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#1 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2011
Ort: Wiesbaden am Rhein
Beiträge: 189
Baujahr: 1992
Kilometer: 78000
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Hallo Leute,
wenn ich meine Vorderbremse betätige greift sie, aber "lässt" nicht mehr "los". Die Bremse blockiert dann sehr stark. Nach einiger Zeit löst sie sich jedoch wieder, schätzungsweise nach 30-60 Minuten. Meine Idee: Die Bremskolben sind verdreckt. Bevor ich da jetzt aber auf gut Glück rangehe wollte ich euch mal fragen, was ihr dazu meint? Denkt ihr auch, es sind die Kolben, d.h. einfach mal die Kolben reinigen? Muss ich dazu die vordere Bremsanlage komplett ölentleeren? (Habe das alles schonmal gemacht, aber auch alles wieder vergessen). Vielen Dank! |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.03.2015
Alter: 49
Beiträge: 360
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2011
Ort: Wiesbaden am Rhein
Beiträge: 189
Baujahr: 1992
Kilometer: 78000
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Leider nicht. Bei mir passiert ja nichts von alleine.
Ich wollte mich nur versichern, dass es nicht auch was ganz anderes als die Bremskolben sein kann (z.B. etwas am Bremsflüssigkeitsbehälter etc.). |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.06.2011
Ort: Wuppertal
Beiträge: 43
Baujahr: 1991
Kilometer: 38000
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Geht der Kolben am Geberzylinder - also am Handbremshebel - wieder zurück? Oder schlabbert der Handbremshebel dann auch locker herum?
Wenn du an die Kolben unten gehst mach auch den am Bremshebel neu sonst gehst du in absehbarer Zeit wieder da ran. Ich meine es gibt hier Anleitungen dazu wie die Bremse komplett auseinander gepflückt und insbesondere dann nach dem Zusammenbau wieder entlüftet wird. Allerdings hört sich das schon heftig an mit 30 Minuten Rückstellzeit und lässt m. E. darauf schließen dass die Bremse insgesamt korrodiert sein könnte. Vermutlich wurde die Flüssigkeit (kein Öl!!!) jahrelang nicht gewechselt und hat durch den dann zunehmenden Feuchtigkeitsgehalt alles innen drin vergammeln lassen. Du solltest dir unbedingt auch noch die Bremse hinten ansehen und da wenigstens die Flüssigkeit drin wechseln. Viel Glück Ludger |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 26.07.2010
Beiträge: 91
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Ich hatte das auch mal und zwar trat es auf, nachdem ich durch feuchten Reparaturasphalt gefahren bin. Alles Reinigen hat nicht geholfen, erst als ich einen neuen Bremssattel eingebaut habe, war es wieder ok.
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#6 |
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Benutzer
Registriert seit: 27.09.2015
Ort: 96317
Beiträge: 56
Baujahr: 1994
Kilometer: 25000
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also darf ich mich auch mal zu Wort melden ?
Also > 1. dreck/ luft in der Leitung 2. mit nem rep. Satz und ner neune Leitung versucht > nix gebracht !! Bremsschibe hat vermutlich dur den ersten Sturz einen weg gehabt und man hat dan festgestellt das sie " geschlagen " hat!! Zum schluss > nachgemesssen auf ner wuchtbank hat sich dan rausgestellt dass sie um 5 mm verzogen war !! Hat sogar die "farbe" von den Bremsbelägen geschmolzen !! Echt gefährlich so was Jungs !!! ich hab auch wasser geschwitzt ! und im letzten halben Jahr 3 Satz bremsbeläge und 2 Bremsscheiben gebraucht !! Komplet alles neu gemacht : 1. neue Bremsleitung 2. neue Bremspumpe 3.neuen Bremssatte 4. neue bremsscheibe !!!!!!!!!!!l Dann hat alles funktioniert und ich fahre es in den graben > wie auf Schienen ...... Mfg Tobias |
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.06.2011
Ort: Wuppertal
Beiträge: 43
Baujahr: 1991
Kilometer: 38000
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Sorry, aber bevor das hier völlig abdriftet...
