![]() |
|
|
#1 |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.05.2013
Beiträge: 111
Baujahr: 1999
Kilometer: 14500
|
Hallo zuammen,
ja es ist bestimmt Thread Nr 10000 zu Motorenproblemen, aber ich komm nicht so recht weiter, ggf. wird wenn ich es beschrieben habe klar warum: Ich habe mir nach ein paar Jahren Abstinenz wieder ein Motorrad gekauft, wieder eine GS500, da weiß man wenigstens woran man ist Der Verkäufer hat sie für 300 Euro gekauft (dementsprechend war sie sicher auch in Schuss, oder eben nicht) und der Käufer (eigentlich sogar beruflich Motorradschrauber) hat alle Flüssigkeiten neu gemacht, neue Reifen, Zündkerzen und sogar das Ventilspiel eingestellt, also wohl den ganzen Rundumschlag, seine Freundin wollte dann aber doch nicht mehr Motorrad fahren, deshalb hat er sie verkauft. Probefahrt ging nur auf einem Privatgelände, erst auf der Rückfahrt nachdem ich sie gekauft und zugelassen habe ist mir aufgefallen, dass die nicht ganz rund läuft:1. Choke ganz raus und starten --> es dauert relativ lange, auch bei warmen Temperaturen bis sie hochdreht (>30sek), bei meiner alten waren das keine 5sek. In der Zeit dümpelt sie Konstant bei 1000 Umdrehungen. Gibt man nach 20 Sekunden ein bisschen Gas dreht sie sofort auch ohne Gas hoch auf 5000 Umdrehungen, also Choke etwas rein. 2. Nachdem es etwas austariert ist möchten wir anfahren --> Etwas Gas, bei 3000 Umdrehungen Kupplung kommen lassen, man muss sie Kupplung schleifen lassen, mehr Gas = Drehzahl geht runter, mehr Kupplung = das gleiche. Irgendwie fühlt es sich Zäh an, als gäbe es kaum Drehmoment, es sei denn man fährt mit 4000 Umdrehungen an, dann ist Drehmoment vorhanden. 3. In der Fahrt ist ab ca 3500 Umdrehungen alles ok. Bei 3000 Umdrehungen kann man ganz langsam beschleunigen, aber nur mit wenig Gas. Zieht man den Hahn auf verändert sich das Motorgeräusch, es wird irgendwie dumpf, die Beschleunigung ist genau so groß bzw. klein wie mit wenig Gas, zwischendurch setzen die Zündkerzen glaube ich ab und zu aus, das passiert selten auch im Standgas. Ist ein Punkt zwischen 3000 und 3500 Umdrehungen erreicht dreht sie wieder sauber hoch. Ich weiß dass viel Gas bei niedrigen Umdrehungen keine gute Idee ist und nie gut funktioniert, aber hier stimmt auch was nicht, jedenfalls hat das meine alte Maschine besser gemacht. Ich wollte schon mal die Leerlaufdrehzahl erhöhen (die Schraube ist fast komplett rausgedreht), aber dann ändert sich nichts an der Leerlaufdrehzahl, erst nach einem Gasstoß dreht sie dann wieder viel zu hoch auf und bleibt stehen. Die Zündkerzen sehen perfekt aus. Die Maschine war ab Werk gedrosselt und wurde irgendwann mal entdrosselt. Jemand eine Idee? Ich hätte ja erstmal den Vergaser in Verdacht, aber innerhalb des Motors hat er ja angeblich alles gemacht. Würde sich das Motorrad so bei Falschluft verhalten? Müsste es dann nicht auch im Stand schon höher drehen? Ich hoffe es tut sich jemand diesen Roman an und hat vllt eine Idee Grüße, EdFred |
|
|
|
|
|
#2 |
|
Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
|
Ich vermute, dass nur ein Zylinder im Leerlauf läuft.
Könnte sein, dass die Leerlaufdüse vom anderen Zylinder zugesetzt ist. Die fast ganz eingedrehte Drosselklappenanschlagschraube, plötzliches Hochdrehen ab einer gewissen Drehzahl .. deuten für mich darauf hin. Naja, entdrosselt ist so eine Sache. Da sollte man sich die Vergaser sehr genau angucken. Nicht immer ist das auch richtig gemacht.
__________________
![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
|
|
|
|
|
#3 | |
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.05.2013
Beiträge: 111
Baujahr: 1999
Kilometer: 14500
|
Zitat:
Gut da Testen wär ja einfach, jeweils eine Kerze abklemmen und schauen was passiert, dann müsste der Motor ja in einem Fall wie vorher weiterlaufen und im anderen ausgehen. Aber kann die Leerlaufdüse noch einen Einfluss auf 3000 UPM haben? Klingt in meinen Augen nach einem zweiten Problem, aber ich lasse mich gern eines besseren belehren, nicht dass man den Motor dann 2 mal aufmacht/aufmachen lässt Grüße |
|
|
|
|
|
|
#4 |
|
Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
|
Ja, die Leerlaufdüse hat Einfluss bis in den mittleren Drehzahlbereich, bis die Nadeldüse so weit aufmacht, dass das Bisschen, was durch die Leerlaufdüse kommt, wirklich nichts mehr bewirkt.
Die Düse wird ja nicht geschlossen, die bleibt immer offen. Ich würde den Motor einfach mal im Stand ein paar Minuten laufen lassen und Wasser auf die Krümmer sprühen. Das Wasser sollte auf beiden Krümmern gleich schnell verdunsten. Braucht es auf einer Seite wesentlich länger, ist der betreffende Krümmer kälter. Das bedeutet, dass der Zylinder aussetzt. Du kannst natürlich auch die Zündkerzenstecker wechselseitg abziehen.
__________________
![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| GS läuft nur mit Choke und dann unrund | superduke990 | Technik | 17 | 13.09.2018 21:30:43 |
| Läuft unrund | Susi500 | Fehlerdiagnose | 21 | 06.06.2017 14:48:38 |
| GS500 läuft nicht, läuft unrund, stirbt ab. | der-bayer | Fehlerdiagnose | 13 | 14.09.2016 16:48:58 |
| Läuft am choke unrund | Kleenex | Fehlerdiagnose | 3 | 06.06.2016 23:00:51 |
| GS läuft einfach unrund | Jacey | Fehlerdiagnose | 3 | 21.07.2010 10:48:12 |