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Alt 27.06.2011, 19:16:47   #151
Benni
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Mach wie du willst
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Alt 27.06.2011, 20:09:02   #152
Runestone
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Zitat:
Zitat von Benni Beitrag anzeigen
Mach wie du willst
Der Benni weiß wovon er spricht....ich erinner mich da düster an lustige Anekdoten
__________________

Schon bevor ich ihn anfuhr, war ich davon überzeugt, dass dieser alte Mann nie die andere Straßenseite erreichen würde.
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Alt 30.06.2011, 08:17:30   #153
19JP91
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Ich hab ne FLM-Jacke und Hose,
sowie Vanucci Stiefel und natürlich Handschuhe von Polo/Louis k.A.
Meine Rübe schütze ich mit nem Scorpion Exo 1000
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CARPE DIEM
for tomorrow may never come
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Alt 04.07.2011, 17:54:58   #154
tortigsx
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Lederkombi FLM mit Carbonprotektoren
Helm Scorpio EXO 750
Hanschuhe FLM Carbotec
Schuhe Daytona GTX Sport

MFG
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Alt 11.07.2012, 18:08:22   #155
Maryo.Insomnia
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- MTR Helm mit verspiegeltem Visir
- Held Textiljacke (Maddox) mit Protektoren
- Held Lederkombihose (Rocket) mit Protektoren
- Held Motorcrosshandschuhe mit Protektoren
- Puma V1000 Racing Stiefel
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Alt 13.07.2012, 17:45:19   #156
berndy
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Zieht an, was ihr für richtig haltet aber seid gewarnt. Die beste Schutzkleidung hat ihre Grenzen, das ist genauso wie bei Airbags, Gurtstraffern, Knautschzonen usw.

Die physikalischen Grenzen können damit auch nicht ausgeweitet werden.

Einen Aufprall mit > 50 m/h auf eine Mauer überlebt man, auch mit der besten Schutzkleidung, mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr. Oder wer springt freiwillig mit einer Lederkombi mit allen Protektoren und einem Shoei-Helm aus 15 Metern Höhe auf Betonboden? Das Problem ist dabei nicht die Schutzkleidung sondern der menschliche Körper, der diesen Kräften nicht standhalten kann.

Leider kann/darf ich euch nicht die Bilder vom letzten Motorradunfall in unserem Bereich zeigen. Da könnte man ganz gut sehen, was eine komplette Schutzkleidung bringt, wenn man mit schätzungsweise >150 km gegen eine Brückenmauer fährt. Vermutlich ist ein Wheelie etwas misglückt. Ja, eine Lederkombi ist besser als Jeans, es hält die Teile besser zusammen. Auch der teure Helm hat nicht gehalten.

http://www.mrn-news.de/news/mutterst...adfahrer-61143

Zum Thema Springerstiefel: Die sind zwar zum Motorradfahren nicht unbedingt gut geeignet, von der Schutzwirkung her, traue ich denen aber mindestens so viel zu wie gleichteuren Motorradstiefeln. Und ich weiß wovon ich rede. Ich bin schon mit Spingerstiefeln gegen die Leitplanke gefahren. Mit Adiletten hätte ich wahrscheinlich keinen linken Fuß mehr. Mit Springerstiefeln hatte ich nur eine Prellung und eine kleine Rißwunde. Mit Motorradstiefeln hätte es wahrscheinlich auch schlimmer ausgesehen weil deren Sohle nicht so stabil ist, wie die von meinen damaligen israelischen Springerstiefeln. Springerstiefel sind wahrscheinlich vergleichbar mit sowas:

http://www.louis.de/_30e94cd412ebc11...rtnr_gr=202382

Von Stahlkappen in Springerstiefeln würde ich aber abraten, die können wie Scheren wirken und die Zehen kürzen.

Nachteile der Springerstiefel sind deren Schnürung. Mit den Schlaufen kann man sich verhedern. Dagegen kann man aber etwas tun, einfach so schnüren, dass keine langen Schlaufen entstehen.

Die Bekleidung ist immer ein Kompromiss zwischen Bequemlichkeit, Kosten, Schutz, Verfügbarkeit usw.

Aber, Sicherheit fängt im Kopf an. Die beste Ausrüstung nutzt nichts, wenns im Kopf nicht stimmt.

Wer etwas Muse hat, sollte das mal lesen.

http://www.theodor-rieh.de/heinrich/Gefahren.html
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Alt 13.07.2012, 20:53:08   #157
knubae
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irgendwie finde ich deine Predigt als "nichtssagend!"
also den teil mit "wenn ich mit 150 gegen ne mauerfahr bringt ne schutz(aus)rüstung nichts" sorry wenn ich das so sagen, aber ist wohl jedem klar das der körper irgendwann schlapp macht und nicht alles aushält, aber schutzbekleidung ist doch ein MUSS!
klar wenn du mit 100 gegen ne mauer fährt wird allein die beschleunigung den Körper mächtig zusetzten mal abgesehen davon, dass du eben mit 100 gegen ne mauer fährt.
aber nur weil nen schlafsack nur bis 5° warm hält und es beim zelten 0° wird, nehm ich ja trotzdem nen schlafsack mit ;D

also bitte nicht persöhnlich nehmen oder als beleidungung auffassen, aber es ist ja wohl jedem klar das irgendwann schluss ist und bei gewisssen energien das beste material nichts mehr bringt

und wenn ich noch etwas rumkotzen darf, der link den du posteste ist ziemlich fraglich, ich habs nicht bis zum ende geschafft weil ich es unwissenschaftlich finde sich lediglich auf die geschwindigkeit zu beziehen, allein das beispiel der motorradfahrern im oberen teil ist nicht unbediengt ein beispiel von geschwindigkeit sondern vielmehr vom impuls, ja ich weiß p(v,m) aber hier ist vorallem die abhänigkeit von der masse zu berücksichtigen und nicht von der geschwindigkeit.

