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Immer neue zusätzliche Probleme -kein Ende in Sicht!
Hallo ich bin neu im Forum, habe mir vor ca einem Monat auch eine GS500e gekauft Bj 1995 mittlerweile bin ich mehr als verzweifelt, weil immer wieder neue Probleme auftreten.
Habe mir schon viele Fehlerdiagnosen und Problemlösungen durchgelesen. Nur iwie weiß ich trotzdem nicht weiter. Von Vorne: Die GS stand ca 1-2 Jahre hatte Rost im Tank wurde damit aber wohl nie gefahren. Habe den Tank entrostet und versiegelt. Des Weiteren wurde sie entdrosselt und ich habe die Düsen, wie hier im Forum beschrieben, eingebaut etc. Den Choke musste ich erneuern, weil dieser festgegammelt war. Zu Beginn lief sie echt super, auch der TÜV -Prüfer war begeistert und sie kam ohne Mängel durch. Dann kamen die ersten Probefahrten, wo ich nach kurzer Fahrt das erste Mal liegen blieb. Fehler: sie läuft nicht auf On - Pri eingestellt (alles super) Neuer Benzinhahn ist bestellt. Dann die erste größere Tour, sie lief so lala. Hatte immer wieder wie so ganz kleine Leistungslöcher aber nichts gravierendes. Ich habe sie dann mal immer wieder richtig gezogen und sie lief auch so bis 140 ganz gut. Bei der nächsten großen Tour über 200 km machte sie zum Schluss größere Mukken. Beim überholen hatte sie auf einmal wieder ein Leistungsloch...habe sie dann runter geschaltet aber es wurde nicht besser, sie zog nicht mehr. Habe sie zum Vergasersynchronisieren weggebracht, auf dem Weg dorthin hat sie kaum noch gezogen das sie überhaupt noch 100 fuhr war ein wunder und dauerte seeeehr lange (ich dachte ich würde nie ankommen). An Kreuzungen und Ampeln musste ich durchgehend Gas geben, sonst ist sie immer ausgegangen. Nach der Syn. lief sie dann aber beim Gasgeben hatte sie immer noch so Leistungslöcher drehte kaum hoch und bis ich aus dem Quark kam...-.- Sie stank wohl sehr nach Sprit. Was habe ich dann bis jetzt gemacht?! Zündkerzen erneuert, die waren Pechschwarz und der Funke ging überall hin nur nicht dort wo er sollte. Hatten die Vermutung, dass sie zu fett läuft also die Nadeln um gehangen (hier war die Beschreibung mit den Kerben nicht ganz eindeutig bei dem Ausbau der Drossel). Bei der Probefahrt ging sie dann einfach aus und Sprang auch nicht mehr an. Jetzt ist es so, sie springt an aber sobald man den Gasgriff zu dreht geht sie aus. Weiteres Problem: der rechte Zylinder läuft nicht einwandfrei. Wenn ich diesen Kerzenstecker ziehe, dreht sie einwandfrei hoch aber geht trotzdem aus. Nur der rechte, passiert nichts auch bei Vollgas. Beide Stecker läuft sie ebenfalls nicht. Ich bin nun mehr als verzweifelt. Was kann es nur sein? 1 Fehler oder mehrere Baustellen? Vergaserreinigung? Pick-Up neu machen? Brauche wirklich dringend Hilfe - da ich dieses Jahr mit ihr in den Urlaub wollte und dieser auch schon gebucht ist. Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen ich bedanke mich schon mal Voraus. |
Schön, dass die Werkstatt fleißig synchronisiert, statt sich um die wichtigen Probleme zu kümmern (Synchronisation ist wirklich nur für einen runden Leerlauf gut, mehr nicht). :roll:
Du solltest die Vergaser zerlegen, reinigen (lassen) und den Gasern 2 Reparaturkits gönnen. Die Kits kosten bei zB Louis 17€/Stk. Die Reinigung zB hier übers Forum auch um den Dreh: http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=25766 Wo kommst du denn her? Vielleicht gibt es ja jemanden in deiner Nähe, der sich auskennt und dir hilft. |
Hilfsangebot
Hallo Susi500,
wenn du aus der Region München kommst kann ich dir Schrauberhilfe anbieten. Überdies gibt es bei uns "Schrauberpartys". Hier wird dir geholfen!! Aus anderer Region, dann frage mal in die Runde wer bereit ist, dich tatkräftig zu unterstützen. Dazu solltest du aber deinen Wohnort angeben. Gruß Rolli |
Sorry, habe eben gesehen daß jetzt der Wohnort eingetragen ist.
Ist ein bissi weit von Soest nach München. |
leider nicht, ich komme aus Soest.
Das liegt fast genau zwischen Paderborn und Dortmund |
In der Gegend gibts ne Menge guter Schrauber.
