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#1 |
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Hallo,
ich habe die Rückholfeder meiner Kupplung getauscht. Da ich die Abdeckung dafür sowieso abnehmen musste, habe ich die Gelegenheit genutzt, alles gründlich zu reinigen. Dabei habe ich auch die Druckstange herausgenommen. Nachdem alles sauber war und die neue Feder eingebaut war, habe ich die Kupplung wieder zusammengesetzt. Beim Zusammenbau gab es ein deutlich hörbares "Plopp"-Geräusch. Seitdem tritt etwas Öl aus dem Loch der Druckstange aus, und die Kupplung funktioniert nicht mehr. Ich vermute, dass ich die Druckstange möglicherweise falsch eingesetzt habe – falls das überhaupt möglich ist – und dabei etwas beschädigt wurde. Kann mir jemand sagen, wie ich jetzt am besten vorgehen sollte und was eventuell kaputt gegangen sein könnte? Danke 🙏 |
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#2 |
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Da sitzt ein Wellendichtring, eventuell hast du den beschädigt. Da müsste man das Ritzel abnehmen um dann die Halteplatte abzuschrauben. Dann kann man den Dichtring entfernen und ersetzen. Und für die Zukunft: Wenn es nicht kaputt ist, repariere es nicht (if it ain't broke, don't fix it). Oder: Wenn es funktioniert, lass die Finger weg.
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#3 |
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Neuer Benutzer
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Ich werde die Dichtung auf jeden Fall mal tauschen, aber das kann doch nicht der Grund sein, dass die Kupplung komplett nicht mehr funktioniert – oder?
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
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nein, kann es nicht.
der Dichtring dichtet ja auch nur.... Bevor sich hier alle in Vermutungen verlieren... BILDER!!!!!!!!! Die Ritzelabdeckung von innen- und die Druckstange, wie sie jetzt steckt. Damit könnten die ersten hier wahrscheinlichmehr anfangen. Besser wäre mal eine PLZ und hoffen, daß einer der GS-Schrauber mal vorbei kommt. (Vieles lernt sich übrigens besser durch Zusehen als durch TryAndError.) |
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#5 |
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Es sind zwei Druckstangen. Vielleicht ist die äußere heruntergefallen. (In der Zeichnung Teil Nummer 20, die aus dem Wellendichtring in die Kupplungsbetätigung im linken Seitendeckel geht.)
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#6 |
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Super-Moderator
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Naja, ich glaube nicht, dass er die innere Druckstange auch herausgezogen hat, das geht nicht so einfach. Die äußere Druckstange hat er ja wieder hineingeschoben.
So wie Kai schon angemerkt hat, wären Bilder nicht verkehrt. Weiß der Geier, was 8053 da gemacht hat. Denkbar ist vieles. Z.B. kann sich beim Zusammenbau der Kupplungszug aushängen, oder die Nippelaufnahme ist abgerissen, oder, oder.... Auch weiß man jetzt nicht, was "die Kupplung funktioniert nicht mehr", bedeutet. Trennt sie nicht, greift sie nicht, lässt sich der Kupplungszug nicht bewegen oder bewegt er sich und es gibt keinen Widerstand...
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#7 |
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Aah... Nicht die Kupplung wurde auseinandergebaut sondern nur die Kupplungsbetätigung im linken Deckel. Und die erneuerte Kupplungsrückholfeder wäre dann Teil 28 in der Zeichnung...
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#8 |
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Die Kupplung trennt nicht mehr. Der Kupplungszug ist deshalb auch so weit herausgedreht, und ich spüre auch deutlich Widerstand, wenn ich die Kupplung bei komplett zusammengebautem System ziehe. Ich gehe also davon aus, dass der Druckstift eigentlich schon betätigt wird.
Meine Postleitzahl ist 87448. Danke für die Hilfe |
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#9 |
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Okay.
daß die äußere Druckstange (20) nicht mehr auf der inneren Druckstange (19) sitzt, sollte eigentlich ausgeschlossen sein. (Da ich noch nie die Kuplung selbst auseinander hatte und das somit nicht ausschließen kann: lässt sich die Druckstange 20 weiter reindrücken oder hat sie dort bereits Widerstand? Geht sie so gegegn Widerstand, ist alles soweit okay! Falls nicht: keinesfalls die Druckstange komplett ins gehäuse schieben!) Kann es sein, daß Du beim Einstellen die Einstellschraube 25 herausgedreht hast? Das "Ploppen" vermute ich durch eine durchgeschobene Einstellschraube. (Dann dürfte in der Kupplungsschnecke das Gewinde ebenfalls hinüber sein.) |
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#10 |
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Soweit ich das nach den zwei Bildern beurteilen kann, muss das nur gescheit eingestellt werden.
