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Alt 23.04.2014, 16:39:43   #1
SaschaV5
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Standard Vorstellung und "Hilfebitte" / Ruckeln, "schlechte" Leistung...

Hallo zusammen!

Erstmal kurz ein Paar Worte zu mir bzw uns.
Ich bin Sascha, 31 Jahre, komme aus Kirchheim / Teck und fahre seit letztes Jahr Motorrad, aber keine GS.
Dann gibt es noch meinen Schatz Bettina, 32 Jahre, auch aus Kirchheim und fährt schon etwas länger Motorrad und zwar eine GS500E, BJ 2000 (auf dem Typenschild steht GM51B, Fahrgestellnummer ist JS1GM51B000502***, also Modelljahr 2000)

Als wir zusammen gekommen sind hatte sie die GS noch bei Ihrem Ex stehen, als wir sie holen wollten (noch gedrosselt auf 34PS) lief sie nicht wirklich. Also haben wir sie zum Suzuki-Händler gebracht, Auftrag entdrosseln und schauen, dass das Kraftrad wieder anständig läuft, alles was halt dazu gehört. Das war vor 2,5 Jahren.

So, das Motorrad geholt, Heim gefahren (120km) und abgestellt, dazu muss man sagen wir hatten damals noch keine Garage, somit musste sie leider draußen überwintern
Nach dem Winter sind wir dann auch recht zügig umgezogen, die GS natürlich mit und siehe da, sie läuft nicht ordentlich...
Man muss dazu sagen, dass ich damals noch keinen Führerschein hatte und meine Freundin somit nicht wirklich Ambitionen hatte zu fahren, somit stand die gute nur rum.
Im Sommer letzten Jahres haben wir die GS dann einem Bekannten gegeben, der Sie sich anschauen wollte. Gemacht hat er: Vergaser-Überholkit verbaut, Vergaser gereinigt (nicht Ultraschall) und das Motorrad erstmal richtig entdrosselt, es waren wohl noch die falschen Düsen verbaut etc pp. Da stellte sich uns schonmal die Frage, was hatte eigentlich der Suzuki-Händler gemacht?! Soviel schmodder wie in den Vergasern war... naja egal.

So, Maschine vom Bekannten geholt, abgestellt, gestanden.
Ich habe mittlerweile meinen FS gemacht und nun wollten wir halt auch mal zusammen fahren. Jetzt ging das Drama wieder los, Maschine spingt nur mit Mühe und hat an, von Sauber laufen ganz zu schweigen.

Also diesmal an eine Freie 2-Radwerkstatt gewendet, die gleich reagiert obwohl die Halle aus allen Nähten platzte, und die GS abgeholt mim Hänger.
Diagnose: Vergaser Ultraschallgereinigt, falscher Luftfilter verbaut gewesen.

Da lief sie dann danach auch (anscheinend, bin sie nicht selber gefahren) echt ordentlich.
Dann kam wieder Winter, GS stand neben meiner 99er Maschine (auch Vergasertechnik) im "Schuppen", nicht wirklich dicht, aber vor direkter Feuchtigkeit geschützt.
Meine leif nach ca 2 Minuten orgeln sofort ordentlich, aber die Suzuki natürlich nicht. Orgelte wie blöd, wenn sie mal gelaufen ist nicht rund und sobald man Gas gegeben hat ging sie aus. Also, wieder die Werkstatt angerufen, die das Motorrad geholt. Angeblich war nur "schlontz" in der Schwimmerkammer. TÜV, neuer Hinterreifen und Gabel wurde dann auch noch gleich gemacht. (Abgaswerte anscheinend jenseits von gut und böse)

Motorrad geholt, hat noch leicht geruckelt aber OK. Dann sind wir jetzt 3 "Touren" gefahren mit insgesamt vielleicht 400 - 500.

Freitag, 11.04.2014, 15:30, Wetter gut, alles klar, ab in die Klamotten und die Pferde satteln. Nach etwas Startschwierigkeiten der GS im sinne von ausgehen beim Gasgeben gings los. Nach ca. 30km Landstraße war das Runde Licht der GS plötzlich ganz klein im Rückspiegel, obwohl es an der Ampel vor 500m noch neben mir Stand.
Nächsten Parkplatz angefahren und gewartet. Schatz kam mit lauten Fehlzündungen an. Ok, Leistung ist auch keine mehr vorhanden, max. 50 - 60 km/h. In einem Horrortrip ging es dann die 30km zurück, diesmal gleich zur Werkstatt (Freitag Abend 17:45 sind wir dort angekommen...).

