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#1 |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo,
letztens ging meine GS nach 8-10 Km Fahrt einfach aus. Batterie leer. Hab sie nach Hause befördert und laut Prüfplan im FAQ die Teile durchgemessen. -Zündung aus: Batterie 13,5 V -ca. 75 V an den 3 Phasen der Lima bei 5000 rpm, alle in etwa gleich -Widerstände beim Gleichrichter bin ich anscheind zu blöde zu messen denn überall habe ich undendlichen Widerstand, zum Beispiel zw. B/W und R laut Tabelle 40, habe ich unendlich, also vielleicht Gleichrichter defekt, obwohl duch gebrauchten ersetzt vor 2 Jahren. -11,5 V - 12 V an Batteriepolen bei 5000 rpm? -bei laufendem Motor und Standgas kommen vom Kabel AUS dem Gleichrichter zum Magnetschalter ca. 12,5 V, wie kann das sein wenn der Gleichrichter scheinbar defekt ist? Die beiden Roten Kabel, das B/W und das grün/gelb/weiße kann ich nicht falsch anschließen am Magnetschalter oder? Sonst würde dieser doch nicht den Anlasser drehen Grüße |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
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Hab grade mal nachgeschaut, die roten Kabel am Magnetschalter waren vertauscht, das Kabel vom Gleichrichter war links obwohl es laut dem Schaltplan aus diesem Forum rechts sein müsste über dem Gelb/Grünen Kabel.
Habe sie getauscht, aber spielt keine Rolle wo die roten Kabel sitzen, sie startet. Vermutlich hat das dann keine Auswirkungen auf das Laden der Batterie oder? |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
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Jetzt bin ich 300 Meter gefahren und plötzlich alles tot und kein Saft mehr. Anlasser dreht 1-2 mal nach etwas Warten und dann rattert nur noch Relais sehr schnell.
Spannung der Batterie gemessen, 11,8 V statt der 12,5V vor dem Fahren, aber habe 3-4 Mal versucht zu starten in der Zeit. |
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#4 |
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Super-Moderator
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Ja, das ist das normale Verhalten, wenn die Batterie schwach ist.
Man misst die Ladespannung mit eingebauter, voll geladener Batterie und eingeschaltetem Fahrlicht bei 5000 U/min. Da sollte die Ladespannung zwischen 13,5 und 15,5 V liegen. Der Gleichrichter/Regler soll ja auch überwiegend unendlich anzeigen, ansonsten 6 Ohm zwischen Y1 und R, Y2 und R und Y3 und R. Zwischen B/W und R 40 Ohm. Übersetzt dürfen die drei gelben zueinander nur unendlich anzeigen. Gelb zu rot jeweils 6 Ohm und gelb zu schwarz/weiß 6 Ohm, schwarz/weiß zu rot 40 Ohm. Kann auch sein, dass ein Kabel irgendwo lose oder Stecker, Kabelschuhe oder Verbindungen veroxidiert sind. Schau auch mal nach der Sicherung ob sich da eine Oxidschicht gebildet hat. Die Stecker/Kabelschuhe sollen natürlich satt sitzen. Wenn nicht, kann man die auch etwas nachbiegen. Der Magnetschalter hat nichts mit dem Ladesystem zu tun. Die Batterie wird von der Lichtmaschine über den Laderegler/Gleichrichter geladen.
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#5 |
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Also ich habe den Gleichrichter jetzt nochmal gemessen, zw. ROT und SCHWARZ/WEISS Widerstand unendlich ebenso zw. SchWARZ/WEISS und GELB 1,2,3
Also Gleichrichter wieder defekt vermutlich oder? |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
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Am 28.04.2017 Batterie aufgeladen. Alles okay. Musste ja am 29.04.2017 zum Tüv.
