gs-500.de  

Zurück   gs-500.de > GS500(E/F) > Elektrik, Elektronik und Beleuchtung

Hinweise

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 27.09.2009, 22:22:26   #1
thule82
Neuer Benutzer
 
Benutzerbild von thule82
 
Registriert seit: 03.07.2006
Beiträge: 29
Standard 20 Ampere Sicherung fliegt immer raus - Mopped aus

Hallo,

ich bin heute auf der Landstraße unterwegs gewesen und hatte plötzlich keine Drehzahl mehr, dann ging die GS komplett aus.

Der gelbe Engel hat eine 20A Sicherung ausgetauscht, nach 5km Landstraße stand ich wieder und habe in den nächsten Ort geschoben, also ist sie wieder durch.

Hattet ihr das Problem auch schon einmal?

Ich weiß ihr hasst Ferndiagnosen, aber vielleicht hattet ihr das Problem auch schon mal und könnt berichten, was die Ursache bei Euch war bzw. sein kann?

(Achja der Stecker der Hupe hat sich in letzter Zeit regelmäßig abvibriert, habe ihn immer wieder aufgesteckt, aber das kann meiner Meinung nach nicht die Ursache sein, da halt nur die Hupe in den Falle nicht geht...)

GS500F EZ 01.04.2009 32tkm, alle Inspektionen, unverbastelt, außer Alarmanlage, die aber von Anfang an drin war.
thule82 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2009, 22:33:15   #2
Saugwurmmensch
Public-Relations-Manager
 
Benutzerbild von Saugwurmmensch
 
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
Standard

Afaik bekommt die Hupe Dauerplus und du schaltest die Masse via Hupenknopf zu.
Wenn der Dauerplus abvibriert und irgendwo Masse bekommt, kann das die Sicherung raushauen.
Wenn die Sicherung so oft kommt, ist das ja oft ein Kurzschluss.
Kontrollier also mal die Kabelei
(Auch wenn das mit der Hupe vielleicht nicht die Ursache ist, solltest du das richten ...einfach den kleinen Kabelschuh mit ner Zange zusammendrücken, dann hält das wieder)
__________________
Wer hat noch keinen Organspendeausweis ?

Warning: may contain Verballhornung.
Suzuki - ride the wings of stain !
Saugwurmmensch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2009, 14:12:18   #3
AmigaHarry
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von AmigaHarry
 
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
Standard

Solltest du bei der Hupe oder sonstigen Kabeln/Steckern nicht fündig werden überprüfe mal das Ladesystem (siehe FAQ) - Defekte in diesem Bereich äussern sich auch gerne so.......
AmigaHarry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2009, 20:08:32   #4
thule82
Neuer Benutzer
 
Benutzerbild von thule82
 
Registriert seit: 03.07.2006
Beiträge: 29
Standard

Vielen Dank für die ersten Infos, ich melde mich bald wieder nach der ersten Suche.
thule82 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2009, 21:40:30   #5
thule82
Neuer Benutzer
 
Benutzerbild von thule82
 
Registriert seit: 03.07.2006
Beiträge: 29
Standard

Hallo,

die Werkstatt meinte man habe alles durchgemessen und keine Auffäligkeiten bemerken können... angeblich war vom ADAC keine neue Sicherung eingesetzt worden, stattdessen überbrückt. Ich könnte schwören, dass der ADAC-Mann eine neue Sicherung gesteckt hat.

Naja ich bin aus der Werkstatt raus und die Suzi lief als wäre nichts gewesen, ca. 50km gefahren.

Jetzt kommt's aber:

Ich habe sie seitdem in der Garage (4 Wochen) stehen lassen. Heute sprang sie nicht mehr an, am Ende nur nur ein paar Klackgeräusche vom Anlasser/Magnet.

Daher lade ich gerade die Batterie. (Sie ist knapp zwei Jahre alt und hat genügend Flüssigkeit in den Kammern.)

