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#1 |
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Neuer Benutzer
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Baujahr: 1996
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Ich hatte ja Probleme mit dem Vergaser: übergelaufen.
Das hatte ich repariert (Schwimmernadelventile erneuert). Lief auch, bin auch damit gefahren. Dann sprang sie aber nur noch widerwillig an und lief nicht richtig. Das war im Januar, nun konnte ich mich erst drum kümmern, ich dachte erst, es ist wieder der Vergaser, also alles wieder auseinander gebaut, gereinigt, wieder zusammen und nun ist mir aufgefallen, das sie nur auf dem linken Zylinder läuft. Also Kerzen überprüft: rechts kein Zündfunke. Zum überprüfen die Spulen getauscht: rechts immernoch kein Funke, also liegts nicht an der Zündspule. Gibt es eine Möglichkeit das Zündgerät zu überprüfen? Multimeter habe ich. |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Kilometer: 1.1mio
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Nein, ohne Revolution-Tester (Suzuki) oder Oszi mit einigem Hintergrundwissen, keine Chance!
Aber check vorher alle Kabelverbindungen (v.a. alle Stecker ) und die Hallgeber (Pickups) - deine ist ja, glaube ich, noch ein älteres BJ mit 2 Pickups für li und re. |
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#3 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Die CDI kann man selbst mangels speziellem Testgerät nicht prüfen. Vielleicht kann das eine entsprechend ausgerüstete Suzuki-Werkstatt.
In aller Regel liegt es aber meistens gar nicht an der Zündbox sondern bei den Modellen mit zwei Zündinduktionsspulen an einer dieser, an schlechten Steckkontakten, Kabelbruch, defekter Kerze, o.ä. Die Zündinduktionsspulen kann man selbst messen. Die sollten einen Widerstand von 250 - 420 Ohm haben. Unendlicher Widerstand, Spule gerissen, niedriger Widerstand Isolierung defekt. Bevor ich da aber irgendwas tauschen würde, würde ich sicherstellen, dass alle Steckkontakte und Kabel in Ordnung sind. Ach ja die Zündinduktionsspulen gibt es nicht einzeln sondern nur zusammen auf der Zündgeberplatte. Man kann aber eine defekte Spule auslöten und, sofern man eine hat (gebrauchte), eine andere einlöten. Wenn du ein Modell mit nur einer Zündinduktionsspule hast, liegt es mit Sicherheit weder an dieser noch an der CDI. Sonst würde es auf der linken Seite auch nicht funktionieren.
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#4 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.08.2018
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Also wie gesagt, die Zündspulen (meinst du doch mit "Zündinduktionsspule") kann ich ausschließen, weil ich die linke, deren Zylinder auch zündet, probeweise an das rechte Kabel angeschlossen habe und beide Spulen mit der rechten Kerze getestet habe (mehrmals um Fehler auszuschließen): linke Seite: sichtbarer Funke, rechte Seite: nichts.
Da werde ich also mal noch die Verkabelung testen. Aber müsste nicht das Messgerät irgendwas anzeigen, wenn ich es an die beiden Kabel der Zündspule anschließe, und dann den Motor kurz starte? Meine Suzi ist übrigens von 96. |
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#5 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Zündspule und Zündinduktionsspulen sind verschiedene Sachen.
Die Zündinduktionsspulen sitzen auf der Zündgeberplatte unter dem Zündungsdeckel auf der rechten Motorseite, der kleine Deckel mit dem Suzuki-Emblem und den drei Schrauben. Darunter ist die Platte mit den beiden Induktionsspulen. An den Induktionsspulen läuft ein Magnet vorbei und Induziert eine Spannung, die von der Zündbox in ein Zündsignal umgewandelt wird. Edit: Was soll denn das Messgerät anzeigen? Es kann ja nur etwas anzeigen, wenn es im richtigen Modus und im richtigen Messbereich ist. Wenn du nicht weißt, was das Messgerät messen soll, wie soll es das Messgerät dann wissen? Was willst du denn messen? Spannung, Widerstand, Stromstärke?
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#6 | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.08.2018
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Ok, dann werde ich dort mal schauen. Danke.
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
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Na, so einfach ist das nicht. Mit einem Multimeter kann man da nichts messen, und selbst wenn man was misst, heisst das noch lange nicht, das die Signalform und Potentialdifferenz passt und die CDI oder auch später die Zündspule damit was anfangen kann.
Du wirst auch keine Suzukiwerkstätte finden, die diese CDI messen kann (die tauschen nur), so sie nicht über den Revolution-Tester verfügt (das Ding ist richtig teuer) - und da kenne ich bis heute nur eine einzige - die meines Coussins. Habe mich einmal mit dieser CDI auseinandergesetzt - wenn es dich interessiert: http://vx800.de/forum/viewtopic.php?t=8765 Die VX hat dieselbe CDI wie die GS500. |
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#8 | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.08.2018
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#9 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Gibt es ein Ergebnis, wo der Fehler lag?
