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Neuer Benutzer
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Hallo zusammen,
am Wochenende, habe ich nach den ersten 1000km meine Kette gereinigt und neu "gefettet". Dafür habe ich "S100 Dry Lube Kettenspray" genutzt. Dies ist aber leider komplett farblos. Nun meine würde mich mal interessieren, wie merkt man, ob die Kette genug hat. Gib es da irgendeinen "Schraubertrick"? |
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#2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Das ist der Trick. Du machst viel zu viel drauf und musst dir viel öfters eine neue Dose kaufen. Einträgliches Geschäft für S100...
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.08.2015
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Wenn du eine O-ring Kette hast, dann reichts es die Rollen in der Mitte zu schmieren, und da reicht auch recht wenig, lieber wenig und öfters, vor allem nach Regenfahrten.
Ich selbst benutze allerdings seit Jahren kein Kettenfett mehr |
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#4 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
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Weil das Fett ja auch auf die Rollen gehört 🤦
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#5 |
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Stammtisch München
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Um erstmal ein paar Dinge klarzustellen
![]() - Das Dry Lube wird ca. alle 300 km aufgetragen oder bei Nässe häufiger (nach jeder fahrt). Man kann bei Dry Lube nicht sehen, ob genug drauf ist oder nicht. - Geschmiert wird wie beim normalen Fett auch auf die Innenseite der Kette, also der Ritzel-zugewandten Seite. Ich bin mir nicht sicher, was 3y3joe mit den Rollen meint, aber mach dir das nicht so kompliziert. Einfach auf den Hauptständer aufbocken, einer dreht hinten das Rad (oder du selbst) und der andere Sprüht das Zeug auf die laufende Kette. Lass die Kette vielleicht 2-3 Runden machen. Dann bist du auf der sicheren Seite. - Einmalig solltest du auch die "Flanken" sowie die Außenseite (also die Ritzel-Abgewandte Seite) schmieren (zum Rostschutz). WICHTIG!!! Niemals am laufenden Motor mit eingelegtem Gang arbeiten!!! Kette und Ritzel sind erbarmungslos gegenüber allem, was dazwischen kommt! Ich verwende bei meiner Tona nur DryLube und die Kette ist im einwandfreien Zustand (seit 30 k Km). Kontrollieren muss man hierbei die Dichtringe zwischen den Gliedern, da diese das Schmiermittel auf den Nieten behalten.
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"Ha ha!" - Admiral Nelson |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
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#7 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
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Könnte dann so aussehen.
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
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die GS hat nen Scottoiler, die Kette inzwischen 32tkm
und bei den anderen Kettenmopeds verwende ich öl. Ein gemisch aus Motorenöl und ein klein wenig Getriebeöl das ganze mit ein bisschen Benzin verdünnt. Ein Marmeladenglas enthält das ganze, und da drinne steht ein kleiner Pinsel zum Auftrag Nur die GS hat ne Scottoiler, da sie mein Balkanmoped ist |
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#11 |
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Gast
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Tatsächlich ist meiner Erfahrung nach "weniger = mehr".
Ich mache das so: Motorrad aufbocken, schnell am Hinterrad drehen und dabei aufsprühen. Am besten so, dass die Kette von innen und außen jeweils einmal durchgelaufen ist. Zumindest war das mal so. In den letzten Jahren habe ich kaum geölt und der Verschleiß war auch nicht höher Grüße Zaunkönig p.s. Vor dem Winterschlaf darf es ein bisschen mehr sein, wenn an dein Töff Feuchtigkeit kommt. |
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
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Fetten tue ich die Kette, wenn sie innen nicht mehr matt ist. Ich fette sie möglichst nach der Tour, damit das Lösungsmittel verdampfen kann und das Kettenfett haftet. Fahre ich gleich los, klebt das Kettenfett schlechter und schleudert schnell ab. So meine Erfahrung. Ich nehme die Hausmarke von Louis oder Polo, früher Castrol, aber das war auch nicht besser.