Die Feder der Kupplungsbetätigung scheint mir auch etwas zu arg gespannt, kann es sein, dass du die Einsteller des Kupplungszugs weit herausgedreht hast? Die Grundeinstellung der Kupplung macht man ganz einfach: Die Einsteller des Kupplungszugs ganz hineindrehen, so dass der Zug maximal locker ist. Die Kontermutter der Einstellschraube im Ritzeldeckel unter dem kleinen Deckel mit den zwei Kreuzschlitzschrauben lösen (nur Lösen nicht abschrauben) die Einstellschraube etwas zurückdrehen, bis man sicher ist, dass die Einstellschraube frei ist. Danach mit Gefühl hineindrehen, bis man einen Widerstand spürt. Das ist der Punkt, an dem die Druckstange gerade an der Druckplatte anliegt. Jetzt die Einstellschraube wieder eine 1/4 oder 1/2 Umdrehung lose drehen. Anschließend den Kupplungszug so einstellen, dass am Ende des Kupplungshebels (Kugel) 10 mm Leerweg zu messen sind bevor man merklich Kraft am Hebel aufbringen muss. https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=23956
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#11 |
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Ich hatte die Kupplung relativ locker eingestellt, als ich alles zum ersten Mal wieder zusammengebaut habe. Nachdem ich die Kupplung nicht trennen konnte, habe ich den Zug schrittweise nachgespannt und geprüft, ob es funktioniert. Hat es aber leider nicht. Auf den Fotos sieht man noch, wie weit ich die Einstellschraube rausgedreht habe. Das muss ich natürlich wieder neu einstellen, wenn es irgendwann funktioniert – aber aktuell sollte das Problem ja eigentlich eher sein, dass überhaupt keine Verbindung da ist, und nicht, dass sich die Kupplung nicht trennen lässt.
Die Druckstange (Nr. 20) hat Widerstand und lässt sich auf jeden Fall nicht weiter hereinschieben, zumindest nicht so, dass es mir aufgefallen wäre. Wenn ich das Schaubild richtig verstehe, müsste die Schraube (Nr. 25) ja unter dieser kleinen runden Kappe sitzen, die von außen mit zwei Schrauben befestigt ist. Kann sein, dass ich das falsch verstehe – aber falls sie da ist, habe ich die Kappe auf jeden Fall nie geöffnet. Die Kupplungsschnecke tut, glaube ich, was sie soll – also einfach nach innen auf die Stange drücken, wenn ich die Kupplung ziehe. Ich mache gern ein Video, falls das hilft. |
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#12 |
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Mit dieser Schraube #25 stellt man die Grundeinstellung der Kupplung ein. Wenn das nicht stimmt, kannst du mit den Einstellern am Seilzug das nur schwer korrigieren. Im Prinzip stellt man mit der Schraube das Spiel zwischen Druckstange (Druckpilz) und Druckplatte, mit den Seilzugeinstellern das Spiel am Handhebel ein. Beide Einstellungen beeinflussen sich zwar gegenseitig aber nicht soviel, dass man mit dem einen das andere komplett ausgleichen kann.
Guck dir doch mal "alles über die Kupplung" an, der link im obigen Beitrag. Dann wird es vll. klar.
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#13 |
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Ich hatte vorhin mal an meiner GS den Deckel abgenommen und mit Deinen Fotos verglichen. Der Hebel an der Schnecke steht auch bei meiner nahezu waagerecht, die Druckstange (20) schaut 5,3 cm aus der Dichtung heraus und die Madenschraube (25) etwa zwei Gewindegänge aus der Kontermutter (26). Das mal zum Vergleich.
Wenn Du den Kupplungshebel am Lenker ziehst, muß die Schnecke die Druckstange nach innen drücken (falls die Druckstange sich bewegt). |
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#14 |
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Du hattest die Kupplungsschnecke zerlegt und gereinigt???
Und danach auch RICHTIG wieder zusammengesetzt? |
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#15 |
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Ähh- bin ich blind? Auf dem Photo sehe ich gar keine Einstellschraube - die fehlt!
Wie hast du die also eingestellt?? |
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#16 |
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Harry? Siehst Du hier andere Bilder als ich?
