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#1 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2007
Ort: Greifswald
Alter: 45
Beiträge: 284
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Hallo,
mit großem Entsetzen habe ich mal in Erfahrung gebracht, was ich so demnächst in meine Karre stecken muss. Da wären folgende Mängel/Aktionen notwendig:
Wenn ich also alles zusammenrechne, was akut ist (also ohne herbstliche Aktionen), dann lande ich bei 637€. Das ist schon recht viel Geld. Ich könnte mir das zwar bis Mitte nächsten Monats zusammensparen, aber bin mir unschlüssig, ob ich das für diesen Zweck auch tun möchte. Meine angetraute weibliche Regierung meutert dann auf jeden Fall und ich verstehe sie gut. Die Alternative wäre, die gute GS so, wie sie gerade ist, zu verkaufen. Sie hat eine noch einigermaßen ordentliche Verkleidung (*blink blink* - viele Verkaufsbonuspunkte hier), die zwar auch mal hier und da geklebt werden könnte, aber bisher sind keine Bohrungen komplett ausgebrochen usw. Umgefallen ist sie auch schonmal, mir selbst folgenlos aufm Rasen, irgendwelchen Vorbesitzern wohl schon deutlich härter, der vordere Teil der Verkleidung (das um die Lampen herum) ist verzogen. Achja, außerdem ist der linke Spiegel mit einem Riss im Glas verschönert und der Tank bekommt langsam von innen kleine Roststellen. Hier habe ich noch ein Bild, für den Gesamteindruck, um das ganze Elend etwas positiver aussehen zu lassen. http://img183.imageshack.us/img183/6...nailsx7.th.jpg Erstzulassung war 1995, schon gefahren ist sie ca. 41.000 km. Ich habe sie gedrosselt vom Vorbesitzer gekauft und das auch so gelassen. Sie fährt aber problemlos, der Motor klingt normal. Außerdem hat sie einen neuen Doppelscheinwerfer in ihrer Verkleidung drin, mit H7 55Watt und 55/60 Watt H4er Birne, leuchtet also deutlich heller als die ollen HS1 35Watt Birnen, die da normalerweise in dieser FiveStar-Verkleidung drin sind. Eingetragen ist die Verkleidung auch. TüV hat sie bis 2009 irgendwann. Aber ehrlicherweise hätte Sie den beim Vorbesitzer mit der Bremsscheibe nie bekommen dürfen. Die Frage nun ist: Was kann ich für das Motorrad in aktuellem Zustand hier in Mecklenburg-Vorpommern verlangen? Oder andersherum, was ist günstiger, sie dieses Jahr noch hübsch machen und bis Ende nächsten Jahres zu fahren (erst dann darf ich offen fahren) und dann verkaufen, oder sofort abstoßen oder teilweise hübsch machen und verkaufen. Ich fahre nicht besonders viel, d.h. die zu erneuernden Verschleißteile wären auch Ende nächsten Jahres noch recht frisch. Tipps, Ideen, Vorschläge? Gebote? *g* Wenn ich sie jetzt verkaufen würde, müsste ich angestrengt nach was anderem gucken, was ich fahren darf. Also was gedrosseltes. Darauf habe ich eigentlich wenig Lust. Autofahrer bis Okt. 2009 zu sein wäre im Prinzip okay, aber naja... Gruß, Stephan
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"This', I announced in advance, 'is going to be hell.'" (Aldous Huxley - "The Doors of Perception") |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2007
Ort: Greifswald
Alter: 45
Beiträge: 284
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Ehe ichs vergessen, Benzinhahn (nicht der am Tank) und Benzinschläuche, Unterdruckschlauch sind neu.
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#3 |
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Stammtisch Karlsruhe
Registriert seit: 13.03.2005
Ort: Kassel
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Du willst ja auf alle Fälle ein Moped!
Dann rechne doch ganz einfach mal zusammen was billger kommt. 1. Deine verkaufen und mit dem Erlös ein anderes Moped kaufen, welches bestimmt auch kleiner Mängel hat (willst ja in der Preisklasse bleiben) 2. Deine herrichten. Dann solltest du dir deiner Enscheidung sicher sein Ach ja, würde mal aufgrund der Mängel 600-800€ sagen.
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MFG SKITTLES ________________________________________ !!!->Wer später bremst, war länger schnell<-!!! Vorsicht Suchtgefahr!!! Amicus certus in re incerta cernitur |
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#4 |
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Stammtisch Rhein - Ruhr
Registriert seit: 23.03.2007
Ort: Oberhausen
Beiträge: 863
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also ich kann mich da nur skittles anschließen.
