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Kosten für Vergasereinstellung
Servus,
was kostet denn bei einer Fachwerkstatt das einstellen und und synchronisieren der beiden Vergaser. Erste Angabe eines Mechanikers war 45 Minuten und 60 Euro. Wäre des gerecht oder wie schaut des aus? |
Hallo erstmal :welcome:
...also ich könnte das nicht machen, ohne den Tank abzubauen. Und dann kommt beim Synchronisieren ein Spezialmessgerät (Unterdruck) zum Einsatz. 45 Min scheint mir schon mal fix, wenn er das drauf hat, Synchronisation und Gemisch hinterher tatsächlich stimmen, dann ist er die 60€ quasi wert. (80€ Stundensatz ist aber auch nur dann gerechtfertigt) :anbet2: Wird wohl eher 2 Std. dauern, denk ich. Dann ist 30€ die Std sicher noch akzeptabel. Du solltest aber, wenn möglich die Papierauszüge des Messgerätes zu sehen bekommen. |
wofür soll der lufi runter? 45min ist machbar, warmer motor vorausgesetzt.
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Zitat:
...und was würdest Du zum Kurs sagen? |
Synchronisieren dauert keine 15 Minuten.
Hat mich damals (als ich noch nicht selbst geschraubt habe) 15€ gekostet. Ist ja nur Sitzbank runter, Heckverkleidung lösen, Tank runter, Benzinflasche anstöpseln (wenn die Schläuche lang genug sind kann der Tank einfach gedreht werden), Unterdruckuhren anschließen und los geht´s. Wenn der Mech weiß was er tut ist das wirklich schnell gemacht. |
...also 15€ - das wäre wohl zuviel des Glücks, wenn eine vertrauenswürdige Werkstatt einem Neuling dafür den Vergaser synchronisierte und einstellte.
Aber zumindest hast Du jetzt eine Vorstellung U-15, was zu machen ist und wie groß der Zeitrahmen sein könnte. :kuku: Frag einfach noch bei 2 anderen Werkstätten und vergleich die Preise. Jetzt können sie Dir zumindest nichts mehr vormachen, was den Aufwand angeht. Meine 2 Std. sind vielleicht weit gegriffen, aber wenn jemand nicht häufig an der GS500 schraubt, denke ich, wird er für viele Vorgänge zumindest länger brauchen. |
@u-boot15: Wo kommst du denn her?
Vielleicht hast du ja ein Forumsmitglied mit Unterdruckuhren um die Ecke... |
aus Maßbach, wenn des jemandem was sagt
Liegt etwa genau zwischen Bad Neustadt und Schweinfurt zum Mechaniker sagte ich ja auch einstellen und synchro, denn die Vergasereinstellung ist mir wichtig Bei meiner Einstellung (die Technik hab ich noch aus Rolerzeiten) wird ds Öl irgenwann bei viel Vollgas zu heiß Ich hätte es gerne bei etwa 90 Grad oder so. momentan hat es immer so 110-120 bei viel Vollgas. morgen fahr ich auch mal zum anderen Händler, dem in Burglauer. Mal schauen was die sagen. Wo gibt es denn noch einen? Also Mellrichstadt die Pfeife fällt aus, bei dem hab ich des Moped gekauft und der Kerl machte nur Ärger (geplatze Ventildeckeldichtung bei erreichen der Betriebstemperatur, heißes Öl am Bein ist KLASSE!) Der in Nüdlingen (eig a Tuner) den wollte ich eig net aufsuchen, ist net so meins der Kerl. Wo wäre denn noch einer? |
110 bis 120 Grad sind normal für die luftgekühlte GS und höheren Außentemperaturen. Wenn es darüber geht, dann kannst du dir Sorgen machen.
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Weiß gar nicht, ob man durch viel fettere Bedüsung die Temperatur so weit senken kann. Ich glaube nicht und zudem wird die Kiste dann nichtmehr vernünftig laufen.
