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#1 |
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Stammtisch Rhein - Ruhr
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Moinsen Mädels,
Die GS meiner Frau will nicht mehr... Abends nach der Fahrt abgestellt, da war noch alles i.O. Morgens will sie das Mopped anschmeissen und : Nichts geht. Ich hab mir das dann mal angeschaut und mein erster Tipp : Batterie tot. Also hab ich von meiner GS zu ihrer überbrückt, mit dem Ergebniss, das , sobald ich den Anlasser betätige , das Starterelais anfängt zu klackern, und mehr passiert nicht. Beim Überbrücken vom Auto zur GS startet sie einwandfrei, sobald ich das Überbrückungskabel abklemme stirbt der Motor ab. Wenn ich die Zündung ausschalte und wieder einschalte blinken kurz die Kontrolllampen auf, erlöschen dann aber sofort wieder. Bei ausgeschalteter Zündung habe ich eine Spannung von 12,9 Volt auf der Batterie, sobald ich die Zündung einschalte ( Licht ist ausgeschaltet und kein Anlasser betätigt) bricht die Spannung auf 0 V zusammen. Schalte ich die Zündung wieder aus sind wieder 12,9 V da. Die Sicherung kann ich ja aufgrund des Aufflackerns der Kontrollleuchten und er Tatsache das sie mit Autobatterie Läuft ausschliessen. Batterie hab ich zwar noch nicht gewechselt, werde ich aber nachher mal ausprobieren. Hat irgendwer noch ne Idee wo ich am besten nach dem Fehler suchen sollte ? lg Prost
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#2 |
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Super-Moderator
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Also, das schnelle Klackern des Anlasserrelais deutet darauf hin, dass die Batterie defekt ist. Relais zieht an, Strom fließt, Spannung bricht zusammen, Relais fällt ab, Spannung steigt wieder ...
Wenn es mit Fremdstarthilfe funktioniert, ist das ein weiteres Indiz dafür, dass sonst alles ok ist. Möglicherweise ist die Batterie so sulfatiert, dass sie kaum noch Kapazität hat. Spannung bringt sie dann zwar noch, weil alle 6 Zellen noch >2 Volt bringen, nur keine Kapazität mehr, weil die Platten mit Sulfatkristallen zugesetzt sind. http://de.wikipedia.org/wiki/Sulfatierung_(Akkumulator) Dass der Motor der GS bei defekter Batterie ausgeht, ist normal, Batteriezündung eben. Ohne halbwegs funktionierende Batterie gibts keinen Zündstrom und keine Funken. Auch wenn die Batterie ganz leer ist, funktioniert das nicht mit dem Weiterlaufen ohne Fremdstarthilfe. Übrigens, die GS hat nur eine Sicherung. Bei einem Kurzschluss brennt die durch, dann geht gar nix mehr.
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Stammtisch Rhein - Ruhr
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Danke für's Mut machen, aber :
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Genau das ist ja auch der Grund warum ich schlimmeres befürchte, es wurde hier ja schon öfters geschrieben das Die GS Gelbatterien nicht mag. Ich dachte nur, das es früh genug ist die zu wechseln, wenn die den Geist aufgibt. Wenn's tatsächlich nur an der Batterie liegt, das ist eben genau jetzt dieser Zeitpunkt gekommen... Zitat:
![]() Und mit der Sicherung kenn ich mich inzwischen auch aus, seit die mir vor einiger Zeit wegen einem defekten Kabelbaum ständig durchgebrannt ist
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
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Batterie komplett tot! Erneuern und dann sofort Ladesystem prüfen (wie das geht steht in den FAQ....)
