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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 31.07.2012
Beiträge: 18
Baujahr: 1992
Kilometer: 75210
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Hallo,
hier mein erster Beitrag in der Hoffung dass ihr vielleicht helfen könnt... Als ziemliche Schrauberanfängerin, habe ich nachdem ich mehrere kleinere Sachen an meiner alten Dame schon selbst "repariert" habe, mich an eine Vergaserreinigung gewagt... Also habe ich mit Hilfe vom Handbuch und Forum den Vergaser meiner GS auseinandergenommen und von Freunden Ultraschallreinigen lassen. Blitzt wie neu trotz 1992er Baujahr. Bei Louis 2 Vergaser-Reparatur-Sets besorgt, Dichtungen und Schrauben ersetzt und alles nach der Anleitung hier aus dem Forum wieder zusammengebaut. Ich hab nun das Problem, dass nach dem Start die Maschine auf 8-9000 hoch läuft! Leider bewirkt das drehen an der Standgasschraube überhaupt garnichts und ich habe Angst sie so allzulange laufen zu lassen, um an den Gemischschrauben zu drehen. Was hab ich bisher geprüft: Chokezug fkt, schiebt die Chokestange vernünftig auf und zu, bei offenem Choke dreht sie auch tatsächlich noch höher Gaszug scheint richtig verlegt zu sein, wenn ich dran drehe höre ich die Klappen auf und zu gehen Die Gemischschrauben sind leider mit verstellt worden. Ich habe sie auf ca. 2 Umdrehungen rausgedreht Es scheint als hätte die linke Ansaugstütze einen leichten Riss, den würde ich als nächstes gern versuchen dicht(er) zu machen oder einzusprühen um erstmal auf Falschluft zu prüfen, doch auf diese Drehzahlen, habe ich echt Respekt vor diesem Versuch Habt ihr eine Tipp für mich wie ich am geschicktesten das Ganze angehen könnte? zB wie bringe ich sie erst mal einwenig runter, damit ich mir den Rest angucken kann ohne Angst zu haben dass ich Schaden anrichte? Gemischschrauben bzw. Standgas komplett rein oder doch komplett raus, würde ich damit was erreichen? Momentan wäre sowohl mir als auch meinen Nachbarn, ein mal mehr ausgehen lieber, als das was jetzt bei jedem Versuch passiert Ich bin euch für jeden Hinweis dankbar! fani |
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#2 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Dass der Motor im Stand so hoch dreht, deutet darauf hin, dass die Vergaserschieber und/oder die Drosselklappen nicht ganz schließen.
Möglicherweise ist bei den Gasschiebern etwas verklemmt oder der Gaszug ist zu kurz eingestellt, verklemmt, oder die Drosselklappenanschlagschraube ist zu weit eingedreht, so dass die Drosselklappen nicht schließen. Muss man alles kontrollieren.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.11.2010
Ort: Marienhafe
Alter: 35
Beiträge: 759
Baujahr: 1992
Kilometer: 26000
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Ja Schau am besten mal nach den Drosselklappen. Die müssen wenn den Querschnitt des Vergaser komplett verschließen. Wurden die Vergaser bei der Ultraschallreinigung getrennt?
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#4 | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 31.07.2012
Beiträge: 18
Baujahr: 1992
Kilometer: 75210
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Zitat:
Mal doof gefragt, die Klappen müssen komplett dicht sein wenn der Vergaser ausgebaut ist bzw wenn ich den Gaszug raushänge? fani |
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#5 | |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 31.07.2012
Beiträge: 18
Baujahr: 1992
Kilometer: 75210
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Zitat:
Nein die Vergaser sind nicht getrennt worden ciao fani |
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#6 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 09.06.2006
Ort: 85435 Erding
Alter: 50
Beiträge: 6.739
Baujahr: 1992
Kilometer: 68000
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Ganz dicht schließen die Drosselklappen nicht. Es bleibt in der voll geschlossen Position ein haarfeiner Spalt, den man aber nur gegen das Licht erkennen kann. Wenn man ohne weiteres einen Spalt erkennen kann, sind die sicherlich noch zu weit offen.
