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#1 |
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Neuer Benutzer
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Hallo, ich habe eine Suzi Gs 500 e die am Anfang nur auf einem Zylinder gelaufen ist. So habe ich den Vergaser ausgebaut und davor festgestellt, dass ich den Benzinhahn auf prio ausversehen gestellt habe, da ich davor nie ein Motorrad mit einem Benzinhahn hatte. Dann erstmal auf die normale Einstellung gebracht und den Vergaser gereinigt eingebaut und sie läuft wieder auf 2 Zylindern. Jedoch spuckt der Zylinder der davor nicht funktionierte zwischendurch Benzin heraus. Es kommt öfters vor wenn ich Gas gebe und auf einmal los lasse dann spritzt es aus dem Vergaser heraus. Dann dachte ich es ist die Schwimmereinstellung und habe diese eingestellt jedoch ohne Erfolg. Vergaser wurde 8mal ausgebaut und 2mal habe ich es versucht es wie die rechte Seite einzustellen das hat aber auch nichts gebracht.
Woran kann es dann liegen Defektes Nadelventil oder irgendeine Dichtung oder so? Hier ein Video dazu: https://drive.google.com/file/d/1r-B...ew?usp=sharing Vielen Dank im Voraus über eine Rückmeldung Geändert von B.E (30.12.2020 um 22:05:09 Uhr) |
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#2 |
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Super-Moderator
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Ich tippe auf Schwimmernadelventil.
Das hat anfangs vermutlich gehangen, war verklebt. Jetzt schließt es nicht mehr richtig. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das mit dem Reinigen des Schwimmernadelventils nicht so einfach ist, wie es sich anhört. Ich musste auch mehrmals das Schwimmernadelventil ausbauen und reinigen, bis es wieder funktioniert hat. Ein neues wäre einfacher gewesen. Du solltest aber sicherheitshalber dein Motoröl kontrollieren. Wenn du den Benzinhahn auf PRI stehen hattest und/oder der Vergaser spuckt, besteht immer die Möglichkeit, dass Benzin das Motoröl verdünnt. Guck auch mal nach deinem Unterdruckbenzinhahn, dass der richtig funktioniert. Nicht, dass der auch hängt oder die Membran undicht ist. Wie das geht findest du unter der Suchfunktion.
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
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Schreib mal PN, ich kann den Gaser gern für Dich revidieren. Habe auch alle benötigten Teile vorrätig.
Gruß Ric
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Vergaser-Ultraschallreinigung für Forenmitglieder: www.vergaseronkel.de Vergaser zerlegen:http://forum.gs-500.de/showthread.ph...458#post424458 |
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
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Der Vergaser hat doch keinen Überlauf nach draußen.
Also WO spritzt am linken Vergaser Benzin am Vergaser heraus? (Der linke Vergaser, wo der Unterdruckanschluss vom BH dran ist....?) |
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#5 |
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Super-Moderator
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Es ist zwar kein Überlauf vorgesehen, kann trotzdem überlaufen. Ich hatte es damals auch. Ich meine mich daran zu erinnern, dass es bei meiner der rechte Vergaser war.
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
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Er kann über den freiliegenden Schlauch der Entlüftung überlaufen (gilt für beide Vergaser).
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#7 |
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Neuer Benutzer
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Kay73
Ja da wo der Unterdruckanschluss ist also der linke Vergaser und wo eigentlich die Luft angezogen wird dort spritzt Benzin heraus. |
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
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Dann ist was falsch angeschlossen (Vakuumschlauch, Benzinschlauch). Bei hängendem Schwimmer läufts normalerweise "nur" in Airbox und Zylinder, aber es kann nicht über die Entlüftung so stark rausspritzen.
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
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Ich lese es eher, als wenn es zum Ansaugstutzen rausspritzt.
Was auch nicht sein darf. Ansonsten bin ich auch bei "Schläuche falsch angeschlossen" |
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#10 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.12.2020
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#11 |
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Super-Moderator
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Es spritzt "in Richtung Airbox" raus, also außen, oder spritzt es innen "in die Airbox"? Klingt kleinlich, kann aber wichtig sein.