Da du intelligenterweise eine Gelbatterie in ein nicht dafür geeignetes Ladesystem verpflanzt hast, kannst du nur hoffen das dir nur die Batterie und nicht das ganze Ladesystem abgeraucht ist........ Das es mit einer 2. GS-Batterie nicht in Paralleschaltung geht ist klar wenn die Gelbatterie tot ist - da bricht auch die andere (kleine) Batterie zusammen. Eine Autobatterie ist da dagegen schon ein anderes Kaliber - die steckt das weg...... Das der Saft selbst bei "nur" eingeschalteter Zündung zusammenbricht zeigt nur wie tot die Batterie ist. Abgesehen davon: wenn der NotAus nicht aus war, zieht die CDI Saft (auch im Stillstand) und das nicht wenig! Deswegen empfehle ich auch immer mit dem NotAus abszustellen, denn wenn man die Zündung anschaltet und dann so stehen lässt (weil man mit der hübschen Nachbarin noch schnell Quatschen muss), kanns einem eine ältere Batterie schon leersaugen..... der Griff "Notaus auf EIN und gleich starten", hat sich bei mir über die Jahrzehnte eingebrannt......... |
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#5 |
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Stammtisch Rhein - Ruhr
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Nunja, ich hab sie nicht da rein verpflanzt, das war der Vorbesitzer. Ich muß mir allerdings den Schuh anziehen sie nicht direkt gewechselt zu haben nachdem ich das festgestellt habe
Dann will ich mal hoffen das tatsächlich nur die Batterie gestorben ist, ansonsten steht mir dann halt etwas mehr Bastelei ins Haus Das hat man dann davon, wenn man nicht auf die Experten hier hört ... ![]() Ich hab mir die FAQ mal eben angesehen. Wenn ich nachher eine Ladespannung von 13,5-15,5 V messe , kann ich dann davon ausgehen das das Ladesystem noch i.O. ist ? oder muß ich in jedem Fall die Lima und den Regler durchmessen ?
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#6 |
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Super-Moderator
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Hab ich das mit der Gelbatterie im 1. Post überlesen?
Zu deiner Frage: Wenn die Werte in Ordnung sind, dürfte an der LiMa und am Regler/Gleichrichter noch alles passen.
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#7 |
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Stammtisch Rhein - Ruhr
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Nein, das mit der Gelbatterie hab ich erst im 2. Post erwähnt.
Ich versuche zwar immer so präzise wie möglich zu beschreiben, aber meistens stellt sich dann hinterher raus, das ich doch wieder irgendwas vergessen hab zu erwähnen...
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#8 |
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Stammtisch Rhein - Ruhr
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So... Batterie gewechselt, Ladespannung bei 5000 u/min gemessen : Ergebniss : 14,2 V
scheint als ob ich nochmal schwein gehabt hätte...
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#9 |
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Super-Moderator
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Jo, scheint so.
Die Gelbatterien werden i.d.R. von den Reglern für Nassbatterien nie richtig voll geladen. Eine leere, halbvolle Batterie, egal ob Gel- oder Nass-, neigt dazu auf den Platten Sulfatkristalle anzusetzen. Ähnliche Effekte gibts bei anderen Akku-Bauarten (NiCd, NiMH, Lipo usw. auch, mehr oder weniger stark ausgeprägt). Einer der Vorteile der Gel-Batterien liegt darin, dass die Sulfatkristalle nicht so schnell von den Platten abfallen und der Schlamm unten in den Zellen zum Zellenschluß führt. Sulfatieren tun die aber auch. Ist ja das selbe Prinzip, Blei und Schwefelsäure. Nur ist die Schwefelsäure in einer Gelbatterie eben im Gel gebunden.
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
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Das Problem liegt auch noch woanders: Gelbatterien reagieren auf Grund der gelierten Säure sehr ungut auf Überladung! Im Gegensatz zu normalen Batterien können sie nicht aufkochen und ausgasen - sie neigen in dem Fall eher dazu spontan zu expandieren - sprich in die Luft zu gehen.......
Es muss daher eine wesentlich exaktere Ladeelektronik (Abregelung) verwendet werden, was du in der GS aber nicht hast........ Es gibt viele GS-Driver (GS allgemein, nicht nur 500er) die aus Unwissenheit oder Unbelehrbarkeit eine Gelbatterie eingebaut haben - in den meisten Fällen geht das schief......ab und zu ist mal ein System dabei das funktioniert (wobei da oft der Grund ein bereits halbtotes Ladesystem ist) - und das wird dann oft hochgejubelt (nicht in diesem Forum) als sei das die Regel..... |
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
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halten diese Gelbatterien eigentlich wirklich so viel länger als die durchschnittlich ca 5 Jahre bei den herkömmlichen Akkus ?