und was willst du eigentlich damit im grunde sagen? sollen wir alle nur noch 30 KM je H fahren? machst du es selbst?
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Geändert von knubae (13.07.2012 um 23:16:48 Uhr)
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Alt 13.07.2012, 21:59:23   #158
Herby1991
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Ich denke er möchte uns damit sagen, dass wir uns aufgrund der Schutzkleidung nicht zu sicher fühlen und alles riskieren sollen, sondern dass der Fahrspaß nunmal oft der Sicherheit weichen muss.
Ich bin selber niemand der rumschleicht und die Maschine um die Kurve trägt aber wenn man eine Situation nicht einsehen kann, die Kurve aber gut mit 100 schaffbar wäre dann fahre ich nunmal keine 100 sondern langsamer, was mich auch desöfteren vor Mähdreschern o.Ä. gerettet hat
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Alt 13.07.2012, 22:03:21   #159
knubae
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okay klar, aber ich finde das gehört zu nem gesunden menschenverstandt dazu, oder habe ich da zu große ansprüche an die breite bevölkerung?
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Alt 13.07.2012, 22:18:02   #160
Herby1991
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Leider ja... Fahr mal nen Tag auf ner beliebten Motorradstrecke und schau wie viele Motorradfahrer dir in deiner Spur entgegenkommen.
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Alt 13.07.2012, 22:21:26   #161
knubae
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nunja vlt. habe ich dafür noch zu wenig lebenserfahrung..
also nicht das berndy nicht recht hat klar hat er recht. ich glaube laut statischtischen bundesamt sind über 80% aller auffahrunfälle ab 27km je h tötlich, bzw. ist 27 so eine richt zahl
aber sowas sollte einem doch bewusst sein?
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Alt 13.07.2012, 22:41:04   #162
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Allein die Zahl der Auffahrunfälle zeigt doch die pure Ignoranz, die im Straßenverkehr herscht.. Wenn ich einem Motorradfahrer extrem nah auffahre MUSS ich doch davon ausgehen, dass ich ihn bei einer leichten Bremsung zum Sturz bringe und eventuell überfahre!
Aber die wenigsten denken darüber nach...
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Alt 13.07.2012, 23:24:09   #163
knubae
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hat aber auch nichts mit dem sinn bzw. der notwendigkeit einer schutzausrüstung zu tun.
und ich denke bewusst fahren heißt lange noch nicht die ganze zeit mit angst fahren das ich drauf gehen kann wenn das kleinste schief geht, aus sicht der motorradfahrers, davon wird es nicht besser und spass hast du da auch keinen mehr!
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Alt 15.07.2012, 11:02:32   #164
berndy
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Zitat:
Zitat von Herby1991 Beitrag anzeigen
Ich denke er möchte uns damit sagen, dass wir uns aufgrund der Schutzkleidung nicht zu sicher fühlen und alles riskieren sollen, sondern dass der Fahrspaß nunmal oft der Sicherheit weichen muss.
Ich bin selber niemand der rumschleicht und die Maschine um die Kurve trägt aber wenn man eine Situation nicht einsehen kann, die Kurve aber gut mit 100 schaffbar wäre dann fahre ich nunmal keine 100 sondern langsamer, was mich auch desöfteren vor Mähdreschern o.Ä. gerettet hat


Nicht der ist ein guter Fahrer, der oft brenzlige Situationen meistert, sondern der, der gar nicht erst hineinkommt. Das ist auch mit angepasster Fahrweise gemeint.

Denn, das Gesetz der Statistik ist so gnadenlos wie die anderen Naturgesetze.

Wer sich (oft genug) in Gefahr begibt, wird (früher oder später) darin umkommen.
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Alt 15.07.2012, 11:34:58   #165
knubae
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hihi, da bin ich ganz anderer meinung, statistiken sind zum großen Teil reiner Müll, im gegensatz zu naturgesetzten, diese wiederum sind fundamental!
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Alt 15.07.2012, 12:13:28   #166
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Zitat:
Zitat von knubae Beitrag anzeigen
und ich denke bewusst fahren heißt lange noch nicht die ganze zeit mit angst fahren das ich drauf gehen kann wenn das kleinste schief geht, aus sicht der motorradfahrers, davon wird es nicht besser und spass hast du da auch keinen mehr!
Mit Angst würde ich nie Motorrad fahren, Angst bringt immer Fehler hervor. Aber ich probiere mir einfach bewusst zu machen, dass es Risiken gibt.
Ich hab 2 Mal nen Kumpel hinter mir in ner Kurve fliegen sehen (2 verschiedene) und mir persönlich hat das nen kleinen Denkanstoß gegeben.
Über schleichende Autos reg ich mich trotzdem auf, denn ich will meinen Spaß beim Motorrad fahren
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Alt 15.07.2012, 12:58:26   #167
berndy
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Zitat:
Zitat von knubae Beitrag anzeigen
hihi, da bin ich ganz anderer meinung, statistiken sind zum großen Teil reiner Müll, im gegensatz zu naturgesetzten, diese wiederum sind fundamental!
Eine Statistik ist aber nicht gleich mit dem statistischen Gesetz.