zusätzlich würd ich aber sagen, dass du die aktuelle reparieren (lassen) solltest. wenn du z.b. die simmerringe selber wechselst kostet dat inkl. öl nur noch ca. 20 euro und nciht mehr 150 bremsscheiben gibbet neu ab 180 etc... und wenn du sagst, dass du keine zeit hast dat mopped selber zu reparieren, dann dürftest du erst recht nicht die zeit haben, auf mehrere verkaufsgespräche um dein mopped an nen anderen deppen zu verschachern und dann noch auf die suche nach nem anderen mopped zu gehen (weiß janicht wie dat angbeot bei dir ist, ich hab im ruhrgebiet 6 monate gebraucht um einen ersatz zu finden der meinen vorstellungen entsprach. frag mich nciht nach dem zeitaufwand und den spritkosten !!) wenn du halt nicht mehr als 200 auf das draufzahlen willst, was du für dein mopped kriegen würdest, versprech ich dir das du kein mopped findest, wo du ersteinmal ohne reperatur und wartung auskommst
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GS 500 E, Bj.92, 25.000 km, rot - stillgelegt GS 500 E, Bj.91, 37.000 km, blau |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 09.03.2008
Ort: Essen / NRW
Alter: 45
Beiträge: 56
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Also ich würd die Lady nicht verkaufen, sondern lieber ein bissel selbst was basteln. Das kommt deutlich preiswerter, zumal sie ja wie du sagst bis auf die Mängel gut in Schuss ist. Wenn du beim Basteln Hilfe brauchst kriegst du hier meist sehr quallifizierten Rat. Hab mir hier auch schon ne menge Hilfe raus gelesen. Das Forum ist was das angeht wirklich Top.
Gib der Lady eine Chance
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Ich würde gern einen geistigen Krieg führen, doch sind so viele unbewaffnet!!! ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- "inter deum et diabolum semper musica est" |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2007
Ort: Greifswald
Alter: 45
Beiträge: 284
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Hallo,
erstmal vielen Dank für die Ratschläge etc. Ich möchte nochmal auf das Selberbasteln zurückkommen. Dummerweise habe ich Baustellen, an welchen man selber nur schlecht was machen kann:
Nun könnte ich mein Motorrad in Einzelteilen (Räder und Standrohre) zum Händler schleppen und vllt. mit einem Bekannten Bremsflüssigkeit nachfüllen, aber mal ehrlich, die geschätzten 100 Euro, die ich so spare, ist der Aufwand irgendwie nicht wert. Und mein nächstes Motorrad wird deutlich teurer, da weiß ich ja nun inzwischen auch paar Dinge, auf die ich achten muss und welche ich dann als neuwertig voraussetzen werde. Gruß, Stephan
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#7 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Wenn du einen Heißluftfön und ein passendes Werkzeug da hast, is die Sache mit der Bremsscheibe in 10 Minuten erledigt.
Bei der Gabel gibts 2 Optionen. als erstes könntest du versuchen, Erfahrene Leute aus dem Forum zusammen zu trommeln die dir das ganze für ein paar Bier und Fleisch machen. Wichtig hierbei; zugucken! im Grunde genommen ist es nicht schwer und aufwändig. Dauert, sofern man das Werkzeug zum kontern der Mutter im Tauchrohr hat, vielleicht eine gute Stunde oder zwei! Andere Option ist. Du baust die Gabel aus, machst sie leer und bringst sie in eine Werkstatt. Für ein paar Taler in die Kaffeekasse ist dir hier in den meißten fällen ebenfalls schnell geholfen. Das zusammenbauen solltest du hinkriegen.. zur Not kannst ja hier nochmal nachfragen! Naja zu den Reifen. Wenn du die Reifen bereits hast, kannst du die ebenfalls für ein paar Euro (rechne mal so mit 20,- bis 30,-(mehr würd ich nicht bezahlen)) in nahezu fast jeder Reifenbude montieren lassen. Einfach mal verschiedene Reifenheinis aus deiner Umgebung anrufen und fragen. Wenn du die Reifen dort auch noch kaufst, wird es mit der montage günstiger wenn nicht sogar kostenlos! |
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#8 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 18.10.2005
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Wenn sie ansonsten in dem Zustand ist, den die Bilder vermitteln, würde ich sie auch nicht abgeben. Was zu machen ist, hält sich alles noch in Grenzen. Vor allem hast du anschließend vermutlich auch erst mal 'ne ganze Weile Ruhe mit Reparaturen.
Verkaufst du und kaufst dir 'ne neue wird's vermutlich auch nicht ohne Reparaturen, bzw. ohne Austausch irgendwelcher Verschleißteile gehen. Es sei denn, du legst ordentlich drauf.
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93er GS im Telefonica Design _________________ Errare humanum est, in errore perseverare stultum. |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2007
Ort: Greifswald
Alter: 45
Beiträge: 284
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Hallo ihr,
irgendwie überrascht mich das nicht, dass alle fürs Behalten sind. Naja, bisher war aber irgendwie ständig irgendwas, von daher habe ich die Befürchtung, dass ich nach knapp 700 investierten Euro einmal den Tank leerfahre und dann geht die nächste Scheiße los. Noch eine Idee, nehmen Händler Motorräder auch in Zahlung, so wie bei den Autohändlern? Klar werde ich da nicht so besonders viel für bekommen, aber das wäre auch noch eine Option. Gruß, Stephan
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#10 |
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Stammtisch Karlsruhe
Registriert seit: 09.04.2008
Ort: bei Heidelberg
Alter: 58
Beiträge: 294
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Hallo Stephan,
auch ich würde die Maschine behalten. Jeder Schrauberling hat mir bestätigt, dass es kaum ein Motorrad gibt, welches von so einem einfachen Aufbau ist und man soviel selbst machen kann wie bei einer GS. Es gibt gute freie Motorradwerkstätten welche gerade mit der GS gut zurechtkommen, und viel billiger sind als die Vertragswerkstatt. Außerdem alles was Du investieren musst kommt früher oder später auch bei deinem neuen Möp. Ewig hält nichts. Ich würde nicht alles auf einmal machen, sondern nach und nach, dann ist nicht soviel auf einmal zu investieren. Ich jedenfalls bin von meiner GS überzeugt und absolut zufrieden, und würde sie nicht hergeben. Viele Grüsse aus dem Odenwald Peter
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Offizieller Sponsor der Bußgeldstelle des Rhein-Neckar-Kreises
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#11 |
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Administrator
Registriert seit: 15.05.2002
Ort: Hamburg
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Baujahr: 1994
Kilometer: 45000
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bevor du sie deswegen verkaufst bau die gabel aus, kauf simmerringe und öl, schick sie mir, leg rückporto dazu und ich wechsel dir die simmerringe ...