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#10 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.08.2018
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Ja, der Zündgeber (Pickup) auf der Unterbrecherplatte für den rechten Zylinder zeigt falsche Werte (Widerstand). Hab eine gebrauchte Platte bei ebay-Kleinanzeigen gekauft, vorhin von der Packstation abgeholt, morgen wirds eingebaut.
Ich hoffe, dann schnurrt die Suzi wieder. Ich werde berichten. |
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#11 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.08.2018
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so, die Unterbrecherplatte habe ich gewechselt, der rechte Zylinder zündet wieder, aber die Suzi ist immer noch nicht richtig glücklich, ich somit auch nicht.
Wird wohl im Vergaser, oder beiden noch irgendwas verstopft sein. Nach dem Anlassen mit cChoke läuft sie, aber sobald man am Gas dreht, geht sie aus. Wird sie wärmer, kann man sie über dieses Loch hinwegbringen, dann dreht sie auch bis zum Anschlag hoch, aber untenbleibt das Loch. Wird wohl die Leerlauf oder Teillastdüse sein. Habs nun aber ganz schön satt, den ganzen Mist wieder auseinander nehmen zu müssen. |
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Für dieses Leistungsloch gibts folgende Möglichkeiten:
1. Schieber geht zu schnell hoch und überfettet die Kiste. 2. Schieber geht zu langsam hoch und magert das Gemisch zu sehr ab. 3. Falscher Luftfilter (sehr oft das Problem bei Nachrüst-Herstellern) 4. falsch angeschlossene Unterdruckschläuche und Falschluft (eher atypisch) können sowas beeinflussen. 5. Last but not least: Schiebermembranen i.O.? Risse? Eingeklemmt? 6. Schwimmerstand und /oder Nadeldüse Teillast liegt an der Schiebernadel/Schieber und den Sekundärluftbohrungen im Vergaser (sind die sauber?) Eine Teillastdüse gibts bei einem Gleichdruckvergaser nicht. Wenn sie am Stand läuft, hat das auch nichts mit der Leerlaufdüse zu tun - deren Einfluss nimmt ab ca. 1500rpm rapide ab. Wurde an der Maschine was umgebaut? Auspuff? Airbox? |
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#13 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.08.2018
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Danke erstmal für die Tips.
Also zur Entstehungsgeschichte des Desasters: Ich habe die Maschine vor ein paar Jahren gekauft und ohne irgendwelche Umbauten bis Sommer letztes Jahres ohne Probleme gefahren. Nach dem Sommerurlaub (längere Standzeit) ging es dann los: Der Vergaser lief über. Habe dazu neue Schwimmernadeln eingebaut. Danach lief sie wieder problemlos, wenn auch nur kurz, weil ja schon wieder der Winter kam. Im Winter dann (waren ja paar schöne trockene Tage zwischendrin) startete sie nur widerwillig und war unfahrbar, weil das vorhin genannte Verhalten auftrat. Hab dann die Vergaser zerlegt, soweit es ging gereinigt und wieder zusammengebaut, nun gab es das Problem mit der Zündung, welches ich jetzt beseitigt habe. Nun aber wieder das doofe Vergaser-Fehlerbild. |
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#14 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Möglicherweise Ablagerungen durch die lange Stehzeit in den feinen Kanälen. Der E10-Sprit ist da ein echtes Problemkind. Wird wohl eine richtige Ultraschallreinigung notwendig werden. (klassikfon hier im Forum macht sowas für Mitglieder recht günstig).
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#15 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.08.2010
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Für Mädels aber auch...
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Vergaser-Ultraschallreinigung für Forenmitglieder: www.vergaseronkel.de Vergaser zerlegen:http://forum.gs-500.de/showthread.ph...458#post424458 |
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#16 |
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Erfahrener Benutzer
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Ok, halt auch für Ohneglieder!
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#17 | |
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Super-Moderator
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Zitat:
Vielleicht hilft kurzfristig mal eine Dose Kraftstoffsystemreiniger. Seit dem ich so ein Zeug regelmäßig vor der Winterpause in den Tank schütte und eine kleine Runde fahre, hatte ich keine Probleme mehr. Man darf allerdings auch keine Wunder davon erwarten. Reinschütten, Motor starten und alles ist gut, wird wahrscheinlich nichts. Es dauert seine Zeit. Aber bei meiner GS zeigt es Wirkung.
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#18 |
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Ist das nicht genau andersrum?
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