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#1 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.08.2007
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Hallo zusammen,
da ich mir das Ventilspiel einstellen noch nicht zugetraut habe, war ich gestern in der Werkstatt. Und jetzt schieb ich mal wieder Frust Der Typ meinte, ein Führungsbolzen vom Ventildeckel hätte kein Gewinde mehr gehabt, und sie haben ein Helicoil eingesetzt. Wegen dem fehlenden Gewinde hätte der Motor auch Öl verloren. Er fragte mich wer denn das letzte Mal die Ventile eingestellt hätte, mmmm, tja das war bei der 12.000 Durchsicht (habe jetzt 25.000 runter), und die wurde in seiner Werkstatt gemacht. Von allein geht doch so ein Gewinde nicht kaputt, oder? Dann fing er nur noch an abzulenken, und ich habs mal dabei belassen, war ja nicht teuer, dieses Helicoil. Nach dem ich grad zur Abeit gefahren bin, seh ich aber, dass die Maschine noch mehr Öl verliert als vorher (hab gestern extra noch ein bisschen geputzt). Das kann doch nicht war sein Wie kann man sich denn gegen so was wehren? Möchte auch die Maschine nicht schon wieder hinbringen, da ich sie täglich brauche (hatte gestern extra Urlaub). Und noch was: Kosten eine Dichtung für den Ventildeckel wirklich 19 € (netto)? Besten Dank schonmal Bis dann Wolfgang
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.07.2007
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Hallo,
das ist natürlich ärgerlich... Ich kenn mich damit nicht aus, aber wäre es nicht einfacher gewesen den Bolzen auszutauschen? Oder sind die so teuer? Ich glaube bei Louis kostet die Dichtung 14€, dann dürfte also 19€(evtl Suzi-Preise?) hinkommen... Gruß Arne |
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#3 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
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19€ ist für ein Suzukioriginalteil ein guter Preis.
Und ich denke es ist das Gewinde im Nockenwellenbock gemeint. Das ist nur Alu und wird beim Montieren gern mal zu stramm angezogen und zerstört. Da ist HeliCoil eine der wenigen Möglichkeiten, das zu beheben. Ölt es aus der Ventildeckeldichtung? Wenn ja, könnte man versuchen nochmal mit dem richtigen Drehmoment nachzuziehen. Ich würde den Ventildeckel nochmal abnehmen, die Dichtung kontrollieren, schauen ob auch an den Stellen Flächendichtmasse ist, wo sie sein soll (in der kompletten Nut im Ventildeckel und am Motor vor den Nockenwellen wo später die Halbmonde der Dichtung sitzen) und würde dann maximal sorgfältig nach und nach die 6 Schrauben gleichmäßig über kreuz anziehen.
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#4 | |||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.08.2007
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Und wie sieht es mit dem Recht auf Nachbesserung aus, kann ich die Werkstatt dazu in die Pflicht nehmen? Ist ja schon blöd, über 130€ bezahlen, und dann selbst den Pfusch beheben müssen.
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#5 |
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Public-Relations-Manager
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Ja, die Inbusschrauben am Ventildeckel (außer die vorderste und hinterste) halten direkt in Gewinden in den Nockenwellenlagerböcken.
Ich würde auch zuerst auf Nachbesserung bestehen (sofern du nicht elend weit weg von der Werkstatt wohnst oder sonst keine Zeit hast). Die Ventildeckeldichtung muss eigentlich nur bei Leckagen getauscht werden. Es gibt Leute, die seit etlichen Jahren und mehreren Ventilspielkontrollen immernoch erfolgreich die selbe Dichtung spazieren fahren.
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo SWM,
danke dir für die schnellen Antworten. Werde dann mal bei der Werkstatt anrufen. Das wird wieder ein Heckmeck. Bis dann Wolfgang
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#7 |
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Super-Moderator
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Ich würd die Werkstatt noch genau drei Mal betreten:
1. zum Nachbessern, 2. zum Nachbessern der Nachbesserung, 3. das Letzte Mal. Eigentlich sollte eine Fachwerkstatt eine Ventildeckeldichtung wechseln können ohne das nachbessern zu müssen und vor allen Dingen ohne Gewinde zu ruinieren.
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#8 |
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Stammtisch Rhein - Ruhr
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was haben wir daraus gelern ? demnächst machen wir alles selber xD
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#9 | |
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Public-Relations-Manager
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Zitat:
So´n Helicoil-Set ist ziemlich teuer und noch dazu ein 7er Gewinde...das hat auch nicht jeder im Werkstattsortiment...
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#10 |
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Stammtisch Rhein - Ruhr
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ich hatte das jetzt so verstanden, das die werkstatt die schraube zu stark zugeknallt hat und ihn die reperatur hat zahlen lassen...