Mit den Leuten dort noch geredet, wir einigten uns darauf, das ich einen anderen Vergaser besorge und sie den mal einbauen.
Gesagt getan, übers WE das Internet durchwühlt und Montag morgen einen Vergaser für die GS500E bestellt, Ultraschallgereinigt, Expressversand kostenlos.
Dienstag kam dann auch DPD, Vergaser geschnappt und zur Werkstatt gebracht. Erster Blick: alles super, Blitzeblank.
Leider war dann Ostern und der volle Terminkalender und somit erhielt ich gestern einen Anruf: Der Vergaser ist falsch, hat 2 Gaszüge etc... ABER sie hatten den original Vergaser ja draußen, haben den zerlegt und dabei festgestellt, dass die Gasschieberfeder verbogen in der Kammer war, sie wissen nicht wie sowas passieren kann.
Ok, also vorher hin, GS500 geholt und gleich mal gefahren.
Jetzt ist es so das sie zwar fährt, aber sie ruckelt und nimmt das Gas nicht richtig an, ab ca 4-5000 Umdrehung geht sie dann besser, aber irgendwie fühlt sie sich so an als ob sie nicht richtig atmen könnte oder so und sobald man unter 3000 Touren kommt ist es ein geruckelt.

Sodele, viele viele Worte und ich denke ihr versteht nun die Leidensgeschichte von uns, vor allem meiner Freundin, die keiner Bock mehr auf die GS hat.

Fragen an euch, die sich mit der Materie GS500E auskennen:

- Was könnte das Problem sein? Vergaser?

- Wenn ich nochmal einen anderen Vergaser bestelle, auf was müsste ich achten?
Kann man den selber einbauen als Laie oder muss der auf den Rest abgestimmt werden?
(Tank runter und so bekomm ich hin, an einer DT50R hab ich damals auch Vergaser Kolben Zylinder etc getauscht, aber wirklich auskennen tu ich mich bei Motoren nicht)

- Wenn ich den Benzinhahn auf "On" stelle, geht sie nach paar Metern fahrt aus. Auf Reserve fährt sie (Tank ist voll!) was läuft da schief?

Achja, die gute hat erst 15000km runter, deswegen denke ich eigentlich, das da doch was zu retten sein muss?!

Kommt evtl jemand von euch aus der Gegend Kirchheim / Teck - Esslingen - Stuttgart und hätte lust sich die gute mal anzuschauen?

Vielen Dank schonmal im voraus für die Geduld beim lesen und eure Antworten,

Bettina und Sascha
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Alt 23.04.2014, 16:48:33   #2
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Brauchst keinen anderen Vergaser.
Hast anscheinend jetzt nur noch ein Problem mit dem Leerlaufgemisch.
Entweder eine Einstellungssache:
http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=33313

Oder Ablagerungen im Leerlaufsystem.
Da hilft nur zerlegen und reinigen (lassen).

Und gewöhnt euch an, den Sprit aus den Schwimmerkammern der GS bei längeren Standzeiten abzulassen. Dann versifft der Vergaser nichtmehr so schnell.
Und immer schön volltanken, dann macht auch Kondenswasser weniger Probleme.
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Alt 23.04.2014, 17:26:25   #3
berndy
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Ich würde auch mal in den Tank gucken, ob sich da drin Rost entwickelt hat.

Wenn ja, bring den Tank in eine Fachfirma und lass den entrosten und versiegeln. Selber machen würde ich das nicht, dazu hat man nicht die Gerätschaften und das Wissen. So einfach, wie das auf den Sets beschrieben ist, funktioniert das leider nicht. Ein Benzinfilter bringt nur sehr begrenzt etwas und kann im ungünstigen Fall den Benzinfluss in die Vergaser behindern. Kann man getrost drauf verzichten.

Ja, bei der GS sollte man die Vergaser vor längeren Standzeiten leeren. Ich mache das zwar auch nie, ich weiß aber, was ich machen muss, wenn sich da was zugesetzt hat.

Bisher hatte ich nur einmal hängende Schwimmernadeln.

Knallen und keine Leistung hört sich nach verstopften Düsen an.

Ich denke, da ist irgendwo noch Dreck drin.