Tüv bestanden, alle in Ordnung. Suzuki stand dann ca. 9 Tage in Garage. Nicht gefahren. Als ich dann nach 9 Tagen fahren wollte, Batterie leer. (Keine Kontrollanzeige ,nix). Habe mir dann eine neue Originalbatterie gekauft. Ans Ladegerät gehangen ( 2 Tage) . Heute geschaut , nix. Keine Kontrollanzeige , Leerlauf.Öllampe etc. . Jetzt über Nacht mal wieder alte Batterie angeklemmt. Mal sehen, wie es morgen aussieht. Habe übrigens ein Navi von "Pearl" ,das über Batterie aufgeladen wird. Schwarzes Kabel Minus,Rotes Kabel Plus. Denke aber nicht,das es daran liegt. Habe seit fast 1 Jahr damit keine Probleme. Zwischenzeitlich hat aber das Ladegerät geladen. Vor paar Tagen schwache Anzeige ( Öldruck,Leerlauf) . Und nach ca. 48 h gestartet,Maschine sprang an. Warum jetzt das Problem? Habt ihr irgendwelche Tipps? LG aus Zwickau
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#7 |
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Also zu meinem Problem.
Hatte letztens die Kabel der Batterie erneuert. Sehr gute Ringösen gekauft und anständige Kabel. Da ich den Sitz umgebaut habe und direkt auf dem Rahmen ein Metallplatte liegt ist beim Einfedern wohl die Platte in Kontakt mit der Plusöse gekommen. Dadurch natürlich Kurzschluss und die Batterie wohl zusammengebrochen und dann hate ich kein Saft mehr. |
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
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Zu deinem Problem:
Wenn die Batterie sich leer zieht ohne Zündung oder andere Verbraucher kann es irgendwo Kriechstom oder Ähnliches geben. Messe mal mit dem Multimeter das Pluskabel der Batterie durch. Also von der Batterie zum Magnetschalter. Dort sollte kein Strom fließen. Wenn doch zieht ein Verbraucher Strom. Kontrolliere noch wenn die Batterie voll ist und du den Schlüssel herausnimmst ob alle Kontrollleuchten aus sind, falls nicht ist das Zündschloss defekt. |
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#9 |
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@schuetze1968 hast du das Navi dauerhaft dran?
Wenn ja, wundert mich das nicht, wenn die Batterie leer wird. Das zieht auch eine Autobatterie leer. Vll. hattest du es früher abgestöpselt oder ausgeschaltet. Ansonsten Ladesystem prüfen/nachmessen. Wie das geht steht in den FAQs.
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Navi ist nicht dauerhaft an . Schwarzes Kabel Minus.Rotes Kabel Plus an Batterie angeschlossen. (Navi)Aber wie bereits geschrieben ,Navi ist aus und wird nur wenn nötig eingeschaltet.
Vor paar Tagen war Batterie voll. Aber zur Zeit fahre ich halt wenig. Komisch wenn 2 unterschiedliche Batterien nicht geladen werden. Habe auch Ladegerät gewechselt. Ladegerät lädt aber Batterie wird nicht voll !!!
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Ein paar Tage sollten aber kein Problem sein.
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#12 |
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Im Navihalter könnte ein Spannungswandler sein, der dauerhaft Strom zieht.
Schon mal gemessen ob ein Ruhestrom fließt wenn die Zündung aus ist? Falls ja, würde ich den zuerst mal beseitigen. Und dann das Ladesystem prüfen. |
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#13 |
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Erfahrener Benutzer
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Und vor allem mal mesen, ob die Spannung der Lima auch wirklich zu Ladestrom führt (KOntakte, Kabelanschluß an Kontaktsteckern, Kurzschlüsse vor dem Regler,...)!