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#11 |
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Super-Moderator
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So sehe ich das auch. Denn als der Motor das letzte Mal geöffnet wurde, war's wohl die gleiche Werkstatt.
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#12 |
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Also bei uns in der Werkstatt ist das so, dass wir es übernehmen, wenn es eindeutig unser Fehler war.
Ist die Schraube stark korrodiert oder so, dann ist es Kundensache. Eine Deckelschraube zu fest anziehen ist gut möglich. Aber ein guter Mech merkt, wenn die Schraube nicht mehr gut und das beim Lösen. Ich würd reklamieren.
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#13 |
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Public-Relations-Manager
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Aber in wievielen Fällen nimmt die Werkstatt das auf sich?
Inkompetenz/Fehler werden doch sehr gern (weil relativ leicht) auf den Kunden abgewälzt. Wie soll der auch beweisen, dass die Schraube nicht korrodiert war? Bei Werkstätten habe ich leider den Glauben an das Gute im bezahlten Schrauber verloren
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#14 | |
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Super-Moderator
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Zitat:
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#15 | |
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Stammtisch Rhein - Ruhr
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und deswegen:
Zitat:
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#16 | |||
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Erfahrener Benutzer
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Hallo zusammen,
danke euch für die Beiträge. Zitat:
So etwas muss man sich anhören, als Kunde, einfach unglaublich. Später hat er durch nachbohren immerhin zugegeben, dass die Kette absolut korrekt drauf ist, nur die schmutzige Schwinge wäre ihm aufgefallen, sowas wir in der Werkstatt halt sauber gemacht, blabla... Ich kann nur sagen, das letzte mal hat genau diese Werkstatt bei 12 KKM etwas am Motor geschraubt. Mein einziger Fehler war, das Intervall mit 6 KKM nicht einzuhalten, sind halt seitdem 14 KKM drauf gekommen. Aber ob deshalb ne Schraube festrostet? Ob nun der Fehler das letzte mal oder vorgestern gemacht wurde weiss ich nicht, aber auf jeden Fall von irgendeinem Mechaniker in dieser Werkstatt. Nur beweisen kann man halt nix, da ist man einfach ohnmächtig. Würde eine Beschwerde bei Suzuli was bringen, ist ja schließlich ne Vertragswerkstatt? Ich habe in der Zwischenzeit nur Ölwechsel und Kettenset-Wechsel selbst gemacht, sonst nichts. Zitat:
Muss mir nur jetzt überlegen, wer mir dann die Reifen wechselt und TÜV macht. Zitat:
Bis dann Wolfgang
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#17 |
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Super-Moderator
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Dass die Schraube vom Ventildeckel im Nockenwellenlagerbock festrostet halte ich fast für ausgeschlossen, jedenfalls für äußerst unwahrscheinlich.
1. Wird die Schraube gut geölt beim herausschrauben und einschrauben 2. kommt da nie Wasser hin. Was ich als wahrscheinlicher sehe ist, dass jemand mit ungeschickten Fingern die Schraube überdreht, falsches Drehmoment eingestellt oder ohne Drehmomentschlüssel gearbeitet hat. Du kannst dich natürlich an Suzuki wenden, ich glaube aber, dass das nicht viel bringen wird. Ist denn die Dichtung jetzt wenigsten dicht?
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#18 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Öl hatte die Maschine schon vorher verloren, ne ganze Weile schon, wenn ich recht drüber nachdenke, sicherlich seit der 12'der Inspektion. Leider ist es genau an dieser Helicoil-Stelle nicht ganz dicht. Auf meine Frage nach Alternativen, kam nur Schulterzucken: "Man muss halt mal den Motor ausbauen, und mal schaun, was sich machen lässt, kann zwischen 100 und 500 € kosten, aber ob es dann dicht ist, kann man auch nicht sagen, blabla" So ungefähr hat sich der Mechaniker geäußert.
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#19 |
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Public-Relations-Manager
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Oh man...der Mech ist nicht nur arrogant, sondern auch faul und unterqualifiziert...
Motor braucht man nicht ausbauen...schließlich ist der Nockenwellenlagerbock nur mit 2 Schrauben befestigt. Und wenn deren Helicoil nicht funktioniert bzw. die Sache nicht dicht ist, ist das deren Verantwortungsbereich. Haste nicht gesagt, dass er das mal nachziehen soll bzw. dass das immernoch undicht ist und er gefälligst was dagegen tun soll? Leider lohnt sich ein Werkstattbewertungsportal für Motorradwerkstätten kaum, da die eine faire, gute Werkstatt dann total überlaufen ist...