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#12 |
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Neuer Benutzer
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Ich kann ja mal ein Video machen und hochladen. Auf jeden Fall war der Luftfilterbehälter unten voll mit Benzin das kommt wenn der jedes mal in den Luftfilterhineinspritzt und der Kraftstoff sich dann unten im Luftfilter sammelt
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#13 |
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Erfahrener Benutzer
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Wenn es regelrecht hineinspritzt hat es was gröberes. Da du schreibst den Vergaser gereinigt zu haben, hast du ihn vermutlich komplett zerlegt, oder?
Könnte sein, das einer der Oringe am Hauptdüsenstrock / Leerlaufdüsenstock / Schwimmernadelventilstock hinüber sind. Jedenfalls muss es irgendwo da durch. Denkbar wäre noch das es über eine der Luftdüsenbohrungen kommt - dann muss aber an den Schläuchen was falsch sein, denn das passiert nur wenn die Druckverhältnisse im Vergaser nicht passen. Last but not least kanns auch an der Düsennadel hängen: Ausgehängt?, falsche Pos?, abgerissen?) |
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#14 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.12.2020
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Nein habe den Vergaser nicht komplett zerlegt sonder nur unten am Schwimmer. Um den Schwimmer einzustellen und dann zu testen den Vergaser an sich habe ich mal mit Druckluft ausgepustet, da er schon sehr sauber aussieht
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#15 |
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Erfahrener Benutzer
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Ich mag mich täuschen, aber das hört sich nach benötigter kompletter Vergaserrevision an!
Bestell dir bei Suzuki ein komplettes Vergaser-Reparaturkit (teuer aber gut) und zerlege ihn komplett. Wenn du dir das nicht zutraust - Werkstatt oder hilfreiches Forumsmitglied Ich kann mir gut vorstellen, dass da irgendwelche Dichtungen hinüber sind. Und bei 45000 km darf man den Vergaser ruhig mal komplett überholen. |
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#16 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Dann würde ich den nochmals genau prüfen (auch Membrane und O-ringe) - vor allem aber auch ob die Vakkumschläuche richtig angeschlossen sind.
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#17 |
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Neuer Benutzer
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Ich habe mir jetzt erstmal ein Nadelventil Rep Satz bestellt mit ein paar Dichtungen und baue diese erstmal ein dann schaue ich mal ob das Problem gelöst ist wenn nicht müsste ich mal wirklich alles komplett auseinanderlegen und tauschen. Was mir aber wirklich wieder die nerven gekostet hat ist, dass die Maschine heute Mittag wieder nur auf einem Zylinder läuft. Auf dem wo er Benzin gespuckt hat läuft er wieder nicht. Ich wollte eigentlich mit dieser Schlauch methode den Schwimmerstand nachschauen aber das sah eigentlich ganz gut aus knapp an der Kante von der Schwimmerabdeckung war der Stand.
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#18 |
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Super-Moderator
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Mach mal die Zündkerze sauber. Könnte sein, dass die verrußt oder nass ist. Du kannst auch mal rechts und links tauschen.
Bei der Gelgenheit solltest du auch mal gucken, ob du auf beiden Seiten Funken hast. Hast du mal nachgesehen ob du Benzin im Motoröl hast? Wenn da was mit Vergaser/Benzinhahn nicht stimmt, kann auch Benzin über die Zylinder ins Öl laufen. Verdünntes Motoröl ist nicht so gut für den Motor. Bevor du fragst: Man erkennt Benzin im Öl am Geruch, an der Ölmenge und an der Dünn- bzw. Dickflüssigkeit des Öls. Wenn du signifikant mehr Öl im Motor hast als zuvor, ist einiges an Benzin drin. Riecht das Öl nach Benzin, naja, dann ist auch Benzin drin. Ist das Öl dünner als normal... Dann solltest du auch mal überprüfen, dass die Schläuche richtig angeschlossen sind. http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=16743 Die Unterdruckeinrichtung des Benzinhahns kann man auch überprüfen. Auf On und RES darf kein Benzin laufen, wenn der Motor nicht läuft, bzw. kein Unterdruck am Unterdruckstutzen anliegt. Wenn man Unterdruck drauf gibt oder am Unterdruckschlauch saugt, sollte Benzin laufen. Sollte Benzin aus dem Unterdruckstutzen laufen, ist die Membran undicht, dann brauchst du einen neuen Hahn.
