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Alt 30.10.2015, 10:42:26   #1
Knoz
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Standard Meine neue alte GS.

Moin,
kurze Vorstellung, ich komme aus Kiel, fahre seit 3 1/2 Jahren Simson und habe mich, nachdem ich die CB 450 eines Freundes mal aufm Übungsplatz probefahren konnte, dazu entschieden den großen Lappen zu machen. Da ich nächstes Frühjahr 25 bin natürlich auch den A, bin aber eher ein entspannter Verkehrsteilnehmer und wollte daher nix richtig großes

Lange Rede, kurzer Sinn, da ich auch ein ziemlicher Schrauber bin ( bald 8 Jahre Maschinenmuseum Kiel und auch ansonsten der Bastler, an der Simson natürlich auch) wollte ich ruhig etwas älteres haben, meinetwegen auch mit viel gelaufen und ruhig jetzt schon vor dem Führerschein, im Winter, damit die Preise besser sind und genug Vorlauf für evt. Reparaturen bleibt. Bloss keine Joghurtbecher

Eigentlich wollt ich ja ne MZ250 haben weil ich DDR Technik schon kenne, aber dann mal geschaut und festgestellt: teurer, mehr Sprit, schon wieder Zweitakt...näh. Also nach was aus den 90gern gesucht. Und so ist es eine GS geworden. Hat mir ein Freund probegefahren , für vernünftig befunden und überführt.

1993, 34Ps, 41k gelaufen. Silber-Schwarz.
2 nageneue Reifen, 2 Jahre Tüv, neue Bremsscheibe vorn und frische Gabelwartung (alles Werkstatt, Unterlagen dazu) und bis vor 2 Monaten aktiv gefahren.
Außerdem noch ein Reparaturhandbuch und die Vergaserteile für Entdrosselung.
500 Euro.

Für den Winter steht sie jetzt trocken und überdacht(echtes Dach, keine Plane oder sowas) aber nicht geheizt.
Konnte dann in der Industrieanlage wo sie steht auch endlich noch mal eine Runde selber fahren, bin sehr angetan.

Zu meiner Frage: Ich werde natürlich so viel plamäßige Materialerhaltung machen, wie sinnvoll.
Bisher ist mir folgendes eingefallen:

Geplant habe ich jetzt zum Einwintern:

Tank ganz Voll, Vergaser leer für Winterruhe
Batterie raus und an den Lader
An einigen leichten Flugroststellen(sonst sieht der Rahmen gut aus) mit Konservierungsfett pinseln oder gleich überstreichen

Und allgemeine Wartung:

Bremsflüssigkeiten nachfüllen und entlüften.
Ölwechsel: Die Brühe drin ist klar, aber bräunlich verfärbt, zuviel eingefüllt (einige millimeter über voll) und riecht nach verbranntem Kraftstoff. Das hat mich etwas knartschig gestimmt, aber besser zu viel olle Pampe als zu wenig.
Ventilspiel nachsehen
Bremslichtschalter Vorderbremse klemmt irgendwie: Reparieren oder tauschen.
Kette reinigen, schmieren und nachspannen.
Allg. Schmierung nach Schmierplan

Habe ich was super wichtiges Vergessen ?
Vorschläge was man noch so machen könnte ?
Alles wozu man das Fahrzeug auch richtig fahren muss, also z.B. Entdrosseln und Vergaser reinigen will ich machen wenn ich den Lappen habe. Ist irgendwie einfacher und legaler
Find das immer doof an der Leistungserzeugung etwas zu ändern ohne zu wissen wie es vorher fuhr....
Vielleicht fahre ich auch noch n Jahr mit Drossel oder so, Versicherung sparen. Bin halt kein Raser

Gruß
Knoz
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Alt 30.10.2015, 11:50:18   #2
DonArcturus
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Ich weiß jetzt nicht, wie es sich bei der GS speziell verhält, aber zuviel Öl kann auch sehr schädlich sein, da es die Bewegungsfreiheit der Kolben behindert und somit die Läger belastet. Bei meiner Tona z.B. soll man angeblich sogar ein mm zuviel einschenken, aber mehrere mm würde ich bereits als zuviel bezeichnen.

Hast du denn den Pegel auch korrekterweise mit aufgelegtem und nicht mit eingeschraubtem Messstab gemessen? Wäre wichtig zu beachten.

Ansonsten tust du (was Einwintern angeht) schon alles Richtige. Ich würde nur noch die Reifen entlasten und etwas mehr Luft füllen.
__________________
"Ha ha!" - Admiral Nelson
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Alt 30.10.2015, 11:56:14   #3
geko4711
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Schwimmerventile checken!
Wenn dein Öl nach Benzin riecht, ist das verdächtig.

Mach mal die Ablassschrauben der Schwimmerkammern auf und stelle den BH auf Pri. Wenn es dann nicht aufhört zu laufen, ist da was nicht koscher mit den Ventilen.

Freds gibt es hier genug zu dem Problem.

Hast ne PN
__________________
Grüße vom geko4711

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Alt 30.10.2015, 11:58:18   #4
Knoz
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Öhh, jo, Ölstab aufgelegt, Maschine gerade auf Hauptständer auf Betonplatten.

Ich lass den Motor jetzt nicht mehr laufen, fahren is ja eh nicht, und hau erst mal so viel von der alten Brühe raus wie geht. Die Ölwechselanweisung beinhaltet ja warmfahren, das werd ich natürlich so nicht machen können. Aber wenn 80 Prozent des alten Öls raus sind und die richtige Menge wieder eingefüllt ist, so will ich meinen, dass das dann ja wohl sicher genug ist um damit nach erhalt der Fahrerlaubnis n bissen rumzufahren und dann einen korrekten Öl und Filterwechsel zu machen.

Was haltet ihr eigentlich von Ölsystemreiniger. N Freund von mir schwört voll drauf, ich finde es etwas fragwürdig weil man dann ja für die "Spülfahrt" den ganzen Rotz im Motor circuliert. Jemand damit bei der GS Erfahrung ?

Edit: So richtig hart nach Benzin nicht, sowa shab ich bei Museums-Standmotoren mit völlig verschlissener Kolben/Zylinder/Ringe Paarung auch schon gerochen. Mehr so ein komischer Geruch nach 90ger Jahre Auspuff.
Aber danke für den Tip, wenn ich die Vergaser eh leer mache wird as natürlich geprüft !