Die Einstellschraube wird von außen eingedreht, nicht von innen. (Innen sieht man die Schraube dann auch nicht, weil die Druckstange ja auch in der Schnecke geführt werden soll. Ergo ist da nur das LOCH) |
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#17 |
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Müsste die nicht schon sichtbar sein? Ich bin jetzt selber nicht sicher wie weit die Stange da reingeht (habe das schon ewig nicht mehr offen gehabt), meine aber nicht weit und das man die Schraube schon sehen müsste...(geführt wird die Stange eigendlich im Getriebeblock...)
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#18 |
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Als ich damals meine defekte Kupplungsbetätigung ausgebaut habe, konnte man die Einstellschraube auf der Druckstangenseite auch nicht sehen.
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#19 |
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Falls ihr das Loch in der Schnecke meint: das gehört so.
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#20 |
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Wird bei der GS wohl so sein.
Ich hatte da vermutlich eine andere Kiste im Kopf. Ich kann mich dunkel erinnern, das da die Einstellschraube bei richtiger(!) Einstellung hinten etwa 5-6mm unter der Kante war (dann würde man sie bereits sehen). Da wurde als Kupplungsverschleissgrenze sogar ein Tiefenwert ab Druckpunkt angegeben (3mm wenn ich nicht irre). Muss mal in den alten Unterlagen suchen. Könnte auch von einer KAWA gewesen sein. Das scheint mich wohl bez. der GS500 etwas verwirrt zu haben...(ist ja momentan auch ziemlich heiß draussen....hehe!) |
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#21 |
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Geändert von Kay73 (23.06.2025 um 10:29:06 Uhr) Grund: Ende meines Lateins |
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#22 |
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https://drive.google.com/file/d/1O1A...w?usp=drivesdk
https://drive.google.com/file/d/1OI0...w?usp=drivesdk Die Schraube 25 scheint meiner Meinung nach korrekt eingestellt zu sein. Der Stab steht auch etwa 5,3 cm heraus, und die Schnecke funktioniert soweit einwandfrei. Der Stab hat außerdem spürbaren Widerstand – ich kann ihn von Hand nicht weiter hineindrücken. Beim Ziehen der Kupplung merke ich ebenfalls, dass Druck aufgebaut wird. Ich hab also wirklich keine Idee woran es noch liegen könnte. |
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#23 |
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Hattest du die Schnecke herausgezogen?
Wenn ja, kann es sein, dass du sie um eine Nut versetzt eingesetzt hast und jetzt der Weg nicht mehr ausreicht? Wenn nein, warum stellst du das nicht so wie beschrieben ein?
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#24 |
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Wenn die Stange am Kupplungsdrucklager ansteht und Druck aufbaut (wenigstens den halben Kupplungshebelweg), wären die Lamellen klar getrennt (das braucht nur wenige mm).
Richtig eingestellt musste sie nach 10mm Hebelweg (aussen) bereits Druck aufbauen. Tut sie daß und es trennt trotzdem nicht, geht die Schnecke nicht richtig (steht wo an) oder ist nicht richtig fixiert. Dieser Mechanismus ist so primitiv, das da kaum was falsch gemacht werden kann. Wenn die Schnecke zerlegt war, hoffe ich das sie richtig positioniert wieder eingesetzt wurde - damit der Hebel überhaupt Weg hat, sie ausreichend zu bewegen...... |
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#25 |
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Vielleicht ist die Ausrückschnecke defekt. Wenn Du innen im Deckel die beiden Schrauben (27) löst, kannst Du die Ausrückschnecke komplett (24) herausholen und dann die Schnecke aus der Führung nehmen. Innen in der Führung ist eine Art Blechhülse mit Bohrungen, in denen Stahlkugeln sitzen, die in den Schneckenbahnen laufen. Wenn diese Blechhülse gebrochen ist oder Kugeln fehlen, macht die Schnecke keine vernünftigen Druckbewegungen mehr.
Im ersten Foto, dieser "Ring mit Haken" um die Kontermutter, das ist diese Hülse... Geändert von Herr M. (23.06.2025 um 18:59:57 Uhr) |
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#26 |
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#27 |
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Ich habe die Ritzelabdeckung samt Schnecke von einer anderen GS auf diese hier übertragen und den Kupplungszug gespannt. Trotzdem funktioniert es nicht – es muss also an etwas anderem liegen.
https://drive.google.com/file/d/1OKz...w?usp=drivesdk |
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#28 |
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Nochmal, es macht gar keinen Sinn den Kupplungszug zu spannen, wenn die Grundeinstellung mit der Einstellschraube nicht passt.
