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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 13.09.2023
Beiträge: 3
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Hallo zusammen,
ich weiß es gibt schon so viele Themen zu dem Problem allerdings hab ich noch nichts gefunden was wirklich hilft. Ich habe eine GS aus dem Jahre 1988. Ich war etwas übereifrig und hatte beschlossen ihr einen neuen Anstrich zu verpassen. Also als Schrauber Anfänger mit mittelmäßig Erfahrung das Teil komplett zerlegt. Da mir etwas privates dazwischengekommen ist wurde das Projekt erst in den nächsten zwei Jahren fertig gestellt. Glücklicherweise hat der Zusammenbau ohne große Probleme geklappt. Zusätzlich wurde der Auspuff ausgetauscht gegen ein "Cobra Street Cone3". Jetzt sieht sie zwar Top aus, fährt allerdings nicht mehr zuverlässig. Der Fehler tritt leider recht spontan auf und meistens erst wenn man eine Weile unterwegs ist. Beim Gas geben verweigert sie plötzlich die Gasannahme. Manchmal in form von ständigen rucklern, manchmal kann man auch 10 Sekunden auf Vollgas bleiben bis sie wieder anzieht. Natürlich habe ich schon etwas nachgeforscht. Tankdeckel aufmachen oder Benzinhahn auf Pri stellen bringt nichts. Beim Umbau wurden Benzinfilter sowie Schläuche erneuert. Darauf geachtet das Leitungen nicht geknickt sind. Vergaser von einem Erfahrenen grob Säubern lassen (waren tatsächlich Ablagerungen drin), danach lief sie einige Kilometer einwandfrei. Bis vermutlich der Motor wieder warm genug war... Verdachtsweise doch nochmal den Vergaser nach dem Video des Vergaseronkels auf YT zerlegt und diesmal Ultraschall gereinigt. Wieder keine Besserung. Aus Verzweiflung noch das Ventilspiel überprüft. Zwei mussten tatsächlich nachgestellt werden. Wieder keine Besserung. Benzinhahn überprüft, Membran sah doch schon leicht in die Jahre gekommen aus. Daher diesen auch getauscht. Zündkerzen sind nicht auffällig. Fazit: Jetzt ist so ziemlich alles neu dennoch der Fehler. Ich habe das Gefühl es ist nicht mehr ganz so gravierend wie am Anfang aber so macht fahren keinen Spaß. Eventuell liegt es ja doch am Auspuff, aber es gibt ja genug Leute die den auch getauscht haben... Ich weiß mir leider nicht mehr zu helfen. Eventuell hat ja noch jemand eine Idee was man Prüfen kann. Danke schonmal! |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
Ort: 74635 Kupferzell
Alter: 58
Beiträge: 7.388
Baujahr: 1989
Kilometer: 33333
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Mach mal den Benzinfilter raus.
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Duracell ist Scheiße
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.08.2010
Ort: Halle (Saale)
Alter: 49
Beiträge: 1.916
Baujahr: 1992
Kilometer: 33.000
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Vergaser-Ultraschallreinigung für Forenmitglieder: www.vergaseronkel.de Vergaser zerlegen:http://forum.gs-500.de/showthread.ph...458#post424458 |
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#4 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.08.2010
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Alter: 49
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Baujahr: 1992
Kilometer: 33.000
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Zitat:
Ultraschall ist so eine Wissenschaft für sich. Welches Gerät, Reiniger, Temperatur, Dauer? Ansonsten blieben als Möglichkeit auch noch Dreck, Rost oder Kondenswasser ausm Tank oder aus alten Kraftstoffschläuchen. Falscher Schwimmerstand auch möglich, ebenso ein minderwertiger Vergaser-Reparatursatz. Den Einfluss eines Auspuffs abzuschätzen, ist immer schwer. Ich würde einfach im Vergleich mal einen ori Auspuff fahren, dann weißt Du, obs daran liegt. Gruß Ric
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hat ich Grade....
Bandit sprang nicht mehr an. Gut, ich wußte es ist ein wenig Rost im Tank. Die rödelte, Fehlzündungen,das gab schläge.. Tank mit Elektrolyse und nem halben Kilo Zitronen Säure gereinigt, Benzinhan geöffnet, und Zündkerzen gereinigt. Springt an, alles gut. Gefahren bin ich nicht aber dreht im Leerlauf bis Anschlag passt also soweit. Hole gleich noch frischen Sprit. |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.03.2017
Ort: Worms
Beiträge: 130
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Schließe mich allen Vorrednern an.
