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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 13
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Hi,
habe eine GS 500 Bj1992 gekauft, diese Stand allerdings schon 5 Jahre. Nun ist es so, dass sie im Standgas gut läuft aber bei Vollgas sofort aus geht. Man kann sie allerdings sehr langsam mit sehr geringem Gas hoch drehen. Sie steht momentan bei einem Mechaniker(da ich nicht mehr weiter wusste, bzw dachte evtl hilft ein Ultraschallbad), dieser meinte die Maschine läuft viel zu mager und deswegen geht sie aus. Er meinte auch, dass dies an einer falschen Vergasereinstellung liegen könnte. Setzt man den Clip einen Stufe höher (also fetteres Gemisch) läuft sie wohl besser. Die Maschine war gedrosselt und ich habe die Anschläge rausgemacht und 120er Düsen eingesetzt, außerdem den Clip in die Mitte gesetzt. Zudem wurde der Schwimmerstand überprüft. Luftfilter ist auch ein neuer drin, bis BJ96 soll es ja noch keinen Unterschied zwischen gedrosseltem und ungedrosseltem Filter geben. Im Vergaserdeckel sind noch kleine (ca 6mm) Anschläge fest verklebt, der Gasschieber kann allerdings trotzdem komplett öffnen. Habe auch hier im Forum gelesen, dass diese Anschläge wohl öfters vorkommen und kein Problem sein sollten. Kompression des Motors ist noch ok. Vergaser ist auch sauber. Ich tippe jetzt auf Falschluft (da sie auch eher langsam zurückdreht), welche Dichtungen sind hier besonders zu begutachten? Die kleinen O-Ringe im Vergaserdeckel sind drin. Jetzt ist meine Frage, hört sich das nach falschem Setup im Vergaser an (habe mich ans gs500wiki gehalten) oder nach Falschluft? Da die Maschine beim Mechaniker steht kann ich da nichts mit Bremsenreiniger überprüfen. Er bat mich ein paar Informationen zu besorgen, gerade wegen der Vergaserbestückung. Danke im Vorraus Jones |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.07.2008
Beiträge: 368
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Hallo
bei 5 Jahren Standzeit hat sich sicherlich Dreck in der Schwimmerkammer gebildet. Die Vergaser sollten auf jedenfall mal gereinigt werden, liegt warscheinlich an den Hauptdüsen die Verschmoddert sind. Falschluft lönnte aber auch die Ursache sein. Gruß Dobbi |
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#3 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
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Baujahr: 1995
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Da steht alles drin was man wissen muss. Besonders in der PDF-Datei stehen die Daten für u.a. die 92er.
http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=10261 Schau auch unbedingt nach den Federn. Die müssen die richtige Länge und Härte haben. Falsche/ausgeleierte Federn können auch dazu führen, dass die Vergaser zu mager bzw. zu fett sind. http://www.zeebulon.de/Mot/Technik.htm Edit: Weil die Federlänge für die 92er nicht explizit angegeben ist. Die sollte 105 mm haben. Wenn die vorhandenen Federn kürzer sind, kann es daran hängen, dass die Vergaser zu mager laufen. Dann sollte man eben die Federn mit 105 mm einbauen.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. Geändert von berndy (17.07.2012 um 06:46:35 Uhr) |
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#4 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 13
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So wie es aussieht ist scheinbar alles in Ordnung. Falschluft schließt der Mechaniker aus.
Naja werde wohl einfach einen gebrauchten Vergaser kaufen, irgendwas stimmt mit dem Teil gar nicht. Selbst wenn der Clip ganz oben ist läuft sie nicht rund, aber immerhin besser. |
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#5 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 09.06.2006
Ort: 85435 Erding
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Ich tippe bei deinem Bild noch immer auf Falschluft, die würde auch eine zu magere Verbrennung erklären. Diese muss nicht zwangsläufig am Vergaser gezogen werden, auch Ansaugstutzen und Airbox kämen in Frage. Aber auch verschlissene Vergaserinnereien könnten eine Ursache sein.
Hast du niemanden aus dem Forum in deiner Nähe, der mal einen Blick drauf werfen könnte? Ist dein Mech einer, der sich mit Motorrädern, noch besser speziell mit der GS auskennt?
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#6 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.05.2012
Beiträge: 13
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Ich dachte bei den Symptomen auch gleich an Falschluft, oder einen verstopften Vergaser.
Also die Airbox sieht sauber aus, auch der Entlüftungsschlauch der unten bei den anderen Schläuchen endet hat dieses einfache Ventil drauf. Die Stutzen zum Motor sehen noch gut aus, sind nicht hart und haben auch einen ordentlichen Sitz. Der Stutzen von der Airbox sieht auch noch gut aus und passt auch gut, habe diesen auch schonmal mit Bremsenreiniger auf Falschluft untersucht. Da lief der Motor allerdings noch nicht ganz rund und ich kann so nicht 100% sicher sein. Als ich Richtung Vergaser sprühte (speziell an einem Deckel) habe ich eine leichte Änderung wahrgenommen, allerdings wirklich nur minimal und ich habe es eher dem unrunden Lauf des Motors zugeordnet. Der Mechaniker ist Motorradmechaniker, allerdings nicht speziell für Suzuki. Er macht mir vorne noch nen neuen Reifen drauf und dann hol ich die Kiste wieder zu mir. Dieser meinte allerdings, dass sich Falschluft nicht so extrem auswirken würde. Die Dichtungen im Vergaser sind auch schon alle eher hart (die Membran hingegen sieht noch gut aus). |
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#7 |
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Super-Moderator
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Wenn der Mechaniker das sagt.