bremsscheibe frag mal benni der hat grad eine gekauft für 170 euro ... und sie als total schrauberneuling selbst gewechselt spart zusammen schonmal 200 euro von deiner rechnung
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.09.2007
Ort: Greifswald
Alter: 45
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Hallo an alle und vielen Dank fürs Angebot, Verdi,
ich werde die Tage mal bei meinem Händler vorbeigucken und den bzw. seinen Mechaniker einen Blick aufs Motorrad werfen lassen, damit der eine Schätzung abgibt, was außer den mir bekannten Dingen noch so auf mich zukommen wird. Vielleicht lasse ich eine kostenpflichtige Durchsicht oder so machen. Oder hat jemand mit Erfahrung Lust und Zeit, mich morgen oder diese oder nächste Woche mal in Greifswald zu besuchen, die Woche über so ab 17 Uhr? Wunschverpflegung kann ich versuchen zu stellen und/oder einen kleinen Obulus zu zahlen bin ich auch bereit. Dann kann ich abschätzen, ob sich der Wartungsaufwand noch lohnt oder eher nicht. Wenn zu den mir bekannten Dingen nichts mehr dazukommt, wird repariert, sonst lasse ich das bleiben und spare lieber auf was neueres. Selbst wenn das heißt, dieses Jahr kein Motorrad mehr zu fahren. Da hat meine Frau schon recht. Ich kann nicht immerzu irgendwas an dem Ding reparieren, bisher habe ich noch keine drei Tankfüllungen leergefahren und hatte schon
Es war bisher so, dass mit dem Lesen im Forum mein Wissen immer schön wuchs und ich dann immer schon gleich die nächste Problemstelle sah. Neulich beim Kupplung hübsch einstellen sah ich das Öl am Standrohr und dann die Tage die weiteren verschlissenen Dinge. Das geht bisher in einer Tour so. Gruß, Stephan
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#13 |
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Gast
Beiträge: n/a
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wenn dir die 34ps bzw 46 ps zu wenig sind dann kauf dir was größeres sonst wirste mal nie froh damit
aber wer es als ausreichend findet dann würd ich natürlich das geld investieren!! außer reifenwechsel kann man alles selber machen und sind nicht mal große kenntnisse erforderlich gibts eventuell nicht in deiner nähe andere gs fahrer die dir eventuell helfen können?? |
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#14 |
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Administrator
Registriert seit: 15.05.2002
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Kilometer: 45000
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andere alternative: ne gs in gutem zustand bringt 1.000 euro
da bei deiner ja nach deiner eigenen rechnung erstmal über 700 euro verschleissteile und reparaturen anstehen geb ich dir 300 für deine
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#15 |
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Gast
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würd mal so sagen 500-600 wird se dir einbringen
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#16 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
wenn du das selber macht, würd ich sagen kommste bei folgender rechnugn raus:
da kämen wir bei ~490 senfkörnern raus...schon nen tacken weniger als inner werkstatt. dafür weißte aber, wies geht und kannst anfängerfehler bei der nächsten macshine vermeiden also wie ich das heir sehe, sind das alles sachen, die eh hin und wieder fällig werden. die maschine zickt ja nicht rum (wie meine
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(früher: GS500 - 34PS - Bj9 |
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#17 |
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Erfahrener Benutzer
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Gebrauchte Bremsscheiben
*Brrrrrr* Ist das hier grad kalt geworden, oder warum stellen sich bei mir die Nackenhaare auf? Gruß Verbali
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#18 |
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Erfahrener Benutzer
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jepp...warum nich? wenn die noch in ordnung sind
jetzt keinen crap der eiert oder rillen wie n straßengraben hat...was is daran so verkehrt?!
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#19 |
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Erfahrener Benutzer
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zum einen, weil du in der Regel den Vorbesitzer nicht kennst, und desshalb ein sehr hohes Risiko eingehst das die Scheibe nicht in Ordnung, oder nur knapp über der Verschleißgrenze liegt.