Wenns draußen warm ist, sind 110 °C quasi normale Betriebstemperatur. Das schadet weder Maschine noch Öl, noch sonstewem. Bis 140 °C stecken die Komponenten weg. Ab da wird es für den Lack der LiMa kritisch. Dem Öl ist das noch egal. Kannst dir diesen Aufwand also sparen. Warum willst du eigentlich synchronisieren? Läuft sie im Stand unruhig? Das ist der einzige Bereich, bei dem man schlecht synchronisierte Vergaser überhaupt spürt. Mit etwas Glück musst du gar nix an den Vergasern machen (lassen). |
Mir wäre es halt mal lieber wenn ein richtiger Mechaniker sich um des Motorrad kümmert.
Ich kann zwar schon einiges, aber auch net alles. Und manchmal ises halt besser wenn ein Fachmann sich darum kümmert. die nächsten paar mal mach ichs dann selber. vll lass ichs mir auch erklären. wenn die mich reinlassen. dann weiß ich gleich mehr. ich hab es nach der Anleitung von rollerhemty eingestellt, und zum einstellen des Zündkabel des anderen Zylinders abgezogen |
Du hast doch selbst schon schlechte Erfahrungen mit Werkstätten gemacht...
Es gehört sehr viel Glück dazu, eine zu finden die nicht nur rumpfuscht und vielleicht sogar weiß, was sie tut ohne einen arm zu machen. Wenns um Geld geht ist heutzutage leider huschipfuschi angesagt. Ich versteh noch nicht ganz, warum du überhaupt was ändern willst. Du hast noch kein Symptom genannt, was eine Maßnahme erfordern würde. Never change a running system ! |
ganz einfach, mir gefällt es nicht das mein motorrad so warm wird, bei dauervollgas 120 kann net normal sein, oder??
zumal dann der rote bereich anfängt oder wieviel umdrehungen muss die gemsichregulierschraube normalerweise raus, bei dem 2002er modell und dem offenen deloluftfilter |
Zitat:
Und wieviele brauchst du, um zu glauben, dass da keine Vergaseranpassung der Welt was dran ändern wird, ohne die Fahrbarkeit erheblich zu verschlechtern? Die Öltemperaturmesserskalen laufen alle gleich vom Band. Da ist der rote Bereich eher willkürlich als durch fundierte Risiken gewählt. Wenn es draußen 35 Grad hat und du jenseits der 120 °C bist hilft eins: Drehzahl senken! Der GS Motor ist von der Konstruktion her gut 30 Jahre alt! Er ist luftgekühlt, sodass ausschließlich die Kühlrippen für den Temperaturhaushalt sorgen können. Aber wenn du so uneinsichtig sämtlicher Vorschläge und Ausführungen bist, musst du wohl dein eigenes Lehrgeld zahlen und irgendeiner Werkstattklitsche die Kohle in den Rachen werfen. Wobei das eine gute Methode ist, die Vertrauenswürdigkeit einer Werkstatt zu testen. Jeder Motorradschrauber der Ahnung hat wird/sollte dir nämlich das selbe sagen, wie wir hier und daher deinen "Auftrag" nicht annehmen. (zumal ein Eingriff in die Vergaserbedüsung die Betriebserlaubnis deiner Maschine erlöschen lässt!). Aber mach wie du denkst... :roll: |
die werkstatt stellt den vergaser eh nur anhand der leerlaufgemischschraube ein. alles andere ist fest vorgegeben und nur durch komplexe maßnahmen, die dem tuningbereich zuzuschreiben sind, zu ändern. und das wird sicher keine 50eur kosten. da sich die leerlaufgemischschraube zum größten teil auch nur auf -wie der name schon sagt- den leerlauf auswirkt, interessiert das die öltemperatur gar nicht. meine öltemp liegt je nach fahrweise 80-100° über der lufttemperatur.
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Wenn dir die GS zu warm wird, kannst du auch 350 Euro investieren und nen Ölkühler verbauen. den Bausatz gibt es ja bald.