Falschluft kann dazu führen, dass der Motor gar nicht läuft kommt immer drauf an, wieviel das ist, das zusätzlich angesaugt wird. Die Vergaserfedern wurden nicht nachgemessen, denke ich, oder?
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#8 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.05.2012
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Hab ich auch schon oft hier im Forum gelesen, dass Falschluft dazu führen kann, dass der Motor nicht läuft.
Die Federn wurden nicht nachgemessen. |
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#9 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 09.06.2006
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Die GS ist ziemlich anfällig für Falschluft. Bei der Airbox hatte ich Beschädigungen gemeint, durch die die Box nicht mehr dicht ist. Schau dir mal die Verschraubungspunkte zum Rahmen an, da war bei mir mal ein riesen Loch drin.
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#10 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.05.2012
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Auf jeden Fall danke an alle für die schnelle Hilfe
An der Airbox sind mir keine Beschädigungen aufgefallen, aber ich schaue gerne nochmal nach. Allerdings habe ich das Motorrad erst gegen Wochenende wieder. |
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#11 |
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Neuer Benutzer
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So es gibt Neues^^
Die Federn waren welche mit 95mm aber durch die festen Anschläge im Deckel (Gasschieber geht trotzdem ganz auf) dürfte sich das ausgleichen, zudem habe ich hier im Forum gelesen, dass auch durchaus Federn mit nur 95mm verbaut wurden. Habe dann hier im Forum einen gebrauchten Vergaser gekauft und von dort den Deckel, Gasschieber und auch Nadel mit Plastikscheibe in den alten eingebaut. Gebracht hat das nichts außer der Erkenntnis, dass die Teile im alten Vergaser stark verschlissen waren, zudem wurde hier wohl an Gasschieber herumgepfuscht. Dieser war unten angeschlifen um wohl den Luftstrom zu optimieren^^ Naja trotz dem Austausch der Teile hat sich kaum was gebessert. So nun alles zurück in den gekauften Vergaser samt den Düsen und auch dem kompletten Inhalt der Schwimmkammer (war in besserem Zustand) aus meinem alten Vergaser. Eingebaut und siehe da, die Kiste läuft auf Anhieb. Danke an alle |
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#12 |
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Super-Moderator
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Nee, das mit den Federn gleicht sich nicht aus.
Die haben eine andere Federrate und müssen dann zu den verbauten Düsen passen. Die Vergaserfedern bewirken wie schnell bzw. auch wie weit die Vergaserschieber durch den Unterdruck angehoben werden. Zu kurz, zu weich = zu mager. Die Anschläge verhindern nur, dass die Vergaserschieber höher gehen, das hat mit den Federn nichts zu tun. Wenn da 95er Federn drin waren und du 105er gebraucht hättest, wundert das nicht, dass das nicht funktioniert hat. Aber nun ist ja alles gut, sie läuft ja. Edit: Ich tippe mal, dass die GS gerade auch aus diesem Grund 5 Jahre stand, weil der Vorbesitzer unwissend daran herumexperimentiert hat und das Ding dann nicht mehr richtig ans laufen brachte.
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#13 |
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Super-Moderator
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Nachtrag zu Berndy's Post: Die Federn mit 95mm Länge werden für die Drossel benötigt, da dann die Strömungs- und Gemischverhältnisse im Vergaser anders sind.
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#14 |
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Neuer Benutzer
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Ok, dann weiß ich das mit den Federn nun auch, dachte die Härte wäre gleich und nur die Länge unterschiedlich.
Aber ich hatte ja trotzdem den Deckel, samt 105mm Feder und Nadel vom gebraucht gekauften Vergaser drauf und es hat sich nicht viel gebessert. War wohl irgendwas einfach kaputt, verschlissen, verdreckt oder was auch immer. Dass die Gasschieber angeschliffen waren versteh ich trotzdem nicht. Da sie eh zu mager lief (mit Hand auf der Hälfte des Luftfilter lief sie im Stand ganz ok) dürften verkürzte Gasschieber dieses Problem doch eher noch verschlimmern oder? Um Tuningsmaßnahmen kann sich das ja auch nicht handeln, es war noch die Drossel verbaut Naja wäre der Verkäufer ehrlich gewesen hätte mir das viel Zeit erspart, denn die 60 Euro für nen gebrauchten Vergaser sind auch nicht die Welt. |
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#15 |
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Super-Moderator
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Die Vergaserinnereien müssen schon zusammen passen und vor allen Dingen auch in Ordnung sein.
Wenn da irgendwelche Teile kaputt (verbastelt) sind, reichen andere Federn nicht um das wieder in den Griff zu bekommen.
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