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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.03.2016
Beiträge: 2
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Guten Tag,
ich spiele sehr mit dem Gedanken eine LiFePO4 Batterie für meine Suzuki zu spendieren. Habe bei Louis angefragt und die sagten: "Lt. unserer Technikabteilung ist für Ihr Bike eine Li Ion Batterie nicht zu empfehlen, weil die Ladespannung über 14.9 Volt steigen kann." Da bin ich doch sehr stutzig geworden, es gibt diverse Seiten die LiFePO4 Batterien für die GS 500 E anbieten. Meine Maschine ist von 1997. Leider konnte ich keine Infos zum Ladestrom finden. Ich hoffe ihr könnt mir helfen oder habt sogar Erfahrungen mit der Kombi Gs500E+LiFePO4 LG Lars |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.05.2011
Ort: Ostsachsen
Alter: 73
Beiträge: 1.602
Baujahr: 1994
Kilometer: 50+++
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Die Technikabteilung von der Tante hat Recht!
Nimm eine normale Standard-Blei-Batterie, das Ladesystem der GS ist für deine Wunschbatterie nicht geeignet. Dazu gibt es hier schon etliche Freds. |
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#3 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Die Ladespannung kann bei der GS bis > 15,5 V betragen.
__________________
![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.10.2015
Ort: Kiel
Alter: 34
Beiträge: 308
Baujahr: 1993
Kilometer: 43000
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Das ist selbst für Blei-Säure schon ziemlich abartig......
Na, ich hatte mich ja schonmal drüber ausgekotzt wie mittelalterlich diese 80ger Jahre Laderegler nach Gesichtspunkten des aktuellen Standes der Technik in der Energielektronik sind. Keine Peilung, nicht die geringste, ob ich dieses Jahr dazu komme. Aber ich MUSS das mal genauer untersuchen.
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#5 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.03.2016
Beiträge: 2
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Ok, vielen Dank für die Antworten. Ich bin leider kein Fachmann, aber das hängt ja sicher mit dem Regler zusammen wie hoch der Ladestrom ist? Würde es Sinn machen einfach mal zu messen wie hoch der Ladestrom ist, dass ich vllt Glück habe und er unter 14,9 liegt? Oder könnte ich einen anderen Regler einbauen?
LG Lars |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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Lass die Finger davon! Auch wenn der Regler jetzt gerade mal nur mit 14V lädt, heist das nicht das er nicht die vollen 15.5V in spez. Situationen ausreizen kann.
Und das er das sehr wohl auch manchmal tut belegen unzählige Messungen! Suzuki spricht sich klar gegen die Verwendung solcher Batterien bei Bikes dieses Ladesystemtypes aus. Man kann Glück haben und es funktioniert oder eben nicht und es himmelt Batterie und Ladesystem. Kenne genug Leute die lt. eigener Aussage keine Probleme haben....interessant das einige von ihnen dann hin und wieder einen Regler oder eine Lima bei uns holen.... Du kannst so eine Batterie nur dann verwenden, wenn sie einen eingebauten Überspannungsschutz hat - sowas gibts auch mittlerweile, weil auch die Batterieindustrie inzwischen genug von den vielen sinnlosen Garantiestreitereien mit beratungsresistenten Kunden hat (O-Ton Johnsen Controls). 15.5V sind auch nicht abartig für eine Blei/Säurebatterie - sie hält das aus (gast etwas stärker) - und das schon seit 1975...... Bei solchen Batterien hat man auch die Pflicht öfters nach dem Flüssigkeitsstand zu sehen - warum wohl? |
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.10.2015
Ort: Kiel
Alter: 34
Beiträge: 308
Baujahr: 1993
Kilometer: 43000
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Ist ja richtig, dass eine Bleibatterie sogar hin und wieder mit mehr als der kleinsten möglichen Spannung geladen werden muss. Auf alle Ewigkeit 13.6 ist Mist.