Das Thema hatten wir gerade die Tage in einem anderen Thread hier, und es ist einfach so, daß bei alten Bikes wie der GS auch mal ein Kabelbaum durchgeschubbert sein kann. Da hilft nur Ruhestrommessung, Ladestrommmessung und akribisches Absuchen von der Lima bis zum Akku - inkl. Zündschloss und anderer Gammelkandidaten auf dem Weg des Ladestroms. Das Navi kann aber auch schon mithelfen, eine schwache Batterie ganz zu erledigen. Sowas erst mal komplett abstöpseln ebenso wie nachgerüstete USB-Steckdosen etc. Solches Zubehör ist bei mir grundsätzlich schaltbar und nur im Bedarfsfall an, da es (speziell als ebay-typische, chinesische Qualitätsausführung) auch ungefragt 10-50mA zieht. Gruß Roman PS: An meiner SuperTenere aus 93 war das Licht anders "geschaltet" als normal. Nach langer, erfolgloser Prüfung habe ich den Lichtschalter geäffnet. darin fand sich ein Konglomerat aus Metallabrieb, altem fett, wasser und vermutlich Graphit - bestens leitfähig und sehr geeignet, Lampen brennen zu lassen, die gar ciht brennen sollten... Nur mal so als Tip, wo man nach Kupferwürmern suchen muß. |
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#14 |
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Erfahrener Benutzer
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Danke für Eure hilfreichen Tipps.
Wie bereits geschrieben , habe ich neue Batterie gekauft und mit 2 unterschiedlichen Ladegeräten war Batterie immer noch leer. Am Montag , 12.06.2017 probeweise "alte Batterie" wieder ans Ladegerät "gestöpselt" und heute , Mittwoch , 14.06.2017 gegen 19.00 Uhr in Garage gewesen. Und "siehe da",nach 48 h Batterie voll !!!! GS gestartet und sprang sofort an. Ich fahre zur Zeit aus beruflichen Gründen sehr wenig. Denke mal Lichtmaschine müsste mal wieder bei längerer Strecke "geladen" werden. Maschine steht seit Anfang Mai in Garage und selbst an Wochenenden momentan keine Zeit zum fahren. Müssen eigentlich beim laden in eingebautem Zustand die "Entlüftungsstopfen" entfernt werden, trotz angeschlossenem Entlüftungsschlauch ?
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#15 |
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Kommt auf den Ladestrom an. Der sollte ohnehin nicht höher als 1/10 der Nennkapazität sein.
Wenn die Batterie nicht anfängt zu gasen, geht das auch wenn die Stopfen drauf sind. Im normalen Betrieb gehts ja auch. Gasen sollte sie nicht. Mit Ladegeräten für Motorradbatterien im Konstantspannungsverfahren passiert das auch nicht. Der Ladestrom passt sich selbst an. Die Ladezeit ist dabei nicht so kritisch. Wenn die Batterie voll ist, fließt fast kein Strom mehr. Bei billigeren Ladegeräten im Konstantstromverfahren, wird der Ladestrom nicht geringer und die Batterie fängt an zu gasen nachdem sie voll geladen ist. Da sollte man die Stopfen entfernen und die Ladezeit überwachen. Du hast uns aber auch etwas in die Irre geführt. So wie du das geschrieben hattest, meinte man, das Ladesystem deiner GS sei schuld. Du hättest schon schreiben sollen, dass du die Batterien fremd geladen hast. Ich habe es nicht gleich erkannt. Du solltest deine Ladegeräte mal überprüfen. Kann auch einfach sein, dass die Ladekabel schlechten Kontakt haben. Gerade an den Stellen wo die Klemmen gecrimpt sind, kommt es oft zu hohen Übergangswiderständen weil die Kabel oxidieren. Sollte man löten. Oder die Kabel sind irgendwo gebrochen. Oder die Klemmen sind schmutzig.
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#16 |
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Jedenfalls zieht eine GS im Normalzustand keinen Ruhestrom (keine Uhr, kein elektronischer Kilometerzähler, kein Steuergerät was dauernd am Strom hängt). Wenn eine Batterie in Ordnung ist, sollte auch nach einem halben Jahr Standzeit der Starter problemlos durchziehen.
