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#1 |
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Registriert seit: 28.08.2015
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Kilometer: 24.500
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Hallo zusammen,
vorne weg, Vergaser wurde vor 1,5 Jahren mit Reparatursatz überholt, nach Anleitung zerlegt und zusammengebaut. Ventile wurden auch eingestellt und Vergaser auch synchronisiert mit Schlauchwaage. Eigentlich läuft die Maschine gut, Verbrauch ist auch normal. Da ich aber jetzt zum TÜV muss, würde ich doch gerne wissen, ob es so normal ist. STandgas: läuft bei mir bei warmen Motor (also mind. 15KM gefahren) bei nur 1000. Eher grenzwertig, nahe vorm abwürgen, aber nur beinahe. Selten geht sie da doch mal aus, wenn sie ne Minute im STand läuft. WIll man hier einstellen, gibt es jedoch keinen stetigen Bereich, erst tut sich nix, dann gehts aber gleich viel höher als gewollt, 2500 -3000. Man kann noch so fein versuchen zu justieren. War natürlich auch fürs Synchronisieren scheisse... Das kommt mir etwas spanisch vor. Wenn man den Chokeschieber ca. 1cm öffnet, schafft mans in etwa auf die rund 1500 STandgas. Choke: Beim starten, auch jetzt bei 25 Grad, nötig. Kann ihn dann innerhalb ner MInute zurück nehmen bis auf den letzten Zentimeter, den muss ich dann aber noch für den ersten KM so lassen, damit sie nicht ausgeht im Leerlauf. SOllte ich hier am Leerlaufgemisch noch justieren? WIe gesagt, eigentlich geht sie gut und läuft normal, bis auf den etwas dürftige Leerlauf. Falls ja, rein oder raus und in welchen Schritten... Habe nur ANgst das beim TÜV die Werte nicht passen und will da vorher nochmal drüber. |
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#2 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
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Mit Chole nur 1500upm klingt mir stark nach einem ausgefallenen Zylinder. Zieh mal einzeln die Kerzenstecker ab. Bleibt der Hobel an, ist der Zylinder tot, geht sie aus, läuft der Zylinder.
Dass sie immer Choke braucht ist nicht ungewöhnlich, nur sehr wenige von denen ich weiß brauchen keinen Choke. 1000upm Standgas ist etwas zu niedrig, ich meine 1200 ±100 ist SOLL. Wenn sie sich aber über die Standgasschraube nicht einstellen lässt, ist da am Leerlaufsystem nicht in Ordnung oder sie zieht Flaschluft. Also mal alle Ansaugstutzen mit Bremsenreiniger absprühen und gucken, ob sich die Drehzahl verändert. Abschließende Frage: Wie alt (KM, nicht Jahre) sind Lufi und Zündkerzen?
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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Super-Moderator
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Kilometer: 66666
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Wenn nur ein Zylinder laufen würde, würde die GS nicht gut ziehen und auch kaum über 80 - 90 km/h laufen. Der Verbrauch wäre dann auch nicht normal.
@gsmattis Er zieht den Choke ja nicht voll, nur etwas, damit der Motor auf die 1500 U/min kommt. Nach der Beschreibung habe ich da so einen Verdacht. Nur zur Sicherheit: Der Leerlauf wird mit der Drosselklappenanschlagschraube (DKAS) oder auch Leerlaufschraube eingestellt, die große zwischen den beiden Vergasern. Nicht mit den Leerlaufgemischschrauben. Da gibt es hin und wieder Verständnisschwierigkeiten. Die DKAS steht auf dem Kopf. Höheres Standgas: Schraube reindrehen, also rechts rum. Da diese auf dem Kopf steht, muss man umdenken. Mach die Bewegung wie beim normalen Eindrehen einer Schraube und dreh dabei die Hand mit den Fingern nach oben. Dann hast du die entsprechende Bewegung. Wenn die Schraube am Bügel anliegt, reichen kleine Veränderungen um die Drehzahl zu ändern. Da kann man nicht von Schritten reden. Es dauert auch ein paar Sekunden, bis man eine Drehzahländerung merkt. Daher nur kleine Veränderungen vornehmen. Wenn du die Leerlaufgemischschrauben auf die Werkseinstellung einstellst, sollte das für die Abgasuntersuchung passen. Ein neuer LuFi bringt natürlich auch deutlich bessere Werte. Die Zündkerzen spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Reinigen und Elektroden einstellen schadet aber nicht. Sollte ich mit meinem Verdacht falsch gelegen haben, prüfe auf Falschluft, wie gsmattis das schon vorgeschlagen hat.