Aber über 15V ist auch Quark. Bringt nichts, erhöht den Wartungsaufwand, senkt die durchschnittliche Lebensdauer. Hab mich '13 mal mit Gabelstaplerbatterien befassen müssen. Glaub mir, wenn es um ne Batterie geht die n paar hundert Kilo wiegt und ordentlich was kostet...dann hat man schon Interesse an ordentlicher Ladung. Ist halt das ewige hin und her der Technik. Preis gegen Leistung. Der Spannungsregler der GS ist ganz klar "Preis". |
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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No ja, dann ist es bei allen Herstellern aus der Zeit wohl der Preis gewesen......
Selbst Aprilia hat bei der Mile (die doch schon im 3. Milienium gebaut wird) nach wie vor Regler im Einsatz die von 13-15V regeln...... Aber ist halb so wild, da diese Regler normalerweise irgendwo bei 14V herumdümpeln und nur kurzzeitig in Ausnahmesituationen, wenn sie nicht schnell genug nachregeln können, oder sie durch eine Störung der LiMa ausser Tritt kommen, die 15,5V ausnutzen..... Blöd ist es nur dann, wenn die Lima bereits einen Schaden hat und auf den Phasen asymetrische Werte liefert - dann gerät der Regler völlig ausser Tritt und nutzt die 15,5V solange aus, bis er selbst Schaden nimmt - dann gibts 2 Szenarien: entweder komplett tot oder noch mehr Spannung........ |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.04.2014
Ort: ERZ
Beiträge: 138
Baujahr: 2002
Kilometer: 15600
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Hallo,
Wie viel Ampere Ladestrom,kann eigentlich das Ladesystem max.liefern? |
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#10 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
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Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
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Die Lichtmaschine der GS ist für max. für 280 W ausgelegt.
Sie kann also bei 15,5 V max. 18,06.. A liefern. Der zur Verfügung stehende Ladestrom wird aber niedriger liegen weil die elektronische Zündanlage schon einiges an Strom zieht. Die braucht so um die 140 W. Wenn der Motor nicht läuft, wird auch nichts geladen. Da die Ladespannung durch den Regler begrenzt wird, kann man ein Ladeverfahren, welches einem Konstantspannungs-Verfahren ähnelt, annehmen. Die Batterie holt sich beim Konstantspannungs-Verfahren ohnehin nicht mehr Strom als sie verkraftet. Das reguliert sich von selbst. Daher ist es unerheblich, wieviel Strom zur Verfügung steht, die Batterie holt sich nicht mehr. https://de.wikipedia.org/wiki/Ladeverfahren Und wenn die Batterie doch mehr Strom zieht, reicht es nicht mehr für die Zündung, dann geht der Motor aus. Ich schätze, dass max. 10 A Ladestrom möglich sind.
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#11 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.04.2014
Ort: ERZ
Beiträge: 138
Baujahr: 2002
Kilometer: 15600
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Danke für die ausführliche Antwort.
Zitat:
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.06.2014
Ort: 02625
Alter: 54
Beiträge: 826
Baujahr: 1994
Kilometer: 46664
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Die 2A Sicherung bei der MZ ist für den Erregerstrom.
Die MZ hat eine geregelte Dreiphasendrehstrom- (ETZ) oder Gleichstrom- (ES,TS) Lichtmaschine, nicht so eine billige permanenterregte Lichtmaschine wie die Suzuki. Von der Lichtmaschine zur Batterie ist bei der MZ je eine 16A Sicherung in Plus- und Minusleitung, ist bei der Lichtmaschinenleistung von 180W auch notwendig |
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#13 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.04.2014
Ort: ERZ
Beiträge: 138
Baujahr: 2002
Kilometer: 15600
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Da ich an meiner ETZ nie Probleme mit der Elektrik hatte,musste ich mich auch nie ernsthaft damit befassen.
Aber auch dir Dank für deine Erläuterungen. |
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