Zum anderen weil eine neue Scheibe rund 200Euro kostet, und das auf ihre Lebenserwartung von 30-50000KM (teileise noch mehr) Pro gefahrenenm Kilomerter XY Euro macht. Im Verhältnist zu Reifen, oder Gar Benzin ist das nen Witz was die Kostet, und eine Bremsscheibe ist ja nu nicht ein Sicherheitunrlevantes Bauteil,....... Gruß Verbali
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#20 |
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Erfahrener Benutzer
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Ha, es gibt erfreuliche Neuigkeiten:
Schwiegerpapa kennt über eine Arbeitskollegen einen Motorradschrauber. Vielleicht lässt es sich einrichten, dass sich dieser mal das gute (?) Stück eingehend ansieht und ich somit eine fundierte Entscheidungsgrundlage habe. Außerdem haben mir meine Personalabteilung und eine meiner vielen Versicherungen etwas geschrieben, was die finanzielle Situation deutlich entspannt hat. Was mich betrifft, habe ich bis zu diesem Punkt hier alles relevante erfahren. Ich habe pauschale Schätzwerte gehört, welche ich bis runter zu 500 Euro als nachvollziehbar sehe, habe Sparmöglichkeiten gelernt und habe sehr gute Argumente für die eheliche Diskussion zum Thema gesammelt. Ich selber bin fürs Reparieren, zum Teil alleine, zum Teil inner Werkstatt, weils einfach Zeit und Nerven spart und sich bei Reifen außerdem eh nicht vermeiden lässt. Wie es am Ende aber ausgehen wird, hängt von der Lebenszeit-Einschätzung eines erfahrenen Menschen ab, z.B. Schwiegerpapas Bekannten. Ich danke euch allen an dieser Stelle für eure vielen Ratschläge, bis ich hierzu eine definitive Entscheidung getroffen habe, sehe ich die Sache erstmal als erledigt an. Gute Nacht, Stephan
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#21 |
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Administrator
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bevor du as entscheidest poste bitte mal zuerst die meinung des "experten" hier ins forum
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#22 |
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Erfahrener Benutzer
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Na logisch, nichts ist schlimmer als unbeendete Threads in einem Forum
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#23 |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo ihr,
was neues gibts heute noch nicht (frühestens morgen Abend), nur eine weitere Baustelle, welche sich mir aufgetan hat: Die Kupplungsdruckschnecke hat (mindestens) eine Kugel weniger in ihrem Kugellager -> Tauschen, ca. 20 Euro in der Bucht. Das ist irgendwie symptomatisch für meine GS, deswegen ja auch dieser ganze Tread hier. So, morgen werde ich mal in der Suzuki-Werkstatt die Kompression messen lassen und vllt. den Öldruck. Wobei der Suzuki-Mensch so tat, als wäre eine Öldruckmessung ein Heidenaufwand (und teuer teuer). Warum? Meiner blauäugigen Meinung nach stöpselt man da bloß ein Messgerät an und lässt die Karre laufen (bei Betriebstemperatur usw.). Zumindest sieht es im Werkstatthandbuch wenig dramatisch aus. Muss man dafür vielleicht vorübergehend das Öl ablassen, damit es einem beim Anschließen des Messgerätes nicht rausläuft aus dem Motorrad, oder was mag der Suzuki-Heini für ein Problem damit haben? Natürlich habe ich vergessen, ihn genau auszufragen. Naja, abblasen kann ich die Aktion ja morgen vor Ort auch noch. Ist vielleicht die prophylaktische Öldruckmessung totaler Schwachsinn? Ich hoffe dabei zusammen mit den Kompressionswerten einen gewissen Eindruck zu gewinnen, wie der Zustand des Motors ist. Wenn sich grenzwertige Ergebnisse zeigen, weiß ich Bescheid, dass nicht nur die Kupplungsdruckschnecke und die Verschleißteile, sondern auch die Eingeweide verbraucht sind. Gibts eigentlich nochwas, was ich dort fix mal messen lassen sollte, um auf gröbere Probleme schließen zu können? Ich meine, wenn ich schonmal da bin... Ich meine aber nur Dinge, welche nicht im Zerlegen des Motors gipfeln, ich wollte schon spätestens 2 Stunden später mit dem Motorrad wieder nach Hause fahren. Von den ganzen vielen Dingen, welche man so wartungsmäßig prüfen kann (ich habe mir eine Liste zusammengeschrieben, 50% habe ich ohnehin schon im Laufe des letzten halben Jahres untersucht), sind es eigentlich nur genau diese zwei Dinge, welche ich kostenpflichtig prüfen lassen wollte, weil man mit speziellen Messuhren messen muss. Also Öldruck und Kompression. Gibts mehr? Die LiMa (Ladespannung, bei Problemen ggf. Innenwiderstand usw.) sehe ich mir selber an und die Vergaser werde ich auch selber untersuchen + synchronisieren. Auch das Ventilspiel werde ich selber messen (wäre natürlich vor der Kompressionsmessung zu kontrollieren/einzustellen besser, aber schaffe ich zeitlich nicht). Wenn die Kompression nicht hinhaut und das Ventilspiel auch nicht, dann kreuze ich die Finger und behaupte einfach mal, dass es nur am Ventilspiel liegt. Dabei sehe ich auch die Steuerkette zu ersten Mal in meinem Leben und kann eine "Sichtprüfung" vornehmen. Zu erwartendes Ergebnis: Sie ist da. Der über drei Ecken bekannte Experte hat sich übrigens rausgewunden, er habe keine typenoffene Werkstatt. Juhu. Das ist hier sowieso ein Geklüngel mit den Werkstätten. Ich wollte wenigstens diese zwei Messungen eigentlich bei Bosch machen lassen, natürlich dabei zugucken und verhindern, dass die Zündkerzen in den heißen Motor wieder eingeschraubt werden usw. Ich habe sogar die relevanten Teile des Werkstatthandbuches ausgedruckt, damit wenigstens ich dann weiß, welche Sollwerte zu erwarten sind. Mit Bosch habe ich nämlich, was das Auto betrifft, sehr gute Erfahrungen gemacht und fühle mich da immer sehr gut aufgehoben im Vergleich zu den Ford- und VW-Vertragswerkstätten. Motorradmäßig aber haben sie nach ein paar Tagen Hinterhertelefonierens dann abgesagt. Sie würden das ohnehin nicht mehr diese Woche schaffen und außerdem würden sie die Teile vom Suzuki-Mann holen und dann kann ich auch gleich dahingehen. Meine Güte! Dann bringt Preise vergleichen natürlich gar nix und ich fahre mit selbst bestellten Teilen sowieso am günstigsten. Und da meint man, als Firma gäbe es günstige Einkaufspreise für Ersatzteile.So dann, wer bis hier gelesen hat ist tapfer. Gruß, Stephan
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Public-Relations-Manager
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für die Öldruckmessung brauchst du kein Öl ablassen.