Geändert von Knoz (30.10.2015 um 13:50:13 Uhr)
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Alt 30.10.2015, 13:45:07   #5
Kay73
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Stimme Geko zu!

wenn es nicht aufhört zu laufen, füllt oben einer die ganze Zeit Benzin in den Tank!
Insofern- mach das zu Hause und nicht an der Tanke. Dann hast das Problem schon mal ausgeschlossen.

Ansonsten gilt: Laufen die Schwimmerkammern (ob sie in den Zylinder oder Luftfilter) über oder einfach nur über den Ablauf ab,
wird die Schwimmerkammer nicht voll und das Schwimmerventil wird nicht schließen. Insofern war der Rat Blödsinn.
Kay73 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2015, 13:48:58   #6
Knoz
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Ja der wird doch wohl n Überlauf haben ? Oder hat der keinen ? Das wäre natürlich dann sehr blöd.
Das über die Ablassvorrichtung prüfen zu wollen ist in er tat etwas *hust*
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Alt 30.10.2015, 13:55:02   #7
Kay73
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Direkt einen Überlauf hat der GS-Vergaser im Gegensatz zu Simson oder MZ nicht. Dann läuft es vorrangig Richtung Zylinder und damit kommt es dann über die Zylinderwände, wo es von den Ölabstreifringen nicht abgestreift wird, ins Motoröl. Bei mir lief es dann eher über das Luftfiltergehäuse auf den Boden (Ablaufschlauch am Luftfiltergeäuse)


Tipp von Berndy war dazu mal: Unten am Vergaser einen Schlauch anschließen und dann den Ablauf öffnen. Dann kannst Du im Schlauch auch direkt den Bewnzinstand sehen. (Daß der Schlauch dazu dann nicht runterhängt, setze ich mal als Grundwissen voraus)
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Alt 30.10.2015, 14:14:00   #8
Knoz
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Jawoll, die Nummer mit dem Schlauch gefällt mir. Super Tip, danke. Joah, siehste den Stand im Tank is scheisse, siehste den Stand im Vergaser is alles gut.
Ich seh grad: Versicherungen scheinen für 34 Ps und 46 Ps das gleiche Geld zu wollen, gell ? Joah gut, dann kann ichs auch gleich entdrosseln sobald mal der Vergaser nachgesehen wird....was soll der Unfug.
Knoz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2015, 14:25:58   #9
Kay73
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Ich meinte auch den Benzinstand in der Schwimmerkammer, nicht im Tank.
Den Benzinstand im Tank wird er Dir so nie anzeigen, da der Sprit dann schon eher durch das Luftfiltergehäuse nach unten ausgelaufen ist... da fehlt dann schon der Gegendruck.
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Alt 30.10.2015, 16:54:32   #10
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Zitat:
Zitat von Kay73 Beitrag anzeigen
Stimme Geko zu!

wenn es nicht aufhört zu laufen, füllt oben einer die ganze Zeit Benzin in den Tank!
Insofern- mach das zu Hause und nicht an der Tanke. Dann hast das Problem schon mal ausgeschlossen.

Ansonsten gilt: Laufen die Schwimmerkammern (ob sie in den Zylinder oder Luftfilter) über oder einfach nur über den Ablauf ab,
wird die Schwimmerkammer nicht voll und das Schwimmerventil wird nicht schließen. Insofern war der Rat Blödsinn.
Ja natürlich, es muss ein hoch gebogener Schlauch an den Ablauf. Das hatte ich vergessen zu schreiben - bitte um Verzeihung
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Grüße vom geko4711


Geändert von geko4711 (30.10.2015 um 18:20:48 Uhr)
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Alt 30.10.2015, 17:35:51   #11
seife
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edit: ...war schon alles gesagt... ich sollte erst lesen, dann schreiben
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Alt 30.10.2015, 19:47:37   #12
Knoz
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Ja klasse, vielen Dank für die guten Informationen.
Dann werd ich mal zu Werke gehen, Stück für Stück. Erstmal die Winterisierung und den harmlosen Nervkram a la kaputter Bremslichtschalter erschlagen.
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Alt 31.10.2015, 05:03:09   #13
berndy
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Verbrauchtes ÖL riecht anders als neues. Altes Öl hat ja bereits alles aufgenommen, was so im Motor angefallen ist, von Kondenswasser bis Verbrennungsrückstände.

Ich denke nicht, dass da übertrieben viel unverbranntes Benzin drin ist, aber schaden tut es nicht die Schwimemrnadelventile zu prüfen. Ist ja eine bekannte Schwachstelle an der GS.

Die Versicherungsklasse geht von 28 bis 50 PS, spielt also keine Rolle ob 34 oder 46 (4 PS. Du sparst also nichts, wenn du gedrosselt fährst.

Allerdings, falls deine gedrosselt sein sollte, würde ich mir überlegen, ob ich die überhaupt entferne. Einige User hatten damit dermaßen Probleme, weil der Motor dann nicht mehr vernünftig lief, obwohl alles nach Anleitung gemacht wurde, dass mir der Aufwand zu groß wäre.

Lieber mit 34 PS vernünftig fahren als mit 48 PS nur am Vergaser herumdoktern.

Kannst ja mal die Suche quälen.

Aber jeder wie er will. Vll. passt das ja dann bei deiner.
__________________

Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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Alt 31.10.2015, 13:18:02   #14
Knoz
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Hab ja auch gesagt, dass das Öl nach Auspuff riecht, nicht nach Tank. Der Mann ist täglich 100km mit ihr Gefahren, Arbeit, hin und zurück. Das Öl wird halt ne Menge Kilometer hinter sich haben. Zuviel ist wahrscheinlich drin weil er kein Bock hatte immer nachzusehen.

Was die Vergaser angeht:
Bin kein Raser, werde hauptsächlich in der Stadt fahren, hab da mit dem Entdrosseln gar keine Eile. Ich werds ja sehen. Die Teile waren mit dabei. 120 Düsen und Vergaserdeckel.

Die Probleme schienen ja, so wie ich es jedenfalls im Forum gelesen hatte, im wesentlichen daran zu liegen, dass Leute die falschen Luftfilter hatten.

Aber ich kann nicht sagen, dass ich da Angst vor hätte. Werd den Vergaser eh irgendwann zur Reinigung aufmachen. Dann kommt der Kram da rein, dann wird geschaut ob es funzt, wenn nich kommt es am gleichen Tag wieder raus und Thema durch. Aber das muss doch machbar sein. Man findet in jedem Forum Horrostories zu jedem Thema. Ist doch immer so. Ich bin zwar kein großer Motorradschrauber, aber 8 Jahre mit Maschinen und Jahrhunderte an gesammelter Maschinenbau Erfahrung im Bekanntenkreis werden schon den Richtigen Trick finden. Die meisten probleme in Foren sind doch auch nur deshalb so intransparent weil viele User das Interesse verlieren und sich dann nicht zurückmelden, auch wenn sie es n halbs Jahr später dann irgendwie hinbekommen.