Meine aktuelle Frage - wird die Batterie nicht warm während des Ladevorganges? Ich nutze ein brandneues Ladegerät von Aldi und lade mit 0,8A. Das Gerät zeigt auch keinen Fehler an. Ist das normal, dass die Batterie nicht warm wird?

*edit* Lacht Euch jetzt bitte nicht schlapp, ich habe eben meine Ohren gespitzt, also "Geräusche" gibt die am Ladegerät hängende Batterie von sich, d.h. Gasbildung scheint vorhanden zu sein, ergo lädt sie doch?

Postet mal Eure Erfahrungen - wurde die Batterie deutlich spürbar warm beim Laden?

Gruß
thule82

Geändert von thule82 (30.10.2009 um 21:48:57 Uhr)
thule82 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2009, 08:09:38   #6
berndy
Super-Moderator
 
Benutzerbild von berndy
 
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
Standard

Das Thema Blei-Batterie ist ein ziemlich kompliziertes.

Die Bleibatterie setzt elektrische Energie, die beim Laden zugeführt wird, in chemische Verbindungen um. Diese können wiederum bei Bedarf die Elektronen wieder abgegeben und setzen sich dabei wieder in andere, die ursprüngliche, chemische Verbindungen um.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator

Beim Laden entsteht durch die Elektrolyse Knallgas (Wasserstoff/Sauerstoff-Gemisch), deshalb sollte man Zündquellen auch fernhalten. Bei höheren Strömen mehr als bei niedrigen.

Bei der chemischen Reaktion entsteht etwas Wärme, je mehr sich umwandeln muss, um so mehr Wärme entsteht. Außerdem entsteht durch den Stromfluss zusätzlich Wärme, je höher der Ladestrom, um so mehr Wärme entsteht, die chemische Reaktion läuft dabei aber auch schneller ab, was wieder Wärme freisetzt.

Also, bei geringen Strömen, unterhalb von 1/10 der Akku-Kapazität, hält sich die chemische Reaktion noch etwas zurück, es entsteht nicht sehr viel Wärme, jedenfalls nicht so viel, als dass sich die Batterie stark erwärmen würde.

Bei Ladungen mit 1/10 der Akku-Kapazität spricht man allgemein von Normalladung im Gegensatz zu einer Schnellladung mit einem Vielfachen von 1/10 Kapazität. Bei der Schnellladung entsteht mehr Wärme, mehr Gas, deshalb ist die auch nicht unbedingt gut für die Batterie und die Ladezeit muss unbedingt überwacht werden.

Es ist völlig normal, dass die Batterie bei einem Ladestrom von unter 1/10 der Nenn-Kapazität des Akkus nicht warm wird.

Eine defekte Batterie kann u.U. aber schon bei einer Normalladung stark gasen und warm werden, Z.B. wenn eine oder auch mehr Zellen einen Zellenschluss haben und der gesamte Ladestrom auf die übrigen Zellen aufgeteilt wird. Dabei fließen erheblich höhere Ströme je Zelle.

Wenn du weiterhin Probleme mit der Batterie hast, würde ich zunächst mal den Regler/Gleichrichter nachmessen, wenn da kein Fehler vorliegt, hängts vermutlich an der Batterie.

Wenns die Batterie im Stand leer zieht, kann es daran liegen, dass irgendwo ein Kriechstrom auftritt. Dabei liegt eine (schlecht) leitende Verbindung zwischen Plus- und Minus-Pol vor. Das kann z.B. Schmutz, eine durchgescheuerte Isolierung, ein Wassertropfen, eine Salzkruste oder was auch immer leitfähig ist sein.

Das kann man aber leicht selber mit einem Multi-Meter nachmessen. Einfach Minus-Kabel von der Batterie abschrauben und zwischen freiem Anschlusskabel und Minus-Pol der Batterie ein Multi-Meter mit der Einstellung für Ampere anschließen. Idealerweise sollte bei ausgeschalteter Zündung gar kein Strom fließen.

Fließt Strom muss man die Ursache dafür finden.