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Kilometer: 24.500
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Hallo, wie Berndy das richtig erkannt hat, war das mit dem Choke nur ein wenig anziehen gemeint, also komplett raus und dann nur 10% oder so rein.
Nur so nebenbei, Ansaugdichtungen kamen beim Vergaser überholen, wie auch alle anderen Düsen und Dichtungen, auch neu. Luftfilter ist auch fast neu, nach Bj. richtig hier rausgesucht. Zündkerzen sind auch keine 3000 KM alt. Die Gemischschraube wurde nach Vorgabe für mein Baujahr damals mit eingestellt (das war auch das Thema bei mir, denn sie ist lt. Nummer bj. 93, jedoch EZ erst 95 Zitat:
Nochmal: die EInstellung ist wirklich besch...eiden. Man kann noch so sanft drehen. Also ich drehe hier nicht gleich halbe Umdrehungen oder so, es gibt hier keinen Mittelbereich. Ich drehe hier nur kleinste Schritte, warte auch, spiele zwischendrin mit dem Gas mal. Und wirklich ein Mü weiter gehts dann gleich stark nach oben... Nicht dass das hier falsch verstanden wurde Auf Falschluft hatte ich letztes Jahr schon mehrfach geprüft. Das war ursprünglich die Meinung. Weil ich das Standgas nach nur 2-3 KM warm fahren eingestellt hatte, ging dann nach mehreren KM immer das STandgas nach oben. Dachte das wär Falschluft udn hab hier geprüft. Bis ich dan das Standgas erst nach viel mehr KM eingestellt habe. Dann eben mit dem Effekt, dass es entweder bei 1000 steht, oder dann gleich ein Mü weiter stark nach oben geht. Daher dachte ich, es kann ja evtl. nur noch am Leerlaufgemisch liegen. |
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Kilometer: 1.1mio
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Die Leerlaufgemischschraube hat natürlich massiven Einfluss auf das Standgas. Wenn diese falsch eingestellt sind, kann es zu dem von dir beschriebenen Problem kommen. Die Angaben des WHB zur LLGM-Schraube sind nur Richtwerte! Zum genauen Einstellen brauchts eien CO-Tester. Man kann sich aber auch "hintasten" in dem man die LLGM schritweise (beide!) verstellt und sich ansieht wie sich das Standgas (abtouren!) dazu verhält. Standgasscharube und LLGM verhalten sich dabei zueinander wie eine Waage.
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#6 |
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Benutzer
Registriert seit: 28.08.2015
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Ich werd mich wohl mal daran versuchen müssen...
Wichtigste Frage: rein oder raus - und in welchen Schritten ??? |
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#7 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
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Raus=fetter, rein=magerer.
Ich würde halbe Umdrehungen nehmen. Die Schrauben bilden mehr ein Plateau als eine Spitze, deshalb wirkt sich eine Viertel Umdrehung nicht sofort und nur gering aus.
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Stell mal die LLGM nach WHB ein. Dann Standgasdrehzahl einstellen. Dann in halben Umdrehungsschritten LLGM hinein ODER hinausdrehen - je nachdem wo die Drehzahl steigt. Dann wieder mit Standgasschraube auf 1100rpm nachjustieren. Dann wieder die LLGM weiterdrehen und Standgas nachjustieren. Dazwischen prüfen ob sie nach einem Gasstoß noch richtig abtourt und ggf. das Spiel wiederholen. So kannst du dich langsam auf den richtigen Arbeitspunkt hintasten.