Rost im Tank nach der langen Standzeit oder Filter zu. Gruß, Wolfgang |
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#7 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 13.09.2023
Beiträge: 3
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#8 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 13.09.2023
Beiträge: 3
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Gerät made in China, allerdings den Alufolien test erfolgreich bestanden. Tickopur R33 und zur Optischen Nachbehandlung TR 3 1, 60 Grad, Dauer weiß ich nichtmehr irgendwas zwischen 15-30 min. pro Behandlung.
Das Teil glänzt wieder und extra mit Taschenlampe und Blasröhrchen getestet ob alle Löcher frei sind. Rost hab ich im Tank zum Glück keinen, das einzigste was man sieht sind so leichte ablagerungen die an oxidiertes Aluminum erinnern. Das es am Schwimmerstand liegen kann hatte ich noch nicht auf dem Schirm, werde ich mal prüfen. Wie gut der Rep Satz ist kann ich auch schlecht einschätzen. Wenn das alles nix bringt, werde ich mal sehen, ob ich den Original Auspuff noch aus dem Schrott gerettet bekomme und wieder dicht dran gebastelt bekomme xD |
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#9 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
Ort: 74635 Kupferzell
Alter: 58
Beiträge: 7.388
Baujahr: 1989
Kilometer: 33333
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Zitat:
Was für Schläuche wurden verbaut?
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Duracell ist Scheiße
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#10 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Manchmal ist es etwas ganz anderes, z.B. lose Kabelschuhe, durchgescheuerte Kabel ... Manchmal löst sich beim Aufschieben der Schläuche auch ein Gummikrümel, der sich dann irgendwo quer legt usw.
Nur so als Beispiel: Meine RD 250 hatte die Eigenart irgendwann mal in der Leistung etwas nachzulassen, so als wenn sie zu wenig Benzin bekäme. Dann war es wieder weg. Viele Monate später stellte ich sie mal auf dem Seitenständer ab. Als ich sie wieder ankicken wollte, war der Motor blockiert. Beim Zerlegen stellte ich dann fest, dass sich ein Bleigewicht in einer Kurbelwange gelöst hatte und nach innen gerutscht war, wobei es ein Pleuel blockierte. Der "Leistungsverlust" lag nicht an ungenügender Spritversorgung sondern an dem losen Gewicht. Meine 150er MZ ging immer mal wieder während der Fahrt aus. Nach kurzem Warten ließ sie sich wieder starten. Ich dachte auch an zu wenig Benzin. Bis sie dann irgendwann einfach ausging und sich nicht mehr starten ließ. Die Batterie war dann auch leer. Beim Nachgucken stellte ich fest, dass sich in dem elektromechanischen Regler eine Lötstelle entlötet hatte. Frisch gelötet, und die MZ lief wieder viele Jahre zuverlässig. Es gibt verschiedene Ursachen für gleiche Symptome. Wenn man auf der Vergaserseite alles ausschließen kann, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Ursache woanders liegt. Ich würde mir auch mal die Elektrik, Zündkabel und Stecker angucken, die Zündinduktionsspulen (Pick-Ups) machen hin und wieder auch Probleme, die können Haarrisse bekommen. Schaden kanns nicht.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#11 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.08.2010
Ort: Halle (Saale)
Alter: 49
Beiträge: 1.916
Baujahr: 1992
Kilometer: 33.000
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Das hake ich mal unter Wunschdenken ab. Gibt kein einziges China-Gerät, dass einen hartnäckig verschmutzten Vergaser wirklich sauber bekommt.
Zitat:
Liegt auch eine nicht zu unterschätzende Wahrscheinlichkeit beim Reparatursatz. Da gibts viel Schrott. Was haste denn für den Satz bezahlt? Und wo gekauft?
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Vergaser-Ultraschallreinigung für Forenmitglieder: www.vergaseronkel.de Vergaser zerlegen:http://forum.gs-500.de/showthread.ph...458#post424458 |
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.312
Kilometer: 1.1mio
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Wenn ich mir ansehe was da schon geprüft wurde, würde ich mir auf jeden Fall die Elektrik auch genauer ansehen.
Wenns nur am Vergaser läge, dann gäbe es in den meisten Fällen ein wiederkehrendes Schema und nicht so sporadische, mehr oder weniger zufällige Aussetzer. Da könnte schon auch die Elektrik schuld sein (Pickup, Zündkerzen, Spulen, etc, etc....) |
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#13 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Oky
Tip von mir. Einfach mal Pressluft auf die Benzinleitung zum Vergaser. Mfg |
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#14 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.05.2007
Ort: 243**
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Beiträge: 422
Baujahr: 1993
Kilometer: 110000
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Pressluft auf die Leitung zum Vergaser - möglicher Dreck in der Benzinleitung liegt dann im Vergaser. Das bringt mir - nichts gutes. Das würde ich nicht tun.
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GS500 - mehr Mopped braucht kein Mensch! |
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#15 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
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