Ich bocke sie auf. Drehe am Hinterrad, bis ich unten das Kettenschloss habe. Dan sprühe ich die Innenseite der unten verlaufenden Kette ein. Drehe weiter, bis ich ein noch nicht gefettetetes Stück habe, sprühe das wieder ein etc. bis ich das Kettenschloss wieder habe, dann bin ich einmal rum. Schnelles Drehen habe ich früher auch gemacht. Da habe ich aber so viel mehr verbraucht, da ich einiges doppelt geschmiert und viel danebengehauen habe. Unnötige Sauerei, finde ich.
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Seit 2004 haben alle unsere Mopeds Kettenöler. Kürzlich habe ich im Bekanntenkreis einen Mofessor verbaut. Der macht einen sehr guten Eindruck.
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Oh das ist ne längere Geschichte....
erst mal, die GS war mein erstes Moped mit Scottoiler. Aber für die anderen 6 wollte ich mir aus Kostengründen keinen leisten. Und die GS ist auch mein Balkanmoped, für grosse Strecken , da macht es Sinn wenn man nicht dauernd unterwegs schmieren muss Aber, was ich vom Scottoiler mitnahm, ist , dass es besser ist mit Öl zu schmieren als mit Kettenfett(zumidest das Zeugs von damals, mag sein dass dasheuteige high tech zeugs besser ist). Ist aber generell ne Gaubensfrage, ich will da auch niemanden überzeugen oder überreden, ich gebe hier nur meine Philosophie und Erfahrung zum Besten Also, Motorenöl....aber das war mir ein Tick zu dünnflüssig....das flog halt schnell weg.... also kam ein Schuss Getriebeöl mit rein.... Das führt natürlich dazu dass es sich weniger gut in die engen Spälte zieht (Ich fahre auch teilweise Standartketten ohne O-ringe) Also kam da ein bisschen Benzn mit rein, das macht wieder dünnflüssiger, sorget dafür dass es sich gut rein zieht, udn hat nebenbei auch eine gewisse "Reinigungswirkung". Und das Benzin verflüchtigt sich dann nach dem Auftrag und zurück bleibt eine dünne Ölschicht. Die älteste Kette ist die auf der GS mit Scottoiler 32tkm. O-ring Kette. Die zweitälteste auf der GS 500 E, Ganzjahresmoped, 30tkm mit "Joe Öl" geschmiert. O-ring Kette Beide Ketten zeigen noch keine erkennbarae Längung oder schwergängige Glieder. Mit den Standartketten habe ich noch keine nenenswerten Erfahrungen da wenig Laufleistung. |
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Sägekettenhaftöl (kein Bioöl, denn das verharzt) ist das Elexier der Kettenöler
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Zitat:
Da will ich mir ersparen, deswegen eher dünneres Öl und öfters. Öfter schmieren ist unterm Strich deutlcih unaufwändiger als Kette reinigen, und weniger Sauerei. Aber generell ist das was Du schreibst auch ne gute preiswerte Alternative, wuie gesagt, ich will mir halt das Reinigen ersparen |
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#18 |
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Erfahrener Benutzer
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Ich will nicht belehren, ich weiß es wirklich nicht: wie ist der Umweltaspekt? Motoröl, das abwäscht, ist scheiße für die Umwelt. Wie ist das mit Kettenfett, ist das besser für die Umwelt?
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#19 | |
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Zitat:
Klar Du hast Recht, da landen schon mal der ein oder andere Tropfen auf der Strasse.... aber ehrlich, da gibt es genug Auslaufmodelle die mehr liegen lassen Und es gibt tatsächlich auch Bakterien die Öl vernichten Und dann ist ist mit Sicherheit auch so, dass ich mehr gummi als Öl unterwegs auf der Strasse lasse..... Will nichts schönreden, aber unterm Strich vernachlässigbar..... Wenn Du es ganz sauber haben willst, musst Du Rapsöl nehmen oder sowas.... aber da wird die Kette wohl nciht so alt werden vergleichen mit Mineralölprodukten. Und Kettenentsorgung und Herstellung geht ja wohl auch in die Ökobilanz mit ein. |
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Die einfachen Scottoiler lassen aber gern mal ein paar Tropfen an der Ampel.