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#20 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Nachziehen sei nicht notwendig, weil diese Werkstatt keine Fehler macht, also Profis sind, die wissen was sie tun, Originalton. Wie kann ich denn selbst die Schrauben nachziehn, es ist diese einzelne vorn, die nochmal schräg gegenüber hinten ist. Muss man alle 6 Schrauben nachziehn? (Innensechskant) Dann müsste ja der Tank runter, oder? Und welches Drehmoment haben die? Danke schonmal Bis dann Wolfgang
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#21 |
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Public-Relations-Manager
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moment:
Mach mal bitte ein Bild, welche Schraube bei dir jetzt kaputt/repariert ist! Edit: oder kreise hier auf dem Bild mal ein/Nenn die Nummer: http://alpha-sports.com/spst/1997%20GS500E/15.gif die 3?
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#22 |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo SWM,
ja es ist die Nr. 3, also die vorderste. Bis dann Wolfgang
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#23 |
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ok.
Da sitzen keine Nockenwellenlagerbücke drunter. Allerdings ist da so viel Fleisch, dass auch das HeliCoil funktionieren muss (wenn man damit umgehen kann). Mit HeliCoil kann man ganz andere Schraubverbindungen dauerhaft haltbar reparieren. Richtig gemacht, sollte das die paar Nm (sind ja nur ca 12 für die Schrauben am Ventildeckel) sehr locker wegstecken und dicht halten. Alternativ/zusätzlich könnte man etwas mehr Dichtmasser auf den Dichtflächen im vorderen Bereich probieren, aber eigentlich muss das dicht sein.
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#24 |
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Erfahrener Benutzer
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ok, danke dir für die schnellen Antworten.
Werde mal mit 12 Nm nachziehen. Möchte die Werkstatt eigentlich auch nicht mehr ranlassen, sonst geht das nächste kaputt, und sie wollens wieder nicht gewesen sein. Bis dann Wolfgang
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#25 |
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Meine Dichtung ist bereits 13 Jahre alt, beim letzten mal Ventilspielkontrollieren war sie etwas undicht. Meine Lieblingsdichtmasse von Teroson Fluid D hat geholfen.
http://www.reiff-tp.de/pdf/terosdst.pdf
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#26 |
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#27 |
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Im Prinzip ist es so, dass Singha einen Arbeitsauftrag erteilt hat. Die Firma hat den angenommen und Singha wird die Rechnung komplett bezahlt haben.
Es ist ganz in Ordnung, dass man für eine vollständig und fachgerecht geleistete Arbeit den vollen Preis bezahlt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein altes billiges oder neues hochpreisiges Fahrzeug handelt. Es kommt nur darauf an, dass die Arbeit korrekt oder eben nicht korrekt ausgeführt wurde. Wenn die Werksatt aber pfuscht, und eine nicht dichte Dichtung sehe ich als Pfusch an, hat die Werkstatt das wieder in Ordnung zu bringen. Schließlich muss sie auf ihre Arbeit 24 Monate Gewährleistung geben und das bezahlt man auch mit. Das schließt auch eine Gewindereparatur mit einem Heli-Coil-Einsatz ein. Das ist eine anerkannte und in einem Sackloch dauerhafte Reparaturmethode. http://www.microsoft.com/germany/kleinu ... cht-2.mspx Notfalls kann man darüber verhandeln welche Maßnahme technisch sinnvoll ist. Mit Dichtmasse nachzuhelfen ist wohl nicht der eleganteste Weg aber ein praktikabler und günstiger. Im Übrigen würde ich mir von dieser Firma verbeten zu behaupten die Schraube hätte jemand anderes vermurkst. Wenn das jemand behauptet, muss er das auch nachweisen. Ich würde dafür aber auch nicht vehement darauf bestehen, dass das die Firma war. Ich würde einfach nur sagen, dass seit dem ich das Motorrad besitze niemand anderes als die Firma am Motor geschraubt hat und ich schließlich das Motorrad zu dieser Firma gebracht habe, da ich annehmen musste, dass die Firma, da es ja Profis sind, das in den Griff bekommt. Die Reparatur des Gewindes dauert bei einer Fachwerkstatt ca. 30 Minuten und dürfte demnach ca. 50 € kosten und keine 100 oder gar 500. Dafür gibts ja fast schon nen neuen Kopf. 30 € hab ich für das Entfernen einer abgerissenen Zündkerze aus dem Kopf meines Fiesta bezahlt, inklusive Gewinde nacharbeiten. Dabei immer freundlich bleiben, wenns auch schwer fällt. Nützt das nix, gibts auch eine Schlichtungsstelle bei der jeweiligen Handwerkskammer, da kann man auch mal anrufen und sich beschweren, das kann man der Firma auch mal sagen. http://www.hwk-stuttgart.de/beratung/sa ... 8227.shtml
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#28 |
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Public-Relations-Manager
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btw: die Schraube/das Gewinde um das es hier jetzt geht kann aber in der Tat festgammeln.