Sollte sich die Drehzahl nicht erhöhen, liegst du auf der "anderen" Seite - dann eben die LLGM in Richtung sinkender Drehzahl stellen und mit Standgasschraube ausgleichen. Den richtigen Arbeitspunkt hast du dann, wenn du das Standgas von Absterben bis >3000rpm mit der Standgasschraube einstellen kannst UND der Motor bei 1100rpm ordentlich und rasch, sowie ohne "unterschwingen" abtourt. Das geht aber nur, wenn sonst alles OK ist - also keine Falschluft, plattgedrückte LLGM-Spitzen, Membranenrisse, etc. |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.06.2017
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Jepp, und dabei so vorgehen, daß man mit einem Zylinder startet und dann bei einsetzender Drehzahländerung erst den anderen nachzieht, bis es wieder höher geht. Dann von diesem Punkt aus die Optimierung starten und immer beide Vergaser um den gleichen Wert nachjustieren. Vorher aber bitte sauber synchronisieren, sonst ist das ganze Abstimmen am Ende für die Katz...
Korrekter Ablauf: 1. Grundeinstellung nach Handbuch 2. Synchro 3. Abstimmen. Das erste Einziehen der Schrauben auf die Drehzahländerung ist notwendig, da nie beide Vergaser gleich gut liefern. Da sind bei einem 2,5 Umdrehungen nötig und beim anderen 2,75... Erst von da aus kann man dann sauber einstellen. Oft wird da nur an einem Vergaser gedreht (typischerweise am linken, weil man da als Rechtshänder besser dran kommt), bis die Prozedur stimmt. Dann ist der Andere leicht zu mager oder zu fett, und das Ergebnis (instabiler Leerlauf) befriedigt heiß oder kalt nicht so wirklich. Gruß Roman |
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#10 |
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Neuer Benutzer
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Moin zusammen,
ich hab mal folgendes Problemchen: Nachdem ich mir Iridium-Kerzen geleistet hatte war mein Kerzenbild zu mager - eigentlich war es das vorher schon, aber nun noch viel mehr. Um das zu kompensieren stecken meine Nadeln mittlerweile auf der untersten Kerbe, hängen also maximal hoch. Jetzt hab ich ein gefühltes Leistungsloch wenn ich den Gashahn voll aufdrehe und kann quasi erst mit steigender Drehzahl auch das Gas entsprechend weiter aufdrehen. Würde es helfen größere Düsen zu besorgen und die Nadeln wieder tiefer zu hängen? Mit der Leistung an sich bin ich zufrieden, Ende ist so in etwas bei 180 - aber es fühlt sich falsch nicht gleich voll aufdrehen zu können. Danke für Tips. |
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#11 |
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Stammtisch Hamburg
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Von welchem Hersteller ist der Luftfilter? Lief sie mit den normalen Kerzen ohne das Leistungsloch?
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#12 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.01.2022
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Sollte Champion oder so ähnlich geschrieben sein. Ich mach später mal ein Bild.
Ein vorher-jetzt Vergleich bezüglich Leistungsloch kann ich nicht machen, weil sie vorher durch einen bescheuerten Umstand "gedrosselt" war... An der Einhängung des Gaszuges an den Vergasern ist eine Sicherungsmutter, die war lose und hing im Draht des Gaszuges. So hatte ich vorher max. 2/3 des Gasweges zur Verfügung. Das hab ich erst gesehen, als der Tank runter war und natürlich gleich behoben. Will meinen, ich habe vorher nie den Gashahn voll aufdrehen können. |
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#13 |
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Neuer Benutzer
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...das ganze jetzt nochmal mit den normalen Kerzen zu testen ist gut und werd ich mal machen.