Das ist schon Mist.
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Zitat:
hat ne ganze Weile gedauert, biss ich den vernünftig eingestellt hatte,,, und nann muss ma nden ja auch bei Regenfahrt umstellen, weil deutlich mehr öl verbraucht wird durchs abwaschen.... wo gehobelt wird fallen eben späne |
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#22 |
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Aber ist denn nun Kettenfett weniger umweltschädlich als Motoröl? Das ist ja die Kernfrage, wenn ich Alternativen zum Kettenfett überlege.
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Klar, wenn du es nach der Fahrt (warme Kette) und sparsam aufrägst.
Da wird erheblich weniger abgeschleudert, als bei konstatem Ölgetropfe...
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#24 |
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Dann sind Motoröl-Spielereien keine Alternative für mich.
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#25 |
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#26 |
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Wie schlimm ist eigentlich dieses Biosägekettenöl-verharzen?
Wenn man sich einen vernünftigen Öler (also Drehzahlgesteuert, mit Pumpe und Regensensor) holt und da die Durchflussmenge einmal ausgemessen hat, läuft der Öler wartungsarm und zuverlässig (und temperaturunabhängig). Kann man den dann nicht mit Biosägekettenöl betreiben und guten Gewissens schmieren?
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#27 | |
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#28 |
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Der Rehoiler hat jetzt sogar Bluetooth ^^
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#29 |
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ja klar, bietet sich ja an, ist ja nur ein chip mehr auf der Platine
aber wie gesagt, hab mich damit mal auseinandergesetzt und das Konzept gefällt mir sehr gut! Der Bursche ist auch sehr hilfsbereit und kooperativ. Aber es gibt halt so viel was noch in der Projektschublade schlummert..... |
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Gast
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Ich habe zwei Rehoiler in Betrieb. Und die ältere Platine 8.xx kann man mit BT nachrüsten. Nie wieder ohne. Ich pumpe normales Motoröl.
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#31 |
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#32 |
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#33 |
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Barfuß zu Fuß gehen wäre auch eine gute Alternative
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#34 |
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Fein. Nun haben wir das Niveau von Facebook-Diskussionen erreicht. Kann ich mit den Fragen oder Argumenten oder Ansinnen des Diskussionspartners nichts anfangen, stelle ich ihn als Spinner dar. Nervt.
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#35 |
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Um wieder on-topic zu werden:
Ich fette meine Kette mit der Sprühdose, S100 Weißes Kettenspray. Nach der Fahrt, beim Abstellen in der Garage (nicht, "weil dann die Kette warm ist", sondern weil das dann typischerweise ein paar Wochen Zeit zum ablüften hat). Auf dem Hauptständer, das Rad langsam von Hand vorwärts durchdrehen und dann sparsam vor dem Kettenrad auf das untere Kettentrum von innen sprühen. Die Dose Kettenspray (400ml) habe ich vor 4 Jahren mit dem neuen Kettensatz gekauft, sie ist nach knapp 16000km noch lange nicht leer. Dazu habe ich noch unter dem Sitz eine kleine Dose mit 75ml, falls mal unterwegs eine Schmierung nötig sein sollte. Die ist ebenfalls noch nie nachgefüllt worden. Ich habe in den 16000km 17 mal die Kette geschmiert, in Intervallen zwischen ca 200km (vermutlich eine Regenfahrt dabei) und ca 2500km. Gereinigt habe ich sie zwischendurch zweimal, das erste Mal nach 9000km mit WD40/Caramba, Bürste und einem fusselfreien Lappen, das zweite Mal 2800km später mit Kettenmax und S100 Kettenreiniger. Das mit dem Kettenmax ist eine scheiß Idee, (ich weiß jetzt auch warum der immer im Sonderangebot ist...) denn das ist eine Riesensauerei und ob es viel bringt gegenüber "normaler" Reinigung bezweifle ich. Ach ja: nach 16000km mußte der Kettendurchhang noch nicht einmal korrigiert werden, der ist immer noch korrekt wie am ersten Tag, bzw. (ich habe es in damals in der Werkstatt wechseln lassen, also war er nach WHB, also zu klein, eingestellt) so wie ich ihn dann mit Ausbau des Federbeins und Kontrolle an der längsten Stelle justiert habe. Ich denke, daß es hauptsächlich wichtig ist, daß man ausreichend oft schmiert, es damit aber auch nicht übertreibt. Ich habe z.B. vor anderthalb Jahren / 2500km die Kupplungsbetätigung geschmiert und dabei den ganzen Schmodder aus dem Ritzeldeckel komplett entfernt. Vor ein paar Wochen, als meine Kupplungsbeläge aufgequollen waren, hatte ich den Deckel wieder runter (1200km später) und es war keinerlei neue Schmiersauerei drin. Das heißt das Fett bleibt auf der Kette. Genauso habe ich praktisch keine Sauerei auf der Hinteren Felge, nur auf der Seite mit der Bremsscheibe ein wenig, aber kein Kettenfett Automatische Kettenöler sind sicherlich für Ganzjahresallwetterfahrer eine gute Sache, aber für den "normalen" Gelegenheitsfahrer stellt sich da schon die Rentabilitätsfrage. |
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Danke für das Zurückkehren zum Thema...
Das spricht ja dafür, dass Kettenfett, da es gut klebt, weniger umweltbelastend als Motoröl ist. Das reinigen mit WD40 würde ich lassen, auch wenn es bei Dir wohl gutging. WD40 ist sauer und greift möglicherweise die Dichtringe an.
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#37 |
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Das Caramba wurde ja nur aufgesprüht um das Fett-mit-Dreck ein wenig anzulösen, dann abgebürstet / gewischt.
Daß ein O-Ring in einer Motorradkette aus einem Material gemacht ist, das sich von ein wenig Kriechöl/Petroleum ernsthaft angreifen läßt, das halte ich für ein Gerücht Inzwischen würde ich aber einfach auch die Kette mit dem normalen Motorradreinigergel einsprühen (das, was ich auch auf den Felgen und der Verkleidung der Plastikmotorräder, also überall draufsprühe), das etwas einbürsten und dann an der Waschbox *aus größerem Abstand* mit dem Wasserstrahl abspülen. Einfach weil das am wenigsten Arbeit ist und relativ wenig Sauerei ergibt Ich bin, speziell bei der GS, inzwischen auf effiziente Wartungs / Pflegemaßnahmen umgestiegen, damit das Fahr- zu Schraubzeit-Verhältnis möglichst positiv ausfällt |
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#38 | |
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Zitat:
Ich nehm das für ziemlich viele Sachen und kann nciht behaupten , dass es irgendwas angreift |
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#39 |
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Stammtisch München
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Mal unabhängig davon, ob WD 40 Sauer ist und ob es die Dichtringe angreift oder nicht: WD 40 ist kein geeigneter Reiniger für die Kette!!!
Zwischen den Rollen und den Bolzen ist ein Dauerschmiermittel. Die Dichtringe sind genau dafür da, diese Dauerschmiermittel drin zu behalten und Dreck draußen. WD 40 ist ein Kriechöl und selbst wenn es die Dichtringe nicht angreift, so gelangt es dennoch in die Kettenglieder und verringert die Wirkung der Dauerschmiermittel. Andere falsche Reiniger (z.B. Bremsenreiniger) können tatsächlich die Dichtringe angreifen, was genauso Kagge ist.