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#12 |
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Stammtisch Rhein - Ruhr
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Das kann Amiga Harry dir evtl beantworten, ich sicher nicht
Was ich aber festgestellt habe : Die hat , solange sie funktioniert hat, deutlich stärker den Anlasser gedreht, als meine herkömmlich, selbst als meine grade neu war. Allerdings starb die Gel-Batterie auch urplötzlich von jetzt auf gleich, nicht schleichend wir ich das von den normalen Akkus kenne.
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#13 |
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Erfahrener Benutzer
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Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Gelbatterien sollten (lt. Hersteller) bei gleicher Plattenoberfläche belastbarer sein.....aber länger halten tut sie deswegen nicht. Ihre augenscheinliche längere Lebensdauer rührt mehr von der besseren Ladeelektronik (weniger Belastung beim Laden) und ihrer Wartungsfreiheit her...
Normale Batterien sterben doch meist wegen falscher oder zu weniger Wartung und an defekten Ladesystemen. Auch eine normale (hochwertige!) Batterie kann lange Leben, wie es bespielsweise meine kleine 125er VanVAn beweist: seit 2002 noch immer die erste Batterie - wärend die Gelbatterie meiner Aprilia schon nach 4 Jahren aufgegeben hat.....an alten Traktoren findet man manchmal Batterien die satte 15 Jahre am Buckel haben bis sie aufgeben - und wenn man sich dann noch die alten Regler dazu ansieht, weis man auch warum die so lange halten.....heute habe ich so das Gefühl das die mit der Zeit absichtlich schneller kaputt gehen sollen, damit die Wirtschaft floriert....aber das ist ein anderes Thema! Unbestreitbar ist aber die fast völlig freie Einbaulage einer Gelbatterie: liegend, stehend, alles erlaubt.... |
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#14 |
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Stammtisch Hamburg
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Gibt auch schon Li.Ion Akkus, die sind sogar fast vollständig biologisch abbaubar. Aber bei fast 200€ (für die Bandit) lohnt das wohl eher nur dann, wenn man aufm Ökotrip ist
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#15 |
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Erfahrener Benutzer
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haha li ion im motorrad. noch besser als alles andere.
da brauchst du wirklich elektronik. weil die ladeschluss und nennspannung passt nicht sehr zu den 12v. kannst auch ne lifepo zelle nehmen. funktioniert ohne externe elektronik. die meisten haben nur ne überschutzelektronik und so intigriert. nur wenn da was nicht stimmt machts peng und sowas löscht sich sehr gut. tipp: "ausbrennen lassen". |
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#16 |
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Stammtisch Hamburg
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Was haha? Hast du dich mal informiert?
Für die Bandit gibts sowas. Nur bei dem Preis glaube ich kaum, das sich das rentiert. Sei denn, man fährt das Mopped 20 Jahre lang. In der Zeit kann man auch schonmal 3-4 Gel-Batterien verfeuern
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#17 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
der von Mattis verlinkte Li-Eisenphospat Akku (LiFePO4) kennt solche Probleme allerdings nicht |
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#18 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 25.04.2010
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@rocky. das glaubst du doch wohl selber nicht!
ok die a123 sind sicherer. sie haben eine schutzschaltung intigriert. (hier ist diese elektronische sicherheit in der zelle). laut stand der kunst ist aber eine zu wenig. also müsste noch eine 2. drauf. die a123 können aber noch viel mehr. im falle eines kurzschlusses schweissen. also die stelle mit dem größten widerstand (stecker und so). hat jemand bei uns an der uni gemacht xD. und brennen können sie auch. meistens poppen sie aber nur auf. (druck ventil) tut auch nen schlag unterm sitz. aufgepoppte zellen gibts auch bei uns an der uni. ps: wie der 3. akku kasten kaputt ging weiss ich nicht mehr. |
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#19 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.01.2008
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dass man mit Batterien Schweißen kann ist nichts neues
das man integriert mit drei i schreibt schon man lernt doch nie aus |
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