Ich habe meine am 24.12.16 abgestellt (mit leeren Schwimmerkammern) und am 29.3.17 hat der Starter ohne den Benzinhahn auf PRI zu stellen die Karre wieder gestartet (und da muss er schon ein wenig rödeln, wenn nur per Unterdruck wieder Benzin in die Vergaser soll )
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#17 |
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Das Zündschloss ist meist der Verursacher von Ruhestrom. Misst man plötzlich 10-20mA am Akkuausgang, dann ist das oft nur Gammel am Schlosschalter.
Am Kabelbaum selbst muß man nur dem Pluskabel nach vorn folgen. Nur dieser Pfad ist ungesichert im ausgeschalteten Zustand und kann "lecken". Entlädt sich der Akku beim Fahren, ist meist der Ladestrom geringer als die Entnahme. Licht + Motor fressen schon mal locker 100-120W weg im Normalzustand (also 10A Entladung dauerhaft). Bringt die Lima dann nur noch 8A aus dem Regler raus, dann reicht das nicht mehr für's Nachladen. Sulfatierter Akku (nach Tiefentladung sehr wahrscheinlich) + schwache Lima = dauerhaftes Ärgernis in Sachen Strommmangel... Sulfatierte Batterien mit Schlammbildung neigen, gerade bei Fahrt, zu starker Selbstentladung, da der Schlamm dann aufgewirbelt wird und die Entladung immens fördert. Das bedeutet, daß man den Akku zwar volladen und auch länger ohne Nachlassen abstellen kann, im Fahrtbetrieb aber trotzdem immer wieder alles ruck zuck runter ist. Einfach mal drauf achten und gelegentlich vielleicht doch mal vom befreundeten Elektriker mit der Zange durchmessen lassen... Man kommt ja bei der GS an alle relevanten Kabel wirklich leicht ran. ![]() Und ja, ein gutes Ladegerät (3.8er CTEK z.B.) ist Pflicht heutzutage. Spätestens nach der 2. neuen Batterie am Ende des Winters hast Du das Ladegrät locker raus. Ich hänge regelmäßig alle Akkus meiner Fahrzeugflotte (derzeit 8 Fahrzeuge im Dauerwechselbetrieb) ans CTEK, und die letzte neue Batterie hab ich 2010 gekauft...und die auch noch umsonst, weil's am Massekabel lag. Die intelligenten Lader mit Erhaltungsladefunktion und refresh-Mode sind heute echtes Geld wert! Gruß Roman |
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seife Du schreibst: " Wenn eine Batterie in Ordnung ist,sollte auch nach einem halben Jahr Standzeit der Starter problemlos durchziehen".
Allerdings geht das auch nur,wenn vorher Batterie geladen wurde.
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#19 |
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Ja und, schon LiMa und Ladespannung gemessen?
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#20 |
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Habe leider keine "Messinstrumente".Aber frag mal im Bekanntenkreis.
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#21 |
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Ein brauchbares Multimeter bekommst du doch schon für um die 20 - 30 €.
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#22 |
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Danke für Deinen Tipp.
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#23 |
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Kauf Dir gleich ein Multimeter mit Zange! Die sind unter 100,- zwar eher Schätzeisen als wirkliche Profianzeiger, aber man kann damit besonders einfach und vor allem stromrichtig die Kabel von Lima&Co messen. Gemessen wird dabei immer nur 1 Kabel. Es ist auf jeden Fall besser als ein Standardmultimeter mit Kabeln allein. Die normale Funktion Spannungmessung, Strommessung bis 10A und Durchgangs-, Widerstandsmessung bzw. Potentialprüfung beherrschen Zangenamperemeter auch.
Ab 25,- etwa kann man sowas ruhigen Gewissens für Kfz-Zwecke kaufen... https://www.ebay.de/sch/i.html?_from...meter&_sacat=0 Gruß Roman |
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Das aus dem Link würde ich nicht nehmen, das kann nur Wechselstrom. Nicht zu Empfehlen für's KFZ.