Eine Statistik ist eine Auflistung von Ereignissen nach einer bestimmten Fragestellung. Z.B. wie viele Unfälle geschehen wegen überhöter Geschwindigkeit. Nach dieser Fragestellung werden dann die vorhandenen Informationen ausgewertet.

Das statistische Gesetz:

http://www.thur.de/philo/statgesetz.htm

Statistiken beinhalten nur, dass soundso viele Unfälle mit Fußgängern, Pkw ... oder diese Menge von demunddem verkauft wurde...

Das statistische Gesetz hat mit der Wahrscheinlichkeit, dass etwas aus diesem oder jenem Grund passiert, zu tun.

Nach deinem letzten Post wundert es mich nicht, dass du meinen Post vom 13.07. als nichtssagend ansiehst. Du hast ihn vermutlich nicht verstanden, dann sagt er dir auch nichts. Und damit will ich dir nicht zu nahe treten, das ist nur eine Feststellung meinerseits.
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Alt 15.07.2012, 13:25:53   #168
knubae
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warum soll ich ihn nicht verstanden haben? ich bin doch auf einzelne dinge mit denen ich nicht einverstanden war eingegangen und habe meine Sichtweiße erläutert? also hast du auch argumente?
okay ich gebe zu das ich einen fehler begangen habe das ich dein gesetz der statistik mit einer statistik gleichgesetzt habe!
darin gebe ich voll und ganz recht!
zurück aber zum eigentlichen thema. du fühlst dich wahrscheinlich auf den schlips getretten oder ähnliches. also prinzipiell finde ich es ja gut das du die leute im forum darüber aufklärst das eine schutzausrüstung irgendwo grenzen hat, und mann es auch mit einem super tollen helm nicht überlebt wenn man mit 150 gegen eine mauer fährt! das war doch deine aussage? und ich wollte lediglich sagen das dies doch einem menschen selbstverständlich sein muss?
und dein vergleich von gegen mauer laufen und von 15 meter höhe springen ist auch einfach nur falsch, da beide "experimente" völlig verschieden sind, nur eins gleich haben , die energie die zum schluss abgegeben wird.
eigentlich habe ich auch gar keine lust mich hier in einem forum zu streiten, vorallem weil ich verstehe was du meinst und das stellenweise genauso sehe, aber trotzdem würd ich gern wissen, warum ich dich nicht verstanden haben soll?
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Alt 15.07.2012, 16:06:01   #169
berndy
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Na vll. hab ich dich auch missverstanden.
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Alt 17.07.2012, 07:57:04   #170
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Ich finde es etwas verantwortlungslos die Springerstiefel hier so gut zu sprechen. Das sind Wander und Einsatzstiefel, mehr aber auch nicht.

Natürlich schützt das dicke Leder besser als ein Turnschuh und an sich sind die ja auch sehr stabil gebaut - ABER - es fehlen grundsätzlich die Protektoren die soviel verhindern können.

Das Argument, die Sohle sei so dünn ist eig. auch nicht wirklich wahr, Qualitätsstiefel bieten da schon ordentlich Qualität.

Ich beziehe mich jetzt mal auf meinen Vanucci RV1 Stiefel, der wirklich "nur" ein Vanucci ist also nicht das Nonplusultra. Kostenpunkt damals um die 200€.

Ich hab zum einen Schleifer dran, ich habe volle Protektion durch Wadenverstärkung sowie Knöchelverstärkung. Fersenverstärkung und allgemein sehr dicke und robuste Lederhaut sowie Sohle - ist schon fast so star wie ein Arbeitssicherheitsstiefel, hat an den nötigen Stellen jedoch die gewisse Flexibilität um mobil bleiben zu können.

Gerade im Cross Bereich scheinen die Stiefel verpöhnt zu sein, weil sich etliche Leute wegen mangelnder Verstärkung die Knöchel brechen oder Wadenbeine durchstechen.

Ich finde das sollte gesagt werden.
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Alt 17.07.2012, 08:23:02   #171
Teufelchen88
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Mir wurde damals gesagt Hauptsache die Schuhe/Stiefel sind fest und gehen bis über den Knöchel.
Naja ich bin die ersten 1,5 Jahre nun mit den billig streetfighterstiefeln von Louis gefahren (http://www.louis.de/_2035b4544958c20...rtnr_gr=202967) und habe nun weil sie durch 2 kleine Stürze doch ziemlich abgewetzt sind (an der Schuhspitze ungefähr da wo der schalthebel dann sitzt) und nicht mehr so ganz dicht neue geholt. Diesmal die Streetfighter Attack II (http://www.louis.de/_2035b4544958c20...rtnr_gr=202481). Ist auf jeden fall ein sichereres Fahrgefühl. Nur Auto fahren ist echt sch**** mit denen (wenn ich vom Moped runter und schnell noch wohin muss und die zeit zum umziehen nicht reicht).
Also die Kamm ich eigentlich nur empfehlen.

