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#1 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.06.2017
Ort: Dishley
Alter: 53
Beiträge: 155
Baujahr: 1997
Kilometer: 69666
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...läßt sich das bei der GS wunderbar wieder richten
![]() Nachdem die innere Schraube des rechten Krümmers sich so fest ins Gewinde gefressen hatte, daß alle Standardmittel versagten, mußte ich schweren Herzens dann doch zum großen Bohrer greifen. Zuvor versucht: Einweichen mit Caramba/WD40 und 4fache warm-kalt-Einziehprozedur 1. Stumpf mit Gripzange greifen - geht, dreht aber nix 2. Scheibe + Mutter aufschweissen - geht, reißt aber trotzdem ab 3. Schraubenrest zum Entspannen durchbohren (4mm) und dann mit Ausdreher angehen - geht, sitzt aber zu fest (Ausdreher abbrechen ist dann die dümmste Idee, also besser lassen!) 4. größer ausbohren, so daß man das Gewinde auspolken kann - geht, half aber nix, weil gewinde + Kopf eine homogene Masse waren. Die Schraube war tatsächlich auf mehr als nur der äußeren Kante festgefressen - also nicht anders als durch totale Vernichtung herauszubekommen. Ergo: Am Ende den 8,5er Bohrer ran, Reste sauber fluchtend durchgebohrt, Gewindeschneider ran, M10 geschnitten, Doppelbolzen mit Verjüngung M10-M8 besorgt - voila! Mit nem scharfen (!) HSS-Bohrer in 4mm kommt man super solide durch die Schraube, und Fleisch ist da genug am Kopf, um gepflegt auf M10 aufzuschneiden. Da hat Suzuki offensichtlich mal mitgedacht vor 20 Jahren... Das Aufbohren funktioniert am zusammengebauten Motor und notfalls sogar eingebaut. man muß nur darauf achten, daß man wirklcih zentrisch ankörnt UND gerade bohrt! Die Schraube liegt eben nicht senkrecht zum Ende des Bohrloches, aber man kann den Winkel eigentlich recht gut ablesen, wenn an sich eine lange M8 in die Nachbarlöcher schraubt - so als optisches Visier. geht dann sogar freihand... ![]() Gruß Roman PS: Der Verjüngungs(steh)bolzen ist Pflicht, da man in den Spannkragen des Krümmers keine M10 versenkt kriegt - zumindest nicht so, daß man anschließend noch eine haltbare Verschraubung hat. |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.08.2015
Ort: Landsberg am Lech
Beiträge: 1.175
Baujahr: 2001
Kilometer: 100000
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...
Ich kann mir deinen Stress vorstellen! ging mir in der Kupplung auch mal so.... Kopf abgerissen... Also probiert mit der Zange... keine Chance.. Zange + WD40.... Heiß machen.... keine Chance... Akkuschrauber mit 8mm Bohrer angesetzt, und die Schraube hat sich plötzlich entschlossen sich ohne weitere Gegenwehr mit zu drehen.... zu meinem Glück hat sie beim bloßen Anblick des 8er Bohrers die Panik bekommen und sich schlagartig gelöst....
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Als dein Anwalt rate ich dir, mit Höchstgeschwindigkeit zu fahren. Es wäre ein Wunder, wenn wir ankämen, bevor du dich in ein wildes Tier verwandelst. |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.06.2017
Ort: Dishley
Alter: 53
Beiträge: 155
Baujahr: 1997
Kilometer: 69666
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Ach wat, Stress is anders
Bei 9 von 10 solcher Bolzen war es nur die oberste Gewindelage, die angegammelt war - dank WD40 oder Caramba + Aufschweißen meist alsbald lose. Aber hier saß mal das ganze Gewinde bombenfest. Da hätte ich vermutlich noch tagelang klopfen und bohren können. Aber zum Glück ist da richtig Fleisch am Knochen, so daß auch Ungeübte daran Spaß ohne Reue haben können. Gibt deutlich schlimmere Kandidaten bei solchen Aktionen - ich sag nur Opel X-Motorenbaureihe... ![]() Gruß Roman |
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#4 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
Ort: Extertal
Alter: 36
Beiträge: 8.808
Baujahr: 1999
Kilometer: 158000
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Naja, das erfordert schon Übung am Akkuschraubär/Bohrmaschine, um wirklich sauber zu bohren. Da ist der Bohrer, auch wenn er noch so gut oder scharf ist, schnell zur Seite weggerlaufen. Grade, wenn man nicht 100%ig von vorne dran kommt, sondern seitlich zum Wergzeug sitzt/hockt.
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.06.2017
Ort: Dishley
Alter: 53
Beiträge: 155
Baujahr: 1997
Kilometer: 69666
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Wie gesagt, wenn man solche Peilhilfen wie die Nachbarschrauben nutzen kann, dann geht das viel besser als erwartet - und wie gesagt: klein anfangen und stufenweise aufbohren! Der Hauptfehler beim Bolzenausbohren ist, wenn man gleich mit einem zu großen Bohrer anfängt, der dann frühzeitig nur noch einseitig in hartes Material greift. Ergbnis meist: Loch schief oder gar Bohrer abgeschert.. Auf dem anderen Weg kann man Stufe für Stufe den Kanal noch mal nachjustieren...
Vorteilhaft ist natürlich immer ein Ausbau der Maschine und eine solide Säulenbohrmaschine. Aber dafür war ich einfach zu faul diesmal Gruß Roman |
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