mm?) kaum eine Rolle spielt. Es macht dann halt 5/100 stel weniger weit auf. ABER: KAnn es sein dass durch das zu große Spiel das Ventil minimal später öffnet und früher schließt? Oder wirkt sich das auch (wie beim Gesamthub von ein paar mm) überhaupt nicht auf die Öffnungs /Schließzeit des Ventils aus? |
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#28 |
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Stammtisch Hamburg
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Hast du nach dem Tausch den Motor noch 1-2x durch gedreht und nochmal nachgemessen?
Minimal ja. Ob man es spürt weiß ich nicht.
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#29 |
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Natürlich öffnet es später und schließt früher. Da aber die Nocke direkt auf das Ventil drückt, also ohne Kipp- oder Schlepphebel, welche den Weg länger übersetzen, sind die paar hundertstel marginal. Bei einem Kipp/Schlepphebelmotor kann das dagegen schon was ausmachen (z.B.Guzzi oder VX 800, etc..) - da könnens dann schon ein, zwei, oder mehr Winkelgrade sein.
Shimm: Ja, du kannst ihn auch umdrehen. Die Schrift ist halt dann weg. |
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#30 |
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Ja, paar mal gedreht. Messlehre 0,06mm ging noch gut rein, 0.07 nicht mehr. Daher habe ich 0.065 angenommen. Mag sein, dass meine 0,12mm Spielmessung in echt etwas weniger waren (0.115?) sodass nach xx5er SHim dicker halt nicht 0,07 (0,12 - 0,05) sondern minimal weniger aber mehr wie 0,06 rauskamen. Hauptsache aber im gewollten Spielbereich.
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#31 |
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Meine Gs Ist von 1996, mache mal am Montag ein paar Prüfungen.
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#32 |
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Ist was , was ich mir abgewöhnt habe, ich komme so nie zu vernünftigen Ergebnissen. Ich messe nur, gründlich, vorher und bestimme den Shim, wechsele und gut ist.
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#33 |
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Ein Shimm muss beim Einsetzen beidseitig eingeölt sein. Beim Durchdrehen drückst es das überflüssige Öl raus und der Shimm MUSS perfekt auf Maß sitzen. Wenn du dann unterschiedliche Maße misst, misst du falsch, oder an der falschen Stelle.
@DieHei: Könnte sein, das Suzuki in den 90ern schon andere Materialien verwendet hat. Ich habe Shimms aus den 70/80ern (GS500_4Zyl, GS650G, GS800G, GS10000) welche noch deutlich härter sind. |
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#34 |
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Kerzen raus, damit sich die Kurbelwelle einfacher drehen lässt. Kurbelwelle nur in normaler Richtung drehen. Zahlen vom Shim nach unten, zum Stößel zeigend einlegen.
Hat sich bei 4 von 5 GS (mehr oder weniger) erledigt, Laufleistungen weit über 60.000. Nur noch bei einer und ner 750 interessant. Öl hatte sich immer erst nach 4 oder mehr Umdrehungen wirklich rausgedrückt. Ich denke, ich meinen Messungen und Werkzeugen vertrauen.
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#35 |
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Hallo, hier einmal Messungen von verschiedenen Shims (HRC) und eines Lagerzapfen der Nockenwelle alles aus schwarzen Motoren, also vor 1997.
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#36 |
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Die linken sehen anders aus - nicht wie originale. Die Nocken haben hohe Toleranzen - können bis 45HRC sein (GS650G). So wenig (30HRC) habe ich aber bisher noch nicht gehabt.
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#37 |
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Kilometer: 66230
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Messgerät ist kalibriert.
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Wissen ist das einzige Gut, das sich durch teilen vermehrt. pulchrum mori succurrit in extremis |
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#38 |
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Benutzer
Registriert seit: 21.04.2019
Ort: Stuttgart
Alter: 62
Beiträge: 83
Baujahr: 1991
Kilometer: 41000
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Kann auch das (Nocke etwas weniger hart wie Shim) der Grund sein, dass nach einiger Zeit (30000km+) das Spiel größer wird nachdem sich Ventilsitz nicht mehr weiter einarbeitet?
Oder haben hier Leute mit viel km auch mal kleineres Spiel gehant sodass es auch bei hoher km Leistung zu kleinerem Spiel kommen kann. |
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#39 |
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Benutzer
Registriert seit: 14.01.2016
Ort: Bückeburg
Beiträge: 38
Baujahr: 1996
Kilometer: 66230
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An den Nockenwellen, die ich bisher gesehen habe, konnte ich keinen Verschleiß an der Oberfläche erkennen. Wenn eine ausreichende Schmierung vorhanden ist, hält sich die Abnutzung in Grenzen.
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#40 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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Nein, die Nocken nutzen sich normalerweise nicht ab (na gut- vielleicht bei 1 mio km). Sie sind mit einer tribologischen Gleitschicht galvanisch beschichtet, und brauchen daher nicht so hart zu sein. Bei korrektem Ventilspiel ist die Abrollkurve der Nocken zudem so ausgelegt, das sie möglichst "sanft" auf den Shimm auftreffen. Der Reibpartner (Shimm) darf dagegen nicht beschichtet sein, sonst gleitet das nicht. Deswegen ist er aus gehärtetetem "schnödem" Stahl, mit einer etwas höheren Härte als die Nocke (aber nicht zu hoch - wenn sich schon was abnutzt, dann besser der Shimm als die Nocke).
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