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#40 |
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Da WD40 ein Öl (aliphatische Petroleumdestillate) ist und keine Protonen abgeben kann, kann es auch nicht sauer sein.
Aber es kann das Fett der Dichtringe verdünnen/wegwaschen. Das gilt auch für Petroleum, Benzin, Diesel und Co. Wie gut die Stoffe (auch das Kriechöl) aber tatsächlich an den Dichtringen der Kette vorbeikommen und wie gut dann das verdünnte Fett wiederum an den Dichtringen vorbei abhanden kommen kann, ist fraglich. Ein damit feuchter Lappen zum Abwischen der Kette ist aber sicher kein Problem.
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#41 |
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#42 | |
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Zitat:
Ich kenne Leute die schmieren ihre Kette ausschliesslich damit , also kann es nicht so teuflisch sein, meins ist es allerdings nicht für die Kette. Nur wenn die Dauerschmierung schon raus ist aus einzelnen Gliedern, und diese dann schwergängig werden, dann kann man der Kette u.U. noch 1-2 tausend Kilometer schenken. Ansonsten mach ich das auch so, wenns die Kette nötig hat mal mit ein bisschen mehr Öl dran, und das überflüssige Öl mit nem Lappen abnehmen. |
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#43 | |
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Gast
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Ich würde behaupten das dies überhaupt kein Problem darstellt. Ich nutze Bio Haftöl in der Kettensäge und die steht auch gerne mal ein halbes Jahr in der Ecke. Die größere Gefahr geht da tatsächlich von Mäusen aus. Ich lagere meine Kettensäge so das keine Mäuse dran kommen können, bei bekannten haben ich es schon erlebt, dass nach dem Winter Kettenöl nachgefüllt wurde und es gleich auf den Boden gelaufen ist, weil der Öltank aufgenagt wurde um an das Öl zu kommen. Ich nutze das Bioöl von Dolmar und hatte bisher nie Probleme, würde da aber auch kein NoNameöl nehmen |
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#44 |
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Ob WD40 im chemischen Sinne sauer ist, weiß ich nicht. Es greift aber diverse Lacke an, es kriecht (wie oben durch Vorredner dargestellt) überall rein. Tolles Zeug, aber nicht für meine Kette.
Motorradreiniger oder Kettenreiniger würde ich auch nehmen.
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#45 |
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[IRONIE] Verdünnung ist auch nur Kohlenwasserstoffe, keine Säure, Benzin ebenso.
Greift aber alles nichts an..... [/IRONIE] WD40 hab ich ne Weile genommen, das warn aber nur Standardketten. Biokettenhaftöl? Alles, was haftet, läßt auch den Dreck gut haften. Toll, Schmirgelpapier für Kettendichtringe! Über Umwelt rede ich nicht, sonst dürfte keiner mehr für den Spaß Moppedfahren oder mitm Boot rausfahren (man kann ja auch Fahrrad oder Paddelboot fahren). Wer nen Problem mit den Öltropfen hat, ist hier eigentlich falsch, es sei denn, er baut seine GS500 / GS500E auf Zahnriemen oder Kardan um. Den Umbau will ich hier dann auch in den Umbaustories sehen- und idealerweise Teilelisten mit Maßen fürs WIKI. |
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#46 |
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Ich versuche, die Umwelt da, wo es wenig Aufwand macht, zu schonen. Darum nehme ich kein Motoröl als Kettenöl. Ich weiß, dass ich da inkonsequent bin. Aber überall da, wo ich es aber mit wenig Einschränkungen machen kann, nehme ich die umweltfreundlichere oder weniger belastende Alternative.
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GS500 - mehr Mopped braucht kein Mensch! |
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#47 | |
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Stammtisch München
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Zitat:
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"Ha ha!" - Admiral Nelson |
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#48 |
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Erfahrener Benutzer
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als umweltfreundliche Alternative für alle Ökos fällt mir noch ein: Graphitblock
Wie lang ne Kette damit lebt, keine Ahnung |
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