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#29 |
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Nimm die GS mal vom Ständer und versuch mit gezogener Kupplung vor- und zurückzuschieben. Geht da auch nichts?
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#30 |
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Manchmal kann es passieren, das der ganze Deckel nicht richtig satt aufsitzt - dann kann es auch solche Probleme geben.
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#31 | |
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Zitat:
Erst unten einstellen und dann den Zug anpassen.
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#32 |
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Ich habe die Einstellschraube 25 so eingestellt, dass sie maximal Druck auf den Stift gibt, und die Schraube oben ganz rausgedreht. Und wie gesagt: Ich merke beim Betätigen der Kupplung deutlich Druck. Die Abdeckung sitzt eigentlich bündig – zumindest fällt mir nichts Besonderes auf.
Ich habe sie in diesem Zustand jetzt mal vom Ständer genommen und konnte das Motorrad schieben, wenn auch mit Widerstand. Das Ziehen der Kupplung hat es nicht spürbar leichter gemacht. Ich habe das Ganze dann wirklich stark gelockert – mit ein paar Millimetern Spiel, bevor ich überhaupt Druck gespürt habe. Es hat dann viel Kraft gebraucht, aber ich konnte es noch schieben. Ich glaube, dass das Ziehen der Kupplung hier sogar einen leicht bemerkbaren Unterschied gemacht hat. Ich habe das Ganze dann bei dem Motorrad von meinem Opa ausprobiert. Dort konnte ich es ohne gezogene Kupplung offensichtlich nicht schieben. Eigentlich logisch, aber die Kupplung der Suzuki hat mich an meinem Verstand zweifeln lassen – also habe ich den Test in dem Moment irgendwie für nötig gehalten. Wirklich keine Gehirnzellen mehr übrig 💀. Ich habe jetzt noch ein paar zusätzliche Infos, die ich von Anfang an hätte geben sollen, aber irgendwie nicht gemacht habe. Tut mir leid, wenn ich deswegen Zeit verschwendet habe. Ich hab vor Kurzem die Suzuki gekauft. Mir ist aufgefallen, dass sie, wenn man den ersten Gang einlegt, auch bei komplett gezogener Kupplung kurz zieht. Ich bin davon ausgegangen, dass die Scheiben halt ein bisschen kleben – wegen der langen Standzeit oder so. Ich hab dann das Öl gewechselt und bin ein paar Kilometer gefahren. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich die Kupplung auch sonst seltsam anfühlt. Ich hatte das Gefühl, dass sie nicht komplett verbindet – was ich aber einfach auf eine schlecht eingestellte Kupplung geschoben habe, da der Schleifpunkt wirklich extrem spät kam, obwohl der Hebel weich war, was mir eigentlich seltsam vorkommen hätte müssen. Außerdem hatte ich beim Anfahren Verbindung, die kurz nachgelassen hat, während ich die Kupplung langsam losgelassen habe – und dann hat sie wieder gegriffen. Ich hab also versucht, die Kupplung richtig einzustellen, mit korrektem Spiel und Schleifpunkt. Daraufhin hatte ich das Problem, dass die Kupplung nicht verbunden hat – die Kraftübertragung ist also durchgerutscht. Ich hab gedacht, dass ich es wohl falsch gemacht habe, und habe das Ganze dann lockerer gedreht. Das hat natürlich dazu geführt, dass ich einen extrem frühen Schleifpunkt hatte, aber sie hat wieder genug verbunden, sodass ich noch mit meiner Freundin ca. 50 Kilometer fahren konnte. Zu dem Zeitpunkt hab ich gehofft, dass ich mir das Leistungsloch und dass sich die Kupplung seltsam anfühlt nur einbilde, da der Topspeed nur ca. 10 km/h weniger war als bei meiner letzten GS, bei denselben Umdrehungen, und das Ganze ja irgendwie 50km gefahren ist. Ich hab gemeint, dass sich die Kupplung vielleicht einfach nur weich angefühlt hat, weil die Rückholfeder an Spannung verloren hat, und ich mir den Rest nur eingebildet habe. Da ich eine OEM-Feder da hatte, habe ich sie dann getauscht und wollte schauen wie es sich anfühlt Nachdem ich das Ganze getauscht habe, konnte ich die Kupplung nicht mehr trennen – und hab dann hier im Forum geschrieben. |
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#33 |
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Tja, dann wird wohl nix anderes übrig bleiben als das Ganze zu zerlegen und eventuell die Kupplung zu tauschen.
