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Alt 15.09.2025, 09:33:12   #5
klassikfon
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Echt schlimm sowas, mein herzliches Beileid.

Mir hat mal jemand erzählt, dass er nach einem schweren Unfall fast zwei Jahre gebraucht hat, um wieder auf die Beine zu kommen. Auch er hatte ab da Angst zu fahren, seine Familie ebenso. Er hat seinen Trost darin gefunden, sich aufs schrauben zu verlagern, sein diesbezügliches Wissen weiterzugeben und anderen damit zu helfen. Ne kleine Probefahrt eine einsame Anliegerstraße hoch und runter gibt ihm die Möglichkeit, hin und wieder bisschen das gute Gefühl zu genießen, ohne Angst vor anderen Verkehrsteilnehmern haben zu müssen.

Weiterhin kenne ich viele, die ähnliches erlebt haben, ich selbst übrigens auch. Für mich war sowas (eigenes Erlebnis im Freundeskreis oder erzählt bekommen) immer ein Anlass, noch sicherer zu fahren. Mein Sohn fährt auch, mein wichtigster Tipp an ihn war "Fahr, als wärst Du unsichtbar". Genau so mache ich das auch. Bin auch gern flott unterwegs, verliere aber niemals das Umfeld aus den Augen. Wenn ich mit meiner Tochter (7) unterwegs bin, dann fahre ich einfach an die Seite, wenn mir zu viel Getümmel ist, um einen sicheren Überblick zu behalten.

Ich drücke die Daumen, dass Du eine für Dich akzeptable Form findest.

Grüße vom Vergaseronkel
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