Wenn du danach beruhigt bist, mach präventiv die Öldruckmessung.
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Wer hat noch keinen Organspendeausweis ? Warning: may contain Verballhornung. Suzuki - ride the wings of stain ! |
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#25 |
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Erfahrener Benutzer
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Ganz genau, beruhigt oder alarmiert. Auf jeden Fall aber näher dran an einer Entscheidung, welche ich meiner Frau gegenüber sachlich begründen kann.
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#26 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Zuerst mal die Rückholfeder aushängen und den Krempel abschrauben. Achtung, gut passenden Kreuzschlitz verwenden, und mit viel Druck auf die Schraube arbeiten, die sitzen (zumindest bei mir) echt fest. Hier hat s auch paar kräftige Schläge mit nem großen Hammer gebraucht, bevor die Schrauben rauskamen. http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild01.jpg Danach kannst du dann erstmal die beiden Teile trennen (einfach rausschrauben), falls sie dir nicht eh schon vorher auseinandergefallen sind: http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild02.jpg Das ganze von der Rückseite, man sieht die Lasche, welchen den Lagerkäfig am Platz hält http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild03.jpg Ein Blick auf die Kugelchen http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild04.jpg Die Lasche aufbiegen, Käfig rausmachen (aufpassen, daß du keine weiteren Kugeln verlierst) und alles mal gründlich putzen: http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild05.jpg Hier fällt dann auch schon auf, daß ab Werk sowieso nur 11 statt 12 Kugeln verwendet werden, weil die 12 Kugel nämlich eigentlich genau dort sitzen müßte, wo der Lagerkäfig seine Nahtstelle hat. Ich denke also, du könntest zur Not die 3 Kugeln, die in der Mitte des Lagers sitzen, auch noch weglassen, und es würde immer noch problemlos funktionieren. Oder eben mal schauen, ob du die Kugeln irgendwo einzeln auftreiben kannst (Metallwaren, Mopped- oder Fahrradbude) Nach dem putzen suchen wir die Tube mit dem lecker Castrol LMX (Lagerfett halt) und schmieren es wieder schön ein. 2 Gründe: einmal muß natürlich das Lager eh gefettet werden, andererseits kleben dann die Kugeln gut am Fett fest, so daß du alles wieder problemlos zusammensetzen kannst. http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild06.jpg Lagerkäfig drauf (aufpassen, daß die Lasche zur richtigen Seite zeigt) und die Kugeln an ihre Arbeitsstellen: http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild07.jpg Und dann nochmal fett Fett drauf: http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild08.jpg Zusammenstecken, und Haltelasche vom Lagerkäfig wieder umbiegen: http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild09.jpg Und wieder ab an den Kupplungsdeckel damit: http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild10.jpg So wie oben gehts natürlich noch nicht, also den Arm nochmal rausmachen. Hier siehst du auch, worauf du noch beim Einbau des Ausrücklagers achten mußt: die Halteplatte (keine Ahnung, wie das Ding genau heißt) ist nicht ganz symmetrisch (warum auch immer). Die dickere Seite muß nach hinten (hier auf dem Bild unten) und die schmalere Seite nach vorne (hier auf dem Bild oben) eingebaut werden. http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild11.jpg Dann festschrauben, den Arm richtig einsetzen, Feder wieder dran, fertig. http://www.stud.tu-ilmenau.de/~kirsc...ung/bild12.jpg Cherry PS: ja, die Lasche, wo der Kupplungszug eingehängt wird, ist kaputt. Deswegen liegt das Ding ja auch in der Garage und kann mal eben für Demonstrationszwecke zerlegt werden.