Gruß
Knoz
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Alt 31.10.2015, 15:30:03   #15
berndy
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Dein letzter Satz trift den Nagel auf den Kopf.
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Alt 25.11.2015, 20:07:24   #16
Knoz
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So, um genau das Klischee nicht zu erfüllen mal ein kleiner Zwischenbericht.

Hab die Theoriestunden voll, Prüfung wahrscheinlich anfang Dezember. Dann ist der nervige Teil auch schon erledigt.

Zum Fahrzeug:

Bremslichtschalter ist bestellt. Ich hatte erst noch überlegt, irgend einen Industrie-Standartschalter mit einem Adapter umzustricken, so wie ich es bei der Simme gemacht habe. Aber bei der GS ist einfach kein Platz dafür.

Schade, denn die Qualität der Nachbauschalter (Sind die Originalschalter auch so schlimm ?) ist nach Ansicht der Trümmer (war rissig ohne ende) nur als unterirdisch zu bezeichnen. Die Bewertung bei Louis spricht genau das gleiche Problem an. Sehr witzig. Also gleich in China bestellt. Ich wette die Nachbauten kommen da eh alle her. Ich werde berichten, wie der sich schlägt.


Was den Vergaser angeht: Böse. Schlauch dran, auf Pri, steigt und steigt und steigt. Nicht gut. Hab abgebrochen, als es schon deutlich über der Trennfuge stand und dann erst einmal fürn Winter abgelassen.

Samstag mal die Kerzen rausnehmen und sehen, ob man da Spuren von extrem fettem Lauf sieht. Leider war sie nach der Überführung noch 2 mal kurz kalt an, weil ich sehen wollte ob se ordentlich startet. Das tut sie - aber das Kerzenbild ist natürlich jetzt verfälscht. Extreme überfettung sollte man trotzdem sehen können. Hab ich bei der Schwalbe länger mit gekämpft, weil der honkische Vorbesitzer es geschafft hat einen Leerlauf einzustellen der super klang, super stabil war, aber leider viel zu fett. Zweitakter sind so - wie sagte unser Ukrainer neulich : Zweitakter ? Is tot, läuft immer noch ! (Bitte mit tiefrussischer Intonation)

Also auch Verdacht auf Ölverdünnung. Werd ich den Ölwechsel wohl definitiv irgendwie möglichst ohne Warmfahren machen müssen.
Besser 90% vom Mist rausholen, als den Motor in der Tunke laufen lassen um dann 95% rauszuholen. So dick ist altes 10-W40 ja nicht. Is ja nicht SAE 30 vom alten Industriediesel.

Und gleich schonmal Vergaserkits auskucken. So wie ich das sah, ist dabei ausnahmsweise Ebay nicht günstiger als Louis. Kennt jemand noch einen Shop der besser ist ?

Wird darauf hinauslaufen, dass ich iw im März/Aprill oder so ne große Revision mache, alles auf einmal. Ventilspiel, Vergaser ab, reinigen, entdrosseln, neue Schwimmerventile und Dichtungen. Ölwechsel vielleicht schon vorher.

Gruß
Max

Geändert von Knoz (25.11.2015 um 21:10:01 Uhr)
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Alt 29.11.2015, 18:59:11   #17
Knoz
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Jo, mal die Kerzen rausgehabt - erst mal nicht schlecht geschaut. So kleine Kerzen, da passt die normale Kerzennuss ja nicht.
Stark/doppelt gekröpfter 18ner Ringschlüssel war zu finden, alles kein Problem.

Linker Vergaser lief massiv über, rechter kaum.

Und jo,
Resultat: Linke Kerze eklig braun und irgendwie leicht glänzend. Rechte Kerze leicht braun mit einer grauen isolatorspitze. Dann ist auch kein Wunder, dass der kalte Leerlauf irgendwie so....asymmetrisch klang.

Meine erste Begenung mit der "Originallackierung" - also eher "hinterhältige Vortäuschung einer Lackierung" hatte ich jetzt auch. Der Schalthebel war leicht lose, nix wildes, weder verbogen noch die Verzahnung versaut, einfach nur die Schraube nicht ganz fest. Hab den dann mal gleich abgenommen und die Farbe abgebürstet . Hab noch nie Farbe gesehen, die so dünn drauf ist, ohne Primer verabeitet, und sich mit der Maschine so leicht abbürsten lässt.

Dann gleich noch mal mit der Feile und dem Schleifmop die ganzen hässlichen Spuren vom Stanzen eliminiert und neu lackiert. Ahh, besser. Eigentlich müsste das Gummi auch neu. Mal sehen. Oder ich dreh mir ne Kappe in ansprechender Form.

Als nächstes ist wohl mal die Vorderradbremse dran. Große Spritze,Schlauch und Flüssigkeit liegen bereit.

Wie ist das eigentlich. Der Schalthebel ist ja nun kein Sicherheitsrelevantes Teil, aber polieren am Rahmen war ja tabu. Wie ist das mit dem Bremspedal. Falls ich das mal ausbauen muss, darf ich das dann befeilen und schleifen (ohne nennenswerten Materialabtrag) um die blöden Stanzspuren zu entfernen, oder ist das schon wieder ein Tüv NoNo.
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Alt 29.11.2015, 19:16:21   #18
geko4711
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Zitat:
Zitat von Knoz Beitrag anzeigen
...
Wie ist das eigentlich. Der Schalthebel ist ja nun kein Sicherheitsrelevantes Teil, aber polieren am Rahmen war ja tabu. Wie ist das mit dem Bremspedal. Falls ich das mal ausbauen muss, darf ich das dann befeilen und schleifen (ohne nennenswerten Materialabtrag) um die blöden Stanzspuren zu entfernen, oder ist das schon wieder ein Tüv NoNo.
Ich habe meinen Schalthebel sogar zersägt und über Eck neu zusammenschweißen lassen, wegen der tieferen Rasten - kein Problem bei der Dekra
__________________
Grüße vom geko4711

geko4711 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.2015, 20:06:42   #19
Knoz
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Das ist gut zu hören !
Dann mach ich mir da ne Kappe für !