Den Link http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=25766 von Saugwurmmensch kann ich auch empfehlen. Rolli |
Ich sehe das auch so wie SWM. Die Symtome deuten auf den Vergaser hin. Glaub mir, ich weiss wovon ich spreche ! :grinser2::?
Ausbauen Ultraschall reinigen, neue Dichtsätzen, syncronisieren, dann sollten die Probleme beseitigt sein. |
Super, vielen Dank. Dann werde ich das lieber mal ausprobieren, bevor ich wieder in eine Werkstatt fahre und 100€ da lasse ohne eine verbesserung...
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Nach den Symptomen scheint deine Susi im Sprit zu ersaufen. Den Vergaser Zerlegen und wie SWM empfohlen mit neuen Dichtungen von Louis versehen scheint auf jeden Fall angebracht.
Darüber hinaus Vergasereinstellungen überprüfen und mit den Werkseinstellungen für dein Baujahr abgleichen. Auch die Chokenadeln und Dichtungen überprüfen, die nicht im Louis Kit enthalten sind. Schwimmerstand checken nicht vergessen ;) Alles kein Hexenwerk und ohne Werkstatt einfach zu bewerkstelligen. |
Ich werde alle Tipps die ich von euch bekomme vornehmen und euch dann berichten.
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Zum zerlegen schau auf alle Fälle folgenden Link an:
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...458#post424458 damit kannst du nix falsch machen. Super gemacht von Klassikfon |
Zitat:
An dem weißen Kunststoffteil hängt noch eine Messingdüse (die gilt es auch zu reinigen) und der O-Ring dort ist auch im Reparaturkit enthalten. |
Stimmt SWM (StadtWerkeMünchen) ;-)).
Hatte ich vergessen ist aber wichtig. Rolli |
@susi500:
Kontaktiere mal Klassikfon. Der ist ja immer sehr hilfsbereit. Vielleicht bietet er dir ja an die Vergaser ausnahmsweise selbst zu zerlegen und hinterher wieder zusammenzubauen. Dann hast du nur den Vergaser Ein- und Ausbau zu meistern und das ist relativ einfach. |
Danke, aber ich denke das werde ich/ wir hin bekommen. Habe schon mal ein Moped fertig gemacht ;-)
Nur mit dieser Fehlerdiagnose waren wir jetzt echt überfragt.:-D |
Ich finds (mal wieder) sehr dürftig, dass die Werkstatt aus dem Fehlerbild nicht erkennen konnte, was du eigentlich gebraucht hättest... :?
Die GS ist mit das einfachste, was es technisch gibt. Aber die Mechaniker heutzutage arbeiten wohl nur noch nach dem, was ihr Laptop aus dem ECU ausließt... :motz: |
Die Zündung hast du aber kontrolliert? Das wars nämlich bei mir. Und da kam ein Funke nur eben nicht immer (Wackelkontakt vom Zündkabel).
Meine Zündkerze war irgendwann auch extrem schwarz. Und dass man einen Vergaser erst mal reinigen sollte und die Synchronisation alleine nicht wirklich was bringen kann in Hinblick auf dein Problem, weiß sogar ich inzwischen schon. Da fragt man sich wie so eine Werkstatt überleben kann. Hat die keine Konkurrenz in der Umgebung? Kann mich da DonArcturus nur anschließen. Ich wurde unter anderem mit genau der Begründung wieder weggeschickt: Man könne das Gerät nicht benutzen wenn das Problem nur manchmal da ist (zu dem Zeitpunkt war es noch sehr selten, einmal alle 100km), weil man es ja dann anschließen müsste wenn es gerade nicht passt. So in der Art. Aber zum Glück gibts Campino und DonArcturus und noch viele andere nette Menschen die man als Laie belästigen kann. Da wirst du in deiner Umgebung bestimmt auch jemanden finden. Macht auch mehr Spaß und man lernt langsam dazu. Und wenn man sich am späten Nachmittag oder Abend trifft, bring auf jeden Fall Bier mit! Käme eigentlich nicht auch ein verdreckter Benzinfilter in Frage? Oder geknickte Schläuche etc? Denn warum läuft sie auf PRI besser? Oder war das nur so als noch kein neuer Benzinhahn verbaut war? Denn wenn der Vergaser verdreckt ist müsste es doch egal sein ob auf On, Reserve oder PRI gestellt ist, oder nicht? Vielleicht kann mich da mal jemand aufklären. |
Ich denke, da ist einfach der Vergaser dreckig.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei Rost im Tank meistens eine selbstgemachte Tankversiegelung nicht den gewünschten Effekt bringt. Außerdem verklebt die Versiegelung, wenn sie nicht ganz durchgehärtet ist, gerne alles mögliche. Es ist nicht so einfach, wie es in der Beschreibung steht. Nicht umsonst verlangen seriöse Firmen auch entsprechend Geld dafür. Ich würde mir bei passender Gelegenheit (wenn zufällig günstig im Angebot) einen rostfreien Tank besorgen. Kurzfristig hilft bestimmt eine Vergaserreinigung. Bei der Gelegenheit würde ich auch gleich die Benzinhähne nachgucken, ob sich da etwas zugesetzt hat. |