Kann sein, dass sich der erst eine Weile nach dem Reinigen gelöst hat oder aus dem Tank nachgeflossen ist. Also die Werkstatt muss nicht unbedingt schlampig geschafft haben.

Allerdings weiß man bei Werkstätten ja nie. Wenn die die Düsen nicht herausgeschraubt und die Kanäle dahinter nicht gereinigt haben, würde mich das dann nicht wundern.
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Alt 23.04.2014, 18:22:01   #4
SaschaV5
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Danke schonmal an euch beide!

Das mit dem Leerlaufgemisch werde ich mir morgen mal anschauen, danke!

Ansonsten wird mir wohl nichts übrig bleiben wie die Vergaser ausbauen und nochmals irgendwo reinigen lassen.
Habt ihr dazu einen Geheimtipp / Empfehlung? Im Internet hab ich jemand gefunden, der auch Tankreinigung anbietet, aus Bochum. Damit schon jemand Erfahrung gemacht?

Ich unterstelle der jetzigen Werkstatt absolut keine schlechte Arbeit, sie sind immer offen und fair und sagen was Sache ist.

Das mit den Schwimmerkammern leeren hat man mir auch schon gesagt, werde es in Zukunft definitiv beachten!
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Alt 24.04.2014, 11:32:02   #5
berndy
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Geheimtipp?

Ja, den habe ich:

Selber machen, alles auseinander schrauben, nachgucken, reinigen und wieder zusammenbauen.

Da Werkstätten mit der Zeit Geld verdienen, verlangen die für ordentliche Arbeit auch ordentlich Geld.

Hier im Forum ist jemand, der Ultraschallreinigung anbietet. Aber zerlegen must du selber.

Ich weiß nur im Moment nicht, ob das noch aktuell ist.

Kannst ja mal anfragen.

http://forum.gs-500.de/showthread.ph...inigung&page=4
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Alt 24.04.2014, 11:35:19   #6
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Leider macht klassikfon das nichtmehr. Vielleicht wirds das aber irgendwann wieder geben.
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Alt 24.04.2014, 11:42:48   #7
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Soweit ich weiß ist sein Ultraschallgerät kaputt. Und ICH würde mich bei dem Rumgeärgere, was er teilweise hatte, hüten, nochmal nen USG zu kaufen und die Reinigung anbieten.
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Alt 24.04.2014, 15:45:31   #8
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Na dann bleibt nur noch selber machen.

Es geht nichts über die gute alte Methode mit den schmutzigen Händen und den vielen Lappen ...
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Alt 24.04.2014, 18:13:08   #9
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Ok, dann hoffe ich, dass ich morgen früher raus komm und nehme die Gute mal auseinander und überprüfe Tank, Benzinleitungen und Vergaser.
Ich weiß ja jetzt wo ich Hilfe bekommen kann


Mal angenommen, ich komme nicht klar und hol mir doch zum testen mal einen anderen Vergaser, muss ich da auf was achten oder sind die alle untereinander kompatibel?
Ich hab da jetzt schon so viel Gelsen von verschiedenen Setups bei den unterschiedlichen Baujahren...
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Alt 24.04.2014, 19:01:54   #10
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von 89-00 sind die kompatibel.
Aber immer anders bestückt. Sollte deinem Motor egal sein, für die Zulässigkeit muss aber das drin sein, was für dein Baujahr vorgeschrieben ist.
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Alt 27.04.2014, 12:49:03   #11
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Hey, frag doch mal icumblood ob er helfen kann, der wohnt auch in Weilheim
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Grüße Petra

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Alt 28.04.2014, 17:32:59   #12
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Hallo zusammen!

So, heute endlich mal Zeit und Muse gehabt, Motorrad zerlegt und Vergaser angeschaut sowie mal an den Leerlaufgemischschrauben gedreht, also im zerlegten Zustand einfach mal höher gedreht. Alles zusammengebaut und siehe da, sie läuft schon deutlich besser wie davor!
Jetzt brauch ich nur noch nen kleinen Spiegel und etwas trockeneres Wetter, dann gehts mal ans "Feintuning".
Ist es denn normal, dass die Schrauben bei gleicher Anzahl Umdrehung unterschiedliche Stellungen haben, also was die Höhe angeht?

Irgendwie fühlt sie sich aber immer noch an wie gedrosselt, naja jetzt mal einstellen und dann weitersehen. Evtl bin ich auch nur von meiner verwöhnt.