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#34 |
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So wie bei dem Motorrad von Deinem Opa (auch GS 500 ?) sollte es sein. Abgebockt und mit eingelegtem Gang mit losgelassener Kupplung läßt sie sich garnicht schieben, mit gezogener Kupplung (und kaltem Öl) läßt sie sich mit leichtem aber spürbarem Widerstand schieben.
So wie Du das von Deiner GS beschreibst, trennt UND verbindet Deine Kupplung nicht richtig, egal ob mit gezogener Kupplung oder ohne. Du hast was von einem Ölwechsel geschrieben. Weißt Du noch, was für Öl das war? Mineralisch, teilsynthetisch, vollsynthetisch? |
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#35 |
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@8053 So wie du das versucht hast einzustellen, kann das auch nicht funktionieren. Du hast anscheinend grundlegend die Wirkungsweise der Kupplung nicht verstanden.
Ich habe dir etwas verlinkt. Lies das doch und halte dich genau an die Beschreibung. Wenn du das genau so machst und es funktioniert trotzdem nicht, kannst du nochmal fragen. Auf der Druckstange darf nur Druck sein, wenn du am Kupplungszug ziehst. Ansonsten darf da kein Druck drauf sein. Wenn Druck auf der Druckstange ist, verhindert das, dass die Kupplungsfedern die Kupplungsscheiben zusammendrücken können. Deine Kupplung trennt, sie greift nur nicht richtig, weil sie nicht richtig eingestellt ist, weil du die Einstellschraube zu weit reingedreht hast.
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#36 |
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so sollte sie aber in jedem Fall trennen- nur den Kraftschluss nicht hinbekommen.
Er schreibt aber- trennt nicht...... |
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#37 |
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8053 kann aber das Hinterrad bei total lockerem Kupplungszug drehen. Also rutscht die Kupplung.
Am Anfang rutschte die Kupplung. Vermutlich war die Rückholfeder ausgelutscht und hat die Kupplungsschnecke nicht richtig zurückgezogen (oder falsches Öl? Er hat ja auch noch nicht mitgeteilt, welches Öl er verwendet hat). Möglicherweise war das auch so verdreckt, dass die Kupplungsschnecke nicht ganz zurückging. Nachdem 8053 das gereinigt und die Feder getauscht hatte, stimmte die Grundeinstellung anscheinend nicht mehr und die Kupplung trennte nicht mehr richtig. Danach hat 8053 planlos am Kupplungszug herumgeschraubt. Jetzt noch an der Einstellschraube bis die Kupplung rutscht. Außerdem hat 8053 von Anfang an ja auch nicht alles berichtet, was u.U. bei der Fehlersuche geholfen hätte. In meinem Post #10 habe ich bereits darauf hingewiesen, dass 8053 die Kupplung richtig einstellen soll und die Beschreibung dazu verlinkt. Hätte 8053 sich an die Anleitung gehalten, wäre das Problem vermutlich schon gelöst. In "alles über die Kupplung" ist auch der Hinweis auf falsches Öl und auf verschlissene Reibscheiben. Ich denke mal, er hat das gar nicht gelesen.
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#38 |
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https://ebay.us/m/gospY9
Ich hab dieses motoröl verwendet. Wenn ich die Kupplung gleichzeitig nicht richtig trennt, aber auch nicht vollständig schließt hat das doch nichts mit der Einstellung zu tun, sondern es gibt ein grundlegenderes Problem. Ich werde morgen mal Kupplungskorb mit dem von meiner 95er tauschen, falls die keine Unterschiede haben, und dann schauen ob es funktioniert. |
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#39 |
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Gut, am Öl liegt es vermutlich nicht.
Was denn nun, zuerst war es das Öl, das aus der Dichtung der Druckstange lief. #8 Dann trennt die Kupplung nicht mehr, von Durchrutschen stand da nichts. Dann wurde ohne Ahnung am Kupplungszug und der Kupplungsschnecke herumgeschraubt, bis die Kupplung rutscht. Ich kann nicht nachvollziehen, warum du nicht einfach der Anleitung folgst und wenigstens mal probierst, ob es an der Einstellung liegt. Übrigens, wenn du den Kupplungskorb tauschst, musst du die Kupplung auch neu einstellen. Alle Veränderungen führen dazu, dass die Einstellung nicht mehr passt. Deswegen gibt es auch diese Einstellschraube. Und ja, bei Verschleiß muss man die Kupplung u.U. auch mal an dieser Schraube nachstellen. Aber ok, dein Motorrad, deine Zeit.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. Geändert von berndy (25.06.2025 um 05:46:25 Uhr) |
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