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#14 |
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Gesperrt
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Wie gleiche ich die Vergaser an? Mit den Leerlaufgemisch-Schrauben?
Der Motor erhitzt auf der rechten Seite etwas stärker als auf der linken Seite, d.h. der Rahmen unter dem Tank wird heisser. Muss ich da den rechten Vergaser runterstellen im Gemisch (fett-mager) ? Leerlaufdrehzahl ist nicht einzeln zu korrigieren? Oder den linken Vergaser stärker einstellen? |
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#15 |
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Super-Moderator
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Da die Kurbelwelle starr ist, kannst du die Drehzahl der Zylinder zueinander nicht separat einstellen. Was man in Grenzen einstellen kann, ist die Drosselklappenstellung zueinander (Synchronisieren).
Fetter -> etwas kühlere Verbrennung, ich würde also rechts leicht fetter stellen. Synchronisieren: Die Drosselklappenwellen sind miteinander gekoppelt. Zum Synchronisieren (Angleichen linker/rechter Zylinder) gibt es bei der Verbindung der beiden Drosselklappenwellen eine Einstellschraube. Die Synchronität der beiden Zylinder macht sich aber nur im Leerlauf- bis untere, mittlere Drehzahl bemerkbar, bis ca. 2000 U/min. Zum Synchronisieren braucht man aber Messgeräte und muss wissen, was man macht. Wenn man gescheit synchronisieren will, sollte man vorher alle möglichen Fehlerquellen beseitigen, also penibel auf Falschluft prüfen, Ventile einstellen usw. Deiner Fragestellung nach zu urteilen, bezweifle ich, dass du (jetzt) weißt, wie das geht. Wie hast du den Temperaturunterschied gemessen/gefühlt? Serienmäßig sind die Hauptdüsen bei einigen GSen auch unterschiedlich. Kann auch dazu führen, dass eine Seite heißer wird.
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#16 | |
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Zitat:
Ventile einstellen kann ich jetzt nicht selbst, kein Werkzeig dafür! Die war aber in einer Suzuki Motorrad Werkstatt wg. Gaszugaustausches. Danach brauchte ich den Choke gar ncht mehr, um den Motor zi starten und die rechte Seite wurde heisser. Ich hatte ca. 100 Grad Öltemperatir nach einer kurzen Stadtfahrt. War aber draussen schon warm (noch so 25 oder 28 Grad). Weiss Jemand, wer mir die einstellen kann? Konnte Uwe Seeler aus Hamburg das nicht? Der ist verstorben gemeldet!! |
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#17 |
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Wo sind denn die Leerlaufgemischschrauben zum Einstellen?
Ich möchte rechts etwas fetter einstellen, da Motor dort etwas heisser wird. Den Choke brauche ich nicht mehr, um den Motor zu starten, nachdem die 500er in der Werkstatt war. Gaszig wurde gewechselt! Gibt es da eine Zeichnung zu? Ich habe nur die Wartungsanleitung dazu. Reicht nicht! |
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#18 |
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Neuer Benutzer
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Fühlerlehre kostet keine 5€ und das Werkzeug zum Tassenstößel runter drücken brauchts nicht unbedingt...
Bevor du mit dem Leerlaufgemisch die rechte Seite fetter abstimmst, würde ich sie auf dem Hauptständer statt auf dem Seitenständer laufen lassen. Dann werden beide Seiten vom Rahmen gleichmäßig warm |
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#19 |
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Ich drehe einfach mal an der Einstellschraube für die Drosselwellen.
Danke erstmal! Wo darf man nicht drangehen, weil der Vergaser sonst nicht mehr luftdicht ist? (Defekt für immer?!) |
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#20 |
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na, ich bin aber gefahren und habe sie dann abgestellt!