Zum thema springerstiefel, naja sind robust und so. Denk mal wenn ich welche hätte würde ich damit auch fahren. Muss aber wie bei allen anderen Kleidungsstücken auch selber wissen ob er meint das es reicht. Meine ersten streetfighter waren ja "nur" Freizeitschuhe laut Louis und trotzdem haben sie Super geschützt. Auch als mein Fuss unter der GS klemmte.
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Tank/ Verkleidungsteile matt schwarz, Rahmen glänzend schwarz, LED RL schwarz, Halogen Blinker, HI-Q Top Grip Alu Fußrasten schwarz, Polisport Halo LED Maske, IXIL Competition Range ESD, weisse Felgenrandaufkleber, Balu Racing Bugspoiler, Progressive Gabelfedern, Koso db01r, Lenkerenden schwarz, Edelstahl Kettenschutz schwarz, schwarze Brems-/ Kupplungshebel, Stahlflex Lucas vorn, YSS Federbein, Sturzpads GSG, Universal Kennzeichenhalter
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Alt 17.07.2012, 11:59:52   #172
Brumsel
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hallo allerseits...

sowas hörte ich auch zuerst: helm und mind. stiefeletten, also knöchelhoch.
da ich ja nun aber ein mensch bin, der schon auf der fresse liegt, während andere noch stolpern, habe ich mich gleich komplett eingekleidet ( garnicht so einfach bei klein und dick).

also gab es, von oben nach unten:

*caberg hyper-X = helm (das einzige, was bei mir in grösse S an der garderobe hängt und passt)
*streetfighterjacke
*textilhose von ??? war jedenfalls nicht ganz billig, wurde allerdings mittlerweile gegen eine lederhose eingetauscht, da alles, was kaputtgehen konnte auch kaputt ging
*stiefel von streetfighter= günstig, haben aber das banditweitwerfen übern bordstein sehr gut überstanden.

der caberg wird irgendwann eingetauscht gegen einen schuberth, der passte nämlich wie angegossen- nur nicht zum zwiebelleder. hoffe, der ist dann auch nicht arg so laut.

und die fahrschule hat mittlerweile zur vorgabe gemacht: wer keine richtigen klamotten hat, sprich hose, stiefel und jacke; der kommt nicht aufs möppi. gab wohl irgendwo mal nen vorfall wo der schüler mit jeans gegen den bordstein und schienbein gab nach. versicherung wollte geld von fahrschule weil nicht vernünftig gekleidet und trotzdem gefahren. irgendwie so.
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Ich bin Tierschützer. Man steckt keine Drosseln in Motorräder. Das ist Quälerei!
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Alt 17.07.2012, 18:00:16   #173
bastian
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Zitat:
Zitat von Brumsel Beitrag anzeigen
und die fahrschule hat mittlerweile zur vorgabe gemacht: wer keine richtigen klamotten hat, sprich hose, stiefel und jacke; der kommt nicht aufs möppi. gab wohl irgendwo mal nen vorfall wo der schüler mit jeans gegen den bordstein und schienbein gab nach. versicherung wollte geld von fahrschule weil nicht vernünftig gekleidet und trotzdem gefahren. irgendwie so.
Richtig so, man kann gar nicht früh genug lernen das meistens was passiert wenn man "mal eben" wohinfährt und sich denkt "man ist das heiss ich fahr im Tshirt, ist ja nicht weit."
Finde es gut das die Fahrschule auch diesen Teil der "Verkehrserziehung" durchführt.

Gruss Bastian
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Lieber frei und Biker sein als ein dummes Spießerschwein
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Alt 17.07.2012, 18:41:37   #174
Herby1991
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Also hier in Marburg sind die Fahrschüler teilweise bei starkem Regen in ner normal Regenjacke und Jeans unterwegs...
Das unterscheidet sie allerdings in keiner Weise von den restlichen Motorradfahrern hier
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Alt 17.07.2012, 18:49:18   #175
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Mittlerweile bin ich mit FLM Kombi unterwegs (schwere Version für rund 650€), Vanucci Lederhandschuhe (70€) und Vanucci RV1 (damals noch 200€) sowie Xlite 602 (300€) unterwegs.


Ist jetzt alles nicht High-End aber soll erstmal reichen und sieht natürlich mega geil aus
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Alt 17.07.2012, 21:14:45   #176
insistet
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Also ich muss zugeben ich bin an heißen Tagen auch mal mit Jeanshose, Turnschuhen und Lederjacke unterwegs zur Arbeit oder zur Freundin (etwa 10 km).
Dass das nicht sicher ist wurde hier ja schon zur genüge geklärt.
Bei weiteren Strecken fahre ich in der Kombo:
Textilhose mit Protektoren, Textiljacke/Lederjacke mit Protektoren, Motorradstiefel, Handschuhe
wobei ich die Stiefel nur bei wirklich längeren Touren anziehe...
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"Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen."
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Alt 18.07.2012, 06:35:36   #177
berndy
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Gehört vll. nicht ganz hier hin.

Aber manchmal hab ich das Gefühl hier gibt es eine Menge Heuchler.

Rate ich zu angepasster Geschwindigkeit und einer Fahrweise mit der nach menschlichem Ermessen eigentlich nichts passieren kann, also langsam und vorausschauend, wissen es die meisten besser und stellen den Spaß in den Vordergrund - so frei nach dem Motto "ich fahre so schnell ich kann". Manchmal werde ich auch als Moralapostel abgetan.

Auf der anderen Seite gibt es dann wieder die "Moralapostel" für die nur die teuerste Kleidung mit allen Protektoren und nur Helme bekannter Marken angemessen sind.

Das Leben besteht nur aus Kompromissen. Wer auf der einen Seite etwas zurücksteckt, muss auf der anderen Seite auch nicht alles geben. Meistens ist es auch einfach nur eine Kosten-/Nutzenabwägung.

Die Unfälle passieren nicht, weil man keine gute Schutzkleidung trägt sondern aus anderen Gründen. Meistens weil man zu schnell ist. Gute Schutzkleidung kann die Verletzungsfolgen mindern, gerade was Schürfwunden und kleine Brüche angeht, keine Frage. Aber sie ist nicht allmächtig.