Aber wie ist das mit dem Bremspedal ? Das sieht genau so unmöglich aus. Von der Stanze gefallen, einmal midder Sprühpistole rüber und ran ans Möpp. Pfuideife.

Werd ich jetzt nicht sofort angehen, Hinterradbremse scheint soweit i.O. zu sein und ich werd nix aufreißen was einwandfrei funzt so lange wie es echte Defekte gibt, aber man muss ja mal drüber nachdenken.
Knoz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.2015, 20:24:31   #20
seife
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Irgendwas ist bei dir komisch.
Bei mir sind Schalt- und Fußbremshebel verchromt, nicht lackiert.

In bewährter Suzuki-"Qualität", aber nicht so schlecht, wie es bei dir zu sein scheint.
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Alt 29.11.2015, 20:53:31   #21
Knoz
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Die Teile wirken absolut original.

Meiner sah ziemlich genau 100% so aus:

http://www.ebay.de/itm/like/16139937...hn=ps&lpid=106

100% in Ordnung - 100% hässlich.

Kann sein, dass das kein Lack war, sondern eine hauchdünne Zinkschicht.
Chrom würde ich ausschließen wollen, selbst wenn das mattchrom wäre....Chrom ist ein ziemlich hartes Metall. Deutlich härter als Eisen. Das wäre beim Feilen aufgefallen und hätte sich auch nicht so abbürsten lassen.

Geändert von Knoz (29.11.2015 um 21:26:37 Uhr)
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Alt 29.11.2015, 21:29:29   #22
seife
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Na gut, vielleicht nicht verchromt, das kann ich so nicht sicher sagen (und die Plane abmachen und nachschauen will ich jetzt nicht, aber jedenfalls irgendwas galvanisiertes / sonstwie beschichtetes aus Metall und keine Farbe.
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Alt 30.11.2015, 19:36:10   #23
berndy
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Die Schalt- und Bremshebel sind galvanisiert. Mit was genau, weiß ich auch nicht, sieht aber sehr nach Zink aus.

Wenn die Zinkschicht schon angegriffen ist, lässt sie sich auch leicht abbürsten.

Eine Lackierung mit Silberlack ist eine Alternative, reibt sich aber auch relativ schnell wieder ab.
__________________

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Alt 16.01.2016, 21:45:27   #24
Knoz
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Soooo.....

Die GS steht völlig zugebaut im kalten. Und ich brauch sie eh noch lange nicht.
Die Drehbank steht aber im warmen...und ich war eh dran.
Bevor ich also dazu komme irgendwas wirklich sinnvolles, technisches zu machen, ging es heute mal an die Optik.

Der Schalthebel war ja so schlonzig, das Gummi wie ein Tannenbaum verschlissen und dann auch noch der ganze Hebel lose.

Den hatte ich gebürstet, entgratet und neu lackiert.

Erste Erkenntnis: Der Zinkspray den ich noch hatte ist Müll. Einige Leute schwören ja scheinbar drauf - andere raten ab. Nu weiss ich warum. Haftung der Schichten ist ca. wie Zuckerguß -- keine.

Gut, das muss ich noch mal von vorn machen.
Also auf zur Raste.

Hülse drehen 8 auf 13 mm, so lang wie das Gummi. Stange ausspannen, Hülse Teilen und absägen.

Fußraste drehen auf 19, Bohren 13mm, 8 mal einstechen 1,5 x 1 . Bohrung Anfasen, Radius stechen, bissen schleifen, entgraten, polieren. Abstechen, umgedreht einspannen, plandrehen, oooops, etwas zu weit gebohrt. Kleines Loch vorne durchgekommen. Grrrrrr!!!!!
Weitermachen!
Radius anstechen, nochmal kurz fluchen, fertig.


Gammel-Oringe aus sonnem Aldi Dichtungsring Sortiment (wurde mir geschenkt) drüberziehen. Die sind Müll, irgend so ein mit Weichmachern gedopter PVC Scheiss, mit Angüssen, nicht kraftstoffest, viel zu wabbelig, riechen komisch.

Alles zusammenstecken, ab an die GS.


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Jo....aber was nu mit dem kleinen , komischen Loch vorne, dieser schwarze Punkt da. Eigentlich wollte ich ja den Hebel 100% original lassen und die Teile einfach kleben oder so. Ach doof.

Im zusammengesteckten Zustand auf die Bohrmaschine, 3,3 bohren durch den zentrischen Fehler in der Kappe weiter in den Hebel. Kappe ab, 3,3 weiter bis Tiefe ca. 12 in den Hebel.
Schneiden M4 im Hebel, Kappe aufbohren auf 4.
Irgend ne Schraube her zum Test, kommt natürlich noch eine aus Nirosta und ein Zierstück hin.

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Und Zusammenbauen

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Ergebnis:Originalgummis passen noch 100% - Selbstbauteile sowieso - aus dem Fehler ne Tugend gemacht .


Und nu hab ich grad saubock TÜV und Gesetzgeber hart zu fisten, weil diese Schweinebacken es massiv erschweren, die gleiche Behandlung mit allen anderen Rasten und Hebeln zu machen.

Gruß
Max

Geändert von Knoz (16.01.2016 um 22:12:55 Uhr)
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Alt 16.01.2016, 22:06:00   #25
Jim Knopf
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Mach's doch einfach und schau was passiert.

Wenn schon so geschickt bist, warum haste den kleinen Bolzen vom Schalthebel abgetrennt, 6er Loch gebohrt und darüber verschraubt?
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Alt 16.01.2016, 22:12:25   #26
Knoz
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Frag net ....weil ich in einem Anfall von Sentimentalität einen Pseudo-Originalzustand erhalten wollte und das einfach so nebenbei vormichhingedengelt hab.

Recht haste.

Machs doch einfach is auch n Punkt. Wenns ordentlicher als Original ist .....
obs den Prüfer stört ? Den Polizisten wohl eher nicht.
Mal sehen - bis ende März hab ich quasi eh keine Zeit für groß Schrauben.
Dann wird erstmal alles nötige gemacht.
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Alt 18.01.2016, 15:40:24   #27
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Hallo Konz,
besonders gut gefällt mir das enthärten des Schalthebels, das sind die kleinen Details die das Gesamtbild rund machen.
Gruß Dietmar
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Alt 18.01.2016, 15:41:34   #28
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Meinte natürlich entgraten!!!
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Alt 19.01.2016, 13:42:56   #29
Knoz
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Eigentlich müsste ich den bremshebel auch entgraten - aber das ist strenggenommen schon wieder verboten. Hahaha.