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GS91 98-01, 17-45 Mm / GS97 01-?, 10-55 Mm Verantwortung übernehmen heißt: "die Geschwindigkeit an die Verhältnisse anpassen", nicht zu denken, dass das Tempolimit "Denken und Verantwortung übernehmen" am Steuer erspart. |
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#27 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Aha, die Kugeln sind nicht nur als Lagerung da sondern übernehmen auch noch die Führung der Schnecke. Bei den Kupplungsschnecken die ich bisher zerlegt hatte, hatte die Schnecke ein gefrästes Gegenstück, praktisch wie Schraube und Mutter. Wieder was dazu gelernt.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#28 | |
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Erfahrener Benutzer
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Ort: Greifswald
Alter: 45
Beiträge: 284
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Zitat:
Man weiß bei solchen Aktionen ja vorher immer nicht, ob einen fiese Federn erwarten, welche dann sämtliche Kleinteile in der Gegend umherspucken. Und die finde dann mal wieder! Also werde ich mich dann an deine Anleitung halten, sollte sich das Gesamtkunstwerk Motorrad die Tage nicht als ohnehin baufällig erweisen. Hat auch den Vorteil, dass die Kupplung an dieser Stelle mal schön geschmiert wird. Stephan
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Ort: Greifswald
Alter: 45
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Hallo,
es ist Zeit für ein Update. Ihr habt ja alle durchweg gemeint, ich solle das Motorrad behalten. Und das werde ich auch. Kompression auf beiden Zylinder beträgt 11kg pro Quadratzentimeter und der Öldruck liegt bei 4,5kg / Quadratzentimeter. Zur Erinnerung hier die Sollwerte:
Außerdem hört sich das Motorrad gut an, meinte der Händler. Bezahlt habe ich für diese Messungen, einen Bremsflüssigkeitswechsel (wenn man schonmal da ist) und eine Dose Kettenfett um die 43 Euro. Ich finde, da kann man nicht meckern. Wichtig ist vielleicht zu wissen, dass ich die Verkleidung schon vorher runtergemacht habe, das hat Zeit und Mühe und dadurch Geld gespart. Nun werde ich mich dran machen, notwendige Teile zu bestellen und am Samstag Räder und Standrohre abzumontieren, damit das die Tage mal alles wieder hübsch gemacht werden kann. Bin ja aufs Ventilspiel gespannt, das gucke ich mir auch gleich an. Gruß, Stephan
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Da hat mir das Video auf GV sehr geholfen..
Wenn du dir übrigens das sauteure Spezialwerkzeug nicht kaufen willst was der da benutzt, und auch mit der 2. Version (Schraubenzieheraction) nicht klar kommst (so wie ich |
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Nockenwellen lösen?
Zum Shims tauschen? Das ist maximal unnötig...das Ventilshimaushebewerkzeug von Louis kostet nichtmal 10€ und funktioniert nach kurzer Übungsphase sehr gut... Zumal du beim Steuerkettenspanner meistens ne neue Dichtung brauchst...und ich würde so wenig an den empfindlichen Nockenwellenlagerböcken schrauben wie möglich...
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#32 |
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jo, gingen sonst net raus... wusste net dass der Louis das auch hat
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Das "sauteure" Spezialwerkzeug habe ich schon längst und das Video fand ich auch sehr schön.
Gruß + gute Nacht, Stephan
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#34 |
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Hallo,
ein arbeitsreicher Samstag liegt hinter mir, den aktuellen Zustand habe ich hier mal dokumentiert: http://img392.imageshack.us/img392/4...5460ws2.th.jpg Schade, dass meine Fühlerlehre erst bei 0,04mm anfängt, so weiß ich nicht, ob mein das eine Ventilspiel wirklich zu knapp ist oder nicht. Vergaser synchronisieren wird also erst nach einer Grobmotoriker-Bestellung stattfinden. Bin ja gespannt, ob ich dort neben paar Shims auch ein Abdeckgummidings für die Bremsenentlüftung hinten finde (das brüchige Ding hätte ruhig schon beim Händler gewechselt werden können, als dort die Bremsen neu befüllt wurden Ich selber habe nur eine Impulgeberdeckelschraube abgerissen bei der Aktion, sehr schön. Und eine weitere Schraube habe ich vorläufig unlösbar rundgelutscht, naja. Hier im Forum geistert vom Saugwurmenschen eine Anleitung zum Thema Standrohre abbauen herum. Da steht, die Inbusschrauben für den Fender sind leicht rundzulutschen, man solle die nur halten, die Mutter von unten drehen. Tjaha, leider ist mir eine von den Inbusschrauben ausgenuddelt, welche den Gabelstabilisator hält. Die ohne Mutter unten. Doof sowas. Nun geht der eben auf einer Seite von der Gabel nicht mehr ab (ohne Inbusschraube anfeilen und mit Zange abwürgen). Wäre nur eine Schönheits-OP, mal sehen, ob ich ihr das gönne. Alles in allem ists aber ziemlich glatt gelaufen bisher. Trotzt brutalst festgedrehter Schrauben hier und da (Bremssattel vorne z.B.) bin ich bei nur einer einzigen abgerissenen (deren Gewinde mit Zange leicht raus ging) und einer rundgedrehten recht erfolgreich gewesen, wie ich finde. Mal sehen, ob das so weitergeht. Im Wesentlichen habe ich dann eine komplette Wartung ganz alleine durchgezogen, sobald ich die Räder neu besohlen lasse haben und die Bremsscheibe vorne neu ist. Nur muss die erst ankommen hier. Gruß, Stephan edit: Ich sehe gerade, grobmotoriker verkauft leider unpassende 29mm Shims, nicht 29,5. Tja, wieder nix für mich bei denen.