Aber so was wird durch diese Diskussion suggeriert.

Ein Sturz birgt, auch mit der besten Schutzkleidung, immer ein hohes Verletzungsrisiko.

Da ein Sturz auch immer mit hohen Kosten verbunden ist, ist es eigentlich sinnvoller dafür zu sorgen, dass man überhaupt nicht stürzt als zu versuchen das Verletzungsrisiko durch Kleidung zu minimieren.

Man kann aber auch hier zweigleisig fahren, für den Fall der Fälle, man weiß ja nie.

Jeder muss für sich selber abwägen, was er anziehen will und wie er fährt.

Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen.
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Alt 18.07.2012, 06:49:28   #178
Stephan
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Zitat:
Zitat von berndy Beitrag anzeigen
Gehört vll. nicht ganz hier hin.

Aber manchmal hab ich das Gefühl hier gibt es eine Menge Heuchler.

Rate ich zu angepasster Geschwindigkeit und einer Fahrweise mit der nach menschlichem Ermessen eigentlich nichts passieren kann, also langsam und vorausschauend, wissen es die meisten besser und stellen den Spaß in den Vordergrund - so frei nach dem Motto "ich fahre so schnell ich kann". Manchmal werde ich auch als Moralapostel abgetan.

Auf der anderen Seite gibt es dann wieder die "Moralapostel" für die nur die teuerste Kleidung mit allen Protektoren und nur Helme bekannter Marken angemessen sind.

Das Leben besteht nur aus Kompromissen. Wer auf der einen Seite etwas zurücksteckt, muss auf der anderen Seite auch nicht alles geben. Meistens ist es auch einfach nur eine Kosten-/Nutzenabwägung.

Die Unfälle passieren nicht, weil man keine gute Schutzkleidung trägt sondern aus anderen Gründen. Meistens weil man zu schnell ist. Gute Schutzkleidung kann die Verletzungsfolgen mindern, gerade was Schürfwunden und kleine Brüche angeht, keine Frage. Aber sie ist nicht allmächtig.

Aber so was wird durch diese Diskussion suggeriert.

Ein Sturz birgt, auch mit der besten Schutzkleidung, immer ein hohes Verletzungsrisiko.

Da ein Sturz auch immer mit hohen Kosten verbunden ist, ist es eigentlich sinnvoller dafür zu sorgen, dass man überhaupt nicht stürzt als zu versuchen das Verletzungsrisiko durch Kleidung zu minimieren.

Man kann aber auch hier zweigleisig fahren, für den Fall der Fälle, man weiß ja nie.

Jeder muss für sich selber abwägen, was er anziehen will und wie er fährt.

Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen.

sehr schön geschreiben und auch viel wahres dran.
für mich zählt aber auch, dass nach dem fall der "fälle..." und den möglicherweise entstandenen verletzungen, ob bessere bekleidung hätte daran was ändern können. hab ich mir das beste, was im persönlichen rahmen möglich war, gekauft, ist diese überlegung unnötig. habe ich aber an der falschen ecke gespart, mach ich mir im nachhinein evtl. so meine gedanken.
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Alt 18.07.2012, 07:56:58   #179
berndy
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Deswegen hab ich den vorletzten Satz geschrieben.
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Alt 18.07.2012, 08:44:36   #180
Goose
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Warum ist es eigentlich so? Berndy hat sicher Recht, nur ein Satz stört mich doch etwas.

Und zwar die Aussage das die meisten Unfälle wegen zu hoher Geschwindigkeit passieren. Der ADAC hat vor ein paar Jahren eine Studie gemacht, bei der raus kam das (ich meine mich zu erinnern) 78% aller Motorradunfälle die untersucht wurden vom Autofahrer verursacht wurden.

Und wegen der der Schutzbekleidung, jeder in Deutschland zugelassene Helm erfüllt eine Mindestanforderung, die besagt das eine 1000 Gramm schwere Kugel aus einer Höhe von 100cm auf den Helm fallen muss. Der im Helm gemessenen Wert darf dabei die Prüfnorm nicht überschreiten.

Der Helm ist nach dieser Prüfung Schrott. Wenn die neuste Prüfnorm interessiert kann hier mal lesen.

http://www.motorradfreunde-landsberg.de/Helm%20Norm.pdf

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das ich meinen Unfall mit nem 50 Euro Helm vom Aldi nicht überlebt hätte, ich hatte ne dreilagige Kevlar-Carbon Lage zum Platzen gebracht....... Übrigens, auch hier war der Autofahrer Schuld....
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Alt 18.07.2012, 10:54:14   #181
klassikfon
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Oh mann, wenn ich das hier so lese teilweise....

Ich will mich gar nicht dazu auslassen, was wir auf der Crossstrecke so alles anziehen bevors los geht...

Manchmal brauche ich schon 15 Minuten um meinen Jungen und mich komplett anzufracken. Und das, obwohl die gefahrenen Geschwindigkeiten doch ehr geringer und der Untergrund auf den man fällt ehr weicher ist. Noch dazu fahren schonmal alle in eine Richtung...

Im Grunde hat berndy Recht, letztenendes muss das jeder für sich selbst entscheiden. Allerdings darf man dabei nie vergessen, das die Kosten, die durch (vielleicht vermeidbare) Verletzungen entstehen, immer von der Gemeinschaft getragen werden müssen. KFZ- und Krankenversicherungsbeiträge sind davon abhängig, ebenso Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen. Wer also meint, es wäre ja auch allein sein Pech, wenn er sich heftig weh tut, der irrt gewaltig.