Mal was ganz anderes.....hier im Forum gibt es ja nu öfters mal Felgen für sehr sehr günstige Preise. Meine hat ja nu die weißen Felgen mit neuen Reifen.
Die werden natürlich erstmal abgefahren.

Aber darüber hinaus kann ich die weißen Felgen halt 100% nicht leiden.

Denk ich mir: Satz alte Felgen, Glasperlstrahlen, vielleicht noch Klarlack.

Hat das jemand mal gemacht ? Ist das Alu unempfindlich genug gegenüber Korrosion, dass man sich den Lack evt. auch sparen kann ? Kann ja von Legierung zu Legierung ganz unterschiedlich sein.

In ner anderen Farbe umsprühen kommt für mich eher nicht in Frage, mir gefällt Metall, matt - aussehend nach Maschinenbau anstatt "Tuning" und "Bonscherdose" mit abstand am besten.
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Alt 19.01.2016, 15:04:45   #30
Jim Knopf
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Muss ein Schutzlack drauf, sonst haste in einem Jahr keine Felgen mehr

Felgen gibt's günstig, hab Grad nen Satz zum Schrott gebracht.

Ne gestrahlt hintere sollte ich noch haben. 17,50 € incl Versand
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Alt 21.01.2016, 11:51:32   #31
Rocky
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Zitat:
Zitat von Knoz Beitrag anzeigen
Eigentlich müsste ich den bremshebel auch entgraten - aber das ist strenggenommen schon wieder verboten. Hahaha.


Mal was ganz anderes.....hier im Forum gibt es ja nu öfters mal Felgen für sehr sehr günstige Preise. Meine hat ja nu die weißen Felgen mit neuen Reifen.
Die werden natürlich erstmal abgefahren.

Aber darüber hinaus kann ich die weißen Felgen halt 100% nicht leiden.

Denk ich mir: Satz alte Felgen, Glasperlstrahlen, vielleicht noch Klarlack.

Hat das jemand mal gemacht ? Ist das Alu unempfindlich genug gegenüber Korrosion, dass man sich den Lack evt. auch sparen kann ? Kann ja von Legierung zu Legierung ganz unterschiedlich sein.

In ner anderen Farbe umsprühen kommt für mich eher nicht in Frage, mir gefällt Metall, matt - aussehend nach Maschinenbau anstatt "Tuning" und "Bonscherdose" mit abstand am besten.

die Felgen unlackiert zu lassen ist unproblematisch

hab seit 2 Jahren nen Satz entlackte - die sind absolut pflegeleicht und korrodieren in keinster Weise
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Alt 21.01.2016, 12:34:00   #32
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Zitat:
Zitat von Rocky Beitrag anzeigen
die Felgen unlackiert zu lassen ist unproblematisch

hab seit 2 Jahren nen Satz entlackte - die sind absolut pflegeleicht und korrodieren in keinster Weise
Uih, das sieht aber echt gut aus!
Also hätte ich nen schwarzen Rahmen, würde mir das ziemlich gefallen
Aber ich denke nen schwarzer Rahmen wird wohl auf ewig ein Traum bleiben :/
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Alt 21.01.2016, 13:02:15   #33
Rocky
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Zitat:
Zitat von Ne0n Beitrag anzeigen
Aber ich denke nen schwarzer Rahmen wird wohl auf ewig ein Traum bleiben :/
eine Dose schwarzer Lack ist aber nicht wirklich teuer (z.B. über Ebay 500ml mit Versand 5,65€ )

ne Stunde für Mindestlohn arbeiten und du kannst dir das locker leisten ( und nach der Arbeit trotzdem noch entspannt zwei Flaschen Bier vom Restgeld trinken )
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Alt 21.01.2016, 13:02:38   #34
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Hab noch nen Satz weiße mit (glaub) 08er Pirelli Sport Demon. Bei Interesse kann ich die mal wiegen wegen Versand.
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Alt 21.01.2016, 13:37:02   #35
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Zitat:
Zitat von Rocky Beitrag anzeigen
eine Dose schwarzer Lack ist aber nicht wirklich teuer (z.B. über Ebay 500ml mit Versand 5,65€ )

ne Stunde für Mindestlohn arbeiten und du kannst dir das locker leisten ( und nach der Arbeit trotzdem noch entspannt zwei Flaschen Bier vom Restgeld trinken )
Das Problem sind gar nicht Mal die Kosten (auch wenn ich als Azubi deutlich unterm Mindestlohn verdiene), sondern:
a) fehlendes Know-How um alles vom Rahmen abzubauen (und wieder korrekt anzubringen )
b) fehlendes Werkzeug
c) fehlender Platz

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Alt 21.01.2016, 15:01:42   #36
Kay73
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Keine Korrosion? Sommerfahrer oder was?

Meine sind vermutlich dank Streusalz weiß angelaufen.
Fleckig weiß. Bleibt jetzt so. Moepp ist ja auch weiß.

Soviel dazu.
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Alt 26.03.2016, 23:08:19   #37
Knoz
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Vorwort: Ich werde diesen Thread so als eine Art Blog weiterführen. Auch mit Bildern, wenn ich ein neues Kabel für meine Kamera habe. Ihr müsst das nicht lesen, und auch nicht anworten, das dient gleichermaßen der Dokumentation für mich selbst, wie der Kommunikation mit dem Forum.


Soo, heute ging es dann mal los.

Nochmal das Öl angesehen, mit frischem verglichen. Jo, ist zu viel drin, jo, riecht gut gebraucht, ist aber nicht zu arg mit Benzin verdünnt, tropft nur minimal schneller ab als Frisches. Wird natürlich trotzdem samt Filter getauscht.

Das ganze Geraffel ab, Tank, Sitz, Verkleidung.
Iiiieeh. Alles was man von außen nicht sieht mit som komischen pelzigen Dreck überzogen. Hat wohl mal staubig gestanden und der Staub ist dann iwann verschimmelt. Bäh.

Airbox raus.
Vergaser raus. Der kommt mit auf den Schreibtisch und wird nu über die Ostertage durchgesehen. Ein Kollege hat auch ein Ultraschallbad ausreichender Größe.....
Vergaserflansche ab.

Aus dickem Blech zwei Blindflasche geschnitten und mit gefettetem Papier auf den Motor geschraubt. Ist gar nicht soo viel Aufwand und ich hab da ein wesentlich besseres Gefühl als einfach nur n Lappen reinzustopfen, vor allem weil ich das ganze evt. erst in 2-3 Wochen wieder alles Zusammenbaue.