1. Wenn die Bremse hängt liegt das meistens an mangelnder Wartung - u. a. Bremsflüssigkeit nicht regelmäßig (alle 2 bis 3 Jahre sollte das erfolgen) gewechselt. Die Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, nimmt also Wasser (über Schläuche und Dichtungen, die nie 100%ig Diffusionsdicht sind) aus der Luftfeuchtigkeit auf. Die Wassermoleküle in der Bremsflüssigkeit lassen das Metall korridieren und dann hängen die Kolben. 2. Wenn die Kolben hängen hilft nur das ganze System zu kontrollieren. Also Bremse komplett auseinanderpflücken und genau inspizieren. Wenn du sowas noch nie gemacht hast und keine Ahnung davon hast lass die Finger davon. 3. Wenn - was ich vermute - die Kolben korrodiert sind schmeiss den Kram weg und hol dir hier aus dem Forum was vernünftiges Gebrauchtes. Du kannst die Bremse im Ganzen ausbauen ohne sie zu öffnen und sozusagen plug and play einbauen. Das gilt für vorne und hinten. 4. Wenn es nur daran liegt, dass die Bremsflüssigkeit wie Honig ist, neue Dichtungen besorgen, alles penibel reinigen und dann schön gefettet (Fett ist bei den Dichtungssätzen dabei) wieder nach Anleitung zusammenbauen. Wenn möglich mit Jemand, der sowas schon mal gemacht hat, die Dichtungen müssen jeweils richtig rum rein und ohne Beschädigung in Nute eingezogen werden, die sehr eng sind. Man kann da einiges falsch machen. Nochmal viel Glück und gutes Gelingen! Viele Grüße Ludger |
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2011
Ort: Wiesbaden am Rhein
Beiträge: 189
Baujahr: 1992
Kilometer: 78000
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So, hab heute nun doch noch den Sattel abbekommen, mit der Hilfe von zwei zufällig begegneten Schraubern
Die Kolben sind fest. Die Meinung der Schrauber: Neuer Sattel, neue Beläge, neue Scheibe. Die Beläge sind schief abgeschliffen. Woran das liegt? Vielleicht an der fertigen Scheibe... Es ist normal, dass der kleine Kolben ohne Widerstand beim großen Kolben nicht mit herausfährt, wenn man die Bremse betätigt, oder? Frage: Habt ihr nen Tipp, wie ich die Führungsbolzen an der Hinterradbremse losbekomme? Die Splinte bekomme ich noch raus, aber die Bolzen sind bombenfest. |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.10.2014
Ort: 18184 Roggentin (bei HRO)
Alter: 52
Beiträge: 1.562
Baujahr: 1993
Kilometer: 100Mm+
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Mit einer Rohrzange greifen und drehen.
Wenn sie sich drehen lassen, kommen sie irgendwann auch raus. |
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.06.2014
Ort: 02625
Alter: 54
Beiträge: 826
Baujahr: 1994
Kilometer: 46664
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Ich mußte bei mir die hintere Bremszange teilen, um dann mit viel Rostlöser, Hitze, Zange etc. die Stifte herauszuoperieren.
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 14.01.2013
Ort: Olpe / Sauerland
Beiträge: 162
Baujahr: 1997
Kilometer: 39500
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Oh je, was macht ihr denn mit den armen GS ?
Von solchen "Rostgeschichten" an Mopped hab ich noch nie gehört. Das hat man an ne alten verrosteten Blechdose umgangssprachlich auch Auto genannt. Guten Rutsch wünsch ich allen ! Andreas |
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.04.2011
Ort: Wiesbaden am Rhein
Beiträge: 189
Baujahr: 1992
Kilometer: 78000
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Also ich habe jetzt den Bremssattel vorne erhalten, aus ner Bj. 2002 Suzuki, also mit den beiden gleichgroßen Kolben. Ich habe jetzt festgestellt, dass in den Kolben gar nicht diese Kunststoffeinlagen drin sind. Ist das normal?
Die Kolben lassen sich auch nicht bewegen/sind verdreckt. Beläge waren schon eingebaut. Hier mal ein Foto: [img=http://s23.postimg.org/x0cjemt4n/Neuer_Bremssattel_01_2016_1280.jpg] Geändert von ptero (10.01.2016 um 19:41:27 Uhr) |
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#13 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.05.2011
Ort: Ostsachsen
Alter: 73
Beiträge: 1.602
Baujahr: 1994
Kilometer: 50+++
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Zitat:
Wenn alles verdreckt ist, dann musste wohl ans Zerlegen und Säubern gehen (und vielleicht sogar was ersetzen?!). Poliere die Kolben richtig auf Hochglanz und mach die Dichtungen neu, dann haste lange wieder Ruhe.
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