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Alt 11.01.2012, 07:53:06   #1
GS_Lessor
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Beiträge: n/a
Frage Dichtung im Eimer oder doch was "Ernstes"?

Servus Leute,

kurze Frage:

An meinem Zylinder drückt sich Öl raus. Denke mal die Zylinderkopfdichtung ist hinüber. Da ich mir die GS ja erst "neu" gekauft habe und bisher glaub ich nur 60km gefahren bin, kann ich nur von diesen 60 gefahrenen KM sagen, dass sie für mein empfinden echt gut lief.

Fahre sonst Yamaha R1/Honda CBR = mehr Leistung, anderes Fahrverhalten, 4-Zyl. = kenne das Fahrverhalten der GS nur von meinem Fahrschulmotorrad, was eine GS war

Ich hatte vor, da eine neue Dichtung reinmachen zu lassen im März, wenn die Saison beginnt. Meine Frage war jetzt, ob es auch noch was anderes sein kann!

Da ich leider kein Bild griffbereit habe versuche ich mal zu beschreiben:
Linke Seite, Linker Zylinder, der "Kopf" ist ja glaube ich nur draufgeschraubt. Dazwischen drückt sich Öl raus und läuft bis zur Zündkerze. Da ist ja ne Vertiefung und da sammelt sich das dann. Ist nicht die Masse also es "sprudelt" nicht aber der Motorblock ist dadurch halt versifft.

Da ich meiner Werke das schon gesagt habe und er meinte wenns die Zylinderkopfdichtung ist wirds nicht so teuer. = ca. 150€ glaube ich hat er gesagt. Möchte mich nur informieren was es noch sein könnte um das preislich im Auge zu haben...

Danke vorab für Antworten!
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Alt 11.01.2012, 08:25:52   #2
CrashZero
Benutzer
 
Registriert seit: 12.12.2011
Ort: Stahnsdorf
Beiträge: 43
Baujahr: 1999
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Moin,

ist die ZylinderKOPFdichtung nicht weit unter der Kerze?!
Ich hatte das selbe Problem mit dem Öl und bei mir wars die Ventildeckeldichtung. Hab ich in der Bucht gekriegt und selbst gemacht.
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Alt 11.01.2012, 08:37:36   #3
gsmattis
Stammtisch Hamburg
 
Benutzerbild von gsmattis
 
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Beiträge: 8.808
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Du meinst den Ventildeckel und seine Dichtung. Manchmal reicht es da schon, die Schrauben zu kontrollieren und ggf nachzuziehen. Ansonsten ist der Dichtungswechsle recht schnell gemacht. Heckverkleidung ab, Tank runter, Kurbelgehäuseentlüftung vom Ventildeckel abschrauben und dann den VD abnehmen. Alles richtig saubermachen, neue Dichtung drauf und wieder zusammenbauen. Dass du dabei sauber und sorgfältig arbeiten musst sollte klar sein
__________________
Bandit 1200
TL1000S
weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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Alt 11.01.2012, 09:08:09   #4
berndy
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Es kommt leider immer wieder vor, dass Leute mit zu hoher Handkraft die dünnen Schrauben des Ventildeckels abreißen oder die Gewinde überdrehen.

Das ist besonders ärgerlich, weil es dann nicht mehr dicht wird.

Man kann es aber relativ einfach reparieren weil die Gewinde in den Oberteilen der Lagerböcke sitzen. Gewinde reparieren lassen oder, wenn es nur die Schraube wäre, eine neue Schraube und schon kann man es wieder festziehen.
Die Oberteile der Lagerböcke aber nicht vertauschen oder in anderer Richtung einbauen, dann kann es klemmen. Also eindeutig markieren.
Wenn die Oberteile der Lagerböcke nicht mehr zu gebrauchen sind, ist der ganze Kopf hinüber. Die Lagerböcke werden zusammen mit den Nockenwellen bearbeitet und passen auch nur so. Andere Teile können zu viel Spiel haben oder klemmen.
Also, die Gewindereparatur sollte jemand machen, der es auch kann.

Eine andere Ursache könnte eine ausgehärtete/gerissene Dichtung sein. Sollte man dann ersetzen. Möglicherweise kann man sich mit nicht aushärtender Dichtmasse weiterhelfen. Bei mir ist es so schon viele Jahre dicht.

Wenn man die Gummi-O-Ringe unter den Tellern der Ventildeckelschrauben nicht tauscht, kann auch dort Öl austreten. Die O-Ringe werden bei der Montage zusammen gedrückt und sind bei der erneuten Montage undicht.

Ich würde empfehlen, zunächst einmal zu gucken, woran es liegt.

Vielleicht ist ja doch nur eine Schraube locker.
__________________

Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
berndy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2012, 09:16:40   #5
Goose
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Goose
 
Registriert seit: 06.12.2010
Ort: 83527 Haag
Alter: 26
Beiträge: 4.738
Baujahr: 1989
Standard

Ist an dem Motor vor dem Kauf was gemacht worden? Also Inspektion oder ähnliches?

Aber die Kopfdichtung sitzt wirklich sehr viel tiefer. Am besten machste mal Bilder, ich hatte neulich nach ner Inspektion den Fall, das die neue Dichtung billig Gelumpe aus dem Internet war, und sich einfach zur Seite raus drückte....
__________________
Das GS Wikipedia mit vielen Anleitungen und Bildern. -> www.gs-500.info

Hebamme und Entwicklungshelfer geiler Moppeds
Goose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2012, 12:07:59   #6
GS_Lessor
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Danke schon mal für die Antworten.

Zunächst mal: Ich mache das nicht selber sondern lasse das von meiner Werke direkt mit TÜV zusammen machen.
Ich hab dem das erklärt, als ich mit nem anderen Mopped bei dem war und ich war mir nicht mehr sicher ob er Ventildeckel- oder Zylinderkopfdichtung sagte.

Er sagte eines der beiden wäre teuer.

Die GS stand wohl 1 Jahr in der Tiefgarage des Vorbesitzers. Dieser hatte aber bis er sie dann abgestellt hat noch zur Inspektion gebracht, hat mir aber gesagt, dass die Werkstatt wo der das hat machen lassen (neue Reifen, Bremse, Flüssigkeiten, Filter, usw.) die "alte" Dichtung wieder verwendet hat und diese nun wahrscheinlich fritte ist.

Bilder habe ich zwar, aber nur von dem Zylinder wo Öl dran ist und nicht irgendwie aufgeschraubt oder so weil ich habe was die Technik angeht nicht die Ahnung und möchte auch nichts kaputt machen. Dafür hab ich ja meine Werke, der übrigens sehr kulant ist und mir immer Freundschaftspreise macht.

Wie gesagt es hätte sein können, dass jemand von euch hier einen ähnlichen Fall hatte woraus irgendwas "Schlimmes" resulierte/hätte resultieren können.
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