Dann erstmal geputzt. Nicht mehr Ieh! Besser !

Nächste Beobachtung: Die Ventildeckelentlüftung hat gesabbert. Im Nachherein betrachtet: Die Pappdichtung da drin ist nicht besonders toll. Mal sehen.

Ventilspielkontrolle: Schrauben raus. Eine ging sehr schwer.Da hat jemand weder Dremomentenschlüssel noch vernünftiges Gefühl in den Händen gehabt.
In der Schraube war auch ein kleines Stück Alu-Gewinde, zum Glück aber nur ein Gang oder so.
Ab ging der Deckel trotzdem nicht. Leichte und auch nicht so leichte Schläge sanfter Gewalt brachten garnichts. Als ich bei Fäustel und Fichtenholz angekommen war, war klar: So nicht. Noch stärkere Schläge hätten mich in Sorge versetzt, etwas kaputt zu machen. Vorsichtig einen großen Schraubendreher unter die nicht dichtende Fläche vor einer der zwei äußeren Ventildeckelschrauben geschoben, tock tock tock. Kommt.

Pfui deibel! Die Dichtung war sowohl mit etwas dauerelastischem in den Deckel geklebt, wie auch mit etwas aushärtendem auf den Zylinderkopf. Sö bröselige, spröde Rückstände, Konsistenz wie trockenes Harz.
Sinnvolle Verwendung von Flächendichgtmasse war wohl auch nicht seine Stärke - doof bleibt doof - da helfen keine Pillen und auch keine Medizin.
Das Gummi is total alt und trocken. Sowas gehört nicht festgekleistert sondern getauscht....

Erstmal schön die ganzen Brösel rausgefischt und alles davon befreit, notdürftig. Leider kleben die ganzen Dichtflächen immer noch mit Resten voll.
Nur Hauchdünn, aber definitiv unschön. Werd das wohl mal mit Staubsauger und Messingblech abschaben oder so.
Ventilspiel 08/08/04-05/02, Nockenwellen sehen gut aus,keine Riefen etc., alle Tassen lassen sich frei drehen.
Also Ventilausheber beschaffen. Da wurde schon genug dran gepfuscht, ich werd mich da nicht mit Schraubendrehern vergehen.....
Auch wenn das eher ein Niederhalter ist, bei Louis heisst es Ausheber

Mit einer Messingbürste die Schrauben vom Deckel von Korrosion und Dreck und Flächendichtmasse und Alu Splittern befreit.

Die Deckel erst einmal wieder aufgesetzt, da ich nun die Vergaser machen werde. Ouuuuu. Die Schraube die nicht raus wollte....will auch nicht rein. Drei oder vier mal von Hand angesetzt bis sie gerade und ohne zu verkanten reinging. Das Gewinde lebt noch so gerade eben noch......
Hoffentlich muss ich da nicht mit Helicoil bei
Knoz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2016, 23:43:48   #38
Knoz
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Auf einem Nebenkriegsschauplatz wurde das USB Kabel wieder zusammengeflickt, also gibts auch Bilder.

Hab den Ermüdungsriss im linken Motorschutzbügel geschweißt, nix aufregendes, dem angerosteten und durch Reibung polierten Zustand der Bruchflächen nach zu urteilen war der Bügel schon etwas länger durch. Wie immer, direkt neben der Schweißnaht, Scheibar war der Bügel von Hause aus immer etwas verzogen, spricht wenn man die Bruchflächen gerade aneinander hält, war der Bügel in der Auflagefläche schief. Habs jetzt mal anders angeschweißt, sieht dadurch etwas krumm aus, passt aber besser an die Maschine und bricht vielleicht nicht ganz soo schnell wieder weil es nun eben aufliegt.

Neue Ventildeckeldichtung und Shim-Ausheber sind auch besorgt. Aber bevor ich das mache sind nun die Vergaser dran - Arbeiten an der Maschine sind weiterhin nur im Schub möglich - sprich - nach Einstellung des Ventilspiels sollen Vergaser und Airbox auch gleich wieder rein.

Heute mal den Vergaser außen geputzt und eben noch die Vergaserdeckel entfernt.......holy crow.

Beide sehen so aus: dick beschichtet mit Rotz. Außerdem fehlte auf einer seite der O-Ring unter dem Synchronanschluss, und neeee, ich hab den nicht verloren, der Sitz dafür ist richtig voll mit Schmutz, da war offensichtlich schon etwas länger keiner mehr drin. Mensch bin ich froh, dass er eh entdrosselt werden musste.

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Omnononomnonom...hier oben im Norden sacht man Hexenpipi zu allem, was mit verranztem Kraftstoff zu tun hat - so viel davon hab ich aber auch noch nie an einem Ort gesehen.

Edit: Ich hab gerad nochmal im Netz nach bildern von Gleichdruckvergasern gesucht. Da ist nicht einer ansatzweise so dreckig. Habt ihr sowas schon mal gesehen. Das Krafstoff braungelben Schmutz hinterlässt kennt man ja - aber SO viel ?!

Geändert von Knoz (08.04.2016 um 01:08:14 Uhr)
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Alt 14.04.2016, 02:33:31   #39
Merle
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Alter Vatta, womit hat der die GS denn bitte betankt! Da schau Dir mal gut deine Düsen und Nebenkanäle an.
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Meine Moppeds sind jetzt in einem Alter, sie entscheiden selbstständig ob sie mit Dir eine Ausfahrt machen oder nicht.
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Alt 14.04.2016, 06:03:45   #40
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Unter die Vergaserdeckel sollte kein Benzin hinkommen deswegen denke ich eigentlich nicht, dass das von Benzin kommt.

Aber sowas hab ich auch noch nicht gesehen.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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Alt 14.04.2016, 20:53:23   #41
Knoz
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Zitat:
Zitat von Merle Beitrag anzeigen
Alter Vatta, womit hat der die GS denn bitte betankt! Da schau Dir mal gut deine Düsen und Nebenkanäle an.
Geeenaaaauu die Reaktion. Pfui Deibel.

Hab den Gaser nu komplett auseinander.
Ansonsten war der eigentlich recht sauber. Lief ja auch noch relativ einwandfrei. Keine Peilung, warum es über den Membranen so schlimm aussah.
Muss ja irgendwie Kraftstoffnebel über die Druckauslgeichsbohrungen im Schieber immer in den Dom gewabert und eingetrocknet sein. Aber warum ist das bei anderen kein Problem.....