Da ist kein/nicht viel Öl bei und bei meiner letzten Ventilspielkontrolle war an einem Motor auch die vordere schon weiß korrodiert. Gerade Schaftschrauben neigen gern dazu
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#29 |
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Bei der Schraube bin ich ursprünglich davon ausgegangen, dass es die im Nockenwellenlagerbock ist. Gut die vordere liegt halt nicht im Öl, die liegt außerhalb, da kanns schon mal gammeln, das ist wahr. Dagegen kann man aber auch was machen. Es gibt da Mittelchen, die eine Korrosion wirkungsvoll verhindern. Z.B. Öl, Fett, Kupferpaste, Keramikspray zur Not auch Schraubensicherung, nicht aushärtende Dichtmasse usw.
Trotzdem oder gerade deshalb kann ein vernünftiger Mechaniker nicht einfach sagen da hat ein anderer herumgemurkst. Wenns denn angegammelt war, sagt man das auch so. Dann hat der, der es bezahlen muss, es viel leichter das einzusehen. Für eine festgegammelte Schraube kann keiner was, für eine vermurkste Schraube schon, gerade wenn nur die Werkstatt daran geschraubt hat. Und wenn man dann schon repariert und sich das bezahlen lässt, macht mans ordentlich, so dass hinterher alles wieder dicht ist. Aber da sind wir uns ja einig.
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#30 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
danke euch für die ausführlichen Tipps. Ich bin eher der friedliche Typ, der mit Juristen nix am Hut hat. Zeugen habe ich auch keine, von daher wirds wohl etwas aussichtslos. Nur ein bisschen Dampf möchte ich der Werkstatt schon machen, lass mich ja nicht verar.... en. Momentan kommt kein neues Öl an dieser Stelle raus, war bisher nur nach den ersten 30 km. Jetzt werde ich mal am WE den Motor richtig sauber machen (Tipps für nen Reiniger nehme ich gern entgegen Ansonsten stimme ich Berndy absolut zu, ich erwarte von einer Werkstatt eine 100% Lösung, denn die Rechnung hab ich ja zu 100% bezahlt. Und wenn die Schraube doch festgegeammelt ist, dann hätten die das ja sehen und entsprechende Maßnahmen ergreifen müssen. Naja, das wichtigste, was ich mal wieder gelernt habe (wie auch bei anderen Handwerkern, denen es einfach zu gut geht), ist, es selbst zu probieren. Spart Streit und meistens auch Geld. Und mit diesem Super-Forum hier, bekommt man sicherlich fast alles hin. Bis dann Wolfgang
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#31 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hui, wenn man das so liest, kann ich ja mit meiner (Ex-)werkstatt richtig glücklich sein, die versuchen wenigstens nachzubessern, wenn auch meist vergeblich.
Zitat:
Auch wenn sich noch so viel Wut und Frust angstaut hat, sollte man doch immer versuchen freundlich zu bleiben und einzusehen, da kommt man (außergerichtlich) wohl am weitesten. Da geb ich lieber einmal mehr Möglichkeit der Nacherfüllung. |
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#32 |
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Super-Moderator
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Nicht jede Werkstatt verfährt so mit ihren Kunden.
Mit meiner Werkstatt bin ich da ganz zufrieden. Liegt vll. auch daran, dass ich nur mit bereits zerlegten Teilen hinkomme wenn Spezialwerkzeug oder know-how erforderlich ist, das ich nicht besitze. Dann gehts ratz fatz, kostet keine Arbeitszeit und nur wenig Geld.
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#33 |
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Erfahrener Benutzer
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Du bist auch für einen GS-Fahrer alt Berndy, und dazu Polizist. Das gleicht das mehr als aus.
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#34 | |
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Public-Relations-Manager
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Zitat:
Die Erfahrung zeigt, dass die Werkstätten ich sach ma "Alte" genauso gern übern Tisch zieht wie Fräuleinse. Und ich denke nicht, dass irgendwer in Uniform zur Werkstatt geht. Berndys Vorteil wird sein, dass er die Dinge zerlegt bringt, spezifische Fragen stellt und dadurch einfach zeigt, dass er weiß worum es geht und es somit schwierig wird, ihn über´s Ohr zu hauen.
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#35 |
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Super-Moderator
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Och, der Inhaber und sein Werkstattmeister haben mich schon in Uniform gesehen.
Lässt sich ja nicht vermeiden, wenn man öfter miteinander zu tun hat. Die holen ab und zu Unfallmotorräder an der Unfallstelle ab und so. Man kennt sich eben.
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#36 |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo zusammen,
ich habe noch ein bisschen nachgezogen, Motor etwas geputzt, bis jetzt hält es dicht Schaun mer mal, obs so bleibt. Bis dann Wolfgang
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