Eventuell ist ein zusätzlicher Verbraucher angeschlossen, z.B. eine Uhr.

Eine Batterie besitzt auch eine gewisse Selbstentladerate. Das bedeutet, dass eine Batterie nicht ewig stehen kann ohne leer zu werden. Vielmehr ist es so, dass sich die hineingeladene Lasdungsmenge mit der Zeit ausgleicht und die Batterie irgendwann leer ist.

Bei guten Batterien dauert das länger, bei schlechten gehts schneller.

Bei älteren Batterien kann das auch recht schnell gehen.

Durch das ständige Laden/Entladen und die Erschütterungen, der die Batterie ausgesetzt ist, bröseln immer wieder winzige Teilchen der Bleiplatten heraus und sammeln sich am Boden der Zellen. Irgendwann ist da unten soviel von dem Schlamm, dass es eine Verbindung zwischen der Minus- und der Plus-Platte gibt. Das ist der Zellenschluss.

Je leitfähiger diese Verbindung ist, um so schneller geht das mit der Selbstentladung.

Geändert von berndy (31.10.2009 um 08:11:55 Uhr)
berndy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2009, 12:47:50   #7
Psychorex
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 13.09.2009
Beiträge: 167
Standard

Also meinem Vorredner kann ich nur Recht geben. Es gibt im Groben zwei Möglichkeiten eine Batterie zu laden. Einmal über einen konstanten Strom (Nennstrom fließen lassen). Dieser Strom wird dann einfach eine bestimmte Zeit fließen lassen... [so funktioniert denke ich auch dein Aldi-Ladegerät]. Oder die zweite Möglichkeit (die bessere Ladekennlinie) ist eine Spannungsorientierte. Hier wird die Spannung konstant gehalten und der Strom variiert je nach Ladezustand der Batterie.

Deine Batterie erwärmt sich durch eine Ladung abhängig vom fließenden Strom. Viel Strom = Viel Wärme. Daher kann ich mir vorstellen, das deine Batterie durchaus nicht "heiß" bzw. besonders warm werden muss.

Das angesprochene Geräusch ist typisch für Säurebatterien die in der Starkladung sind (siehe Erklärung weiter unten)


Es im wesentlichen 3 unterschiedliche wichtige Spannungen für Bleiakkumulatoren:

Die Rede ist hier von "Geschlossenen Batterien" (Flüssige Säure) für Gel bzw. Fließ Batterien "Verschlossene Batterien" müsst ihr einfach 0,2 Volt je Zelle drauf rechnen... Dann stimmen die Angaben! Wer es natürlich ganz genau haben will sollte sich das jeweilige Datenblatt zur Brust nehmen!

1.
2,23 Volt pro Zelle "Erhaltungsladung" Diese Spannung musst du pro Zelle einstellen, wenn du eine Batterie in die Erhaltungsladung bringen willst. Sprich die Zellen holen sich dann immer den nötigen Strom den sie benötigen um Ihre Spannung konstant auf dem Level zu halten. [in unseren Umspannanlagen zum Beispiel haben wir Batterien, die ich betreue immer in der Erhaltungsladung. Bei Blei Akkumulatoren sind es eben diese 2,23 Volt pro Zelle]. Bei einer Spannung unterhalb dieses Wertes wird eine Batterie nicht ausreichend geladen und kann unter schlechten Umständen sogar sulfatieren.

2.
Bei 2,3 Volt pro Zelle sprechen wir bei uns von einer Starkladung. Die Zellen werden durch die höhere Spannung schneller geladen. Bei Batterien, die länger gestanden haben und die Platten leicht sulfatiert sind (die Rede ist von LEICHT). Kann man so UNTER BEOBACHTUNG und Kontrolle des Elektrolytenstandes wieder etwas von der verlorenen Amperestundenzahl abtrotzen (Die Platten kontrolliert freikochen). Allerdings bekommt man nie wieder 100% zurück, wenn eine Platte mal angefangen hat zu Sulfatieren... Daher sollte man im Winter seine Batterie auch aus dem Motorrad bauen und immer mal wieder Laden!