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#19 |
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Benutzer
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Hi, bissle Off topic aber bei meinem Vergaser (BJ 91, offen) tröpfelte aus einem dieser kleinen Löcher am Vergaseransaugtrakt (Kreis beim Bildausschnitt) leicht Benzin raus.
Das sah ich als ich den Vergaser draussen hatte (Grund: Ein Zylinder lief viel, viel zu fett) und extern mit Benzin versorgte um Schwimmerstand zu checken (Ventile und Ventilsitz Schwimmernadel waren neu). Kann dieses rasuspucken nicht auch von zu hohem Schwimmerstand kommen? Ohne Motorlauf würde wahrscheinlich (Benzinhahn auf PRI) auch mit der Zeit da aus den Löchern Benzin rauslaufen... |
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#20 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Schätze, wenn du einmal einen Blick auf das Standgas- und Hauptsystem wirfst, erklärt sich das von selber.
Bild Standgassystem und Hauptsystem: |
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#21 |
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Neuer Benutzer
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Servus, habe das Problem gelöst es lag am Ventilspiel.
Einlasseitig war das Ventilspiel zu klein. Auslassseitig zu groß. Ich vermute mal dass es deshalb dazu kam, dass das Einlassventil nicht richtig geschlossen hat und es dann dort herausgeschossen kam teilweise. Was mir halt noch aufgefallen ist, dass es öfter gespuckt hat wenn das Motorrad warm ist. Das bestätigt auch das zu kleine Ventilspiel, da dann die Teile sich ausdehnen und das Spiel noch kleiner wird. Danke für die zahlreichen antworten! |
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#22 |
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Interessant auch darauf (Ventilspiel) bei dieser Problematik zu achten.
Wieviel kleiner (5er Schritte) musste den das Einlass Shim sein (damit man die zuwenig Ventilspiel einschätzen kann)? Hat eine 5er Größe kleiner denn gereicht? Vielleicht war es ja "nur" etwas zu klein (noch größer 0.00, also kein Dauerauf auf jedoch öffnet etwas früher wie normal ) jedoch weil zusätzlich Auslassventilspiel zu groß (Auslassventil schließt dann auch etwas früher bzw. zu früh) Überdruck vom Zyl. Richtung Vergaser wo der Zylinder eigentlich schon ansaugen sollte. |
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#23 |
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Erfahrener Benutzer
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Die Nocken der GS sind rel. steil - das Ventilspiel macht daher kaum was aus in der Öffnungsüberschneidung. Von daher kommt das auch nicht. Theoretisch wäre ein durchblasendes Einlassventil für das Problem denkbar, wenn auch sehr unwahrscheinlich - dann hätte es gar kein Spiel mehr geben dürfen.
Weiters: Wenn da Benzin "rausspritzt" kann es niemals aus dem Brennraum kommen! Dort befindet sich ein Luft/Benzingemisch (ca. 14:1) und niemals soviel Benzin das der in flüssiger Form rauspritzen kann. Die Ursache dafür muss woanders liegen. Wenn es tatsächlich am Einlassventil gelegen hat, wäre daher noch ein unzulässiger Druckaufbau zurück in den Vergaser durch das blasende Einlassventil denkbar. Dann könnte über die Luftbohrungen ein Überdruck in der Schwimmerkammer entstehen und Sprit rausgedrückt werden (da muss das Ventil aber schon ordentlich durchblasen). Das geht aber auch nur, wenn der Schieber zu dem Zeitpunkt unten ist - sonst baut sich der Gegendruck nicht auf und der Druck verpufft im LuFi. |
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#24 |
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Registriert seit: 21.04.2019
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Super erklärt. Insofern spielen die wg der Nockenanordnung kaum geänderten Öffnungs- Schließzeiten für Ursache keine Rolle.