Schwimmerkammern hatten ein bissen losen Schlamm unten drin, aber nix kritisches. Die HD und LD waren alle frei, verstopfte Kanäle hab ich auch noch keine gefunden. Auch noch schön brav korrekt gedrosselt mit Clipposition, Anschlägen und 135ger HD.

Teile zum Entdrosseln waren zum Glück bei, 120ger HD und Deckel, wobei die Deckeln unnütz sind, dieser Vergaser hat entnehmbare Anschläge.

Der Linke Vergaser war am fluten, die Schwimmernadelventile sehen aber neu aus. Was jedoch nicht neu war, war der Sitz. Der Nadelventilsitz im linken war etwas schräge in seiner Bohrung und der O-Ring total versprödet und angegammelt.

Hab das ganze Geraffel alles im Ultraschallbad gereinigt - konnte mir eines ausleihen. Ist jetzt piekfein, Louis Dichtsätze liegen bereit, neue O-Ringe für die Leerlaufgemischschrauben hab ich mir bei meinem lieblings-O-Ring-Händler mit einer Fuhre anderem Kram mitbestellt.

www.lelebeck.de
Keine eigenen Interessen, einfach nur ein guter Laden. Hab auf Vorkasse bestellt, Ware kam auf Rechnung gefühlt 1 1/2 Tage später. Gut wie immer.

Hab auch Vergleichsteile für die Ventildeckelschrauben - O-Ringe bestellt und noch ein paar andere Sachen, Bericht ob das funktioniert oder man doch Suzuki kaufen muss kommt dann irgendwann in nen paar Monaten.

Die Gummibuchsen, die das Krafstoffzufuhr T-Stück aufnehmen sind auch etwas fertig, halten aber noch dicht - und da hier scheinbar niemand damit Probleme hat, werde ich die erstmal lassen. Im Notfall wird das schon irgendwie anders was - hab noch n paar Oringe bestellt, die da genau reinpassen würden, anstatt der Gummibuchse. Dann drehe+löte ich mir ein Messing T-Stück mit Nuten für Ringe. Hätte Suzuki gleich so machen können, so wie ich den Ersatzteilshop von Bay-Motorrad interpretiere haben sie es bei älteren Modellen wohl auch so gemacht.....
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Alt 03.05.2016, 20:27:36   #42
Knoz
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Soo, Vergaser sind wieder zusammen.
Alle anderen Ersatzteile sind beschafft und am Ort des Geschehens konzentriert.

Und, viel wichtiger:
Klasse A ist bestanden, erste Prüfung, keine Grundübung wiederholt
War aufgeregt, natürlich, aber die Prüfungsfahrt war echt verdammt easy.
Der einzige Herzinfarkt Moment waren zwei Schleicher, die zu lahm auf die Bundesstraße aufgefahren sind, auf dem Beschleunigungsstreifen weder beschleunigen noch bremsen wollten, und mich von vorne und hinten regelrecht eingekesselt haben mit Sicherheitsabstand weit unter legal und sinnvoll.

In der Realität natürlich alles kein Problem, aber in der Fahrschule darf man ja nicht "einfach" den linken Streifen benutzen

Aber alles gut.

Donnerstag wird geschraubt

Geändert von Knoz (03.05.2016 um 21:11:11 Uhr)
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Alt 04.05.2016, 07:32:24   #43
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Glückwunsch zum A
Steht bei mir diesen Winter auch noch an ^^
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Alt 04.05.2016, 19:59:51   #44
Knoz
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Eigentlich wollte ich ja 2012 den alten Stufenschein machen.
Das wurde nix.
2013 hatte ich keine Zeit.
2014 hätte keinen Sinn gehabt, weil ich mit 23 den neuen A2 gemacht hätte.
2015 hätte ich dann A direkt machen können, warum ich das nicht getan hab, weiß ich selber nicht.

Nu hab ichs getan

Heute Ventilgespielt. Suzuki Händler hatte passende Shims. Leider die erwartete Ernüchterung: Die Schraube vom Deckel, die der Vorbesitzer so abartig angeknallt und dabei schon halb rausgerissen hatte, ist weit unter Nenndrehmoment, kurz nach Handwarm, ausgerissen.....


Da ich aber eine Schwebende/Vorläufige Zulassung mit Frist bis Mittwoch habe, hab ich erstmal diese Schraube so reingedreht, sie hält irgendwie n bissen und mit HT Silikon oben eingeklebt. Wird wahrscheinlich an der Dichtung unten etwas siffen, dann enfette ich das auch und auch HT Silikon drüber. Ist n verdammter Pfusch, aber ich will Freitag unter eigener Kraft zum Tüv und die Vergaser legalisieren und das Zulassungsverfahren abschließen.
Und wie das aussieht - blutrot. Die arme GS .


Vielleicht hält der Schrott ja bis Weihnachten, das wär ideal.........in den Ferien hätt ich nämlich ne Woche ungestört zugriff auf ne große Werkstatt.....

Immer noch besser außen n bissen Rotz als die ganzen Dichtflächen voll mit aushärtendem Zeugs, Curil oder so. Hab heute so 2-3 Stunden geschabt um das Wegzubekommen ohne die Fläche zu beschädigen....

Geändert von Knoz (04.05.2016 um 23:12:55 Uhr) Grund: Falsche Reihenfolge der Absätze
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Alt 10.05.2016, 20:29:01   #45
Knoz
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Soooo.

Vergaser eingebaut und ne Menge geflucht, Mensch ist das alles eng.

Nochmal das ÖL inspiziert, jo, war alt, jo, war zu viel, aber wirklich benzin war da nicht drin. Also ausreichend fürn ersten Start.

Auf Anhieb sofort angesprungen, hatte mir aus einer alten Dose Nitroverdünnung ne Testflasche gebaut, einfach ein Loch in den Deckel und (gut auslüften lassen !!!!!!) ein L förmiges Stück 8ter Kupferrohr unten weich eingelötet - viel bequehmer als mit dem großen Tank rumzuhühnern.

Mit zwei Glasfaschen, Schlauch,Wasser und Heißklebe Synchronisiert, ist evt. nicht ganz perfekt, hatte Schwierigkeiten die Pegel 100% Deckungsgleich zu bekommen, evt. war mein Tester minimal undicht, irgendwann baue ich nochmal nen ordentlichen oder leihe mal einen professionellen von einem Bekannten.