Zu beachten ist auch, das Bleiakkumulatoren kleine Divas sind. Die Norm-Temperatur einer Bleibatterie ist 20 Grad. Hier fühlt sie sich richtig wohl und lebt auch unter normalen Umständen am längsten. Solltet ist die Temperatur nur um 10 Grad [im Winter ein leichtes!!!] für längere Zeit unterschreiten halbiert sich nach Erfahrungswerten die Lebensdauer eines Bleiakkumulators um die Hälfte. Genauso ist es mit einer zu hohen Temperatur. Sprich der Arbeitsplatz auf (an) einem Motorrad/Auto ist nicht der beste für eine sollche Diva. Ich kann allerdings nur von unseren Bleiakkumulatoren in Umspannwerken sprechen. Und den Angaben der Hersteller. Varta, Hoppecke... etc.
Ich denke aber, das es im KFZ Bereich genauso ist wie bei unseren Batterien! Es gibt in der Chemie wenig Handlungsspielraum!

3.
Eine Blei Säurebatterie geht meines Wissens bei ca. 2,4 Volt pro Zelle in die Gasung über.(natürlich entsteht vorher auch schon etwas Gas, aber ab hier legt sie so richtig los!) Sprich mittels der angelegten Spannung und dem fließendem Strom zersetzt du das Elektrolyt in Wasserstoff. Sprich du musst destiliertes Wasser nachfüllen das durch den Ladevorgang zersetzt wird. ACHTUNG es entsteht also das bekannte "Knallgas"!!! Daher vermute ich auf Grund deiner beschreibung mit den hörbaren Bläschen, das du zu diesem Zeitpunkt ungefähr eine Spannung von 2,35 - 2,4 Volt pro Zelle hattest (bei 6 Zellen also 14,1 - 14,4 Volt)

Ich habe den Gleichrichter der GS noch nicht nachgemessen, aber ich würde es mir verkneifen Verschlossene Batterien zu verwenden!!! Bei Geschlossenen, kannst du das Elektroly sehen und nachfüllen. Außerdem kannst du die Dichte der Zellen Messen. Ein vollgeladener Bleiakku hat je nach dem eine Dichte von (bitte mit Datenblatt abgleichen) 1,22 - 1,26 kg / Liter. Sollte diese Dichte unter 1,2 absinken kannst du dich schon mal vorbereiten eine neue Batterie in Kürze kaufen zu können! Bei einer Verschlossenen "sog. Wartungsfreienbatterie" kannst du das Elektrolyt weder sehen, nachfüllen noch messen! Druck bei falscher Ladung entsteht auch. Und es kann ggf. auch Elektrolyt austreten. Daher ist eine sollche Batterie etwas für bequeme, die nicht nach der Batterie schauen wollen, aber sich auch nicht wundern müssen, das sie öfter eine nachkaufen müssen als Leute die sich etwas Gedanken um ihre Batterie machen.


Unsere Gleichrichter (in den Anlagen) [nicht die vom Aldi] arbeiten mit einer etwas anderen Ladekennlinie:
IUI: Sprich der Gleichrichter erkennt den schlechten Ladezustand der Batterie und erhöht die Amperezahl (hebt auch die Spannung auf Starkladung an) zum Ende hin fährt er wieder die konstannte Erhaltungsladungsspannung und somit immer weniger Strom... Es dauert allerdings 3 - 5 Tage bis eine Batterie "voll" geladen ist.


Tut mir Leid, wenn ich so weit ausgeholt habe. Aber vielliecht gibt es den einen oder anderen, der sich für die Batterie interessiert hat.

Noch mal knapp für dich:

- Gasung hörbar ist normal und ein Zeichen für eine Ladung! (Ja)

- Ja, es ist nicht schlimm, das sie nicht sehr warm wird (sogar gut!) wichtig ist nur, das sie am Ende die richtige Spannung hat!