Edit: das hier https://www.reichelt.de/Zangenmessge...ARTICLE=102153 kann auch Gleichstrom. Oder das: https://www.amazon.de/dp/B00O1Q2HOQ/ Geändert von seife (16.06.2017 um 09:53:04 Uhr) |
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Und nochwas: z.B. für Ruhestrommessung (wo es um "ein paar" bis "ein paar Hundert" Milliampere geht), sind Stromzangen nicht wirklich brauchbar. Dafür kann man sie fast nicht per Überstrom töten.
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#26 |
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Aus dem (meinem?) Link nur AC? Da sind alle versammelt, inklusive DC-Modelle.
Ruhestrom und andere, garantierte mA-Beträge mißt man eigentlich auch über die Kabelanschlüsse (ab ca. 25,- haben die Zangengeräte auch diese Funktion integriert), die sind ebenfalls bis 10A strommmessfähig. Und daß sie nicht kriechstromgeeignet sind, das wage ich jetzt mal aus Erfahrung zu bezweifeln. Ich nutze seit längerer Zeit ein billiges, chinesisches "Qualitätsprodukt", welches mir sehr zuverlässig ab 5mA angezeigt hat bisher. gerade bei Franzosenautos kann amn nämlich manchen Kupferwirm nur aufspüren, wenn amn unterbrechungsfrei messen kann - also entweder mit Brückenöffner oder Zange. Vergleichsmessungen mit Kabelgeräten haben eine Abweichung von 1 Digit ergeben - also nix. Was man an der Lima-Zuleitung zum Regler mißt, ist übrigens ein AC...naturgemäß zumindest bei der GS und anderen Maschhinen nach 1990. DC-Limas sind mit dem Hoch des ostdeutschen Zweiradbaus geendet... Gruß Roman PS: Einen großen Vorteil haben Zangen gegenüber Kabelmessanschluß auch: Die Grenzfrequenz des Chips im Eingangsinterpreter führt bei billigen Kabelgeräten manchmal schon ab 200-300Hz zum Exitus. Da steht dann einfach nur "err" im Display. Zangen hingegen messen dann nur noch die induzierten ganzzahligen Oberwellen der Stromänderung im Leiter - was zumindest eine vergleichende Messung zwischen den Einzlleitern bei hoher Drehzahl ermöglicht. Auch deswegens setze ich für Lima-Prüfung und andere höherfrequente Störeinwirkungen nur Zangen ein. Das Messergebnis ist zwar in der Höhe Blödsinn, nicht aber in der Tendenz und Relativität zueinander. meist braucht man auch nur diese beiden Aussagen wirklich. |
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#27 |
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Ok, ich geb zu ich hab nur auf den obersten Treffer geklickt, und der war ja noch nicht mal in der ">25€" Kategorie
Bei den billigen Stromzangen im Gleichstrombetrieb habe ich jetzt nicht die besten Erfahrungen gemacht, allein schon deswegen weil bei 40A Meßbereich dann meist schon 10mA ein digit sind, aber die genauigkeit halt "2.5% +-3 digits" oder so. Da habe ich gern noch ein anderes Messgerät was das besser kann. Bei mir geht der Trend aber auch zum Viert-, Fünft-, Sechst-Multimeter |
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#28 |
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Naja, nicht jeder braucht ein Amperemeter um mehr als 10 oder 20 Ampere zu messen. In der Regel will man ja nur die paar mA Leckstrom messen. Wer misst schon die Stromaufnahme des Startermotors?
Häufiger wird der Widerstand, bzw. Durchgang und die Spannung gemessen. Diodentest ist auch nicht verkehrt, mehr muss eigentlich nicht sein. Das bekommen normale Multimeter doch schon mit ausreichender Genauigkeit hin. Für unsere Zwecke ist es eh immer nur als Anhalt zu sehen. Elektronische Schaltungen werden die wenigsten hier aufbauen wollen. Die, die es machen, haben ihr geeignetes Messgerät schon. Wichtiger ist einfache Handhabbarkeit und eine verständliche Anleitung. Bringt einem nichts, wenn man erst aus dem Japanischen ins Englische und dann ins Deutsche übersetzen muss, ihr wisst, was ich meine. Für den Hausgebrauch als Heimwerker ist es doch nur wichtig: Ist Spannung da, hat die Batterie mehr als 12,5 V, gibt es Durchgang oder Kurzschluss, fließt Leckstrom, stimmt die Polung? Ich habe das METEX M3800 schon vor vielen Jahren, ich denke noch 80er Jahre, auf jeden Fall noch zu DM-Zeiten gekauft. Kostete damals, ich glaube um die 40 Mark. Bisher habe ich noch nicht mehr gebraucht. Besser geht immer, man muss nur abwägen, ob man das dann auch braucht.