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Wieso Vergaserbedüsung?
der sollte des Gemisch einstellen sowie synchronisieren und die 120 Grad hab ich bei gemäßigteren Temperaturen erreicht (ca 22 Grad) Was soll ich denn da machen um die Temperatur zu senken? Wenig Gas und hohe Geschwindigkeit brachten es nicht, und dauerhaft ohne Gas zu fahren geht ja schlecht. Welche Lösung habt ihr denn für den Stop and Go Verker in der City? Blasen geht ja schlecht. :motz: |
Die Leerlaufgemischschrauben und Synchronisation haben nur auf den alleruntersten Drehzahlbereich Auswirkungen.
Was glaubst du bewirken dort Änderungen im Volllastbereich? Ich habe schon geschrieben, dass gegen die hohe Temperatur bei Dauervollgas weniger Drehzahl hilft. Das erreicht man mit geringerer Geschwindigkeit. Es ist auch überaus ratsam, die GS nicht einfach so abzustellen, sondern durch gemäßigte Fahrweise etwas abzukühlen. Das schont den Motor, denn ohne Fahrtwind und ohne Motorlauf bilden sich Hitzenester, die nicht ganz ungefährlich sind. Auch die Temperatur in der Stadt hängt erheblich von dir ab! Niedrige Drehzahlen durch höher gewählte Gänge und schon steigt die Temperatur nichtmehr so stark. Also lässig fahren und nicht im 1. Gang durch die Stadt jagen. Und selbst wenn die Kiste ihre 110-120°C erreicht: KEIN PROBLEM ! So warm ist meine IMMER (ich bin Schönwetterfahrer ;) ). Und das problemlos seit >10.000 km unter meiner Regie. |
Wieso eig Leerlaufgemischschraube?
vorne unten am Vergaser ist eine Schraube in einem "Zylinder", bei der steht im Handbuch Gemischregulierungsschraube. Mit der habe ich das Gemisch eingestellt. und die Unterschiede waren SEHR spürbar. je weiter ich se rausgedreht habe desto besser zog se untenrum. wie gesagt, meine einstellunghabe ich nach Anleitung von rollerhemty.de gemacht, da des beim ROller (auch Gleichdruckvergaser) wunderbar funktioniert hat. |
Keine Ahnung was für Zwiebacksägenzauber du da versucht hast... :roll:
Meinst du die goldene Rändelschraube die unten zwischen den Vergasern rausschaut? Damit verstellt man lediglich den Anschlag der Drosselklappen und damit das Standgas! Je mehr du dran drehst, desto weiter offen sind die Drosselklappen ohne, dass du Gas gibst. Zu wenig offen und die Maschine läuft nicht im Stand, zu viel und die Maschine tourt nur noch verlangsamt auf die viel zu hohe Leerlaufdrehzahl zurück. Ist beides Käse! Stell an dieser Schraube die Maschine (warm !) auf ca 1200-1300 Touren ein und fertig. Mehr macht und kann diese Schraube nicht Außer den Leerlaufgemischregulierschrauben (je eine pro Vergaser tief versenkt unten in Fahrtrichtung vorn) gibt es nichts, was du von außen am Vergaser einstellen kannst. Bei der Synchronisation wird auch nur eine Abgleichschraube für die Drosselklappenstellung benutzt. Löse dich vom Knalltakter und mach dich frei für waschechte Viertakttechnik der 80er mit ihren Stärken und Schwächen :pop: |
Zitat:
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also die standgasregulierungsschraube wars auf jeden fall net. des standgas habe ich vorher eingestellt.
ich meinte die versenkte. aber ist die nur fürs standgas zuständig? als sie weit drin war hat die suzi nur bei hohen Drehzahlen gezogen, und untenrum garnicht. Weiter raus gedreht, besser untenrum und oben immernoch sehr gut. Maschine ist übrigens gedrosselt, per 23,5mm Verengung im Ansaugschacht. aber warum hat sich das Motorverhalten geändert wenn ich "nur" am Leerlaufgemisch was geändert habe. Vergaser hatte ich noch nie offen (hab ich auch net so schnell vor) |
Das kann nur ein Placebo Effect sein.