- Behandelt eure Diven immer nett dann könnt ihr auch auf sie zählen, wenn ihr sie braucht!




Liebe Grüße
Daniel

Geändert von Psychorex (31.10.2009 um 12:58:08 Uhr)
Psychorex ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2009, 18:29:28   #8
thule82
Neuer Benutzer
 
Benutzerbild von thule82
 
Registriert seit: 03.07.2006
Beiträge: 29
Standard

Ich danke Euch beiden für die schnellen und ausführlichen Antworten!

Immer wieder ein gutes Forum hier.

Nun meine schuldige Info zum Sachstand:

Das Ladegerät hat seinen Dienst gut verrichtet und gestern Nacht eine voll geladene Batterie signalisiert. Habe sie wieder zugeschraubt und siehe da, nach einem einzigen Startvorgang sprang meine GS500F heute gleich wieder an.

Ergo war die Batterie leer gesaugt bzw. zu schwach.

Ob es an der vierwöchgigen Standzeit und der Kälte in der Garage lag oder an Kriechströmen bzw. einem Fehler im Ladesystem werde ich im Winter versuchen zu ergründen. Ein Multimeter steht jedenfalls auf dem Wunschzettel.

Die Batterie ist nun ausgebaut und liegt frostsicher im Keller, sie wird nun im Winter ab und an ans Ladegerät gehangen.

Danke & Gruß
thule82 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2009, 20:32:25   #9
Saugwurmmensch
Public-Relations-Manager
 
Benutzerbild von Saugwurmmensch
 
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
Standard

Multimeter kostet keine 10€, muss also nicht zwingend bis Weihnachten warten

Kriechstrom kannst du recht einfach messen:
Zitat:
Zitat von http://www.motoport.de/ezine_bikes_news_0010.php4?ids=
Kriech- oder Leckströme findet man, indem man die Stromkreise einzeln unter die Lupe nimmt. Wir trennen erst einmal den Plus- oder Minuspol von der Batterie und messen dazwischen, während alle Verbraucher abgeschaltet sind, den Kriechstrom mit einem Amperemeter. Den Messbereich wählen wir erst einmal möglichst groß (20 Ampere), damit nichts anbrennt. Finden wir hier einen Leckstrom von zum Beispiel 0,15 Ampere, bedeutet das, dass die Batterie spätestens nach 48 Stunden Standzeit leer ist.
Nun entfernen wir alle Sicherungen. Ist der Kriechstrom dann verschwunden, liegt der Fehler nicht zwischen Batterie und Hauptsicherung. Dann bauen wir die Hauptsicherung ein. Wenn immer noch kein Kriechstrom zu messen ist, liegt der Fehler nicht zwischen Batterie und Sicherungskasten. Nun werden nacheinander alle Sicherungen eingesetzt. Im Stromkreis derjenigen Sicherung, bei der der Kriechstrom wieder auftritt, ist der Fehler zu finden. Nun können systematisch alle Steckverbinder in diesem Stromkreis geöffnet und geschlossen werden, bis man die Ursache des Kriech- oder Leckstroms räumlich genügend eingegrenzt hat, um sie aufzuspüren.
__________________
Wer hat noch keinen Organspendeausweis ?

Warning: may contain Verballhornung.
Suzuki - ride the wings of stain !
Saugwurmmensch ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen


Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist aus.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
ampere messen M!n!Fuzzie Technik 29 17.02.2010 21:15:39
Gang fliegt manchmal raus! McRipper Motor, Getriebe, Kettensatz 7 09.07.2009 07:28:20
Wo ist die Sicherung? lila_Kuh Elektrik, Elektronik und Beleuchtung 8 16.08.2007 17:46:21
Sicherung Elektrik, Elektronik und Beleuchtung 3 26.06.2006 07:14:48
Gang fliegt immer raus.... Motor, Getriebe, Kettensatz 7 19.05.2003 13:30:16


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 17:26:13 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.