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Alt 18.07.2012, 11:13:06   #182
berndy
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Chris, über Unfallstatistiken kann man trefflich streiten.

Ich weiß, wie unsere gemacht wird, ich weiß aber nicht wie, was, wo der ADAC untersucht. Man kann eine Frage so oder so stellen.

Der Pkw-Fahrer kann den Unfall verursacht haben aber auch der kann zu schnell gewesen sein.

Oder der Pkw-Fahrer hat ein Fehlverhalten begangen, der Kradfahrer hätte den Unfall aber bei angepasster Geschwindigkeit noch vermeiden können.

Außerdem tauchen viele "Rutscher" gar nicht in einer Statistik auf, weil niemand davon erfährt. Meine bisherigen Stürze wurden auch nicht als Unfälle erfasst.

In beiden Fällen ging die Sache zwar von dem Pkw-Fahrer aus, unfallursächlich (kausal) war aber in beiden Fällen unangepasste Geschwindigkeit. Und der Motorradfahrer ist der Leidtragende.

Wobei jetzt auch wieder die Aussage des ADAC zu 100 % zutreffend ist.

Aber meine bisherigen vier Stürze waren auf unangepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. Dagegen stehen zwei Unfälle, die durch andere Verkehrsteilnehmer verursacht wurden. In meiner persönlichen Statistik stimmt meine Aussage daher zu 100 %. Oder eben gar nicht, je nachdem, wie ich es auslege. Soviel zu Statistiken.

Zu der geplatzen Helmschale möchte ich nur anmerken, dass es deren Sinn und Zweck ist, durch ihre Deformierung Energie abzubauen bzw. gegen eine Durchdringung zu schützen. Wenn das Material nicht flexibel genug ist, was bei Duroplasten bereits im Namen steckt, bricht das Material. Bei flexibleren Materialien, Elastomeren, Thermoplasten, hätte sich eventuell die Schale verformt ohne zu brechen. Das alleine sagt aber noch nichts über die vernichtete Energie aus. Möglicherweise ist die stoßdämpfende Wirkung bei Thermoplasten und Elastomeren sogar besser, die Schalen dadurch sogar sicherer. Das weiß man aber erst, wenn man das wissenschaftlich untersucht hat.
Um das jetzt wissenschaftlich exact zu überprüfen müsste man mit beiden Helmbauarten den Unfall in einem Versuch unter gleichen Bedingungen nachstellen, messen und dann die Ergebnisse auswerten.

Der viel gefährlichere Stoßimpuls soll vom Schauminnenhelm gedämpft werden. Sonst würde ja der Kopf ungedämpft von innen gegen die harte Schale schlagen. Der Innenhelm ist mindestens genauso wichtig wie eine stabile Schale. Aber genau der wird häufig zugunsten einer Sonnenblende oder Lautsprechern dünner gemacht. Dann hat man eine harte Schale aber geringere Dämpfung.

Zum Glück ist dir nichts schlimmes passiert, Chris.
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Alt 18.07.2012, 17:21:25   #183
Goose
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Ich wollte damit eigentlich sagen das mir der etwas stabilere Helm das Leben gerettet hat, jeder der meinen Helm sah dachte ich wäre tot. das Innenpolster war an der Aufprallstelle nicht mehr an die Helmschale angepasst(rund) sondern flach, und sehr dünn.

Ich bin mit knapp 80 km/h frontal in ein Auto und bei dem Versuch drüber zu springen mit dem Hinterkopf an der Dachkante hängen geblieben.

Mal von 5 Tagen Koma und etlichen Knochenbrüchen abgesehen, hatte ich richtig Glück das ich nach neun Monaten wieder gerade laufen konnte.

Aber dank gescheiter Lederkombi hatte ich nicht eine Schurfwunde, und auch sonst keine Verletzungen der Haut.
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Alt 18.07.2012, 18:07:04   #184
Brumsel
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nabend allerseits.

ich halte es für mich so: ich pell mich so an, wie ich es für richtig finde und kehre ausschliesslich vor meiner eigenen tür.

jeder soll und kann es für sich entscheiden, wie er fährt. und ich kann es für mich auch nicht ausschliessen, mich in jeans aufs möppi zu setzen.
in deutschland herrscht meines wissens nur die pflicht, einen geeigneten helm zu tragen..

und wie mein fahrlehrer in einer laune mal meinte: wenn er den in der linken hand hält beim fahren- TRÄGT er den dann nicht eigentlich auch?

so. mein senf
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Alt 18.07.2012, 18:24:52   #185
berndy
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@klassikfon Es ist ja auch richtig, dass man sich zum Motocross entsprechend kleidet. Man kann und darf aber den Straßenverkehr nicht mit einer Motocross-Strecke oder einer Rennstrecke vergleichen.

Ich habe auch überhaupt nichts dagegen, wenn sich jemand vernünftig schützt.

Was mir nur immer widerstrebt sind die Verallgemeinerungen und das Vertrauen auf die (vermeintliche) Sicherheit.

Die Sprüche die man immer wieder hört: "Ich hab Airbag und ABS, mein Auto ist sicher, mir kann nichts passieren." "Ich hab eine vollausgestattete Lederkombi und einen "S...i"-Helm, ich bin sicher".

Mitnichten.

http://www.theodor-rieh.de/heinrich/Gefahren.html
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Alt 18.07.2012, 18:59:27   #186
Scirocco
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Ein Kumpel von mir der sich jetzt gerade eine Kawasaki ZX6R gekauft hat als Einstieg fragte mich, nachdem ich von meinem Schlüsselbeinbruch-Unfall erzählt habe, "Hatteste denn keine Motorradjacke an?"