Die Gemischregulierschrauben haben wirklich nur Einfluß auf das Standgemisch. Vielleicht noch minimalen Einfluß auf den unteren Teillastbereich. |
Zitat:
Zitat:
dein rumwurschteln an der gemischschraube und den damit verbesserten motorlauf ist -wie mein vorredner schon sagt- entweder ein placeboeffekt- oder du hast ein gewaltiges problem mit dem vergaser. |
Servus,
die Ausführung war ja schon richtig. Aber da ist mir noch was aufgefallen. Im jedem Drehzahlbereich werden ja beide Düsen mit angesprochen. Da die Leerlaufdüse ja net zugemacht wird. Demnach müsste sie doch auch für das restliche Gemisch interessant sein oder? Wenn ich einen Denkfehler habe dann klärt mich auf, aer eig müste des so stimmen. Denn nach meiner Überlegung, bei 2 Düsen, würde der Motor ja zu mager leufen wenn die eine Düse net weit genug geöffnet ist. Folge: Kein durchzug untenrum. Bei hoher Drehzahl magert das Gemisch ja weiter ab, da die Leerlaufdüse immernoch net genügend Sprt bringt, und die Hauptdüse auch irgendwann netmehr weiter kann. Untenrum hat sie ja auch schlecht gezogen da laut meiner Überlegung auch zu wenig Sprit kam, es fehlte ja die tatkräftige Unterstützung der Leerlaufdüse. |
sieh Dir das Loch der Hauptdüse im Vergleich zur Leerlaufdüse an, und Du bekommst einen Eindruck, wie die Verhältnisse sind. Bei Volllast wird die Leerlaufdüse unbedeutend.
Aber Du hast den Effekt ja auch wunderbar beschrieben: Zitat:
Gute Details kann man in diesem, leider nicht ganz leicht verdaulichen und unbebilderten Artikel nachlesen. (Da sitzt aber seit 2008 jemand dran, wenn ich das richtig lese ;-) falls Du Hilfe brauchst PN an mich Verbali) ...wonach eben für die Vollast vielmehr die Hauptdüsen und Sitz der Nadeln entscheidend sind. |
Zitat:
der motor magert bei größerer gasmenge nicht ab weil die hauptdüse schiebergesteuert ist. vom gs- typischen magerlaufen im hochlastbereich fangen wir jetzt mal nicht an. Zitat:
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.....na dann wars wohl der "gefühlte" Unterschied, als ich 2 Tage lang mit einer Litze eines Kupferkabels das Durchstechen der verstopften Leerlaufdüse versucht habe.
;-);-);-);-) ...aber Leerlaufauslaß und Hauptdurchmesser sind dann doch Indizien für die Relation zueinander |
Vergaserproblem ???
Hallo,
sorry wenn ich das alte Thema wieder aufmache(vielleicht schieben?), habe aber selbst ein Problem mit meiner GS. Gestern gekauft. Vorgeschichte: Fahrschulmotorrad Bj 98. 23tkm. Bis vor 2 Jahren ist sie gefahren worden, seit dem stand sie in der Garage. Im Leerlauf läuft sie ziemlich unruhig. Mit Choke in der mittleren Position krieg ich sie auf ca 1500upm, variiert aber ständig. Wenn ich dann fahre passiert es nicht selten, dass sie dann abstirbt, als bekäme sie kein Benzin oder so... Also als sie unter 4000 upm war (Choke zu) ist sie ofters abgestorben. Mit offenem Choke (dreht dann automatisch bis 4000) gings. Sie ging Zeitweise (beim Abholen) auch ziemlich gut auf der Autobahn, 150 waren kein Problem und die Beschleunigung ebenfalls, allerdings ist die Drehzahl 2 mal gefallen und ich konnt grad noch 60 kmh fahren. dachte schon sie ginge aus, aber hat sich dann wieder gefangen. Klingt das nach unsynchronen Vergasern oder ähnlichem? Vielen Dank schonmal! |
Nach dieser langen Standzeit würde ich erstmal anfangen mit:
-frischer Sprit -neue Zündkerzen -Kontrolle Luftfilter -Kontrolle Tank auf Rost (innen!) -Ölwechsel -Reinigung Vergaser Nach zwei Jahren Standzeit verliert der alte Sprit einen Teil seiner Zündfähigkeit. Auch Kondenswasser und Dreck / Rost aus dem Tank können dazu führen, das sie nicht richtig läuft. Vergaser synchronisieren musst Du nur nachdem die Ventile eingestellt wurden oder wenn die Vergaser voneinander getrennt waren. Gruß Ric |
Die üblichen Verdächtigen checken:
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=)
Hallo!