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Ja aber was Anderes hab ich ihm doch auch gar nicht empfohlen????. Für Kfz-Zwecke reicht ein Anzeigeeisen aus China völlig aus. Ich hab noch nie mehr benötigt, wie besagte 15,- Multimeter oder halt eines mit Zange und gleichem Funktionsumfang - aber dann halt für 25,- inkl. Versand.
Daß man "selten mal mehr als 10A" mißt, das kommt nur daher, weil die meisten Leute es mit ihren Geräten nicht können...und oftmals Dinge tauschen, die gar nicht defekt sind...dank unzureichender Ursachenforschung. Seit ich das Zangenamperemeter im Einsatz habe -die besagte 25,-€-Multifunktionswaffe aus ibäh-Angebot- nutze ich es sehr gern für alle Messarbeiten am Kfz. Handlich, klein, fähig kabelgestützt oder induktiv zu messen. Und ja, den Starterstrom ODER den Strom auf dem Lima-Pfad zu messen, macht es schon ganz sinnvoll, so ein Gerät anzuschaffen. Da reden wir in den meisten Fällen von deutlich mehr als 10A. Ich habe zig Fahrzeuge mit "defektem Regler" bekommen, wo am Ende nur eine Phase der Lima weg war. Messen kann man da nur mit Shunt oder halt mit der Zange. Vorteil der Zange in diesem Fall: unterbrechungs- und lastfrei. Mißt man über den Shunt, kann es schnell mal einen defekten Regler in die Ausfallecke bringen, mit der Zange passiert das nicht. Gleiches gilt für Ruhestrommessungen, wo es oftmals sehr wichtig ist, den bestehenden Strompfad in Ruhe NICHT zu unterbrechen zur Messung. Wie mißt man nun Ruhestrom unterbrechungsfrei, wenn man das Messgerät elektrisch einschleifen muß? Ja, es geht, aber es geht nur mit einigem Aufwand (Brückenschalter). Stattdessen: Zange rüber -> fertig. Wie schon gesagt: Für 90% der jemals nötigen Messungen tut es JEDES billige Multimeter. Für Messungen an Lima und Anlasser hingegen braucht's etwas mehr Equipment - entweder 50A-Geräte aus dem Profiregal oder halt ne billige Zange (wovon man für den Preis eines günstigen Profi-50A-Blocks durchaus 20 Stck. bekäme). Diodentester z.B. braucht's nicht, denn letztlich hat jedes Digitalmultimeter heute einen Widerstandsmessmodus im Gleichstrombetrieb... Mehr macht der Diodentester auch nicht. Gruß Roman |
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Einspruch!
Der Diodentest benutzt typischerweise eine höhere Spannung als der Wiederstandsbereich. Allerdigns gibts auch kaum noch Multimeter ohne eine Diodentestfunktion. Und ja, ich finde die Zange auch sinnvoll, insbesondere weil man sie praktisch nicht kaputt bekommt, hingegen jeder schon mal die 2A feinsicherung im Meßgerät wechseln musste weil halt doch etwas mehr Strom geflossen ist als geplant war Ich hätte allerdings bei wirklich kleinen Gleichströmen zu den Zangen die auch 400A können nicht allzu viel Vertrauen bzw. würde zunächst da mal Vergleichsmessungen machen, um die Größenordnung der Ungenauigkeit einschätzen zu können. |
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