Wahrscheinlich dann aber schon deutlich zu wenig Einlassventilspiel, also viel weniger wie 0.03 mm (Mindestspiel), wenn das solche Auswirkungen hat. Blicke ichs so richtig: Wenns Einlassventil nicht voll schließt und der Kolben hochgeht (komprimiert) hauts dann etwas Druck/Abgas über das Einlassventil in den Vergaser? PS: Das Einlassventil geht nicht so schnell wg Überhitzung mangels Ventilspiel hinüber wie das Auslassventil, oder? |
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#25 |
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Erfahrener Benutzer
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Ja, so ist es. Allerdings überlebt das Einlassventil das auch nicht sehr lange. Bei meiner Katana650 hats in den 80ern gerade mal satte 25km gehalten - dann wars tot. Zudem hat man immer wieder ordentliche Fehlzündungen in den Vergaser hinein - hört sich grausam an.
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#26 |
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Hoffe der betroffene schreibt noch was um wieviel dünner er das Shim nehmen musste (plus wie jetzt das Ventilspiel ist) ... dann könnte man abschätzen um wieviel zu klein das dvor war.
PS: Wenns nur 0.02 war, auch etwas zu klein, hätte das doch keine so Auswirkungen oder? Außer evtl. der Ventilsitz oder das Ventil dichtet wg. Verschleiß eh schlecht ab? |
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#27 |
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Erfahrener Benutzer
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0,02 ist schon sehr grenzwertig - da könnte es im heissen Zustand schon durchblasen. Sollte das der Fall gewesen sein und er damit einige Zeit gefahren ist, kann zumindest der Ventilteller beleidigt sein, wenn nicht auch der Sitz schon was ab hat. Gewissheit bringt die Kompressionsmessung.
Wenn du einmal Zeit hast, dann miss das Spiel zu unterschiedlichen Positionen der Nocke. Du wirst sehen, das es da deutliche Unterschiede zur 90° Stellung (senkrecht) geben kann. Deswegen sollte man einmal das Spiel bei einer neuen Maschine auch einmal bei parallel zum Shimm liegenden Nocken messen, um zu wissen ob die Nocke ordentlich gefertigt wurde. Braucht man nur einmal machen, da es sich in Relation zur senkrechten Stellung nie mehr ändert. Im Normalfall ist das Spiel dort gleich oder geringfügig größer. Allerdings habe ich das auch schon umgekehrt erlebt und das hat z.B. meiner Katana das Einlassventil gekostet. Aber Suzuki war (ist?) da nicht alleine - keine einige Hondas die auch damit ihre Not hatten. Das war in den 80ern und 90ern. Ich denke das mittlerweile die QS-Systeme bei der Herstellung der Nocken ausgereift genug sind, sodaß sowas nicht mehr vorkommt. Die GS ist allerdings noch ein Kind dieser Zeit...... |
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#28 |
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Neuer Benutzer
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Mein Ventilspiel war 0,015 und dann habe ich ein Shim kleiner genommen, die gibt es ja so gut wie nur in 0,05 Schritten. Ich bin so gut wie garnicht so gefahren habe das Moped so gebraucht schon gekauft und dort nicht gemerkt, dass es aus dem Vergaser spuckt.
Kompression ist über 8 Bar gewesen beim so gut wie kalten Zustand, da sie damals nicht lief. Über 8 bar bei kaltem Motor würde ich sagen ist oke bis gut. Ich habe mir aber vorgenommen die Kompression noch mal beim warmen Zustand zu messen, falls doch etwas mit dem Ventil sein sollte. Sorry hatte beim schreiben nicht drauf geachtet mit größer kleiner XD Geändert von B.E (24.01.2021 um 03:05:57 Uhr) |
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#29 |
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Erfahrener Benutzer
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Wenn du ne Nummer größer nimmst wird das Ventilspiel kleiner
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