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m² __________________________________________________ ____ Entdrosseln - die FAQ (ins PDF schauen) FAQ - immer einen Blick wert |
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.11.2010
Ort: Marienhafe
Alter: 35
Beiträge: 759
Baujahr: 1992
Kilometer: 26000
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Der Gaszug hat auch Spiel? Mal probiert mit ausgehangenem Gaszug zu starten.
Keinen Schlauch falsch verlegt so das er auf die Feder der Drosselklappen dückt? Es kann m.E. Nur an den Drosselklappen liegen.... |
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#8 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Die Leerlaufgemischschraube kann man recht gut voreinstellen.
Wenn die Schraube den Verstellmechanismus berührt sind 2 Umdrehungen ein guter Ausgangswert.
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Wer hat noch keinen Organspendeausweis ? Warning: may contain Verballhornung. Suzuki - ride the wings of stain ! |
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#9 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 31.07.2012
Beiträge: 18
Baujahr: 1992
Kilometer: 75210
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Hallo
Ich habe heute eure Hinweise befolgt und mir alles noch einmal ganz genau angeschaut. Ich weiss nicht 100%ig woran es gelegen hat, denn ich hab keinen eindeutigen grossen Fehler feststellen können (aber vielleicht eine Kombi aus mehreren kleinen?) Die gute Nachricht: sie hat sich beruhigt! Das hab ich gemacht: 1. Vergaser nochmal ausgebaut 2. Choke überprüft -> liess sich leicht und komplett rein drücken/rausziehen je nach Hebelstellung 3. Standgasschraube komplett rausgedreht -> so dass erstmal gar kein Druck gegen die Feder zwischen den Vergasern aufliegt (vorher leicht berührt) 4. Luftgemisch-Regulierschauben vorsichtig rein- und genau zwei Umdrehungen wieder rausgedreht - Öffnung der Drosselklappen angeschaut -> der Spalt der Öffnungen ist "haarfein" (vorher war der Spalt definitiv klein aber nicht "haarfein") 1. Zwischentest: Vergaser eingebaut, angeschlossen, Gaszug dabei nicht eingehängt -> nach ein paar Versuchen, auf 3-4000 Umdrehungen (mit Choke) - Hurra!5. Gaszug eingehängt -> darauf geachtet dass der nicht sapnnt (und ca. 1-2mm Spiel) - (hatte er vorher zumindest bei abgenommenen Tank auch) 6. Benzin- und Entlüftungsschläuche so verlegt, dass sie weder knicken, noch irgendwo gegendrücken (hab meine jetzt erneuert und dabei bisschen länger gelassen -> viel bequemer und ich konnte besser sehen was mit den Zügen und den Schläuchen unter dem Tank passiert) 7. Tank drauf 2. Zwischentest: Lenker einmal komplett nach links und einmal komplett nach rechts eingeschlagen -> keine Änderung der Umdrehungen (war acuh vorher nicht das Problem) - also: 2. Mal Hurra! 3. Zwischentest: Maschine einige Minuten mit Choke laufen gelassen, dann Choke rein -> (bei mir: Umdrehungen auf unter 700 und Motor nach paar Augenblicken aus) - kurzes Uppss!8. Aber: beim nächsten Start Standschraube einwenig reingedreht und Umdrehungen damit auf ca 1200-1300 eingestellt - (mal sehen ob Nachstellen nötig wird, wenn sie dann länger läuft, aber jetzt reagiert sie zumindest wieder darauf!) Fertig (hoffentlich)! Vielen vielen Dank für die tollen Hinweise! Jetzt nur noch irgendwie Regen abstellen und los gehts ciao fani |
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#10 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
Ort: Extertal
Alter: 36
Beiträge: 8.808
Baujahr: 1999
Kilometer: 158000
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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