Er sah dann schnell ein, dass die Klamotten nur vor Schürfwunden etc schützen, Knochenbrüche werden dadurch nicht verhindert.

Ich hatte bei meinem Sturz alle Klamotten an, in der Hose ist in der Hosentasche jetzt ein kleines Loch (Taschenmesser hat an der Straße gekratzt) und ansonsten ist alles nur etwas dreckig. Ok, in den Helm kann ich nicht reingucken, der ist vielleicht nicht mehr gut.
Dank meiner Schutzkleidung ist auch eben nur die "Hardware" beschädigt, also ein Knochenbruch und ein ausgekugelter Finger. Dafür blieben mir eben offene Wunden an der Haut erspart.

Einen wirklichen Schutz gegen stumpfe Gewalteinwirkung bietet nur der Helm, und der kommt natürlich schnell an seine Grenzen je nach Wucht des Aufpralls!

Kleinere Stürze kann man Dank Schutzkleidung nahezu schadlos überstehen (im Vergleich zu T-Shirt, Jeans und Sambalatschen)

Und selbst dann kann man sich noch allerlei brechen wenn man unglücklich irgendwo gegenfliegt.

Aber wenn was "größeres" passiert, hilft die auch nicht mehr viel.

Eigene Vorsicht = Bester Unfallschutz

Dieser Schriftzug hängt sogar bei mir auf der Arbeit, da geht es zwar nicht um Verkehrsunfälle sondern Arbeitsunfälle aber der Satz ist allgemeingültig.
Ist mir gerade eingefallen wo wir hier beim Thema sind, das sollte man sich gut einprägen.
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Alex
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Alt 18.07.2012, 19:08:58   #187
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Zitat:
Zitat von Brumsel Beitrag anzeigen
nabend allerseits.

ich halte es für mich so: ich pell mich so an, wie ich es für richtig finde und kehre ausschliesslich vor meiner eigenen tür.

jeder soll und kann es für sich entscheiden, wie er fährt. und ich kann es für mich auch nicht ausschliessen, mich in jeans aufs möppi zu setzen.
in deutschland herrscht meines wissens nur die pflicht, einen geeigneten helm zu tragen..

und wie mein fahrlehrer in einer laune mal meinte: wenn er den in der linken hand hält beim fahren- TRÄGT er den dann nicht eigentlich auch?

so. mein senf
Erzähl das mal den Ersthelfern, die den Leuten die Jeans aus den Wunden holen und die Schürfwunden behandeln müssen..
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Alt 18.07.2012, 19:18:20   #188
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genau das meinte meine kollegin auch ( sehr engagiert in der ffw, ständig auf kurse, floriangruppe inkl). trotzdem. meine tür ist mir am nächsten
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Alt 18.07.2012, 19:28:12   #189
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Interessant wird es erst wenn dir der Notarzt sagt, "schneid bloß die Kombi nicht auf, der fällt sonst auseinander.............

Gut wir hatten dann nur Papierkrieg.......
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Alt 18.07.2012, 19:42:43   #190
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OT: Da hats dich ja richtig übel erwischt gehabt...
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Alt 18.07.2012, 19:52:09   #191
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ich war der Sanni, nicht der Patient....
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Alt 18.07.2012, 21:08:09   #192
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Ouh, dann hab ich das falsch verstanden..
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Alt 18.07.2012, 21:09:15   #193
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Hast du, sonst hätte ich das nie schreiben können.
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Alt 18.07.2012, 23:55:54   #194
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Um wieder langsam btt zu kommen,
Ich fahre mit
Uvex Carbon Motorradhelm
Ixs Motorradjacke (textil)
Einer Lindstrands Motorradhose ( Extrem geil das Teil)
Lederhandschuhe mit Belüftungsystem und Kangaroo Leder auf der Handfläche von Modeka
Normalen Billigheimer Stoffmotorradschuhe von Polo
und einem Nierengurt vom Aldi.

Mal eine Frage nebenbei, wieviele von euch Fahren mit Schildkrötenpanzerung?
Fährt es sich bequem?

Ich bei Regen (;;

http://www.facebook.com/photo.php?fb...774527&type=1&
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Alt 19.07.2012, 06:44:10   #195
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Zitat:
Zitat von berndy Beitrag anzeigen
@klassikfon Es ist ja auch richtig, dass man sich zum Motocross entsprechend kleidet. Man kann und darf aber den Straßenverkehr nicht mit einer Motocross-Strecke oder einer Rennstrecke vergleichen.
Genau. Auf einer Motocross oder Rennstrecke ist es nämlich weniger gefährlich...

Dort ist es aber selbstverständlich, das man sich gut vorbereitet. So sollte es auch auf der Straße selbsverständlich sein.

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Alt 19.07.2012, 12:22:50   #196
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HJC Helm
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Wie siehts eigentlich mit der Versicherung aus? Zahlen die die Behandlungen für Hautverletzungen wenn man z.B. auf T-Shirt und kurze Hose gefahren ist?
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Alt 19.07.2012, 16:12:15   #197
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Wollte nochmal auf den Satz zurückkommen der hier des öfteren gefallen ist.
"Jeder soll so fahren wie er es für richtig hält"
Klar soll das jeder tun aber dann soll nachher auch nicht gejammert werden,
wenn sich der 15 cm Riss am Fuss oder dem Oberschenkel oder oder oder...
entzündet und dann auf grund dessen das man keine komplette Schutzausrüßtung tragen wollte im schlimmsten Fall etwas amputiert werden muss bzw. eine Blutvergiftung oder ähnliche schlimme Nachfolgen davonträgt, die so gar nicht entstanden wären, wenn Protektoren angelegt worden wären.