Da der Tank unten war habe ich auch gleich mal den Benzinhahn am Tank gedreht (Schraube war auf der falschen Seite). Das Problem, dass auf der "ON"-Stellung der Motor abstirbt ist immer noch, da werd ich wohl doch mal die Benzinhähne und auch die Schläuche tauschen, die fühlten sich schon sehr porös an.

Hat da jemand zufällig die richtigen Maße parat? Der Vorbesitzer hat da irgendso Schnellkupplungen eingebaut, die würde ich auch gerne mal weg lassen.

@ Pedi: Werde ihn mal anschreiben, danke für den Tipp!

Danke mal wieder an alle,
Sascha
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Alt 28.04.2014, 17:49:41   #13
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Na siehste, geht doch.

Mit den Schrauben, möglich ist das schon.

Ich würde mir mal die Schrauben angucken. Außerdem kommt es immer wieder vor, dass die Feder, der Dichtring oder die Beilagscheibe verlorengehen.

Sieh dir auch die Spitze der Einstellschrauben an.

Wenn da was nicht so ist, wie es sein sollte, muss man das in Ordnung bringen. Das funktioniert sonst nicht.

Teilezeichnungen und Ersatzteilnummern:

http://www.alpha-sports.com/suzuki_parts.htm
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Alt 28.04.2014, 17:55:15   #14
SaschaV5
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Kann ich denn davon ausgehen, dass wenn ich das BJ 2000 auswähle, ich dann auch die Richtigen Teile erhalte? Oder gibt es da auch wieder zig unterschiede und ich muss erstmal rausfinden, welchen Vergaser wie überhaupt drin haben?

Woran erkenne ich denn eigtl ob der richtige Lufi drin ist? Da gibt es doch auch 3 oder 4 verschiedene oder?

Geändert von SaschaV5 (28.04.2014 um 18:10:41 Uhr)
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Alt 30.04.2014, 09:07:36   #15
berndy
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In der Regel ja, aber ...

EZ. 2000 kann auch bedeuten, dass das Motorrad schon ein oder zwei Jahre alt war, bevor es zugelassen wurde.

Da kann man nach der Fahrgestellnummer gehen.

Außerdem könnte der Vorbesitzer auch schon einen anderen Vergaser verbaut haben.

Da hat man Pech.

Manchmal werden von Suzuki auch noch Restbestände später verbaut.

Also blind vertrauen? Eher nicht.

Bei den Luftfiltern gucken, und nur den mit der richtigen Bezeichnung nehmen. Ist keine Bezeichnung drauf, nicht nehmen. Da lohnt es sich vll. wenn man den originalen vom Suzuki-Händler kauft. Der ist zwar teurer aber, vorausgesetzt der Händler bestellt den richtigen, hat man auch den richtigen.

Am einfachsten ist es, die defekten Teile auszubauen, zur kompetenten Werkstatt zu bringen und das Teil dort zu bestellen. Dauert etwa 2 Tage.

Online bestellen ist ok und manchmal auch billiger, allerdings fehlt da eben die Beratung und das know how, das es nur in der Werkstatt gibt.

Zu den Preisen noch was: Ich hab mir gerade eine Schraube bei meinem Händler bestellt. Beim Händler 3,17 €; online 3,25 € + Versand.

Gut musste dann halt 2 x zum Händler fahren. Aber das Benzingespräch gab es umsonst.
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Alt 07.05.2014, 21:23:48   #16
SaschaV5
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Fahrgestell hatte ich schon gecheckt, 2000 stimmt in dem Fall.

Das mit den unterschiedlichen Teilen ist allerdings das Problem, da mittlerweile wohl schon so viele Leute an der Mühle rumgeschraubt und verschlimmbessert haben...

ABER ALLES EGEL JETZT...

Gestern ne kleine Runde gefahren, die ersten 20km ist se echt gut gelaufen, etwas buckelig, aber hat spaß gemacht, BIS die erste Fehlzündung aus dem Auspuff knallte, danach noch zig weitere bis der Motor abstarb (während der Fahrt). Nachdem ich sie wieder gestartet habe lief sie weitere gefühlte 2 Minuten, dann war wieder die Leistung weg, gestottere, rumgeknalle und aus... dabei blieb es dann auch, sie orgelt nur noch, springt kurz an und ist sofort wieder aus.
Also erstmal das Ding in den nächsten Ort geschoben und abholen lassen.