Hallo,
einen Tank in schwarz habe ich und gäbe ich für kleines Geld ab. Das Ding ist top in der Optik und versiegelt, siffte aber trotz vorheriger Abdichtung durch einen Meisterbetrieb an ein zwei Stecknadelkopfgroßen Löchern durch, die ich mit Sekundenkleber dicht bekam. Mir war das aber zu blöd - Lehrgeld halt. Das Ding liegt hier nutzlos rum und ist zumindest Rostfrei und sieht auch von aus bis auf die winzigen Stellen top aus. Aber deshalb schreib ich nicht. Als ich meine Susi kaufte lief die auch wie ein Sack Kartoffeln. Ich habe dann das Ganze Programm abgespult. Hauptproblem war der von innen rostige Tank. Wenn Du den nicht machst ist Alles andere Perlen vor die Säue geworfen, also umsonst. Da helfen auch keine Benzinfilter etc. egal was häufig geschrieben wird. Und führt ggf. zu dem Problem, das bei Vollgas auf der Bahn der Benzinfluss ggf. nicht reicht. NAch dem Tank sind die Gaser dran, reinigen wie beschrieben, ggf. neue O-Ringe an den Ansaugstutzen, neuer Lufi falls nicht schon vorhanden. Sind die Ventile richtig eingestellt? Wenn nein prüfen und ggf. einstellen lassen. Wenn dann alles zusammengebaut ist die Gaser synchronisieren und das Leerlaufgemsich einstellen und Voila das Ding löppt ruhig und gleichmäßig. Bei mir runter bis 800-900 Umdrehungen wenn Sie warm ist. Und oben zeiht sie halt auch gut - so wie ein 46 PS-Möp halt fahren kann mit hohem Lenker. Ein Tip noch: Unterschätz ollen Sprit nicht (der z. B. vorm Saisonende eingefüllt und über Winter im Tank war). Aus dem heutigen Sprit fluchsen verbrennungswichtige Bestandteile bei der langen Standzeit raus. Bei mir lief sie nach dem ersten Winter nicht richtig bis die alte Brühe verbraucht und neuer Sprit drin war. Wenn die Experten hier an meinen Ausführungen Fehler entdecken bitte melden - ich bin Laie - learning by doing in veilen Jahrzehnten mit diversen Oldtimern und Karren/ Motorrollern und somit kein Experte, der das mal gelernt hat. Aber eben auch nicht ganz unerfahren. Die GS hat - das ist das wirklich Schöne im Gegensatz zu den heutigen bissig bis aggressiv drausschauenden von Elektronik überfachteten Bikes - wirklich simple und mit etwas technsichen Verständnis leicht zu durchschauende und auch zu reparierende Technik. Viel Erfolg und viele Grüße aus Wuppertal-Vohwinkel Ludger |
ganz wichtig ist, dass wenn du mit allem fertig bist mindestens eine Schraube übrig ist sonst hast du was falsch gemacht :fechten2:
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Hallo Zusammen =)
erst mal vielen Dank für die vielen Antworten....noch kann ich euch nicht sagen, ob es funktioniert hat. Denn der Vergaser ist immer noch zerlegt, er wurde aber schon Ultraschall gereinigt. Überholsatz ist auch schon da und neuen Membranen habe ich mir auch bestellt und sind schon angekommen,genauso wie der Benzinhahn. jetzt fehlen nur noch die neuen Ansaugstutzen zwischen Vergaser und Lufi.... Der Tank wird denke ich keine Probleme machen da, wir diese Art der Entrostung und Versieglung schon bei einem anderen Tank durchgeführt haben und das ist jetzt ca 3 Jahre her.... Heute werde ich mich daran begeben und den Vergaser wieder zusammenbauen :-D Allerdings ist mir beim Reinigen der ganzen anderen Teile etwas aufgefallen!!! Das leidige Thema mit den Gasschiebern und Löchern^^ Meine sind unterschiedlich und ich weiß jetzt nicht welche Variante ich jetzt nehmen soll....bei dem einen Schieber sind drei Löcher unten und durchschauen kann ich auch und bei dem anderen ist nur das mittlere Loch frei...:confused: Die Deckel der Schwimmerkammer haben auch zwei verschiedene Bezeichnungen einmal 2-2.2 und einmal 2.2 oder so...ist es egal welcher rechts und welcher links oder zeigen die Zahlen welcher wo hingehört?! Wenn Bilder gewünscht sind, dann kann ich diese erst heute Abend Hochladen, weil ich die Teile nicht hier habe... Danke schon mal im Voraus.:wink2::up: |
Falls du die Ringe der Ansaugstutzen noch nicht hast -über mich, siehe Signatur :-D
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