Vielen Dank schonmal für die schnellen Antworten. Ich Dussel hatte vergessen zu posten, dass ich: -Ölwechsel (noch ohne Filter-mach ich dann nochma komplett) -neues Benzin (sind 9 Liter reingegangen als ichs gekauft habe und dann nach Hause dann etwa 250km gefahren) Dann hatte ich gestern schon den Tank abgebaut und den Filter ebenfalls. Habe es dann ohne FIlter laufen lassen (läuft sie dadurch noch unruhiger?). So, ich werd mich erstmal um die anderen genannten Punkte kümmern! Nochmals danke :) Und wegen Vergaser säubern nehme ich an, dass hier im FOrum einiges steht. Ist mein erstes Motorrad und ich hab nicht wirklich Ahnung von sowas :? Viele Grüße |
Ja, hier gibts so das eine oder andere:
1. http://forum.gs-500.de/showthread.ph...458#post424458 2. http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=25766 Gruß Ric:-D |
P.S.
Mein Vater hat noch in den Raum geworfen (da er bisschen mehr ahnung hat), dass das auch mit der Leerlaufdüse zusammenhängen kann, dass die verstopft wäre. (?) und man deshalb das mit dem Choke regulieren muss, was ja aber mist ist. :P
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Vergaser reinigen ist nach längerer Standzeit immer eine gute Idee, weil der Sprit gerne verharzt, wenn er aus dem Vergaser verdunstet....
.....und Düsen mögen das gar nicht. Die komplette Vergaserreinigung braucht mit Ruhe und Gelassenheit nicht mehr als einen Vormittag....und lohnt sich auf jeden Fall. |
Hallo,
also verzweifelter zwischenstand: Vergaser auseinandergenommen, gereinigt, wieder zusammen gebaut. Selbes ergebnis wie vorher. Das interessante nun: Wenn ich starten will und auf der (in Fahrtrichtung) linken Seite das Zündkabel runternehm, startet das Motorrad nicht. Kompression ist aber vorhanden auf beiden Seiten. Und Zündfunken kommen ebenfalls. Steck ich die linke seite wieder drauf und lass die rechte runter, startets sofort. Ja. ich werd verrückt^^ Aber total unruhig läufts immernoch. Und was nun ganz schlimm is, sobald ich ein bisschen Gas geb, stirbt das Motorrad. Klingt ja total nach Vergaser. Aber das mit dem einen Zündkabel/Zylinder? Kann das damit zusammenhängen? Danke für Denkanstöße weiterhin! =] P.S.: Bringt da das ersetzen von Dichtungen was? .. Eine dichtung war nämlich nicht mehr die frischste und leicht angebrochen. Aber hat das so starken Einfluss? Danke. |
Was du mal machen kannst ist, mit Bremsenreiniger den Vergaser-Trakt und Motorbereich einzunebeln, während der Motor läuft. Damit kannst du das Ganze auf Nebenluft überprüfen.
Wenn sich nämlich dann die Drehzahl ändert, dann zieht sie Nebenluft, was unter Anderem auf undichte Dichtungen (hört sich ja doll an) deutet. Ansonsten: Ich hatte nach der Tankdemontage und anschließender Montage die Kraftstoffleitung aus Versehen abgeklemmt. Selbe Symptome - Sprang ohne Probleme an, verschluckte sich aber bei Gasgeben und ging aus. ... wenn du da mal was gemacht hast ;) Dann schau mal nach. |
gas geben und absterben hatte ich auch.