(links rechts und geradeaus!) rechts war fast doppelt so heiss! |
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#21 |
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Super-Moderator
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Zeichnungen gibt es da:
https://alpha-sports.com/suzuki_parts.htm https://www.bike-parts-suz.de/ Ohne Synchronuhren solltest du an den Drosselklappen nichts verändern. Die Leerlaufgemischschrauben sitzen unten an den Vergasern, kannst du nur mit einem Spiegel hingucken. Sofern sie nicht verplombt sind kann man mit einem Schlitz-Schraubendreher-Bit die Einstellung verändern. Das sollte man aber nur tun, wenn man weiß was man da tut. Unbedingt notieren, in welche Richtung man wieviel gedreht hat, damit man die Grundeinstellung wieder findet, wenn es nicht hinhaut. Besser wäre noch ein Abgastester für die Einstellung. Ich denke auch, dass das Leerlaufgemisch da keine große Rolle spielt. So viel macht das an der Temperatur nicht aus. Das Hitzegefühl in den Händen kann täuschen. Ohne vernünftige Messung würde ich mich da nicht drauf verlassen.
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#22 |
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Gesperrt
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Ok. Das Hitzegefühl hat da aber nicht getäuscht. Mit der Drosselklappenwelle versuche ich es aber trotzdem, das Gemisch rechts fetter zu machen. An manche Schrauben traue ich mich nicht mehr heran wegen Defektgefahr, oder war das an anderen Motorradmodellen?
In der Werkstatt werde ich nochmals nachfragen. Da stand was von "Vergaser eingestellt" in der letzten Rechnung. Vielleicht können die das noch einstellen..... oder?? |
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#23 |
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Oder hat da Jemand im Scherz oder in Unkenntnis 2 unterschiedliche Düsen eingebaut?
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#24 | |
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Super-Moderator
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Zitat:
Mach dich doch erst einmal mit der Funktionsweise der Vergaser vertraut bevor du daran herumschraubst. Sprich nochmal mit der Werkstatt. Die wissen hoffentlich, was sie tun.
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#25 |
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Erfahrener Benutzer
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Aus jetzt schon sehr langjähriger Erfahrung: Glaube nicht, das die Wissen was sie tun - Vergaser kennen die kaum mehr. Ich bezweifle, das die überhaupt richtig synchronisiert haben (wenn überhaupt), wenn ich so höre, was da abläuft.
Wenn eine Seite heisser läuft ist die erste Frage in welchem Drehzahlbereich! Bei Standgas kann man mit der Gemischregulierschraube ausgleichen (fetter) - muss aber den CO-Wert immer im Auge haben. Betrifft es den mittleren Bereich, liegts an der Position der Düsennadel (rauf=fetter). Ist es im oberen Bereich muss man die Hauptdüsen ansehen. Ausserdem MUSS man den Temperaturunterschied messen (Infrarotmessgerät) - ich denke nicht das du ein Delta von, sagen wir 40°C, bei einer Basistemperatur von 160°C am Zyl. aussen "erfühlen" kannst. Aber: Das Ganze sollte sich mit einem CO-Tester in ein paar Minuten feststellen lassen - da brauchts keine weiteren Temp-messungen, etc. Man sollte sich auch Bewusst sein, das 2 exakt gleich laufende Zylinder (Temp) Illusion sind - das gibts nicht einmal ab Werk. Schon auf Grund der asymetrischen Zündfolge und dem 2-in-1-Auspuff ist das aus Rückstaugründen nicht möglich. Im Grunde ist das auch unwichtig - wichtig ist, das der Lambdawert immer stimmt. Geändert von AmigaHarry (26.07.2022 um 09:11:51 Uhr) |
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#26 |
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Neuer Benutzer
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Ich hab mir eine Schlauchwaage gebaut und an die Unterdruckanschlüsse der Vergaser angeschlossen. Damit war das Synchronisieren recht simpel. Funktionsweise erkläre ich gerne, gibt es aber auch reichlich als YouTube-Video.
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#27 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.01.2022
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Die Bilder sind vielleicht gedreht, weiß auch nicht, warum.
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