End vom Lied:
Die Mühle kommt jetzt definitiv weg, evtl hol ich den Vergaser nochmal raus ob es wieder die Feder ist wie beim letzten mal, aber in die Mühle wird nun keinen Cent mehr gesteckt.

Danke an alle die versucht haben uns zu helfen!!!
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Alt 08.05.2014, 07:39:04   #17
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Schade, dass du/ihr die Flinte ins Korn werft.

Mit einem vernünftig überholten Vergaser hättet ihr bestimmt Freude an der GS.

Man kann das Problem ja relativ einfach auf den Vergaser begrenzen.
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Alt 08.05.2014, 10:29:51   #18
SaschaV5
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Das Problem ist halt einfach, das man vertrauen zu seinem Fahrzeug haben sollte, grade bei 2-Rädern ist das doch sehr wichtig. Und dieses ist einfach nicht mehr vorhanden, nach der ganzen schei*e ja auch kein wunder.

Das hat mit Fahrspaß einfach nichts mehr zu tun, wenn man bei jedem Gasstoß auf ein Ruckeln "wartet".

Dann kommt dazu, wo fängt man an, wo hört man auf? Es steckt jetzt schon zu viel Kohle drin, dann mal grob überschlagen nochmal mind. 400-500 reinstecken... irgendwann ist einfach gut.

Wie gesagt, ich hol den Vergaser nochmal raus, schau mir die Feder an und hoffe danach läuft sie wieder.
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Alt 08.05.2014, 10:39:05   #19
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4-5 Hundern Piepen steckt man aber auch nicht wegen Vergaserprobleme in die Reparatur - außer man lässt es machen.

Ich hätte ganz ehrlich weniger Vertrauen in mein Mopped, wenn ich es jemand anderem zur Reparatur geben würde und nicht mitbeobachten kann, was er daran macht.

Ich kenn (hier) einige Leute, denen würde ich mein Bike blind anvertrauen. Und ich kenne einige Werkstätte (eher aus dem 4-Rädrigen KFZ-Bereich) wo ich mir als Hobbybastler an den Kopf langen muss! Alleine die Vorstellung, diese (oder derartige) Leute an mein Bike ran zu lassen...

Und Mängel am Motor sind auf jeden Fall nicht so ein Ding wie Mängel an der Bremsanlage, dem Fahrwerk oder den Reifen. Schlimmstenfalls bleibst du einfach nur liegen. Dazu habe ich den ADAC.
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Alt 08.05.2014, 12:52:42   #20
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Verstehen kann ich das schon. Man freut sich darauf Motorrad zu fahren und dann ist immer irgend etwas. Und es auch nicht beruhigend immer im Hinterkopf zu haben, evtl. Mit dem ADAC nach Hause kommen zu müssen. Wenn man mehrere Motorräder hat, ist das egal, zickt das eine, nimmt man das andere. Die Möglichkeit haben aber nicht viele. Mir würde das auch den Spass am Motorradfahren verleiten.
Hat auch nicht jeder Zeit, Lust oder Möglichkeiten selber zu schrauben.
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Alt 08.05.2014, 13:51:30   #21
Saugwurmmensch
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Ist manchmal eben so bei gebrauchten Mopeten. Und wenns dann noch Schnäppchen waren, kann man fast mit solchen Problemen rechnen.
Vor sowas bist du aber auch nicht gefeit, wenn du dir einfach eine andere Maschine kaufst. Da kannst du genauso Pech haben. Im GS-Budget-Bereich bekommt man nicht viel gutes Zeug.
Der Vorteil der GS ist, dass man das selbst machen kann, gut rankommt und durch´s Forum auch echt ne gute Chance hat, das günstigst in den Griff zu bekommen.
Und 50-90€ für einen Austauschvergaser sind ja nicht die Welt, wenn es am Ende nur daran lag und man sich nichtmehr sooo den Kopf zerbrechen muss, woran die alten Gaser krankten.
In Teilen verscherbelt kann man den ollen Vergaser auch noch tüchtig versilbern
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Alt 08.05.2014, 15:57:06   #22
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Ich meinte auch sicherlich nicht, dass man mit einem unbehobenem Mangel herumfahren sollte. Auch ich kann verstehen, wie nervig solche unauffindbaren Mängel sind. Aber meine Meinung dazu ist einfach: Zähne zusammenbeißen und fertig reparieren! Wenn man den ganzen Sch*** erst hinter sich hat, ist man umso stolzer auf der Maschine unterwegs
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