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Was haste denn bei grobmotorik.org bestellt?
hast doch in Greifswald, Wolgast und Stralsund Suzukihändler (durch die Versandkosten ist der Händler meist genauso teuer, aber dafür schneller). btw: Wenn die 0,04mm nicht mehr reingehen, ist das Spiel der unteren Grenze so nahe, dass ich da auf jeden Fall den Shim tauschen würde. Was klappert geht wenigstens nicht fest und gerade an den thermisch stark beanspruchten Auslassventilen würde ich eher etwas mehr Spiel einstellen. Die Stabi-Schraube wirst du evtl. schlitzen müssen um sie herauszubekommen. Wenn die trotzdem abreißt, kann man die ausbohren. Das Gewinde ist zwar länger geschnitten als die Originalschraube reicht, aber um da vernünftig bohren zu können müsstest du die Gabel zerlegen (sonst ist das Standrohr im Weg).
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Hallo,
bestellt habe ich nun doch nix, die Shims von Grobmotoriker passen ja nicht, jedenfalls nicht, wenn man es genau nimmt. Sind 0,5 mm zu klein im Durchmesser. Das mit der Gabelstabilisatorschraube ist nicht so schlimm, da sie ja fest ist. Bleibt sie halt dran und fertig. Ich mag den Greifswalder Suzuki-Händler nicht so gerne. Wegen Reifen und Gabelsimmerring werde ich trotzdem hingucken, aber seit der sich mal weigerte, für mich nach einer Scheinwerfer für meine Verkleidung zu suchen (So nach dem Motto: "Du hast doch Internet, guck doch selber!"), seit dem versuche ich, weitestgehend ohne den Händler auszukommen. Nicht, dass es nicht trotzdem Spaß macht, mit dem zu reden usw., aber das mit dem Scheinwerfer, das nehme ich ihm übel. Heute morgen habe ich mir nun die schon leicht abgerundere Schraube des Bremsflüssigkeitsbehälter-Deckels (vorne) vollends rund gedreht. So ein Mist! Wollte die als Muster mitnehmen in den Baumarkt nachher in der Mittagspause. (Behälter habe ich zugeklebt mit Isolierband, in der Hoffnung, dass bis heute Abend so wenig Wasser reinkommt.) An dieser Stelle ist das im Vergleich zum Stabilisator wirklich blöd, gelegentlich muss man ja mal an den Behälter ran. Tipps/Tricks/Ideen? Ach so, sind die Bremsdeckel...schrauben vorne und unter der Sitzbank identisch? Gruß, Stephan
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#38 |
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Hi,
das ist mir schon klar. Aber gar nicht erst zu suchen und gleich zu sagen, dass er mir nicht helfen kann, ist bissel arm. Ich kann nun keine Motorrad-Werkstätten untereinander vergleichen. Beim Auto aber habe ich einige Werkstätten ausprobiert und bin inzwischen sehr zufrieden. Es sind so die Kleinigkeiten, wie der Kaffee beim Warten oder Hinweise, was demnächst mal gemacht werden sollte (quasi eine Sichtprüfung wichtiger Teile so nebenbei), welche ich sehr zu schätzen weiß. Und meine Autowerkstatt hat sich erstmal einen Wolf gesucht (oder zumindest so getan), bevor die mir verklickert haben, dass es nix bringt, wenn ich dort mit dem Motorrad auftauche. Sie haben es erst einmal versucht. Mich mit vergammelter Bremsen-Entlüftungskappe und fast (und inzwischen ganz ) rundgedrehter ...Deckelschraube losziehen zu lassen ist ärgerlich und das sind so Kleinigkeiten, welche den Gesamteindruck empfindlich stören. Das sind keine teuren Teile und können unter Kleinteile gerne auf die Rechnung gesetzt werden. Der Mechaniker muss ja beide Teile in der Hand gehabt und dementsprechend gesehen haben, dass damit nicht mehr viel mit los ist. Trotzdem wurde dazu kein Ton gesagt.Mal noch was konkretes zu meiner Bremsflüsssigkeitsdeckel-Schraube: Mal angenommen ich würde den Kopf abbohren, wenn ich dann den Deckel abnehme, steht dann genug Gewinde über, so dass ich das mit einer Zange greifen und den Stumpf rausdrehen kann? Ich meine konkret das Pendant zu Schaube Nr. 5: http://alpha-sports.com/spst/1994%20GS500E/25.gif Gruß, Stephan
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#39 |
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nur mal so: warum sind die Schrauben an dem Mopped eigentlich alle so fucking weich?
.. musste mal raus ... |
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#40 |
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Damit du gutes Werkzeug schätzen lernst...
Cherry, keine Probleme mit vergrießgnaddelten Schrauben
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#41 |
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Gast
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Ach.. ich hab auch schon mit Proxxon Bits die ein oder andere Schraube ins Jenseits geschickt... bin in solchen Sachen aber auch etwas ungeschickt..