Freitag dann mit der Simme ein Kennzeichen geholt, mit der GS Dekra Stelle 1 gesucht, nicht gefunden, kein Plan ob die vielleicht umgezogen ist, TÜV wollte bis Mittwoch nen Termin machen. Dekra Stelle 2 war offen, liess mich vllt. 30 min warten, der Herr Intschenör hatte selber mal ne GS 500 gefahren und hat das ganze mit viel Freundlichkeit und guten Mutes eingetragen, obwohl die Fahrzeugpapiere ziemlich chaotisch waren. Die Zulassungsstelle hat das Chaos dann beseitigt(veraltete Kennzahlen, Zahlendreher, Unfug) und die GS war endgültig und sauber zugelassen.

Mit der Wärme von der Fahrr dann das Öl und den Filter gewechselt.

Jetzt klingt der Leerlauf schön satt.

Was mir allerdings nicht gefiel war der Übergang von Leerlauf auf Fahrt im 1. Gang. Furchtbar holperig. Klar, das ist kein 78Ps Einspritzer wie in der Fahrschule, ich hab lange genug Simme gefahren um mit 0 Drehmoment anfahren zu können. Aber 0 Drehmoment und holperig/Zündaussetzer ist n Unterschied. Leerlaufschrauben von 2 1/4 auf 2 3/4 hat das deutlich und dann weiter auf 3 1/2 (ich weiss, evt. eeeetwas viel, 3 reicht wahrscheinlich, wird weiter getestet) nochmal etwas besser gemacht. Wenn man nun bei warmen Motor langsam den Choke öffnet, wird er erst kurz langsamer und dann schneller, was für mich heisst, dass das Gemisch nun mehr als fett genug ist. Wenn sie jetzt auch kalt ohne Choke perfekt anspringt, werd ich definitiv wieder etwas zurückgehen, sonst mal schauen.

Ich nehme aber mal an, dass das leichte Loch zwischen Öffnen der Klappe und Einschalten des Gleichdrucksystems leider normal ist, muss man eben das Gas gefühlvoll öffnen damit er nicht ins Magerloch fällt und ausgehen will bevor die Schieber anfangen hochzufahren ?

Oben herum ist gut, Löcher bei 4,5,6,7 k upm habe ich nicht finden können und ich finde, ab 4 1/2 k wird die alte Dame doch gut lebendig.

Was bleibt: ich brauch nen SBL. Bin , wie erwartet, zu groß für die Stummel. Ist nicht nur unbequehm sondern nervt auch mit Spiegel, Schulterblick etc. wenn man jedesmal irgendwie den ganzen Körper erstmal nach oben verlagern muss.
Mag die Sitzposition ansich, aber das Gewicht auf den Händen ist einfach zu viel, das stört regelrecht beim Bedienen der Maschine.

P.S. Ja ich hab auf Falschluft geprüft, war minimal um die Drosselklappenwelle herum, sonst nix, die Ansaugstutzen sind auch piekfein sauber, ohne Risse und mit neuen O-Ringen.
Kerzenbild werd ich noch schauen.

In jedem Fall einen herzlichen Dank an das ganze Forum: Dieses Kapitel ist abgeschlossen !

Geändert von Knoz (10.05.2016 um 20:40:31 Uhr)
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Alt 11.05.2016, 06:53:13   #46
Campino
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Wenn sie unten rum schwer kommt.... guck mal was für nen Lufi du drin hast (meine häufigste diagnose) bei Maschinen mit BJ 93 brauchst du offen und gedrosselt den Luftfilter ohne Innenrohr.
Bei der Maschine meiner Schwägerin hat das die Probleme behoben (auch bj. 93 und auch die kam untenrum schwer vorwärts)


bis 93 sorgt der falsche Luftfilter (mit innenrohr) für Probleme untenrum (bis 4000 1/min)
ab Bj. 94 für macht der falsche Luftfilter (ungedrosselt ohne innenrohr) Probleme obenrum (6000 - 70001/min).
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Als dein Anwalt rate ich dir, mit Höchstgeschwindigkeit zu fahren. Es wäre ein Wunder, wenn wir ankämen, bevor du dich in ein wildes Tier verwandelst.
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Alt 11.05.2016, 07:15:40   #47
Knoz
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Es ist der offene drin, keine Sorge

Was allerdings sein kann, ist, dass der schon etwas zu ist. Wollte sowieso demnächst mal den neuen reinmachen, hab schon einen liegen, hatte das bloß nicht gleich gemacht um sehen zu können ob es evt. n Unterschied mit den Filtern gibt.

Aber danke für den Tip, wenn man ins Drehmomentdiagramm schaut kommt zwar wirklich nix unter 3000, aber das Gebocke wirkt irgendwie so, als ob ein Hersteller das nicht in die Maschine einbauen würde, kommt auf der Probefahrt beim Händler nicht gerade so Sympathisch.

Und das mit den 4000 UPM kommt auch sehr schön hin, wie ich schrieb, ab 4500 tritt sie richtig in Aktion, obwohl laut Diagramm da jetzt nicht sooo der heftige Knick sein sollte.

Geändert von Knoz (11.05.2016 um 07:25:41 Uhr)
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Alt 11.05.2016, 07:49:26   #48
Alexsnd
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bis 93 sorgt der falsche Luftfilter (mit innenrohr) für Probleme untenrum (bis 4000 1/min)
ab Bj. 94 für macht der falsche Luftfilter (ungedrosselt ohne innenrohr) Probleme obenrum (6000 - 70001/min).
Gibt es eigentlich Unterschiede außer der etwas grösseren Hauptdüsen bei den neueren? 2 Düsen sind schließlich günstiger als ein neuer Luftfilter
Alexsnd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.05.2016, 09:33:25   #49
Saugwurmmensch
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Gebocke bis 3k klingt nach versifftem Leerlaufsystem und/oder zu wenig Leerlaufgemisch.

Stell das Leerlaufgemisch mal nach Gehör ein, dann sollte sie untenrum besser Gas annehmen.
Tut sich nix, wenn du an den Leerlaufgemischregulierschrauben drehst, ist das Leerlaufsystem zu und muss penibel gereinigt werden (dafür komplett entkernen inkl. Düsenstock/Schieberführung).
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Alt 11.05.2016, 10:03:12   #50
Knoz
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Hab ich eigentlich alles gemacht

Ultraschall gereinigt.

Alles Zerlegt gehabt - wirklich alles.

Alle von außen sichtbaren Kanäle mit Nylon Angelschnur auf Durchgang überprüft.

Einstellen nach Gehör ergab so um die 3 raus.

Und es ist ja auch schon deutlich besser.
Knoz ist offline   Mit Zitat antworten
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