Das beste Bild das ich Persöhnlich mal letzten Sommer erleben durfte war das mir ein Ninja fahrer entgegen kam, so ca. mit 120 auf der Landstrasse mit Helm, kurzer Badehose und Adidas Sicherheitsbadelatschen.Aber hauptsache man hat seine Tattoos gesehen.....Naja.

Will hier keinen Provozieren,
ist meine Meinung.
Gruss Bastian
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Alt 19.07.2012, 21:19:28   #198
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Zitat:
Zitat von Willow Beitrag anzeigen
Wie siehts eigentlich mit der Versicherung aus? Zahlen die die Behandlungen für Hautverletzungen wenn man z.B. auf T-Shirt und kurze Hose gefahren ist?
Da gab es mal die Überlegung, dass die Versicherung teilweise oder sogar ganz von Leistungen zurücktritt, wenn keine ausreichende Schutzkleidung getragen wurde. Ob das aber so umgesetzt wurde weiß ich nicht; denke aber nicht.
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Alt 20.07.2012, 00:50:39   #199
berndy
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Doch, doch, das ist schon lange umgesetzt.

Man hat, auch als Unschuldiger, eine Pflicht (zumindest sehen das die Versicherungen und mittlerweile auch die Gerichte so), sich selbst gegen Schaden zu schützen.

Kurzfassung:

Urteil vom OLG Brandenburg 23.07.2009, Az: 12 U 29/09

Hat ein Motorradfahrer bei einem schuldlos erlittenen Unfall erhebliche Beinverletzungen erlitten, so ist in einem gewissem Umfang ein Mitverschulden insoweit anzunehmen, als er an den Beinen keine Schutzkleidung getragen hat, sondern lediglich mit einer Stoffhose bekleidet war. Zwar existieren anders als bei der Helmpflicht keine gesetzlichen Vorschriften darüber, dass jeder Motorradfahrer über das Tragen eines Helmes hinaus insgesamt eine Motorradschutzkleidung zu tragen hat. Ein Mitverschulden des Verletzten ist aber auch bereits dann anzunehmen, wenn er diejenige Sorgfalt außer Acht lässt, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt.
.


Da gibts auch eine Entscheidung des BGH zu finden in NJW (neue juristische Wochenschrift) 980. Auf diese Entscheidung bezieht sich das OLG Oldenburg. Bei der Entscheidung des BGH von 1979 ging es aber um einen 1974 geschehenen Unfall eines Mopedfahrers, der damals keinen Helm trug. Az.: BGH (VI ZR 144/77)

Das sind jedoch Einzelfallentscheidungen in Zivilprozessen. Ein anderes Gericht kann zu einer anderen Entscheidung kommen. Die Gerichte sind in ihren Entscheidungen unabhängig, orientieren sich jedoch an der geltenden Rechtsprechung des BGH, die sich aber auch hin und wieder ändert.

Da aber keine Mindestanforderung an eine Schutzkleidung vorgegeben ist und noch nicht einmal per Gesetz oder Verordnung präzisiert wurde, was man unter einer Schutzkleidung zu verstehen hat, halte ich diese Entscheidung für sehr versicherungsfreundlich.

Um es einmal auf die Spitze zu treiben:

Eine Regenkombi ist meiner Meinung nach eine Motorradschutzkleidung. Die schützt zwar nur vor Nässe aber es ist eine Schutzkleidung für Motorradfahrer.

Vll. versteht man das Problem am derzeitigen Stand.


Ich habe so meine Vermutung, dass die Versicherung sowieso nichts unter einer Hi-End-Rennkombi als ausreichende Schutzkleidung anerkannt hätte.


Wenn Versicherungen sich dadurch schadlos halten können, dass sie bemängeln, dass man selber nicht ausreichend vorgesorgt hat, dann muss auch festgelegt sein, wie eine solche Vorsorge auszusehen hat. Sonst kann man anziehen was man will, man hat dann (in der Argumentation der Versicherung) nie ausreichend vorgesorgt, wenn was passiert. Trägt man eine Textilkombi, heißt es mit Lederkombi wären die Verletzungen geringer ausgefallen. Trägt man Leder, heißt es mit Kevlareinlage wären die Verletzungen geringer. Hat man das dann an, heißt es mit Carbonprotektoren wäre das nicht so schlimm ausgegangen usw.

Bei den Helmen hat man die Mindestanforderungen formuliert, die ECE 22-05. Hat man so ein Ding getragen, müssen das die Versicherungen akzeptieren.

Übrigens gibts auch Stimmen, die bei Kleinkraftrad- und Rollerfahrern im innerörtlichen Verkehr Zweifel an der Pflicht zum Tragen von Schutzkleidung haben. Vll. wird das dann ja auch mal für Motorradfahrer entschieden, die in der Stadt ähnlich langsam unterwegs sind.

http://www.wkdis.de/aktuelles/rechtsnews/170731
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Geändert von berndy (20.07.2012 um 14:09:51 Uhr) Grund: Tippfehler
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Alt 20.07.2012, 02:28:05   #200
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In England ist das Tragen von Schutzkleidung Pflicht, dazu gibt es dort drüben sogar ne Norm....

Ich fände da so ne Pflicht für in Deutschland voll ok.
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