Habe mir jetzt kürzlich erst mein kleines Proxxon Gelenk zerstört als ich etwas mit 20Nm anziehen wollte |
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#42 |
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Das hat ja nix mit gutem Werkzeug zu tun.. wenn die Schrauben so weich sind dass sie trotz perfekt sitzendem Bit dann vergnaddeln ist das doch Scheiße!
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#43 |
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Gast
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Aus dem Grund wechsel ich eigendlich fast jede Schraube die ich grad löse, gegen ne schöne Inbusschraube aus.
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#44 |
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Dann brauchst du mehr Kraft :-) Ich hab eigentlich bisher nur Schrauben rundgemacht, wenn die Bits eben nicht 100pro gepaßt haben. Grad bei Kreuzschlitz geht das schnell.
Muttern sind bisher noch jedesmal runtergekommen, grade mit Bits, die an den Flanken und nicht an Ecken angreifen klappt das ganz gut. Eher reißt da eine festgegammelte Schraube ab, als daß die Mutter rund wird. Nichtsdestotrotz habe ich viele Kreuzschlitz mittlerweile durch Inbus ersetzt, damit arbeitet sichs einfach schöner. Cherry
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So´ne drecks Ausgleichsbehälterschraube hat mich einen meiner besten WiHa-Bits gekostet...die Pumpe schlecht fixiert (naja, so gut das aufm Schoß eben geht), dann minimal verkantet und knack...
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Guten Morgen,
es ist vollbracht - in meiner Drecksausgleichbehälterschraube steckt nun ein Stück Linksausdreher bündig drin. Ganz großes Kino! Ein Schlitzbit habe ich mir auch zerbröselt gleich zu Anfang bei der Aktion und die Aufnahme des Bits am Vierkant-Schraubendreher-Griff ebenfalls. Das war gestern irgendwie nicht so mein Tag. Naja, da gerade frische Bremsflüssigkeit drin ist und da immer noch alles zu ist, trotz gestern einer Stunde lang Herumgedremel an der Schraube (um den schön gehärteten Linksausdreherstummel herum), hole ich mir einen gebrauchten Behälter (Teil 9, 3, 10 und 4 am besten) und tausche den irgendwann im Herbst diesen oder spätestens nächsten Jahres vorm TüV. Man beachte auch meine Signatur, irgendwie passt die hier meistens. Gruß, Stephan
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Cherry
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#48 | |
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Zitat:
meine erste Informationsquelle zu diesen Themen ist genau dieses Forum hier, neben dem Wiki-Spin-off was oft noch etwas komprimierter und einfacher zu Lösungen führt. Nur weil z.B. der Saugwurmmensch mit Linksausdrehern keine Erfolge gefeiert hat, wie ich hier lesen konnte, muss das nicht prinzipbedingt so sein. Wie auch immer, ich habe es verkackt und alle sollen es wissen und dürfen auch gerne drüber lästern. Sachdienliche Hinweise kamen nicht, als ich z.B. fragte, ob nach Entfernen des Schraubkopfes noch genügend Gewinde überstehen wird, d.h. ich musste mir mit dem zu Helfen versuchen, was ich an Wissen zusammensuchen konnte. Jetzt habe ich einen blöden Zustand erreicht, aber das war das Risiko dabei, dessen ich mir auch bewusst war. So oder so steckt die Schraube noch und ich habe nur unwesentlich Geld und ein bisschen zuviel meiner kostbaren Zeit investiert, aber viel gelernt. Dein Kommentar hilft mir jetzt wenig und ärgert mich, aber vielleicht stolpert ein anderer bei geeigneter Problemstellung drüber und macht es besser als ich. Dann ists okay und das Konzept des Forums funktioniert. Gruß, Stephan
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Sorry, war nicht konkret gegen dich gerichtet, aber ich hab schon so viele Berichte von abgebrochen Linksausdrehen gehört, daß ich überhaupt nichtmehr auf die Idee gekommen wäre, daß tatsächlich noch Leute diese Mistdinger verwenden. Bei einem abgerissenen Stehbolzen, der ansonsten aber locker im Gewinde sitzt, mögen die noch funktionieren, aber für für tatsächlich richtig festsitzende Schrauben bringen die in über 90% der Fälle nur ärger. Nachdem du den Linksausdreher abgerissen hast, kommt nämlich das nächste Problem, das Ausbohren der Schraube wird jetzt durch das gehärtete Stück Linksausdreher nochmal so richtig schon kompliziert...
Man kann ja nu auch nicht immer alle lesen, aber meine Lösung wäre genau das gewesen, was du zuerst vorgeschlagen hast: Kopf wegbohren, dann Deckel runter, und dann mal schauen, was noch über ist. Viel wirds nicht sein, allerdings befürchte ich, daß dein Gewinde eh dermaßen gefressen hat, daß es so gut hält, als wäre die Schraube geschweißt. Da hilft letzten Endes wohl eh nur der Griff zu Bohrer und Gewindeschneider oder alternativ ein neuer Ausgleichsbehälter. Cherry
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Ja, bissel ärgerlich ists aber schon, hinterher zu lesen, wie doof man doch war. Das weiß ich doch auch selber.
Ich werde einen neuen Ausgleichsbehälter bei Gelegenheit verbauen, mit einem Bekannten neu befüllen und fertig. Gruß, Stephan
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