Bei mir hat geholfen richtig zu drosseln/bzw entdrosseln. Also passende Düsen, passender Luftfilter, richtige Kerbe geclipst(steht alles schön in der Anleitung) und Gemisch Regulierschraube(da wars ganz schlimm wie weit drausen die war) hab sie ganz rein und 2 1/4 Umdrehungen raus. Ergebnis: läuft optimal zumindest im Leerlauf + Gasannahme Top, gefahren bin ich sie nochnicht :O. Davor ist sie wie gesagt beim Gas geben ausgegangen. Vll hilft dir das ja auch. |
Okay, wird als nächstes am WE getestet, danke! :) :gutenacht:
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Zitat:
einfach mal: - neue Kerzen - Zündspulen rechts und links vertauschen, dann prüfen ob des Problem mitwandert Wie habt Ihr den Vergaser gereinigt? Wie verdreckt war er? Und WO ist eine Dichtung kaputt? |
Also Zündkerzen hatte ich bereits gewechselt. Hat sich leider nichts geändert.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser winzige O-Ring von der Nadel porös war. Bin zur Zeit nicht daheim, erst am WE. Würde am liebsten die Tips gleich umsetzen^^ |
...mach mal was Ric sagt: Zündspulen von links nach rechts und umgekehrt, damit schließt Du die Spulen dann als Fehler aus. Danach das selbe mit den Kerzen.
Bei mir war Dein Effekt mit dem Anspringen bei nur einer Kerze, genau so zu beobachten, und das bedeutet, das nur der eine Zylinder läuft. (kann übrigens auch ein völlig vergammeltes Zündkabel sein...) Mein zweiter kam dann erst bei höherer Drehzahl dazu. Sicher kann auch ein schlecht synchronisierter Vergaser im Stand so schlecht laufen, aber Deine Kiste läuft ja wohl gar nicht, womit der andere Zylinder nur mitgeschleift wird - null Leistung natürlich und rotzschlechter Lauf! Grund war bei mir ein total verdreckter Düsenstock. Nach dessen Reinigung waren in meinem Fall die Fehlzündungen für immer verschwunden. PS: hast Du den Vergaser wirklich komplett zerlegt, die Düsen gecheckt und die Gemischschraube in die geforderte Position gedreht? Was für eine O-Ring von welcher Nadel meinst Du? |
Beide Zündkerzen habe ich auch mal getauscht um zu testen, obs an denen liegt. Sind beide gleich OK. Das mit dem mitgeschleppten Zylinder hab ich auch schon gedacht! Aber scheinbar geht der ja überhaupt nicht. Nicht mal mitgeschleift.
Ach mist, ich meinte den O-Ring von der Leerluftschraube. Also ich hab den Vergaser soweit auseinandergenommen, wie es auf der Anleitung von klassikfon beschrieben wurde. http://forum.gs-500.de/showthread.ph...458#post424458 Dann beim zusammenbauen wieder komplett reingedreht und dann gute 2 Umdrehungen rausgedreht. Aber bei der Seite, wo der Zylinder nicht läuft, hat sich nichts!! getan als ich rasugedreht habe. Konnte die fast komplett rausdrehn. |
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...eventuell solltest Du doch mal über die Ultraschallreinigung nachdenken, den Link hatte ich ja schon gepostet. Dann könntest Du zumindest den Vergaser ausschließen, sollte das Problem weiterhin bestehen. Was mir sonst noch spontan einfällt: Kerzenstecker, Zündkabel, korrekter Schwimmerstand... War die Kompression auf beiden Seiten gleich gut? Gruß Ric |
Hallo!
Also, nun isses soweit, dass es im stand ruhig läuft. Es nimmt auch Gas an, aber nicht richtig. Erst in höheren Drehzahlen über 4-5000 gehts gescheit. Ich werd mal den Dichtungssatz bestellen und .. ich bin mir nich sicher ob die Drosselung richtig eingestellt ist. Werde da auch mal drauf achten beim zusammenbauen wieder. Ist also ein Vergaserproblem.. Das kann doch aber auch mit der Drossel zusammenhängen, oder? Wenn ichs schon wieder auseinander nehm um die Dichtungen zu tauschen, möchte ichs aber auch entdrosseln. Wo krieg ich da passende Düsen etc her? ... Habe eine 98er GS. :) Danke für die tollen anregungen bisher. :up: |
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